<< Assistenzphase Einstieg in die Arbeitswelt >>



 

 

Moin Moin,

 

es ist nun etwas Zeit vergangen und der erste „große Block“ der Assistenzphase liegt hinter uns Trainees. Die vier Wochen im operativen Bereich waren sehr interessant und ich konnte eine Menge Sachen tun, zu denen man sonst nicht kommt und die ich vielleicht während meiner Fraport Karriere auch eher selten wiederholen werden. Doch der Reihe nach...

 

Wenn man das erste Mal einen Termin auf dem Vorfeld hat (wie z. B. das erste Treffen mit der Führungskraft), dann ist man einfach überfordert. Zu viele Eindrücke, überall passieren Dinge und laut ist es auch noch. Dazu kommen praktische Probleme: Wie funktioniert eigentlich diese Zeiterfassung, die vor zwei Wochen erklärt wurde? Welchen Shuttlebus sollte ich nehmen, um zur Dienststelle zu gelangen? Das lässt sich aber alles lösen, denn wenn man die Kollegen fragt, bekommt man schnell eine kompetente Antwort smile

 

Meine Führungskraft während der Assistenzphase war Udo Schuh, der Leiter der BVD-RL3. Diese Dienststelle ist organisatorisch bei den Bodenverkehrsdiensten angesiedelt und kümmert sich um das Abfertigen der Flugzeuge, was sie hauptsächlich am A- und A-Plus-Finger des Terminals 1 macht. Die Lademeister und Lader sind dabei ganz nah an den Flugzeugen dran und teilweise auch in den Bellies. Herr Schuh trägt eine große Verantwortung: Er ist der Chef von mehreren Hundert Mitarbeitern, die von 3:30 Uhr im Frühdienst bis abends zum Betriebsschluss im Schichtbetrieb die Flieger abfertigen. Unterstützt wird er dabei von sieben administrativen Mitarbeitern, denen ich über die Schulter gucken durfte.

 

Ich konnte auch miterleben, wie die Disposition auf dem Vorfeld arbeitet, die die Teams mit Lademeistern und Ladern zusammensetzt und anweist. Je nach Flugzeugtyp gibt es unterschiedliche Qualifikationsanforderungen an die Mitarbeiter, da bei größeren Fliegern auch größere Geräte zum Be- und Entladen benutzt werden. Damit ich auch mal mit beladen durfte, musste ich zwei Sachen machen. Zum einen eine Gefahrgüterschulung, da ja auch durchaus mal Chemikalien oder radioaktive Stoffe verladen werden. Zum anderen brauchte ich angemessene Kleidung – auf dem Vorfeld sind Sicherheitsschuhe, Schutzkappe und Gehörschutz Pflicht!

 

Sicherheit geht vor...

 

Auch wenn ich da noch ein T-Shirt trage, habe ich zum Glück auch eine wetterfeste Jacke bekommen. Denn wenn man einen Lademeister im Dienst begleitet, kann es auch vorkommen, dass man einen schönen Regenguss abbekommt. Die Flieger müssen schließlich abgefertigt werden – auch bei schlechtem Wetter.

 

Was habe ich sonst noch erlebt? Ich konnte beim Außendienst (dem „Papa“ des Vorfelds ) mitfahren, an Leiterrunden mit dem Chef (und seinem Chef) teilnehmen, Pausenausrufe für die Lader machen, die Abnahme von neuen Stromversorgungsschächten beobachten, an Dienstplangesprächen teilnehmen und auf Rundgängen die Einhaltung der Sicherheitsvorschriften überprüfen.

 

Achja und ab und zu war auch noch Zeit für Fotos wink

 

In der Dämmerung sieht der Flughafen besonders gut aus.

 

Ich schreibe diesen Blogpost übrigens von meinem Schreibtisch in meiner Zielabteilung aus, wo ich für die nächsten drei Monate sein werde. Die ersten zwei Tage waren schon mal gut, von der weiteren Zeit berichte ich beim nächsten Eintrag.

 

Bis dahin,

Felix


 

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