<< Aus dem Leben eines Trainees Abschluss des ersten Projektes - Der Countdown fürs Ausland läuft! >>



 

 

Hallo,

Zweieinhalb Wochen vor dem Start unseres Auslandsprojektes ist die Flexibilität von meiner Traineekollegin und mir gefragt: Unser Aufenthalt in Dakar ist abgesagt worden und nun müssen wir noch schnell unsere Alternativdestination vorbereiten.

Die Lage im Senegal ist im Moment derart kritisch, dass es nicht zu verantworten ist, uns dort jetzt einzusetzen. Straßenkämpfe, Barrikaden, Tränengas und gewaltsame Auseinandersetzungen zwischen Polizei und Demonstranten prägen das Bild der letzten 2-3 Wochen. 

Die Fraport  AG möchte in so einem Fall natürlich nicht kostenbare Trainees (smiley) in so eine Lage entsenden, aber auch wir selbst sind froh, nicht in so einem unsicheren Land unsere Auslandszeit zu verbringen und eventuell in unschöne Situationen hinein zu geraten. Allerdings haben wir uns doch mit einem weinenden Auge von dem Plan nach Dakar zu gehen verabschiedet. Es wäre sicher eine tolle und sehr außergewöhnliche Erfahrung geworden.

Meine Traineekollegin wird nun nach Lima, Peru gehen und ich werde in den Flieger gen Antalya, Türkei steigen.
Klar ist Antalya nicht so spektakulär wie der Senegal, aber da gibt es wenigstens ein sicheres Plätzchen unter Palmen! Bisher habe ich nur gute Erfahrungsberichte aus der Türkei gehört, wir werden in einem Hotel direkt am Meer untergebracht sein (3 andere Trainees gehen schon planmäßig nach Antalya) und Mitte März beginnt dort die beste Jahreszeit.  Auch kulturell und landschaftlich hat die türkische Südküste viel zu bieten.

Aufgrund dieser kurzfristigen Planänderung werden die nächsten 2 Wochen mit vielen organisatorischen Dingen gefüllt sein. Nebenbei geht auch mein erstes Projekt in die Endphase.

 

Ansonsten ist  der Streik der GdF-Mitarbeiter ein aktuelles Thema hier am Flughafen. Im Flughafenalltag merkt man davon nicht so viel, da sich Fraport, die Lufthansa und alle anderen Fluggesellschaften sehr gut auf die Situation vorbereitet bzw. eingestellt haben. Aber natürlich sind die hohen Forderungen der Vorfeldaufsicht / Vorfeldkontrolle ein großes Thema unter den Mitarbeitern.

Auch das Thema Fluglärm beschäftigt den Flughafen weiterhin viel. Am Donnerstag wird es eine große Pro-Flughafen Demo geben, davon werde ich dann bei meinem nächsten Eintrag berichten!

 

Bis dahin

 

Eure Janine


 

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