Janine

Janine ist 25 Jahre alt und ist bei der Fraport AG Trainee mit dem Zielbereich Airport Security Management - Betriebsverfahren und Qualitätsmanagement. Sie ist einer der Autoren des Trainee-Blogs.

Mehr Informationen über Janine erhältst du hier.





Liebe Blogleser,

Der letzte Eintrag ist schon wieder eine Weile her und seitdem ist viel passiert...vor allem habe ich meinen „Trainee-Status“ verloren, da unser Traineejahr am 30.9. vorbei war und ich zum 1.10. in meiner Zielabteilung angefangen habe.

 

In meinem letzten Eintrag hatte ich geschrieben, dass es bei mir noch Änderungen bezüglich meiner Zielabteilung bzw. des Ablaufes der letzten 2 Monate meines Traineejahres geben könnte.

Und so ist es auch gekommen! Ich war ursprünglich für den Bereich Qualitätsmanagement und Betriebsverfahren im Airport Security Management eingestellt worden. Mitte Juli bin ich dann aus einem Nachbarbereich – der wirtschaftlichen Steuerung für die Airport Security  – gefragt worden, ob ich nicht eine dort freiwerdende Stelle übernehmen möchte. Da ich dort bereits mein erstes Traineeprojekt absolviert und die Abteilung schätzen gelernt habe, passte das Angebot super. Haken an der Sache aber gleichzeitig auch Chance dabei war, dass meine Vorgängerin schon Anfang September das Unternehmen verlassen hat und ich schon Anfang August parallel zu meinem eigentlichen Traineeprojekt in die Einarbeitung gegangen bin. Im September habe ich die Aufgaben dann komplett übernommen, während das Traineeprogramm noch lief.  Aber dank einer guten Abstimmung zwischen den Abteilungen und einer tollen Einarbeitung durch meine Vorgängerin klappte alles super. Und so bin ich schon seit Mitte September volles Abteilungsmitglied und fest in meinen zukünftigen Aufgaben angekommen. Und nenne mich „Aufgabenleiterin – Bereichscontrolling Luftsicherheit“ grin

 

Auch in der letzten Phase erwartete uns im Traineeprogramm noch ein toller Programmpunkt: die Vorstandshospitation! Alle 15 Trainees konnten einen unserer Vorstände bzw. Geschäftsbereichsleiter mehrere Tage lang begleiten. Ich war 4 Tage mit unserem Vorstand Operations unterwegs und durfte bei vielen spannenden Terminen mit dabei sein.  Auf dieser Ebene des Managements bekommt man noch einmal einen ganz anderen Überblick über das Geschehen am Flughafen und über strategisch wichtige Themen für die Fraport AG und den Luftverkehr insgesamt.

In der letzten Septemberwoche endete dann unser Traineejahr mit einem abschließenden Highlight, unserer Abschlussveranstaltung im Auditorium. Es waren alle eingeladen, die uns während unseres Jahres begleitet haben bzw. die uns in den unterschiedlichen Phasen des Programms bei Vorträgen, Projekten etc. begegnet sind. In einer zweistündigen Veranstaltung wurden natürlich Abschlussreden gehalten – vom Vorstand, vom Betriebsrat, von der Leitung des Traineeprogramms und von uns – aber es gab auch „Spannung, Spiel und Spaß“ in Form von kleinen Spielen mit Publikumseinbindung und einer musikalischen Einlage von uns Trainees. Ebenso wurden uns unsere Zertifikate überreicht. Ja, und damit war es dann tatsächlich schon vorbei, unser Jahr als Fraport-Trainees.

 

Rückblickend war es eine wirklich tolle Zeit, wir haben sehr viel erlebt und ich werde mich sicher gerne und ein bisschen wehmütig wink an diese Zeit zurückerinnern. Künftig werden wir nun nicht mehr unter „Welpenschutz“ stehen und müssen uns in unseren jeweiligen Abteilungen beweisen.  

 

Zum Abschluss hier noch ein paar Fotos von unserer Abschlussveranstaltung allerdings sind die Fotos von unserem Fotografen "zu gut" und bei Verkleinerung auf das passende Format für diesen Blog wird es leider etwas pixelig...

Wir

 

Spannung, Spiel und Spaß bei "Wer wird Überflieger" mit Günther Wiesner grin

Der bisherige Arbeitsdirektor

Unser Traineejahrgang auf dem A380

 

Viele Grüße vom nebeligen Frankfurter Flughafen

Janine


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Hallo,

Zu meinem letzten Eintrag hat es einen Kommentar von Markus gegeben, der wissen möchte, wie die Karrierechancen bei Fraport aussehen. Er ist auf dem Portal meinpraktikum.de auf nicht ganz so positive Bewertungen gestoßen und fragt, wie die Situtation für Trainees aussieht.

 

Lieber Markus, hier ist meine Antwort:

 

Erst einmal freut es mich zu hören, dass dir unser Trainee-Blog gefällt und du unsere Einträge informativ und hilfreich findest.

Ich kann deinen Eindruck, dass das Fraport-Traineeprogramm sehr vielfältig ist und einem viele spannende und abwechslungsreiche Erfahrungen bietet, an dieser Stelle nur noch einmal bestätigen.

Ich kann das Programm wirklich weiterempfehlen und jeder, der eine Faszination für den Luftverkehr und das Geschehen am Frankfurter Flughafen empfindet, wird sich hier sicher wohl fühlen.

 

Was deine Bedenken bzgl. der Karrierechancen betrifft:

 

Zunächst einmal würde ich solche Internetbewertungen immer etwas kritisch sehen.

Ich habe mir deinen Link einmal angeschaut und mir ist als erstes aufgefallen, dass es insgesamt nur 6 Einträge gibt, also nicht unbedingt eine repräsentative Menge.

Zudem gibt es auch Einträge mit 4 Sternen für die Rubrik Karrierechancen. Und schau dir z.B. die Bewertung mit nur 2,3 Sternen an, dort handelt es sich um ein 2-wöchiges Schülerpraktikum, da frage ich mich, wie derjenige überhaupt beurteilen konnte, wie die Karrierechancen bei Fraport aussehen. Ich denke eher nicht, dass ein 2-wöchiges Schülerpraktikum ausreicht, um dies einzuschätzen.

Und nicht zu vergessen, in solchen Bewertungsportalen drücken sich insbesondere die aus, die etwas zu meckern haben, während die Zufriedenen nur selten dort aktiv sind.

 

Außerdem glaube ich, so wie ICH Fraport bisher gelernt habe, dass es hier genug Möglichkeiten gibt, Karriere zu machen! Wir Trainees haben einen sehr guten Ruf im Unternehmen und sind sicherlich auch in der ein oder anderen Abteilung gerne gesehen. Mit dem entsprechenden Einsatz lässt sich sicher eine Menge erreichen. Besonders toll ist es, dass man hier während seiner Karriere in ganz unterschiedlichen Bereichen arbeiten kann, die Auswahl bei einem internen Stellenwechsel ist sehr groß.

 

Und was mir grad auch noch einfällt: Unter uns Trainees gab es zum 1. Mal so genannte „Talents“, das waren besonders positiv aufgefallene Praktikanten/ Werkstudenten, die direkt nach dieser Tätigkeit eine Traineestelle angeboten bekamen und sich nicht einem großen Bewerbungsprozess wie externe Bewerber stellen mussten. Damit hätten wir also auch das Thema Karrierechancen für Praktikanten geklärt grin

 

Ich hoffe, ich konnte dir mit meiner Antwort weiterhelfen. Gerne kannst du dich bei weiteren Fragen wieder an mich wenden!

 

Viele Grüße

 

Janine


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Liebe Blogleser,

 

Nach fast 2 Monaten ist es mal wieder an der Zeit, euch vom Trainee-Leben am Frankfurter Flughafen zu berichten. Meine Zeit in Antalya ist gefühlt schon wieder lange vorbei und ich bin wieder in den Frankfurter Arbeitsalltag zurückgekehrt. Allerdings schaue ich immer noch nach der Sonne suchend aus dem Bürofenster und von meinem Balkon zu Hause aus sehe ich leider auch nicht mehr direkt das Meer!

Zum Glück verlief unsere Rückkehr ins Arbeitsleben bei Fraport ziemlich abwechslungsreich und wir konnten in den letzten Wochen neben der normalen Arbeit viele neue Eindrücke gewinnen.

 

Wie ihr vielleicht schon bei Charlotte gelesen habt, begann unsere Zeit nach dem Ausland mit unseren Präsentationen der Auslandsprojekte und -Erfahrungen. Es war spannend zu hören, was die anderen so erlebt haben und ich hatte das Gefühl, dass wir alle eine sehr schöne Zeit im Ausland verbracht haben und jeder mit „seiner“ Auslandsdestination zufrieden gewesen ist.

Im Anschluss ging es dann 3 Tage in die Nähe von Heidelberg, wo wir ein 3-tägiges Teamseminar absolviert haben. Wenn ihr darüber mehr erfahren möchtet, schaut euch den Beitrag von Charlotte an grin

 

Allmählich sind dann alle in ihr drittes und letztes Projekt im Rahmen des Traineeprogramms gestartet. Die meisten verbringen diese Zeit an einer Schnittstelle zu ihrem zukünftigen Tätigkeitsbereich, um ein wenig über den Tellerrand hinaus zu schauen.

 

Ich arbeite aktuell für die FraSec GmbH, unser Tochterunternehmen für Sicherheitsdienstleistungen. Die letzten 5 Wochen habe ich bei der Erstellung von Angebotsunterlagen für eine aktuelle Ausschreibung von Luftsicherheitsdienstleistungen an einem anderen Flughafen assistiert. Solche Angebotsunterlagen umfassen locker mal 300-400 Seiten und enthalten vielfältige Informationen über das Unternehmen, seine Leistungen und darüber, wie es einen möglichen neuen Auftrag strukturieren würde.

Diese Arbeit ist nun erst einmal abgeschlossen und ich werde Ende der Woche in den Sommerurlaub starten, um das trübe Deutschland wieder hinter mir lassen. Wie es im Anschluss daran weiter geht berichte ich beim nächsten Mal, dann da entwickeln sich gerade Veränderungen! Es könnte gut sein, dass die Planung für meine letzten 2 Monate des Traineeprogramms noch angepasst wird grin

 

Auch weiterhin haben wir parallel zur normalen Arbeit die Chance, mehr über unseren Flughafen und den Luftverkehr an sich zu erfahren.

 

So waren wir z.B. vor kurzem in unserer Vorfeldkontrolle, sozusagen im Fraport-Tower, und konnten die Vorfeldlotsen bei ihrer Arbeit beobachten. Der klassische Tower am Flughafen Frankfurt wird von der Deutschen Flugsicherung betrieben. Dort arbeiten „echte“ Fluglotsen, die bei uns für Starts und Landungen verantwortlich sind. Weil der Flughafen Frankfurt so groß ist, gibt es daneben noch 2 kleinere Tower, in denen Vorfeldlotsen sitzen und die den gesamten Rollverkehr am Flughafen regeln. Nur so zur Information: das sind die Lotsen, die Anfang des Jahres gestreikt und doch sehr stattliche Gehaltserhöhungen gefordert haben! wink

Des Weiteren waren wir einen Tag bei der Deutschen Flugsicherung und konnten interessante Eindrücke von deren Arbeit gewinnen.

 

Ergänzt wurden diese Ausflüge um eine 4-tägige Vortragsreihe von Fraport und Lufthansa, der „Summer School“. 4 Tage lang haben Kollegen der beiden Unternehmen zu aktuellen Themen der Luftfahrtbranche referiert. Es waren tolle Redner dabei, sogar Vorstandsmitglieder und Leiter verschiedener Geschäftsbereiche haben sich die Zeit dafür genommen.

 

Und nicht zuletzt war ich letzte Woche bei einer Begehung des im Oktober in Betrieb gehenden neuen Flugsteiges A-Plus dabei. Unter anderem haben wir uns alle neuen Sicherheitskontrollstellen angeschaut. Ab Oktober erwartet unsere Fluggäste wirklich ein toller neuer Terminalbereich, der sich sehen lassen kann.

 

...Weitere Informationen erhaltet ihr nach meinem Urlaub,

 

Bis dahin viele Grüße

 

Eure Janine

 

 


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Ein letztes Mal “Merhaba” aus Antalya,

 

Das Ende naht – noch 4 Tage, dann steigen wir wieder in den Flieger gen Frankfurt.  Und dann ist das Abenteuer Auslandsprojekt tatsächlich schon wieder vorbei.

 

Vor einer guten Woche war ich mit meiner Traineekollegin in Istanbul. Von Antalya aus kann man da “mal eben” für wenig Geld hinfliegen und so eine Gelegenheit muss man natürlich nutzen.  Auch wenn wir nur für ein Wochenende dort waren, hatten wir genug Zeit, die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und “places to be” anzuschauen – Blaue Moschee, Hagia Sophia, Topkapi-Palast, Galataturm, İstiklâl Caddesi, Taksimplatz...Fahrt auf dem Bosporus.
Das Wetter spielte leider nicht so richtig mit, bis auf ein paar wenige sonnige Unterbrechungen war der Himmel sehr grau und trüb. So konnte sich Istanbul leider nicht von seiner schönsten Seite zeigen. Nichtsdestotrotz war es ein sehr interessanter Kurztrip. Ich habe noch nie eine Stadt gesehen, in der so viele Menschen unterwegs sind! Neben den ganzen Touristen (Istanbul ist inzwischen eine DER Staädte für einen Städtetrip) wimmelte es in der Stadt nur so von Einheimischen. Definitiv eine laute, unruhige und hektische Stadt.
Nichts für Rentner smiley

 

Interessant war festzustellen, dass Istanbul - obwohl europäische Groβstadt mit vielen internationalen Einflüssen- noch konservativer und “türkischer” wirkte als die Stadt Antalya. Uns wurde vorher schon erzählt, dass Antalya die liberalste, modernste und offenste Region der Türkei sei und im Vergleich mit Istanbul hat sich dies auch bestätigt.

 

Die letzten Tage hier vor Ort werden ruhig verlaufen. Das Projekt ist so gut wie beendet und auβer Kofferpacken, abends noch mal die Stadt Antalya unsicher machen und den Ausblick von unserem Balkon genieβen steht nicht mehr viel an.

 

In Frankfurt wartet dann schon wieder neues Programm auf uns. Präsentation der Auslandsprojekte, 3-tägiges Teamtraining und zum Glück 2 verlängerte Wochenendensmiley 
Danach geht es dann in unser drittes Projekt...

 

Bis zum nächsten Mal, dann wieder aus Deutschland

Janine

 

Hier natürlich noch ein paar Fotos von Istanbul!!

 

Hagia Sophia

Blaue Moschee

Aussicht vom Galataturm auf die Stadt

Galataturm abends

Bosporusbrücke

Müllabführ auf dem Bosporus

 


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Wie versprochen noch ein paar Bilder:

Das Terminal 1, in dem wir auch arbeiten

Unser Arbeitsplatz!!!

Unser deutsches Team auf dem Vorfeld:

 

.....Bis bald

 

Janine

 


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