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Hallo liebe Blogleser und Interessierte des Fraport-Traineeprogramms,

Endlich sind alle technischen Voraussetzungen gegeben, damit wir euch regelmäßig von unseren Erlebnissen als Trainees am Frankfurter Flughafen berichten können.

Mittlerweise sind schon wieder fast drei Monate vergangen, seit wir am 1.10.2011 offiziell in unser Jahr als Trainees bei der Fraport AG gestartet sind. Es waren drei sehr ereignisreiche Monate, in denen wir Einblicke in praktisch alle Bereiche und Aufgabenfelder des Flughafens gewinnen konnten.

Nach einem einwöchigen Auftaktmodul Anfang Oktober, in dem wir, die 16 neuen Trainees, mit dem Programm vertraut gemacht wurden, alles Organisatorische erledigen konnten und uns gegenseitig „beschnuppern“ durften, startete die sogenannte Orientierungsphase,. Diese führte uns insgesamt vier Wochen lang durch die Abteilungen des gesamten Fraport-Konzerns.

Die Phase begann gleich mit einem Highlight, unseren operativen Tagen bei den Bodenverkehrsdiensten auf dem Vorfeld. Ausgerüstet mit standesgemäßer Arbeitsmontur, also mit Blaumann, Warnweste und Kappe, durften wir zwei Tage lang hautnah mit dabei sein.
Es ist ein tolles Gefühl, das Geschehen auf dem Vorfeld live zu erleben, Kerosinluft zu schnuppern und eine Maschine abzufertigen. Viele von uns durften wichtige Aufgaben übernehmen, wie das Beladen des Flugzeuges oder die Bedienung der Fluggasttreppe. Wir konnten z.B. auch in dem Schlepper mitfahren, der das Flugzeug von der Position wegschiebt.
Da die Lufthansa inzwischen über 8 Flugzeuge des Typs A380 verfügt und diese während der Abfertigung eine ganze Weile am Boden sind, hatten viele von uns die Möglichkeit, direkt unter einem „Dickschiff“ (liebevolle Umschreibung des A380) zu stehen, seine gut 20 Reifen und 4 Triebwerke zu begutachten und sich von der Dimension dieses Fluggeräts beeindrucken zu lassen. Und nicht zuletzt konnten einige das Flugzeug von innen erkunden und für kurze Zeit einmal in der First Class Platz nehmensmiley

Trainees im Blaumann

So sieht man aus, wenn man auf dem Vorfeld arbeiten möchte!

Das Dickschiff

Das "Dickschiff"

Alle von uns hatten die Chance, die Gepäckförderanlage des Flughafens von innen zu besichtigen. Unterhalb der Terminals verlaufen etwa 73 km dieser Förderanlage, auf der die Koffer teilweise mit einer Geschwindigkeit von bis zu 5m pro Sekunde transportiert werden. Die Anlage gleicht ein bisschen einer kleinen Achterbahn, auf der die Koffer in ihren Transportwannen wie die Wagen auf der „Wilden Maus“ entlang schießen (so hört es sich auch an!).

Auch alle anderen flughafen-spezifischen Bereiche haben uns neben einer Vorstellung ihres Bereichs mit spannenden Ausflügen oder Vorführungen erwartet.  Der Bereich des Airport Security Managements hat uns zu einer Begehung aller Sicherheitskontrollstellen am Flughafen eingeladen und uns auch 2 seiner Sprengstoffspürhunde vorgeführt. Die natürlich den versteckten Sprengstoff sofort entdeckt haben!

Der Bereich des Zentralen Infrastrukturmanagements wartete mit einem weiteren Highlight auf uns, wir konnten die Baustelle des neu entstehenden Flugsteigs „A-Plus“ begehen. Zwischen Handwerkern, viel Dreck  und Baumaterial konnten wir uns einen Eindruck von der Größe und der Modernität dieses neuen Terminalabschnitts verschaffen, der im Sommer nächsten Jahres eröffnet wird.
Da wir uns alle 4 Ebenen sowie die Gepäckförderanlage und den Dachaufbau angeschaut haben, sind wir mehrmals die Strecke des Flugsteigs abgelaufen – diese beträgt etwa 800 m. Summiert haben wir an diesem Tag also viel Sport getrieben! Besonders gut gefallen hat uns die Dachbegehung, den dort oben hat man einen fantastischen Blick über das Vorfeld und das gesamte Flughafengelände!

Blick auf das Vorfeld

Ausblick auf den A-Hof des Flughafens und der neue Tower der Flugsicherung

 

Der Bereich Handels- und Vermietungsmanagement hat mit uns einen Rundgang durch die Shoppingflächen des Flughafens unternommen. Man muss wissen, dass die Einnahmen aus Shopping und Gastronomie eine immer wichtigere Ertragsquelle für Flughäfen darstellen. Des Weiteren konnten wir auf einer Rundfahrt all die Immobilien besichtigen, die am Flughafen Frankfurt entstehen (z.B. The Squaire) und zusammen die „Airport City“ ergeben.

Ebenso haben wir mehrere Vorfeldrundfahrten erlebt und einen Einblick in die Technikwelt am Flughafen bekommen. Unfassbar, welche Dimensionen hier die Klimatechnik, die Stromversorgung etc. haben!

Auch alle anderen Geschäftsbereiche der Fraport AG wie etwa das Rechungswesen, die Unternehmenskommunikation, das Kundenmanagement und die Personalabteilung haben sich uns vorgestellt und ihren Aufgabenbereich präsentiert. Als erster Trainee-Jahrgang haben wir auch die Kinderarche und das Fluggi-Land besucht, das sind die Kindertagesstätte bzw. die Kinderbetreuungseinrichtung, die dafür sorgen, dass die Vereinbarkeit von Job und Familie steigt!

Ich könnte noch viele weitere Impressionen aus dieser Zeit schildern, aber ich denke, dass ihr einen guten Eindruck davon bekommen habt, was den Fraport-Trainees bei ihrem Unternehmenseinstieg alles geboten wird. Es war eine tolle Zeit!!

Wir haben bereits schon weitere Phasen durchlaufen, davon werde ich euch bei den nächsten Einträgen berichten.

Zum Abschluss noch ein Foto von unserem Traineejahrgang. Weitere Fotos folgen in der nächsten Zeit, die müssen erst organisiert werden!

Gruppenfoto des Traineejahrgangs

Von links nach rechts: Dilyana, Frauke, Anne, Christian, Thomas, Dominik, Martin, Daniel, Manuel, Sebastian, Charlotte, Guido, Lena, Florian, Verena, Janine

 


 

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