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Hallo und herzlich Willkommen zum vierten Teil meines Blogs. Inhaltlich handelt dieser Eintrag über das einwöchige Projektmanagementseminar, welches meine Kollegen und ich kurz vor Beginn unseres ersten Projektes besuchen durften.

 

Projekte. Der Inbegriff des stetigen Wandels innerhalb eines Unternehmens. Der wahre Gewinntreiber aller Kaffeehersteller. Die hohe Kunst des Jonglierens mit der Zeit, den Kosten und der Qualität. Böse Zungen behaupten gerne, man erhielte ein Projekt, wenn man sich zur falschen Zeit im falschen Gang aufhielte. Zumindest für das Traineejahr kann ich dem widersprechen. Ein Blick auf den Traineekalender (den wir zu Beginn des Traineejahres erhalten hatten) verrät, dass der Löwenanteil des Jahres dem Bearbeiten von Projekten von vornhinein zugewiesen wurde. In Summe macht das drei Projekte à drei Monate (wobei eines im Ausland angesiedelt ist), die es für jeden einzelnen Trainee individuell zu bewerkstelligen gilt, und dass natürlich möglichst erfolgreich! Um dem mit dem nötigen Handwerkszeug gewappnet entgegentreten zu können, fanden wir uns für eine Woche jeden Tag im Schulungsgebäude ein. Die Moderation übernahm Ralf Krüger, der es (meiner Meinung nach) gut verstand, eine ausgewogene Mischung zwischen Theorie und Praxis herzustellen. Nach jeder theoretischen Einheit erfolgte die Probe aufs Exempel in Form einer Fallbearbeitung (weltmännisch auch "Case Study" genannt) in zwei Gruppen zu je sieben Personen. Sieben Personen. Das sind acht Meinungen und mindestens zehn Vorschläge. Ihre Würze bekam die Fallbearbeitung aber erst durch die (nennen wir es sportliche) Bearbeitungsdauer. Und genau dieser Würze rechne ich es zu, dass es im Verlauf der Diskussionen innerhalb der Gruppen der ein oder anderen Person hin und wieder die Röte ins Gesicht trieb. Doch im Verlauf der Woche gestaltete sich die Durchführung der Fälle von Mal zu Mal besser, anfängliche leicht vermeidbare Fehler wurden nun umgangen und der "gute Projektgeist" wurde herbeigeschworen. Vielen Dank nochmals, Herr Krüger für die Tipps und Tricks! Die "wahren" Projekte können nun getrost kommen...

 

Um diesen Eintrag abzurunden, will ich dir zum Abschluss mein Lieblingszitat bezüglich Projekte nicht vorenthalten. Denn was wäre ein Bericht über Projekte ohne eine Projektweisheit?

 

"I love deadlines, I especially like the SWOOSHING sound they make as they fly past!" 

 

Bis zu meinem nächsten "Blogprojekt" wünsche ich dir eine erfolgreiche Woche,

Adiam


 

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2 Kommentare zu "Veni, Vidi und ich hatte ein Projekt":


1. Sirak A.

Mittwoch, 06. August 2008 um 20:51 Uhr

Hallo Adiam, wieder einmal finde ich es fantastisch wie du eine F?lle an Informationen mit gewissen Witz und Humor verpackt an den Leser bringst.
“...zur falschen Zeit im falschen Gang…” und dein Lieblingszitat haben mich mehr als nur einmal zum schmunzeln gebracht. LOL
Mach weiter so! ich bin gespannt wie es weitergeht.
Gru? Sirak


 

2. D?ner

Donnerstag, 07. August 2008 um 13:35 Uhr

Ein kurzes SWOOSH und schon wieder ist meine Pause rum. Widme ich mich also wieder meinem Projekt, damit ich da nicht auch noch den SWOOSHING Sound der vor?berziehenden Deadline h?re… tongue laugh


 



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