<< Der erste Eindruck… Rückblick auf 2011 Teil I >>



 

 

Hallo,

Erst einmal wünsche ich euch noch ein frohes neues Jahr!

Da auch das Jahr 2012 viele Gelegenheiten für interessante Blogeinträge bieten wird, kommen heute noch ein paar Nachträge zum Jahr 2011.

 

Neben unserem gemeinsamen Durchlauf des Konzerns lernte jeder von uns Trainees in der so genannten Assistenzphase, die knapp 4 Wochen dauerte, den Arbeitsalltag eines operativen Leiters kennen.
Ich begleitete in dieser Zeit eine Führungskraft im Bereich der operativen Luftsicherheit. Vereinfacht gesagt besteht seine tägliche Arbeit darin, den reibungslosen Ablauf der Sicherheitskontrollen zu steuern und zu überwachen.

Der Aufgabenbereich ist durch besonders viele Meetings und Absprachen gekennzeichnet, sowohl innerhalb des Bereichs der Luftsicherheit, als auch an den Schnittstellen zu anderen Bereichen des Flughafens und zu Interessensgruppen.  So war ich z.B. bei regelmäßigen Treffen mit Vertretern der Bundespolizei und der Deutschen Lufthansa dabei, bei denen es um die Analyse von Wartezeiten vor Kontroll- und Einreisestellen am Flughafen geht.
Daneben war ich auch direkt an den Kontrollstellen vor Ort. Interessant waren die Passagiere, die etwa mit über 250.000 Euro Bargeld durch die Kontrolle marschieren wollten oder die mit ihrem Handgepäckstück einen Sprengstoffverdacht auslösten. Ich hatte auch die Chance, die Röntgenbilder des Handgepäcks auszuwerten bzw. mir die Monitorauswertung erklären zu lassen. Diese Arbeit erfordert ganz schön viel Übung und Konzentration, ich habe auf den ersten Bildern überhaupt nichts erkannt!

Insgesamt kann ich sagen, dass ich in der Assistenzphase sehr viel über den Geschäftsbereich Airport Security Management und seine täglichen Prozesse gelernt habe und dass dieses Wissen mir bei meiner zukünftigen Arbeit im Bereich der Luftsicherheit eine große Hilfe sein wird!

 

Außerdem bot sich mir im letzten Jahr die Möglichkeit, bei der Bahnenkontrolle mitzufahren. Dabei werden mit einem gelb-schwarzen Flitzer alle Start- und Landebahnen sowie die Rollwege abgefahren, um sie auf Schäden und liegengebliebene Teile zu überprüfen. Für das Befahren der Start-/Landebahnen meldet man sich wie ein normales Flugzeug bei der Deutschen Flugsicherung an und reiht sich dann zwischen die vor der Bahn wartenden Maschinen. Das Fahren auf den Bahnen ist schnell vorbei, schließlich soll der Flugverkehr so wenig wie möglich beeinträchtigt werden, aber die Größe des Flughafengeländes und die Wartezeiten an den Bahnen machen das Ganze zu einem gut einstündigen Ausflug.

Des Weiteren hatten wir im Dezember noch 2 Seminare, ein 2-tägiges interkulturelles Training als Vorbereitung für unseren Auslandsaufenthalt (dazu gibt es beim nächsten Mal mehr, ihr könnt also gespannt sein) und einen Projektmanagementkurs.

Mitte Dezember sind wir dann alle in unsere ersten Abteilungen ausgestreut und bearbeiten seitdem bis Mitte März ein eigenes Projekt, auch dazu erfahrt ihr in den nächsten Blogeinträgen mehr.

 

...Ihr seht, die Inhalte für weitere Bloginhalte stehen schon Schlange, von daher wird es sicher nicht lange dauern, bis ihr das nächste Mal etwas von mir lesen könnt!

Bis dahin,

Janine


 

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