Manuel

Manuel ist 27 Jahre alt und war bei der Fraport AG Trainee mit dem Zielbereich Immobilien- & Facility Management, Vertrieb und Anforderungsmanagement. Er war einer der Autoren des Trainee-Blogs.

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Es ist kaum zu glauben, die Zeit vergeht wie im Flug!

Mir kommt es vor, als ob es gestern war, dass ich in Antalya angekommen bin. Tatsächlich ist es schon gut 4 Wochen her.  Mittlerweile verlaufen die Tage auch absolut routiniert. Morgens werden wir vom Personalbus in der Nähe des Apartments aufgesammelt und zum Flughafen gebracht. Die Fahrten sind noch immer etwas gewöhnungsbedürftig. Hupen, Drängeln oder auch mal beim Bäcker anhalten um noch das ein oder andere Frühstück zu besorgen ist an der Tagesordnung. Unser Busfahrer ist aber sehr nett und fährt uns auch gern mal bis vor die Tür des Apartments am Abend. Die Abfahrten sind vom Flughafen sind sehr interessant. Es stehen sich 10 Busse in zwei Reihen auf einem Parkplatz gegenüber.  Die Busse haben Nummern und so weiß jeder in welchen Bus er muss. Die Abfahrt ist sehr pünktlich und weil alle 10 Busse zur gleichen Zeit abfahren bedarf es einem Buskoordinator der jeden Bus einzeln herauswinkt. Dann beginnt das Rennen das abendliche Busrennen, wer als erster den Flughafen verlässt. 

Auf Arbeit habe ich mich auch gut eingelebt. Die Herangehensweise an Probleme ist der deutschen Denkweise dabei manchmal etwas fremd. Insgesamt sind von Fraport auch nur 2 Mitarbeiter ständig hier in Antalya, und die ICF-Airports Mitarbeiter haben oft auch Probleme die Denkweise der beiden zu verstehen und die Sachen so wie gewünscht auf den Punkt zu bringen. Aber das sind nur die kleinen Probleme des Alltags.

Ich arbeite hier für die 10 Wochen im Financial und Accounting Department und dort speziell im Budgeting und Reporting. Meine Aufgabe ist es den monatlichen Management Report für das General Management und den Vorstand zu überarbeiten. Dabei geht es zum einen darum Fehler zu korrigieren,  neue Indikatoren aufzubauen und dem ganzen ein neues Layout zu geben. Vor allem das Layout bedarf einer dringenden Überarbeitung, da der Report mit der Zeit gewachsen ist aber den Ansprüchen eines CI/CD sowie des Vorstandes oder Managements nicht mehr entspricht. Diese Arbeiten werde ich in der kommenden Woche hoffentlich abschließen können. Danach habe ich schon weitere Aufgaben wo meine Hilfe gern benötigt wird. Dazu aber später mehr..

Die letzen Wochenenden haben wir immer genutzt um die verschiedenen Sehenswürdigkeiten in der Umgebung abzuarbeiten. Vor allem ist die Türkei durch viele Antike Städte geprägt. So haben wir zum Teil über ein Reisebüro und zum anderen mit einem Mietwagen schon einiges über die Antike und Kultur erfahren. Sehr imposant sind die gut erhaltenen  Arenen wie in Aspendos oder Pamukkale. Als besonderes Highlight haben wir uns einen Flug und ein Hotel in Istanbul besorgt. Eine sehr interessante aber auch völlig übervölkerte Stadt. Für ein Wochenende auf jeden Fall eine Reise wert. Hier gab es dann das volle Touri-programm für uns. Hagia Sophia, Blaue Moschee, Großer Basar, Gewürzbasar, Bosporusbootsrundfahrt und vieles mehr. Die restlichen Tage haben wir hauptsächlich am Strand verbracht. Baden kann man ja täglich direkt vor dem Hotel. wink

Soviel für dieses mal. Viele Grüße aus dem sonnigen, warmen Antalya.

Manuel

 

 

 

 

 

 


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Herzlich Willkommen in der Türkei heißt es seit gut 3 Tagen für Simone, Nicola und mich.

 

Nach dem uns vergangenes Wochenende die berüchtigte Vulkanaschewolke aus Island einen Strich durch die Rechnung gemacht hat, konnten wir mit 3 Tagen Verzögerung endlich nach Antalya in der Türkei aufbrechen.

 

Für die nächsten 10 Wochen wohnen wir in einem Apartment Hotel in der Nähe der Stadt Antalya. An unserm Ankunftstag wurden wir ganz herzlich gegen 23:00 Uhr von einem Mitarbeiter des Flughafens ICF-Airport in Empfang genommen. Da wir drei bis dato kein einziges Wort Türkisch sprechen konnten, waren wir sehr froh das unser Ansprechpartner an diesem Abend nahezu perfekt deutsch konnte. wink Mit seiner Hilfe waren wir recht schnell in ein Taxi gesetzt, der Preis wurde verhandelt und schon bald darauf in unserm Hotel. Am nächsten morgen sollten wir von einem Fahrer abgeholt und zu unserm Arbeitgeber gebracht werden.

 

Die erste Nacht verlief sehr angenehm und als ich morgens aufwachte, sah ich erst die Schönheit, die vor meinem Fenster lag. Das absolut klare, blaue Mittelmehr ist nur einen Steinwurf entfernt und im Hintergrund der Bucht ragen die noch weißen Gipfel des Taurusgebirge empor. Ein wunderbarer Empfang. Mit dem Fahrer von ICF ging es an den Flughafen wo schon unsere Mitarbeiter und Vorgesetzten auf uns warteten. Nach einem kurzen Rundgang, hatten wir ein Treffen mit den General Management von ICF-Airport. Bei diesem Empfang wurden uns auch unsere Projekte erläutert. Der CEO nahm sich die Zeit uns die Dringlichkeit und den Nutzen für den Flughafen zu erklären. Zum Nachmittag waren wir dann in unseren Abteilungen und haben uns in ersten Schritten in die Projekte eingearbeitet.

 

Der zweite Tag in Antalya sollte gleich ein Feiertag für uns sein, mit angeschlossenem Wochenende. Gestern war Kindertag und Unabhängigkeitstag. Wir haben den Tag hauptsächlich für die Orientierung genutzt. Zum Beispiel wie man mit dem Bus in die Stadt fährt und wo man gut einkaufen kann.

 

In den folgenden Wochen möchte ich euch immer wieder über mein Projekt auf Arbeit berichten, aber genauso gut unserer Erfahrungen mit der Kultur und den Menschen bei unserer wochenendlichen Ausflügen näher bringen. Eines steht auf jeden Fall schon mal fest! Man kann schon super im Meer baden, einen Sonnenbrand bekommen, die Menschen sind bislang alle sehr sehr hilfsbereit und außerordentlich freundlich! grin

 

Bis bald im Blog

Euer Manuel   | C*     |

 

 

 


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Seit Anfang Januar sind nun alle Trainees in ihren Zielbereichen und arbeiten an Ihren ersten Projekten. Mittlerweile sieht man sich nun auch nicht mehr jeden Tag. Da jeder wo anders am Flughafen untergebracht ist, trifft man sich oftmals nur zum Mittag. Jeder ist irgendwie mit seinem Projekt beschäftigt und sicherlich auch schon auf die Projektpräsentationen, Mitte April, der anderen Trainees gespannt.

Nebenbei laufen die Vorbereitungen für die zweite Projektphase auf Hochtouren. Das Projekt findet für jeden von uns im Ausland in einer der Beteiligungen der Fraport AG statt. Für den einen geht es dabei weiter weg, für den anderen nicht ganz so weit. Von A wie Antalya (Türkei) bis X wie Xian (China).

Zusammen mit Nicola und Simone geht es für uns in die Türkei. Für 10 Wochen wird der Flughafen von Antalya unser Arbeitsplatz sein. Uns erwartet mit Sicherheit auch hier eine spannende Zeit mit spannenden Projekten. Vor allem aber interessiert mich wie mit Aufgaben, die hier meine zukünftige Abteilung zu bewältigen hat, umgegangen wird. Mit Sicherheit kann man dabei viel lernen. Und ganz nebenbei sind zumindest wir drei froh, dass die Kälte für uns in gut 5 Wochen vorbei ist!!

Bevor wir uns aber in den Flieger setzen, werden wir Mitte März auf ein Outdoor Teamtraining gehen. Für 3 Tage sind wir in einem Kloster untergebracht und werden, mit bislang geheim gehaltenen Aufgaben konfrontiert, die es dann gilt in der Gruppe zu lösen. Das wird bringt bestimmt eine Menge Spaß, wobei ich mir gut vorstellen kann, dass kleinere Reibereien nicht ausbleiben werden. Aber das ist ja oftmals so gewollt. grin

Näheres dazu gibt’s dann nach dem Outdoor Teamtraining.

 

Das letzte Mal habe ich versprochen etwas mehr über mein Projekt zu erzählen. Hier das wichtigste in einer Zusammenfassung für diejenigen die sich dafür interessieren.

Wie ich schon erwähnte, handelt es sich um die Entwicklung eines Betreibermodell für den im März 2012 in Betrieb gehenden Flugsteig A-Plus. Hier ist eine meiner Aufgaben über verschiedene Methoden herauszufinden, wie viel Personal für den Instandhaltungsprozess des neuen Flugsteigs nötig sein wird. Dabei fließen nicht nur Themen wie Mitarbeiteranzahl, Arbeitszeiten sondern auch Kosten und eine Grobplanung einer Kick Off-Phase mit ein.

 

Soweit von mir für dieses Mal.

Auf dass es bald viel wärmer wird!

 

Manuel  


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Als Erstes wünsche ich natürlich auch noch allen ein gesundes und gutes Neues Jahr 2010, dass ihr alle so interessante Sachen wie wir 15 erleben könnt!

 

Auch ich möchte noch über meine sechswöchige Assistenzphase zum Ende des Jahres 2009 berichten. Meine Assistenzphase durfte ich im Bereich Flughafenbetrieb und dort speziell im Bereich Terminalanlagen verbringen. Der Bereich sorgt dafür, dass es für unsere Passagiere nicht zu Problemen mit Anlagen oder Techniken kommt. Damit sind alle Fahrsteige, Fahrtreppen, Aufzüge, Türen etc. gemeint. Aber genauso wichtig sind die Toilettenanlagen, oder die Reinigung der gesamten Terminalflächen. Man kann sagen, dass diese Abteilung dafür sorgt, dass immer alles funktioniert und es zu keinen Unannehmlichkeiten für die Passagiere kommt.

Dafür sind Tag und Nacht Mitarbeiter im Terminal unterwegs, die Einen kontrollieren und leiten zum Beispiel Verschmutzungen oder Mängel weiter und die Anderen sind unterwegs um kleinere Probleme schnell aus dem Weg zu räumen, bevor dann später wiederrum andere Mitarbeiter sich um das Problem kümmern.

Während der Assistenzphase war ich Haut nah am Geschehen im Terminal dabei. Gab es Probleme, war ich mit vor Ort. Aber genauso war ich sehr viel mit meinem Betreuer, dem Leiter der Abteilung zu übergeordneten Terminen unterwegs. Darunter waren Themen wie Vertragsverhandlungen, Passagierbefragungen oder einfach Probleme die langandauernder sind, wie viele Umbauarbeiten die derzeit durchgeführt werden. Und glaubt mir, nicht alle Probleme sind immer einfach zu lösen. Darüber hinaus hatte ich aber auch meine eigenen Aufgaben zu erledigen. So habe ich unter anderem eine Messung der Passagiere an Toilettenanlagen durchgeführt, mit dem Ziel herauszufinden, zu welcher Zeit welche Anzahl an Passagieren verschiedene Toilettenanlagen besucht. Diese Informationen sind von besonderer Bedeutung um den Reinigungspersonalbedarf zu bestimmen, denn schließlich sollen die Toilettenanlagen zu jeder Zeit perfekt sauber sein.

 

Nach dem Weihnachtsurlaub bin nun auch ich in meinem Zielbereich für die nächsten gut 3 Monate angekommen. Mein Projektthema ist ein Betreiberkonzept aus Sicht des Facility Management für den späteren Betrieb, des sich zurzeit im Bau befindenden Flugsteigs A-Plus zu entwickeln.

Aber dazu auch von mir später mehr. Wink

Und eins muss ich euch noch sagen. Auch wenn man am Flughafen arbeitet, kann man manchmal ganz schön weit weg vom Fluggeschehen sein. So wie ich derzeit. Tongue out

 

Bis bald

 

Manuel

 

P.S. Informationen zum Neubau Flugsteig A-Plus bekommt ihr auf der Homepage der Fraport AG.


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Hallo und Willkommen auf dem Trainee-Blog.

 

Seit gut 2 Monaten bin ich nun wieder bei der Fraport AG. Genau, wieder! Ich habe vor gut 1 ½ Jahren mit einem Praktikum bei der Fraport AG begonnen. Damals war ich genauso begeistert vom Flughafen, wie ich es auch heut noch bin. Im Praktikum konnte ich schon die ersten Erfahrungen sammeln, was es heißt in einem so großen Unternehmen alles am Laufen zu halten. Manchmal nicht ganz einfach zu verstehen. Mit dem Praktikum hat sich bei mir Anfang des Jahres die Möglichkeit ergeben, meine Diplomarbeit ebenfalls im Unternehmen zu schreiben. Eine große Herausforderung, wenn man das Unternehmen nun nicht mehr als Praktikant kennen lernt, sondern Prozesse und Gegebenheiten analysieren muss um seinen Teil zu einem aktuellen Projekt beizutragen. Letztendlich hat alles sehr gut geklappt und ich konnte den nächsten Schritt angehen. Eins war klar: Flughafen macht Spass, also wo geht’s weiter? Da war die beste Möglichkeit eine Bewerbung als Trainee. Letztendlich kann ich nur so noch mehr und auch alles noch detaillierter kennen lernen als es bislang möglich war. Beim Assessment Center konnte ich mich durchsetzen und nun bin ich hier, darf hinter jede Ecke schauen, alles erfragen und auch gern hinterfragen!

 

Und was seit Oktober alles passiert ist, könnt ihr bald hier lesen.

 

Bis bald!

 

Manuel


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