<< Auslandsprojekt in Lima 3. Projekt, Jubiläum und Abschluss >>



 

 

Hallo,

jetzt bin ich in der 3. Projektphase angekommen und habe das Ausland hinter mir.

Das Wichtigste in Kürze: Ich habe zwei sehr spannende Monate in St. Petersburg verbracht und dabei ein interessantes Projekt über Wechselkurssicherung (FX Hedging) in der Cash Management Abteilung des Finance Bereichs durchgeführt. Des Weiteren unterstütze ich zusätzlich noch bei der Erstellung eines automatisierten IFRS Cashflow Reports. Sankt Petersburg selbst ist jederzeit eine Reise wert und ich möchte sie jedem empfehlen, der bisher noch nicht dort war!

Der Flughafen in Sankt Petersburg liegt etwas außerhalb und die Anfahrt dauert etwa eine Stunde. Fraport ist zu 25% am Flughafen Pulkovo beteiligt. Über die Beteiligungsgesellschaft ist das neue Terminal gebaut worden, welches 2013 eröffnet und in Betrieb genommen wurde. Daraus resultieren noch einige Darlehensrückzahlungen an verschiedene Banken, größtenteils in Euro. Der EUR/RUB Wechselkurs unterlag allerdings sehr starken Schwankungen in letzter Zeit. Deswegen wurde ich beauftragt eine Analyse über FX Hedging durchzuführen. Dazu habe ich zunächst dem Management verschiedene Hedging-Instrumente mit ihren jeweiligen Vor- und Nachteilen vorgestellt. Anschließend konnte ich diese dann in das bestehende Excel-Modell für den Business-Case integrieren. Entwickelt wurde es damals um die Finanzierung des Terminalbaus zu analysieren. Entsprechend war es schon über 6 Jahre alt und ist durch zahlreiche Erweiterungen vergrößert und immer komplexer geworden. Somit war ich erst einmal sehr lange beschäftigt um die Logik zu verstehen und herauszufinden wie FX Hedging in diesem Modell integriert werden kann. Darauf aufbauend habe ich dann die verschiedenen Instrumente mit unterschiedlichen Szenarien gerechnet und ausgewertet und für eine abschließende Beurteilung aufbereitet.

Die Unterstützung für den automatisierten Cashflow Report war eine große Herausforderung, da das lokale Buchungssystem nach Russischem Accounting Standard und auf Russisch betrieben wird. Umfassendere Kenntnisse in diesem Bereich hätten mir sehr geholfen einen größeren Beitrag zu leisten.

Allgemein kann man aber sagen, dass die russische Kultur entgegen aller Vorurteile sehr offen und freundlich ist. Selbst wenn aufgrund der Sprachbarriere eine Verständigung nicht ganz einfach ist wird stets  Hilfe angeboten, wenn man erkennbar etwas verloren in der Gegend steht. Englisch ist leider nicht ganz so weit verbreitet wie ich zunächst gehofft hatte, aber in fast allen Restaurants fand ich jemanden der passabel Englisch spricht bzw. es gibt eigentlich immer eine englische Karte. Ansonsten ist es wie immer in fremden Ländern: ein paar Brocken Russisch helfen extrem viel und erleichtern den Alltag.

Sankt Petersburg gehört meiner Meinung nach zu den schönsten Städten, die ich bisher gesehen habe. Die Architektur ist einfach nur beeindruckend. Sankt Petersburg besitzt Kunst und Kultur mit Weltgeltung: Eremitage, Katharinenpalast mit Bernsteinzimmer sowie der Peterhof um nur einige zu nennen. Die Bilder sollen helfen meinen guten Eindruck mit euch zu teilen und etwas Lust auf die nächste Reise zu wecken!

 

 

Bluterlöserkirche aus dem anliegenden Park fotografiert:

 

Winterpalast, Isaakskathedrale und Admiralität von der Haseninsel fotografiert:

Wasserspiele im Peterhof:

Peterhof

 

Eherner Reiter vor der Isaakskathedrale:

 

Bluterlöserkirche:

 

Klassische russische Pelmeni:


 

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