Sabrina

Sabrina ist 26 Jahre alt und ist bei der Fraport AG Trainee mit dem Zielbereich Zentrales Infrastrukturmanagement, Terminal Bestandsmanagement. Sie ist einer der Autoren des Trainee-Blogs.

Mehr Informationen über Sabrina erhältst du hier.





Liebe Leser und Leserinnen,

 

das Traineejahr ist zu Ende und wir sind in unseren Zielabteilungen gestartet. Aber erstmal zurück zum dritten Projekt!

 

Mein drittes Projekt habe ich, wie auch schon die Assistenzphase, bei IFM bearbeitet. Die letzten drei Monate war ich im Objektbereich der Hallen A/B/C unterwegs. Hier durfte ich die Gewerkeübergreifende Prüfung begleiten und Empfehlungen zur Prozessoptimierung geben. Die Gewerkeübergreifende Prüfung  prüft die Funktion und Wechselwirkung der brandschutzrelevanten Anlagen. Hauptaugenmerk der Prüfung liegt auf dem funktionierenden Zusammenspiel der einzelnen Anlagen im Brandfall. Es wird beispielsweise ein Melder ausgelöst und damit ein Brand simuliert, im Folgenden werden die Folgesteuerungen wie beispielsweise die Entrauchung überprüft. Insgesamt hatte ich die Möglichkeit die Prüfung eine Woche im Nachtdienst mit den Technikern zu begleiten.

(Bei der Erkundung der Terminalgebäude finden sich auch vergessene Schätze)

 

Die Zeiten im operativen Bereich des Terminals sind für meine Tätigkeit im Bestandsmanagement unersetzlich. Ich bin sehr froh, dass ich im Traineejahr so viel sehen konnte und auch viel von den Kollegen gezeigt und erklärt bekommen habe. Fast wie eine kleine Ausbildung. Vielen, vielen Dank dafür!

 

Das Ende des Traineejahres haben wir mit einer Abschlussveranstaltung unter dem Motto „Die vier Traineezeiten“ gefeiert. Eingeladen waren alle ehemaligen Trainees sowie alle, die uns in dem Traineejahr unterstützt haben. Außerdem feierten wir das zwanzigjährige Jubiläum des Traineeprogramms!

(Gruppenbild der ehemaligen Trainees zum 20-jährigen Jubiläum des Traineeprogramms)

 

Seit Anfang Oktober bin ich in meinem Zielbereich. Hier kehrt schon langsam der Arbeitsalltag ein. Ich werde zukünftig noch viel Kontakt mit den Kollegen aus dem Objekt haben und darf auch schon kleinere Projekte alleine bearbeiten. Ich bin gespannt was noch kommt!

 

Viele Grüße

Sabrina


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Estimados lectores,

 

viele Grüsse aus Lima! Insgesamt acht Wochen dürfen Thiemo und ich den Arbeitsalltag in Lima und das Land Peru kennenlernen.

 

Unter der Woche bearbeiten wir unser zweites Projekt. Für mich bedeutet das diesmal, den Flughafenbetrieb aus einer ganz anderen Sicht kennenlernen. Ich wurde der Abteilung “Airport Operations and Services” zugeordnet. Thiemo bearbeitet sein Projekt im Rahmen des Flughafenausbaus in der Abteilung “Project Management”.

 

In meiner Abteilung arbeite ich mit meinen peruanischen Kollegen an einem Leitfaden für die Nutzung, Instandhaltung und Renovierung von Büroflächen. Zudem bekam ich die Aufgabe, eine Art “Inventur” innerhalb der vermieteten Büroflächen durchzuführen. Das bedeutet: Kundenkontakt hautnah! In Frankfurt hatte ich bisher nicht die Möglichkeit, mit den Airlines direkt zusammenzuarbeiten und fand diese Aufgabe daher besonders interessant. Sooo leicht war das mit meinen Grundkenntnissen in Spanisch leider nicht, aber ich bekam Unterstützung von einer Kollegin.

Beide Kleinprojekte sind nun so gut wie abgeschlossen und es geht langsam wieder Richtung Heimat. Sehr schade, denn ich habe mich wirklich gut eingelebt. Morgens um 7 Uhr auf den Bus warten und mit den Kollegen über WhatsApp kommunizieren, wo sich der Personalbus gerade befindet, damit man auch rechtzeitig an der Haltestelle steht – mittags zusammen Almuerzo zu sich nehmen – abends wieder gemeinsam mit dem Personalbus nach Hause fahren. Donnerstags geht es nach der Arbeit mit den Kollegen zum Basketball und an besonderen Anlässen (Geburtstag, Firmenjubiläum) geht man auch mal zusammen ausserhalb der Flughafenwelt essen. Das Wort TEAM bekommt hier in Lima eine ganz andere Bedeutung. Ich bin froh, dass ich diese Erfahrung machen durfte und hoffe, etwas davon mit nach Frankfurt nehmen zu können.

 

 ¡Muchas gracias a todos los colegas de LAP - Los voy a extrañar, chicos!

 

Aber zurück zum Bussystem in Lima… das ist wirklich CRAZY. So langsam haben wir verstanden, wie es funktioniert. Aber die Busfahrer halten wann, wo und vor allem WIE sie wollen. Irgendwie kommt man aber immer in die Nähe seines Ziels. Generell spielt der Verkehr in Lima verrückt – jeder macht was er will. Ich glaube aber, es gibt eine Art Hupvokabular – ähnlich wie Morsezeichen. Nur haben wir es bisher noch nicht entschlüsselt. Auch die parkenden Autos machen mit einem schrillen und vor allem LAUTEN Ton "sanft” auf sich aufmerksam, wenn man ihnen zu nahe kommt. Eine gute Möglichkeit, um morgens wach zu werden.

 

Die Wochenenden konnten wir dazu nutzen, das Land zu erkunden. Sandboarden in der Wüste, Surfen im Meer, Wandern im Hochland und Chillen im Dschungel! Peru ist so vielfältig, auf so kurzer Strecke. Fährt man beispielsweise von Lima (0 Meter über dem Meer) ca. 80 km gen Nordosten erreicht man Marcahuasi – eine Hochebene auf bis zu 4.200 Metern. Dabei fuhren wir 30 km eine nicht geteerte Strasse aufwärts, für die der Bus ganze 3 Stunden benötigt. Den Abgrund nur wenige Zentimeter neben unseren Reifen haben wir dabei “gekonnt” ignoriert… Aber es hat sich gelohnt!

 


Das Highlight unseres Peruaufenthaltes war Machu Picchu. Eine gut erhaltene Ruinenstadt der Inka im dichten Nebelwald, umringt von Gipfeln. Theorien nach war Machu Picchu so geheim, dass die Spanier nichts von ihrer Existenz ahnten und sie deshalb nicht zerstört wurde.

 

 

Ende dieser Woche geht es für mich zurück nach Deutschland. Der Abschied hier wird mir schwer fallen, aber ich freue mich auch wieder auf Frankfurt. Dort werde ich mein letztes Projekt im Rahmen des Traineeprogramms bearbeiten. Wie auch schon in der Assistenzphase geht es zurück in den operativen Bereich des Terminals – in die Hallen des Terminal 1.

 

¡Saludos desde Lima y hasta pronto!

Sabrina


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Hallo liebe Leserinnen und Leser smiley,

 

mittlerweile nähern wir uns schon der Hälfte des Traineeprogramms... die Zeit rast unwahrscheinlich! Eins der bisherigen Highlights war unser dreitägiges Outdoor-/Teamtraining. Aufgabe war es, ein Sozialprojekt in Schotten zu bearbeiten. Gemeinsam entschieden wir uns dazu, den Jugendraum einer Mädchen-WG der Sozialen Dienste in Schotten zu renovieren. Die benötigten Materialien haben wir im Voraus besorgt.

 

Die erste Teamübung war sofort eine große Herausforderung. Ich will nicht zu viel verraten und zeige Euch nur ein paar Eindrücke enlightened.

  

Nach dem ersten anstrengenden Tag haben Johanna, Thiemo und Anne uns bekocht! Es gab frisches Rotkraut mit Semmelknödeln, Schweinebraten und Himbeer-Dessert surprise.

 

Unser Sozialprojekt startete am zweiten Tag. Es ging ans Renovieren! Es wurde eine Kuschelecke gebaut, neu gestrichen, repariert, geputzt und dekoriert. Dabei wurden unser Teamverhalten fleißig beobachtet.


 

 

Vorher/ Nachher:

 

 

 

 

Am nächsten Tag gab es noch vereinzelte Teamübungen und ein umfangreiches Feedback zu unseren persönlichen Stärken und Schwächen im Team.

 

Zurück in der Fraport-Welt neigt sich das erste Projekt dem Ende zu und die Zeit beginnt knapp zu werden.. denn ich sitze schon an Ostern im Flieger nach Lima, um dort mein zweites Projekt zu bearbeiten. Ich werde von Peru aus wieder schreiben smiley.

 

Bis dahin viele Grüße

Sabrina


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Hallo liebe Leserinnen und Leser,

herzlich Willkommen zum Blog des 15. Traineejahrgangs der Fraport AG! smiley

 

Am 01. Oktober startete unser Traineejahr mit einem Auftaktmodul zum Kennenlernen. Insgesamt sind wir acht neue Trainees aus ganz unterschiedlichen Regionen Deutschlands und mit verschiedenen Vorbildungen. Wir setzen uns aus einer Truppe von Wirtschaftswissenschaftlern, Betriebswirten, Ingenieuren und Mathematikern zusammen.

 

(v.l.n.r.: Sandra Stevanovic (Leiterin Traineeprogramm, PSL-TE2), Thiemo Heidegger, Milena Berst, Florian Roll, Johanna Heiser, Anne Bruß, Sabrina Schmiedt, Ulf Helmer, Kathrin Bündgen, Jannis Schröder (PSL-TE2))

(v.l.n.r.: Sandra Stevanovic (Leiterin Traineeprogramm, PSL-TE2), Thiemo Heidegger, Milena Berst, Florian Roll, Johanna Heiser, Anne Bruß, Sabrina Schmiedt, Ulf Helmer, Kathrin Bündgen, Jannis Schröder (PSL-TE2))

 

(Die Trainees ihrer jeweiligen Heimatstadt zugeordnet – Anne als einziges Nordlicht)

 

Im Auftaktmodul haben wir die ersten Teamübungen absolviert und einen Jahresplan für unser Traineejahr erhalten. Neben den Orientierungsphasen, in denen wir die verschiedenen Abteilungen des Unternehmens kennenlernen, sind eine Assistenzphase sowie drei Projekte, ein Vorstandshospitat, verschiedene Teamübungen und ein mehrwöchiger Auslandsaufenthalt vorgesehen.

 

Während der ersten Orientierungsphase durften wir gleich richtig mit anpacken. Es ging raus aufs Vorfeld und in die Gepäckabfertigung! An der Rampe begleiteten wir einen Lademeister und waren bei der Flugzeug Be- und Entladung dabei.

 

(Der Lademeister bei der Flugzeugfreigabe)

 

Beide Tage arbeiteten wir in der Frühschicht und hatten trotz Vaculex am nächsten Tag Muskelkater – denn beim Zollgepäck und an der Rampe wird noch viel händisch verladen. Danke an alle Mitarbeiter, die uns so geduldig bei der Einarbeitung geholfen haben. Die zwei Tage haben wirklich Spaß gemacht!

 

(Die Trainees sind bereit für ihren ersten Einsatz auf dem Vorfeld - v.l.n.r: Ulf, Johanna, Florian, Sabrina, Anne, Milena, Thiemo und Kathrin)

 

(Thiemo bei der Gepäckabfertigung mit der Vaculex)

 

(Nach zwei Tagen Frühschicht sind alle sichtlich erschöpft)

 

Danach begann die Assistenzphase in der wir eine Führungskraft im operativen Flughafenalltag begleiteten. Da ich mich auf meine Zielposition bei ZIM im Bestandsmanagement Terminal vorbereite, war ein Einblick in den operativen Bereich des technischen Gebäudemanagements ein Muss. In dieser Zeit erkundete ich den Flugsteig B in all seinen Facetten – vom Keller bis zum Dach. Wenn die Mitarbeiter von IFM-TT3 nicht wären, würde ich vermutlich noch immer im Keller herumirren. laugh Denn als Neuling unterschätzt man schnell, wie groß und komplex der Flughafen Frankfurt überhaupt ist. Eine große Herausforderung des Bestandes, alte Technik mit neuer Technik in Einklang zu bringen, hat mich am meisten fasziniert. Auch das umfassende Hintergrundwissen der Mitarbeiter, die teilweise alle Anlagen persönlich kennen, ist erstaunlich. Die vierwöchige Assistenzphase hat ein gutes Fundament für meine zukünftige Tätigkeit im Bestandsmanagement gelegt. Hierfür vielen Dank an die Kollegen! smiley

 

Zurzeit bearbeiten wir unser erstes Projekt in unserer Zielabteilung. Hiervon werde ich später mehr berichten.

 

Bis dahin wünsche ich Euch einen guten Start ins neue Jahr 2016! smiley

Sabrina

 

 


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