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Hallo und erst mal ein Frohes neues Jahr!

Es ist nun schon einige Wochen her, dass es etwas Neues von uns zu lesen gab, aber es ist viel passiert.

Ich hatte ja in meinem letzten Blog berichtet, dass meine Assistenzphase starten würde. Diese ist nun leider schon seit einigen Wochen vorbei, aber dennoch möchte ich euch ein wenig davon berichten.

 

Meine sechswöchige Assistenzphase habe ich in dem Bereich Rampe gemacht.

Was genau ist das jetzt?

Nun, bei jedem Flugzeug, das ankommt oder abfliegt, müssen Dinge am Boden erledigt werden. Darunter fallen Koffer ein- oder ausladen, Kerosin tanken, frisches Wasser nachfüllen, Treppen an das Flugzeug stellen und vieles mehr. Die Koffer be- und entladen und die Treppen anlegen sind zum Beispiel Aufgaben einer Ladecrew, die zum Bereich meiner Assistenzphase gehört.

 

Und ja, auch ich habe eine Woche lang auf dem Boden mitgearbeitet und bin in Flugzeuge geklettert und habe Fracht und Koffer verladen. Aber weiterhin durfte ich auch Schatten des Leiters des Bereiches sein (Stellenleiter) und bin ihm bei jedem Termin gefolgt und habe den Alltag im Betrieb hautnah mitbekommen.

Darunter fallen Termine mit anderen Stellenleitern oder Führungskräften zur Besprechung aktueller Themen, aber auch Termine mit der Crew, um Optimierungsmöglichkeiten zu finden.

Insgesamt konnte ich in diesen sechs Wochen sehr viel über die Prozesse am Boden lernen, welche für meine späteren Aufgaben nach dem Traineejahr von enormer Bedeutung sind.

 

Außerdem lernt man viel über die Flexibilität, die am Boden herrschen muss, da es oft zu Unregelmäßigkeiten kommt, der Passagier oder Kunde davon aber keinen Nachteil haben darf.

Nun denken bestimmt viele an die Zeit vor Weihnachten, in der viele Flughäfen kurzzeitig sogar geschlossen wurden, weil das Wetter eine solche Unregelmäßigkeit darstellte.

Da dieses Thema in allen Medien war, möchte ich kurz einiges dazu erklären.

Wenn man den Frankfurter Flughafen betrachtet, muss man auch immer dabei beachten, das fast 60% unserer Fluggäste nicht in Frankfurt im Transit sind und daher nicht in Frankfurt aussteigen sondern weiter fliegen zu einem anderen Zielort.

Wenn nun Flüge generell schon unregelmäßig kommen können und zu früh oder zu spät eintreffen, muss schnell reagiert werden, damit jeder seinen Anschlussflug bekommt, aber auch dass diejenigen, die hier aussteigen, ihr Gepäck bekommen. Das sind oft flexible Prozesse, die hier ablaufen, wovon der Fluggast in der Regel nichts zu spüren bekommt und der Betrieb nicht gestört wird.

 

Wenn nun aber das Wetter so schlecht wird wie vor Weihnachten und es schneit und Eis auf der Landebahn ist, so können die Flugzeuge nicht landen und starten, da dies ein Sicherheitsrisiko wäre. Aber noch viel wichtiger ist, dass nicht nur hier schlechte Wetterverhältnisse geherrscht haben, sondern auch in den USA, von wo viele der Transitflieger kommen oder hinfliegen sollten. Wenn also dort auch die Flughäfen Probleme bekommen und sogar geschlossen werden müssen, so können die Passagiere natürlich auch nicht von Frankfurt aus abfliegen und müssen teilweise, wie auch geschehen, hier in der Stadt oder am Flughafen übernachten.

 

Der Bereich, in dem ich meine Assistenzphase gemacht habe, ist bei solchen Ausnahmefällen natürlich besonders gefordert, da oft viele verspätete Flieger auf einmal kommen und dennoch eine zeitgerechte und korrekte Abfertigung gewährleistet werden muss.

 

Gerne wäre ich noch länger in diesem spannenden Bereich geblieben, schon alleine deswegen, weil ich unglaublich freundlich aufgenommen wurde und mich sofort wie ein Teil des Teams gefühlt habe. Aber es ging nach den sechs Wochen direkt weiter mit einer zweiten Orientierungsphase, in der wir die Zentralbereiche der Fraport AG kennen lernen durften.

Dazu hatte sich jeder Zentralbereich etwas Zeit genommen und wir konnten Bereiche wie Investor Relations, Beteiligungsmanagement, die Unternehmenskommunikation und unseren Pressesprecher kennen lernen.

 

Nach dieser ganzen spannenden Zeit ging es dann in den ersten Urlaub über Weihnachten und Neujahr.

Wieder hier angekommen beginne ich nun mit meinem ersten Projekt in meiner späteren Zielabteilung und muss mich nun in neue Themen einarbeiten, was aber sehr interessant ist und Spaß macht.

 

Also freut euch auf den nächsten Blog, indem ihr dann mehr über meine Zielabteilung und mein erstes Projekt erfahren könnt.


 

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