Florian

Florian ist 26 Jahre alt und ist bei der Fraport AG Trainee mit dem Zielbereich Zentrales Infrastrukutmanagement, Projektcontrolling. Er ist einer der Autoren des Trainee-Blogs.

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Hallo,

jetzt bin ich in der 3. Projektphase angekommen und habe das Ausland hinter mir.

Das Wichtigste in Kürze: Ich habe zwei sehr spannende Monate in St. Petersburg verbracht und dabei ein interessantes Projekt über Wechselkurssicherung (FX Hedging) in der Cash Management Abteilung des Finance Bereichs durchgeführt. Des Weiteren unterstütze ich zusätzlich noch bei der Erstellung eines automatisierten IFRS Cashflow Reports. Sankt Petersburg selbst ist jederzeit eine Reise wert und ich möchte sie jedem empfehlen, der bisher noch nicht dort war!

Der Flughafen in Sankt Petersburg liegt etwas außerhalb und die Anfahrt dauert etwa eine Stunde. Fraport ist zu 25% am Flughafen Pulkovo beteiligt. Über die Beteiligungsgesellschaft ist das neue Terminal gebaut worden, welches 2013 eröffnet und in Betrieb genommen wurde. Daraus resultieren noch einige Darlehensrückzahlungen an verschiedene Banken, größtenteils in Euro. Der EUR/RUB Wechselkurs unterlag allerdings sehr starken Schwankungen in letzter Zeit. Deswegen wurde ich beauftragt eine Analyse über FX Hedging durchzuführen. Dazu habe ich zunächst dem Management verschiedene Hedging-Instrumente mit ihren jeweiligen Vor- und Nachteilen vorgestellt. Anschließend konnte ich diese dann in das bestehende Excel-Modell für den Business-Case integrieren. Entwickelt wurde es damals um die Finanzierung des Terminalbaus zu analysieren. Entsprechend war es schon über 6 Jahre alt und ist durch zahlreiche Erweiterungen vergrößert und immer komplexer geworden. Somit war ich erst einmal sehr lange beschäftigt um die Logik zu verstehen und herauszufinden wie FX Hedging in diesem Modell integriert werden kann. Darauf aufbauend habe ich dann die verschiedenen Instrumente mit unterschiedlichen Szenarien gerechnet und ausgewertet und für eine abschließende Beurteilung aufbereitet.

Die Unterstützung für den automatisierten Cashflow Report war eine große Herausforderung, da das lokale Buchungssystem nach Russischem Accounting Standard und auf Russisch betrieben wird. Umfassendere Kenntnisse in diesem Bereich hätten mir sehr geholfen einen größeren Beitrag zu leisten.

Allgemein kann man aber sagen, dass die russische Kultur entgegen aller Vorurteile sehr offen und freundlich ist. Selbst wenn aufgrund der Sprachbarriere eine Verständigung nicht ganz einfach ist wird stets  Hilfe angeboten, wenn man erkennbar etwas verloren in der Gegend steht. Englisch ist leider nicht ganz so weit verbreitet wie ich zunächst gehofft hatte, aber in fast allen Restaurants fand ich jemanden der passabel Englisch spricht bzw. es gibt eigentlich immer eine englische Karte. Ansonsten ist es wie immer in fremden Ländern: ein paar Brocken Russisch helfen extrem viel und erleichtern den Alltag.

Sankt Petersburg gehört meiner Meinung nach zu den schönsten Städten, die ich bisher gesehen habe. Die Architektur ist einfach nur beeindruckend. Sankt Petersburg besitzt Kunst und Kultur mit Weltgeltung: Eremitage, Katharinenpalast mit Bernsteinzimmer sowie der Peterhof um nur einige zu nennen. Die Bilder sollen helfen meinen guten Eindruck mit euch zu teilen und etwas Lust auf die nächste Reise zu wecken!

 

 

Bluterlöserkirche aus dem anliegenden Park fotografiert:

 

Winterpalast, Isaakskathedrale und Admiralität von der Haseninsel fotografiert:

Wasserspiele im Peterhof:

Peterhof

 

Eherner Reiter vor der Isaakskathedrale:

 

Bluterlöserkirche:

 

Klassische russische Pelmeni:


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Hallo zusammen,

 

endlich finde ich wieder etwas Zeit um über die aktuelle Situation zu berichten. Die Zeit verfliegt und die nächste Station rückt langsam schon in greifbare Nähe. Aber zunächst noch einmal etwas zum 1. Projekt als Ergänzung zu meinem letzten Post.

Wie bereits geschrieben sind wir aktuell alle in unserer jeweiligen Zielabteilung und bearbeiten unser erstes echtes Projekt von voraussichtlich sehr vielen hier bei Fraport. Im Gegensatz zu vielen Kollegen hier ist das Projekt allerdings doch etwas umfangreicher und länger in der Bearbeitung und (zumindest bei mir) komplett vom Tagesgeschäft getrennt, sprich ich muss mich neben dem Projekt nicht (bzw. kaum) mit den üblichen vielen Aufgaben des täglichen Geschäfts herumschlagen, die normalerweise zu erledigen sind, wenn man schon länger bei Fraport ist. Der Vorteil ist klar, es bleibt mehr Zeit das Projekt wirklich voranzubringen.

Die spannende Frage, die euch wohl allen auf der Zunge brennt: Was macht er jetzt eigentlich den ganzen Tag? Die Antwort ist zum einen relativ kurz und prägnant, nämlich die Abteilung weiterentwickeln und zum anderen sehr vielschichtig, wenn man etwas tiefer in das Projekt einsteigt. Bei Fraport wird das Projektgeschäft (Bau/Umbau des Terminals) aktuell von zwei kaufmännischen Ansprechpartnern unterstützt: Projekt- und Auftragscontrolling (beide seit kurzem in der Abteilung ZIM-KT vereint). Mein erster Punkt war diese Aufteilung im Hinblick auf Wirksamkeit des Teams, Prognosequalität, Gegensteuerung früh Erkennen und Transparenz zu evaluieren. Dafür habe ich in Vorbereitung für die Teambereichsentwicklung die Vor- und Nachteile der Aufteilung und einer Aufgabenzusammenlegung in Interviews herausgearbeitet. Das hat sehr geholfen um schon die ersten Kontakte zu meinen neuen Kollegen zu entwickeln, welche ich davor noch nie getroffen hatte. Unsere Abteilung ist nämlich über mehrere Gebäude verteilt und nur wenige sitzen in direkter räumlicher Nähe zu mir.

Die Teambereichsentwicklung im Dezember gab mir dann die Gelegenheit auch die restlichen Teammitglieder persönlich zu treffen und in einer lockeren Atmosphäre kennen zu lernen.

Schwierig für mich war die sehr komplexe Prozesslandschaft bei Fraport, welche ich bis heute nicht vollständig überblickt habe. Für mehrere (in meinen Augen) ähnliche Sachverhalte gibt es teilweise komplett andere Abläufe. Teils sind die Unterschiede historisch gewachsen (z.B. Betreuung verschiedener Abteilung) oder sie gehen auf eine sehr technische Begründung (z.B. Einbeziehung einer weiteren Partei) zurück. Teil meiner Aufgabe ist es sämtliche Prozesse im Projekt-/Auftragscontrolling darzustellen und nach Möglichkeit zusätzlich verbesserte Soll-Prozesse zu entwickeln.

Lange Zeit gab es keine finale Entscheidung über die künftige Struktur (Aufteilung beibehalten oder Zusammenlegung), weswegen ich Vorbereitungen für beide Szenarien erstellt und unsere 160 Projekte jeweils neu zugeordnet habe. Dies geschah in sehr vielen Iterationen, weil mir der technische Einblick in das einzelne Projekt fehlte und ich somit nicht (nur sehr schwer) den verbundenen Arbeitsaufwand einschätzen konnte und sehr viele Parameter beachtet werden mussten (Möglichst wenig Umstellungen zu Ist um Neueinarbeitung zu minimieren, Geringe Zahl an Schnittstellen zwischen Projekt- und Auftragscontroller, Gleichverteilung zwischen den Projekt- und Auftragscontroller und vor allem einheitlich anhand der übergeordneten Maßnahme –was bisher auch noch nicht realisiert war). Mittlerweile ist die Zuordnung aber finalisiert und veröffentlicht und ich überwache die Umsetzung.

In den nächsten 3 Wochen muss ich diese abschließen, die Prozesse vollends aufnehmen und verbessern sowie bereits Vorbereitungen auf den Auslandsaufenthalt in Sank Petersburg treffen. Von daher bleibt noch viel zu tun und ich bin aktuell sehr beschäftigt.

Das nächste Mal werde ich mich also wohl aus dem Norden melden smiley
Bis dahin wünsch ich euch alles Gute und bis bald

Florian


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Servus und herzlich willkommen zum neuen Traineejahrgang,

mit etwas Verspätung gibt es wieder Updates hier im Blog. Nachdem technische Schwierigkeiten die Begrüßung leider verschoben haben, möchte ich vor Weihnachten noch gerne einen kurzen Gruß an euch alle loswerden, bevor ich in den Urlaub verschwinde cool

Die ersten Wochen waren sehr ereignisreich und geprägt von schnellen Abteilungswechseln und vielen neuen Kollegen aus den unterschiedlichsten Bereichen mit den verschiedensten Hintergründen. Dabei grenzte die Anzahl und Vielfalt an neuen Eindrücken schon beinahe an Reizüberflutung. winkGenaueres hierzu folgt dann aber in meinem/unserem nächsten, etwas ausführlicheren Beitrag.

In der anschließenden Assistenzphase hatten wir die Gelegenheit eine Führungskraft aus dem technischen Bereich für vier Wochen zu begleiten und konnten vertiefende Einblicke in die entsprechende Abteilung erhalten. Spätestens hier ist mir klar geworden; Fraport und der Flughafen Frankfurt ist vor allem eines: Groß. Und zwar verdammt groß. Und dazu auch noch unglaublich vielfältig.

Seit Ende November befinde ich mich für das erste Projekt in meiner späteren Zielabteilung bei ZIM-KT (Kaufm. Objekt- und Bauprojektmanagement Terminal) und habe endlich alle meine zukünftigen Kollegen kennengelernt.  Es herrscht eine angenehme Arbeitsatmosphäre und nach den häufigen schnellen Wechseln freue ich mich über die Konstanz und endlich einer echten Aufgabe. Nun gibt es auch wirklich was zu tun für mich und die Größe des Flughafens erlebe ich hauptsächlich in der Zahlenwelt und nicht mehr durch die langen Laufwege.

In diesem Sinne wünsche ich euch allen schöne Weihnachten, besinnliche Feiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr  laugh

Florian


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