<< Mein erstes Projekt Die ersten paar Monate bei Fraport >>



 

 

Hallo,

Den heutigen Eintrag widme ich wie versprochen unserem immer näher rückenden Auslandsaufenthalt.

Wie ihr vielleicht wisst, enthält das Traineejahr auch einen 10-wöchigen Auslandsaufenthalt in einer unserer weltweiten Beteiligungsgesellschaften. Die Fraport AG ist unter anderem an den Flughäfen in Lima, Neu-Delhi, Antalya, Xi’an, Riad, St. Petersburg, Kairo und Dakar beteiligt.

 

Schon zu Beginn des Traineeprogramms im Oktober war die spannendste Frage für uns alle „ in welches Land geht es wohl für mich?“.
Genügend Auslandsprojekte für 16 Trainees zu finden ist gar nicht so einfach, vor allem dann nicht, wenn die ein oder andere Auslandsbeteiligung aus politischen Gründen nicht in Frage kommt (Kairo), zu teuer ist (Unterkünfte in Delhi sollen pro Monat 3000 Euro oder so kosten!) oder aktuell kein passendes Projekt anbieten kann. So kam es, dass die meisten von uns ihre Auslandsdestination nur unter Vorbehalt genannt bekamen und diese dann innerhalb weniger Wochen noch 3x wechselte.

 

Mitte März werden wir nun in den Flieger steigen und in die Welt ausschwirren. Fast alle wissen inzwischen schon sicher, wo es für sie hin gehen wird.

Für eine Traineekollegin und mich bleibt es weiterhin spannend - wir sollen in den Senegal, nach Dakar gehen. Leider stehen dort Ende Februar Präsidentschaftswahlen an und keiner weiß, wie die ausgehen werden. Sowohl was den Wahlausgang an sich betrifft, als auch die Situation danach im Land. Dementsprechend werden wir erst Ende Februar, Anfang März erfahren, ob es nach Dakar geht oder ob wir doch noch auf eine andere Alternative ausweichen müssen.

Eigentlich ist der Senegal eins der friedlichsten und stabilsten Länder Afrikas, aber wer die aktuellen Nachrichten aufmerksam verfolgt, hat vielleicht mitbekommen, dass es auch im Senegal aktuell Unruhen und Straßenkämpfe gibt. Der amtierende Präsident darf erneut kandidieren, obwohl laut Verfassung nur 2 Amtszeiten erlaubt sind und er diese bereits absolviert hat (nebenbei ist der gute Mann schon 85 Jahre alt), während andere, von der Bevölkerung favorisierte, Kandidaten nicht zugelassen wurden. Ich hoffe, dass sich die Lage noch wieder beruhigt, denn wir wollen unbedingt nach Dakar!!

Vor allem habe ich mich schon brav impfen lassen – und das ist nicht zu verachten, wenn man nach Afrika geht! Eine Vielzahl von Spritzen musste mein Körper verkraften, dafür bin ich jetzt gegen praktisch alles Böse dieser Welt geimpft. Schade wäre nur, wenn Dakar nicht klappt, denn in meinen möglichen Alternativländern Türkei und Bulgarien bräuchte ich keine der exotischen Impfungen!

 

Also, drückt die Daumen, dass sich die Senegalesen beruhigen!

 

...Bis zum nächsten Mal!

 

Eure Janine 


 

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0 Kommentare zu "Der Countdown bis zu unserem Auslandsprojekt läuft!":




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