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Estimados lectores,

 

viele Grüsse aus Lima! Insgesamt acht Wochen dürfen Thiemo und ich den Arbeitsalltag in Lima und das Land Peru kennenlernen.

 

Unter der Woche bearbeiten wir unser zweites Projekt. Für mich bedeutet das diesmal, den Flughafenbetrieb aus einer ganz anderen Sicht kennenlernen. Ich wurde der Abteilung “Airport Operations and Services” zugeordnet. Thiemo bearbeitet sein Projekt im Rahmen des Flughafenausbaus in der Abteilung “Project Management”.

 

In meiner Abteilung arbeite ich mit meinen peruanischen Kollegen an einem Leitfaden für die Nutzung, Instandhaltung und Renovierung von Büroflächen. Zudem bekam ich die Aufgabe, eine Art “Inventur” innerhalb der vermieteten Büroflächen durchzuführen. Das bedeutet: Kundenkontakt hautnah! In Frankfurt hatte ich bisher nicht die Möglichkeit, mit den Airlines direkt zusammenzuarbeiten und fand diese Aufgabe daher besonders interessant. Sooo leicht war das mit meinen Grundkenntnissen in Spanisch leider nicht, aber ich bekam Unterstützung von einer Kollegin.

Beide Kleinprojekte sind nun so gut wie abgeschlossen und es geht langsam wieder Richtung Heimat. Sehr schade, denn ich habe mich wirklich gut eingelebt. Morgens um 7 Uhr auf den Bus warten und mit den Kollegen über WhatsApp kommunizieren, wo sich der Personalbus gerade befindet, damit man auch rechtzeitig an der Haltestelle steht – mittags zusammen Almuerzo zu sich nehmen – abends wieder gemeinsam mit dem Personalbus nach Hause fahren. Donnerstags geht es nach der Arbeit mit den Kollegen zum Basketball und an besonderen Anlässen (Geburtstag, Firmenjubiläum) geht man auch mal zusammen ausserhalb der Flughafenwelt essen. Das Wort TEAM bekommt hier in Lima eine ganz andere Bedeutung. Ich bin froh, dass ich diese Erfahrung machen durfte und hoffe, etwas davon mit nach Frankfurt nehmen zu können.

 

 ¡Muchas gracias a todos los colegas de LAP - Los voy a extrañar, chicos!

 

Aber zurück zum Bussystem in Lima… das ist wirklich CRAZY. So langsam haben wir verstanden, wie es funktioniert. Aber die Busfahrer halten wann, wo und vor allem WIE sie wollen. Irgendwie kommt man aber immer in die Nähe seines Ziels. Generell spielt der Verkehr in Lima verrückt – jeder macht was er will. Ich glaube aber, es gibt eine Art Hupvokabular – ähnlich wie Morsezeichen. Nur haben wir es bisher noch nicht entschlüsselt. Auch die parkenden Autos machen mit einem schrillen und vor allem LAUTEN Ton "sanft” auf sich aufmerksam, wenn man ihnen zu nahe kommt. Eine gute Möglichkeit, um morgens wach zu werden.

 

Die Wochenenden konnten wir dazu nutzen, das Land zu erkunden. Sandboarden in der Wüste, Surfen im Meer, Wandern im Hochland und Chillen im Dschungel! Peru ist so vielfältig, auf so kurzer Strecke. Fährt man beispielsweise von Lima (0 Meter über dem Meer) ca. 80 km gen Nordosten erreicht man Marcahuasi – eine Hochebene auf bis zu 4.200 Metern. Dabei fuhren wir 30 km eine nicht geteerte Strasse aufwärts, für die der Bus ganze 3 Stunden benötigt. Den Abgrund nur wenige Zentimeter neben unseren Reifen haben wir dabei “gekonnt” ignoriert… Aber es hat sich gelohnt!

 


Das Highlight unseres Peruaufenthaltes war Machu Picchu. Eine gut erhaltene Ruinenstadt der Inka im dichten Nebelwald, umringt von Gipfeln. Theorien nach war Machu Picchu so geheim, dass die Spanier nichts von ihrer Existenz ahnten und sie deshalb nicht zerstört wurde.

 

 

Ende dieser Woche geht es für mich zurück nach Deutschland. Der Abschied hier wird mir schwer fallen, aber ich freue mich auch wieder auf Frankfurt. Dort werde ich mein letztes Projekt im Rahmen des Traineeprogramms bearbeiten. Wie auch schon in der Assistenzphase geht es zurück in den operativen Bereich des Terminals – in die Hallen des Terminal 1.

 

¡Saludos desde Lima y hasta pronto!

Sabrina


 

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