Projekt 3



 

 

Liebe Leser und Leserinnen,

 

das Traineejahr ist zu Ende und wir sind in unseren Zielabteilungen gestartet. Aber erstmal zurück zum dritten Projekt!

 

Mein drittes Projekt habe ich, wie auch schon die Assistenzphase, bei IFM bearbeitet. Die letzten drei Monate war ich im Objektbereich der Hallen A/B/C unterwegs. Hier durfte ich die Gewerkeübergreifende Prüfung begleiten und Empfehlungen zur Prozessoptimierung geben. Die Gewerkeübergreifende Prüfung  prüft die Funktion und Wechselwirkung der brandschutzrelevanten Anlagen. Hauptaugenmerk der Prüfung liegt auf dem funktionierenden Zusammenspiel der einzelnen Anlagen im Brandfall. Es wird beispielsweise ein Melder ausgelöst und damit ein Brand simuliert, im Folgenden werden die Folgesteuerungen wie beispielsweise die Entrauchung überprüft. Insgesamt hatte ich die Möglichkeit die Prüfung eine Woche im Nachtdienst mit den Technikern zu begleiten.

(Bei der Erkundung der Terminalgebäude finden sich auch vergessene Schätze)

 

Die Zeiten im operativen Bereich des Terminals sind für meine Tätigkeit im Bestandsmanagement unersetzlich. Ich bin sehr froh, dass ich im Traineejahr so viel sehen konnte und auch viel von den Kollegen gezeigt und erklärt bekommen habe. Fast wie eine kleine Ausbildung. Vielen, vielen Dank dafür!

 

Das Ende des Traineejahres haben wir mit einer Abschlussveranstaltung unter dem Motto „Die vier Traineezeiten“ gefeiert. Eingeladen waren alle ehemaligen Trainees sowie alle, die uns in dem Traineejahr unterstützt haben. Außerdem feierten wir das zwanzigjährige Jubiläum des Traineeprogramms!

(Gruppenbild der ehemaligen Trainees zum 20-jährigen Jubiläum des Traineeprogramms)

 

Seit Anfang Oktober bin ich in meinem Zielbereich. Hier kehrt schon langsam der Arbeitsalltag ein. Ich werde zukünftig noch viel Kontakt mit den Kollegen aus dem Objekt haben und darf auch schon kleinere Projekte alleine bearbeiten. Ich bin gespannt was noch kommt!

 

Viele Grüße

Sabrina


 

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Hallo zusammen,

auch von mir gibt es hiermit noch einen (verspäteten) Abschluss. Wie von Felix bereits berichtet, waren die letzten Wochen und Monate des Trainee-Programms sehr ereignisreich.

In Riad konnte ich zunächst einen Prototypen für Terminal-Informationssysteme entwerfen der im Anschluss als Grundlage für eine Ausschreibung zur Entwicklung eines Infokiosks sowie einer neuen Unternehmenswebseite für den "King Khaled International Airport" verwendet wurde.

Meine persönlichen Highlights waren die Wochenendtrips nach Oman, Dubai und Jeddah. In Jeddah wurden wir besonders freundlich von den Fraport-Kollegen und Praktikanten des dortigen Flughafens empfangen und untergebracht. Aber auch Riad bot natürlich viele einmalige persönliche Erfahrungen in einer mir völlig fremden Kultur, die mich nachhaltig prägen werden.

Zurück in Frankfurt ging es für mein letztes Trainee-Projekt in eine unserer IT-Abteilungen (IUK - Informations- und Kommunikationsdienstleistungen) in der ich mich als Informatiker natürlich besonders gut aufgehoben fühlte. Im SAP-Team ging es darum eine Schnittstelle zu dem, von meiner Zielabteilung betriebenen, Parkierungssystem vorzubereiten und anschließend zu Implementieren.

Aufgrund einiger Stolpersteine in der Entwurfsphase der Schnittstelle konnte ich mein Projekt leider nicht während des Trainee-Programms abschließen, werde es aber weiter aus meiner Zielabteilung heraus begleiten. Nichts desto trotz bot mir auch das dritte Projekt jede Menge Möglichkeiten mich fachlich weiterzubilden und gab mir vor allem die Gelegenheit, Kollegen und Prozesse einer Schnittstelle meiner zukünftigen Abteilung gut kennenzulernen.

Neben den Aktivitäten mit den anderen Trainees von denen Felix bereits berichtete (Teamtraining im Kindergarten, Feuerlöschtraining) durfte ich zum Abschluss während der Vorstandshospitation Frau Gießen, Vorstand Operations, zu einigen Terminen begleiten und bekam die Gelegenheit in persönlichen Gesprächen mehr über ihre Arbeit im Vorstand zu erfahren.

Nach einer schönen Abschlussfeier ging es nun für uns alle in unsere Zielabteilungen. Durch das erste Projekt war ich schon gut mit meinen neuen Kollegen vertraut und konnte dadurch direkt in verschiedene Projekte einsteigen sowie natürlich meine bereits angefangenen Projekte fortführen. Durch das Trainee-Programm fühle ich mich sehr gut aufgehoben mit meiner Abteilung und deren Schnittstellen und freue mich nun auf die kommenden Herausforderungen.

Viele Grüße

Thomas


 

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Seit dem 1. Oktober 2014 bin ich nun offiziell kein Trainee mehr. Die 12 Monate vergingen wirklich sehr schnell... Doch der Reihe nach!

Die Zeit in Russland war ohne Zweifel ein Highlight des ersten Jahres bei Fraport. Nicht nur konnte ich erfolgreich mein zweites Projekt zu Ende bringen, sondern ich lernte auch Russland in einem Umfang kennen, den man bei einer kurzen Besichtigungstour durch St. Petersburg nicht bekommt. So flog ich zum „Tag des Sieges“ am 9. Mai kurzerhand nach Moskau, um dort Bekannte zu besuchen und konnte so auch die russische Hauptstadt sehen. St. Petersburg wird oft als „europäischer“ im Vergleich zu Moskau bezeichnet. In der Tat sieht die Stadt eher wie westeuropäische Residenzstädte aus. Moskau nennen die Russen fast schon liebevoll ein „Dorf“, weil es nach und nach gewachsen ist. Es fühlt sich auch ein wenig so an – geplante Prachtstraßen gibt es dort nicht. Natürlich ist die Stadt inzwischen über alle Maßen gewachsen und hat nichts mehr mit einer Kleinstadt zu tun.

Im Mai ging es dann wieder zurück nach Frankfurt. Zu dieser Zeit sind die Tage in St. Petersburg bereits sehr lang und die Nächte dementsprechend kurz. Die Zeit der „Weißen Nächte“ beginnt, in denen St. Petersburg auch nachts nicht zur Ruhe kommt. In dem Bild unten seht ihr den Newski Prospekt bei Nacht – es wird gar nicht richtig dunkel.

Im Anschluss an den Auslandsaufenthalt stand als nächste Station des Trainee-Jahres für mich der Vertrieb auf dem Programm. Die Vertriebsabteilung bei Fraport ist einer der wichtigsten Kunden für die Marktforschung und somit auch für mich. Die Zusammenarbeit beinhaltet dabei Marktanalysen, um darzulegen, mit welchen Märkten Frankfurt bereits verbunden ist, wo noch Lücken sind und welches Potenzial dort besteht. Der Vertrieb wiederum nutzt diese Informationen, um an Airlines heranzutreten und gemeinsam mit diesen Situationen zu identifizieren, in denen eine neue Strecke ab FRA für beide Seiten von Vorteil wäre. Hier seht ihr einen Ausschnitt aus einer solchen Analyse:

Ich half also durch Routensimulationen und Marktanalysen beim Tagesgeschäft und konnte auch bei Treffen mit Airlinevertretern dabei sein. Ein großes Projekt hatte ich natürlich auch, in dem ich mich mit bestimmten Zukunftsmärkten für FRA befasste. Leider ist das noch unter Verschluss und ich kann nicht mehr darüber berichten. Aber auch bei diesem Projekt galt: Ich konnte selbständig arbeiten und war frei in meiner Quellennutzung und Gestaltung. Selbstverständlich habe ich aber jederzeit Feedback und Antworten auf Fragen bekommen. Während des Sommers beim Vertrieb habe ich das Team dort gut kennengelernt und ich bin mir sicher, dass beide Seiten von den geknüpften Kontakten in der Zukunft weiterhin profitieren werden. Die Abläufe klappen einfach viel besser, wenn man sofort weiß, wen man bei welchen Anfragen ansprechen kann.

Was gab es für die Trainees noch an Highlights diesen Sommer? Mit Sicherheit unser mehrtägiges Teambuilding. Um zu erfahren, wie die Arbeit in einem Team (inklusive mehreren Unterteams) funktioniert, welche Herausforderungen sich dabei ergeben und wie man diese löst, gingen wir gemeinsam an ein umfangreiches Projekt in Wiesbaden heran: in einem Kindergarten renovierten wir den alten Kreativraum und erstellten ein neues Konzept mit vielen Bastelutensilien und jeder Menge Werkzeug, welches von Fraport gesponsert wurde. Drei anstrengende Tage mit viel Organisationsaufwand und relativ wenig Schlaf lohnten sich am Ende total. Die Freude der Kinder bei der feierlichen Übergabe war unglaublich! Ich zitiere einen Kleinen mal wörtlich: „Heute ist der beste Tag der Welt!“. Oder so. Auf dem Foto kann man die Freude erkennen, denke ich.

Daneben unternahmen wir als Trainees in der Gruppe noch weitere „kleinere“ Aktivitäten wie z. B. ein Löschtraining bei der Feuerwehr. Auch gehörte eine Hospitation bei einer Führungskraft der Fraport AG zum Traineejahr. In meinem Fall konnte ich unseren Vorstandsvorsitzenden Dr. Stefan Schulte bei mehreren Terminen begleiten und in kleinster Runde mit ihm über Themen wie etwa die Zukunft des Unternehmens diskutieren. Die gewonnenen Einblicke, die man beim Blick hinter die Kulissen des Top-Level-Managements erhält sind sicherlich Gold wert. Gerade solche Gelegenheiten waren ein Grund dafür, warum ich mich für das Traineeprogramm bei Fraport entschieden habe.

Wie eingangs erwähnt vergingen die 12 Monate von Oktober 2013 bis Oktober 2014 für mich fast wie im Flug. Ich hoffe, dass nun nicht eine „langweilige“ Routine einkehrt. Zwar fallen die Trainee-Aktivitäten nun weg, allerdings bleiben wir untereinander weiter in Kontakt. Das geknüpfte Netzwerk hilft bei Fragen und Aufgaben, für die Fachwissen anderer Unternehmensbereiche benötigt wird und ist so sehr nützlich. Fachlich blicke ich ebenfalls positiv in die Zukunft, da die bisherige Vielfalt in meinen Aufgaben immer noch bestehen bleibt. Analyse, Prognose, Berichterstattung sowie Marktbeobachtung und –einschätzung stellen ein breites Aufgabenspektrum dar, das fordert und beinahe täglich neue Erkenntnisse entstehen lässt. So kann es weitergehen!


 

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