Sonja

Sonja ist 27 Jahre alt und war bei der Fraport AG Trainee mit dem Zielbereich Trainee Bodenverkehrsdienste - Logistik und Informationsmanagement. Sie war eine der Autoren des Trainee-Blogs.

Mehr Informationen über Sonja erhältst du hier.





Hallo und willkommen zurück zu meinem Block!

Ich bin nun seit fast drei Wochen hier in Kairo und arbeite am Flughafen. In unserem Traineeprogramm ist eine Auslandsstation vorgesehen und diese verbringe ich nun bis zum 25.06 hier in Kairo.

Meine Aufgaben haben auch hier mit den Bodenverkehrsdiensten zu tun.

Allerdings ist in Kairo der Flughafen anders aufgebaut als in Frankfurt.

Zunächst einmal gibt es hier drei Terminals. Terminal 3 ist das neueste Terminal und ausschließlich für Flüge der Star Alliance gedacht. Daher Lufthansa, Egypt Air, Swiss, Singapore und und und. Terminal 3 ist auch das einzige Terminal hier mit einer Gepäckförderanlage und Brücken, die die Passagere zum Gate vom Flugzeug bringen.

Terminal 2 ist das älteste und momentan komplett geschlossen. Es wird zurzeit abgerissen und neu gebaut und dann soll es auch dem Standard des Terminals 3 entsprechen und mit diesem verbunden werden.

Terminal 1 erinnert eher an eine große Busstation in Lateinamerika von innen, wurde aber von außen bereits renoviert. Terminal 1 dient allen Flügen außerhalb der Star Alliance.

Verbunden sind die Terminals nicht und daher kann man entweder mit einem Bus zwischen den Terminals fahren, was aber bis zu 45 Minuten dauern kann oder man nimmt ein Taxi. Der Weg mit dem Bus ist auch keine 45 Minuten lang sondern nur 10 Minuten, aber ich habe festgestellt, dass man es dennoch schafft nicht vor 30 Minuten an dem Terminal anzukommen indem man Schleifen fährt, tankt, den Bus putzt und und und. Hier fällt den Ägyptern immer etwas ein. Daher fahre ich nun getrennt von Veronika, eine weitere Trainee die mit mir hier ist, ich hatte sie im letzten Eintrag bereits erwähnt, mit dem Taxi zur Arbeit.  Veronika arbeitet nämlich im Terminal 1 und muss daher anders fahren. Das Taxifahren ist nun auch nicht mehr so abenteuerlich, wenn man gelernt hat sich zu verständigen und sich an die äußerst rüpelhafte Fahrweise gewöhnt hat.

Meine Aufgaben hier sind eigentlich auch interessant. Ich analysiere hier den Gepäckprozess Ankunft und soll diesen verbessern.

Dazu muss man wissen, dass hier am Flughafen Kairo zwei Unternehmen die Macht über den Flughafen haben. Cairo Airport Company (CAC)  ist der Flughafen Besitzer und betreibt auch die Infrastruktur. Für mich entscheidend dabei ist, dass die Fluggastbrücken und die Gepäckband Area auch von CAC betrieben werden.

Der andere Platzhirsch ist die Egypt Air, die auch auf den Außenstehenden viel präsenter wirkt. Egypt Air ist hier sozusagen zu Hause, ähnlich wie die Lufthansa in Frankfurt. Nur das Egypt Air staatlich ist und damit eine andere Art von Einfluss ausübt.

Weiterhin ist die Egypt Air für das Ground Handling zuständig, also alle Prozesse, die hier am Boden stattfinden, wenn das Flugzeug landet und startet. Daher wird direkt ersichtlich, dass der Gepäckprozess beide Unternehmen berührt und ich deswegen auch etwas Diplomatie erlernen musste, da die Unternehmen sich nicht bei allem einig sind.

Außerdem ist die Arbeitsweise in Ägypten sehr unterschiedlich zu der in Frankfurt. Man muss sich für alles immer eine Genehmigung geben lassen und man macht Besprechungen persönlich aus und nicht über Outlook.

Einiges dauert deswegen vielleicht etwas länger als in Deutschland.

Kairo selbst ist aber auch sehr interessant. Wir haben bereit s die Pyramiden besucht und waren im ägyptischen Museum. Daher nutzen wir die Wochenenden um alle Sehenswürdigkeiten zu erkunden. Letztes Wochenende waren wir bei der Zitadelle und in einem Park.

Und warm wird es oder besser gesagt heiß. Wir hatten bereits einen Tag mit über 40 Grad. Bleibt also abzuwarten wie warm es sein wird, wenn ich das nächste Mal schreibe.

Und damit verabschiede ich mich jetzt auch erst mal wieder bis zum nächsten Eintrag.

Viele Grüße

Sonja

 

 

 


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Hallo und Salam!

Ich habe nun schon lange nicht mehr geschrieben, da die Zeit in den letzen Wochen doch eher knapp wurde.

Mein letztes Projekt wurde aber dann erfolgreich zu Ende gestellt und ich konnte mich ganz auf meinen Auslandsaufenthalt für Fraport vorbereiten.

Mein Auslandsprojekt findet in Kairo der Hauptstadt von Ägypten statt.

Hier bin ich nun seit letztem Freitag und wir leben uns gerade ein. Eigentlich hätten wir auch schon eine Woche früher hier sein sollen, aber wie ihr ja alle schon gehört habt, hat die Aschewolke aus Island unseren Flugverkehr erst mal gestoppt.

5 Tage lang mussten wir jeden Tag damit rechnen, dass wir doch spontan nach Kairo fliegen.

Wir, das  sind Veronika, eine Trainee der Abteilung Informations- und Kommunikationsdienstleistung, und ich. Als wir dann angekommen sind, hatten wir noch zwei Tage frei und haben erst mal eingekauft und uns etwas umgesehen.

Kairo ist sehr interessant und groß. Und laut ist diese Stadt. Überall sind Autos und jeder liebt seine Hupe, diese wird auch für alles verwendet.  Man gibt kund, dass man nun abbiegen möchte mit der Hupe, man warnt Fußgänger, Taxen melden sich mit de Hupe und und und. Außerdem  schläft Kairo  nie. Es heißt, es ist vielleicht zwischen 4 und 5 Uhr morgens mal etwas ruhiger. Aber ich denke zu den Eindrücken der Stadt kann ich später noch mehr berichten.

Es ist nun unsere erste Woche auf dem Flughafen in Kairo, der mitten in der Wüste liegt. Und wir werden wohl noch etwas Zeit brauchen, um uns an die Arbeitskultur hier zu gewöhnen. Es wirkt alles etwas chaosmäßig und man versteht nie so genau, wer hier eigentlich was macht. Aber die Flugzeuge starten und landen und daher hat wohl jeder hier eine Aufgabe, die er erledigt, damit das möglich gemacht wird.

Natürlich gab es nicht viel, das für uns vorbereitet war und wir mussten also erst mal auf unsere Zugänge für die IT und unsere Flughafenausweise warten. Letzteres kam dann nach vier Tagen. Aber sind wir mal ehrlich, das müssen wir in Deutschland auch immer und jeder der bereits in größeren Unternehmen ein Praktikum gemacht hat kennt das auch.

Nun haben wir unsere Computer und ich warte noch auf meinen Ausweis, damit ich auch ins andere Terminal darf, wo ich eigentlich arbeiten soll. Denn dort muss ich in den Sicherheitsbereich und das geht ohne Flughafen ID nicht.

Aber was  sind eigentlich meine Aufgaben hier in Kairo? Und warum gehen wir überhaupt in ein solches Land?

Zunächst ist ein Auslandsprojekt eine sehr gute Gelegenheit, das Flughafengeschäft außerhalb von Fraport kennen zu lernen. Und gerade Kairo gibt uns die Möglichkeit mit einer ganz anderen Kultur zu arbeiten.

Welche Erfahrungen wir hier machen werden und mit welchen Bereicherungen wir nach Frankfurt zurückkommen werden, werde ich euch dann in neun Wochen erzählen können.

Aber da schon alleine das Taxi fahren hier sehr spannend ist, denke ich,  werden wir hier eine Menge Abenteuer im täglichen Leben haben.

Bei der Arbeit  werde ich mich hier in den nächsten neun Wochen mit Gepäcksprozessen beschäftigen. Diese sollen hier im neuen Terminal 3 optimiert werden. Das Terminal 3 ist in Kairo ausschließlich für die Star Alliance und das neueste. Aber es ist erst ein paar Jahre alt und daher gibt es noch viel an den Prozessen, die am Boden stattfinden, zu optimieren. Das hört sich spannend und interessant an und sobald ich dann mehr weiß, werde ich euch auch mehr darüber berichten.

Viele Grüße

Sonja

 

 


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Hallo und erst mal ein Frohes neues Jahr!

Es ist nun schon einige Wochen her, dass es etwas Neues von uns zu lesen gab, aber es ist viel passiert.

Ich hatte ja in meinem letzten Blog berichtet, dass meine Assistenzphase starten würde. Diese ist nun leider schon seit einigen Wochen vorbei, aber dennoch möchte ich euch ein wenig davon berichten.

 

Meine sechswöchige Assistenzphase habe ich in dem Bereich Rampe gemacht.

Was genau ist das jetzt?

Nun, bei jedem Flugzeug, das ankommt oder abfliegt, müssen Dinge am Boden erledigt werden. Darunter fallen Koffer ein- oder ausladen, Kerosin tanken, frisches Wasser nachfüllen, Treppen an das Flugzeug stellen und vieles mehr. Die Koffer be- und entladen und die Treppen anlegen sind zum Beispiel Aufgaben einer Ladecrew, die zum Bereich meiner Assistenzphase gehört.

 

Und ja, auch ich habe eine Woche lang auf dem Boden mitgearbeitet und bin in Flugzeuge geklettert und habe Fracht und Koffer verladen. Aber weiterhin durfte ich auch Schatten des Leiters des Bereiches sein (Stellenleiter) und bin ihm bei jedem Termin gefolgt und habe den Alltag im Betrieb hautnah mitbekommen.

Darunter fallen Termine mit anderen Stellenleitern oder Führungskräften zur Besprechung aktueller Themen, aber auch Termine mit der Crew, um Optimierungsmöglichkeiten zu finden.

Insgesamt konnte ich in diesen sechs Wochen sehr viel über die Prozesse am Boden lernen, welche für meine späteren Aufgaben nach dem Traineejahr von enormer Bedeutung sind.

 

Außerdem lernt man viel über die Flexibilität, die am Boden herrschen muss, da es oft zu Unregelmäßigkeiten kommt, der Passagier oder Kunde davon aber keinen Nachteil haben darf.

Nun denken bestimmt viele an die Zeit vor Weihnachten, in der viele Flughäfen kurzzeitig sogar geschlossen wurden, weil das Wetter eine solche Unregelmäßigkeit darstellte.

Da dieses Thema in allen Medien war, möchte ich kurz einiges dazu erklären.

Wenn man den Frankfurter Flughafen betrachtet, muss man auch immer dabei beachten, das fast 60% unserer Fluggäste nicht in Frankfurt im Transit sind und daher nicht in Frankfurt aussteigen sondern weiter fliegen zu einem anderen Zielort.

Wenn nun Flüge generell schon unregelmäßig kommen können und zu früh oder zu spät eintreffen, muss schnell reagiert werden, damit jeder seinen Anschlussflug bekommt, aber auch dass diejenigen, die hier aussteigen, ihr Gepäck bekommen. Das sind oft flexible Prozesse, die hier ablaufen, wovon der Fluggast in der Regel nichts zu spüren bekommt und der Betrieb nicht gestört wird.

 

Wenn nun aber das Wetter so schlecht wird wie vor Weihnachten und es schneit und Eis auf der Landebahn ist, so können die Flugzeuge nicht landen und starten, da dies ein Sicherheitsrisiko wäre. Aber noch viel wichtiger ist, dass nicht nur hier schlechte Wetterverhältnisse geherrscht haben, sondern auch in den USA, von wo viele der Transitflieger kommen oder hinfliegen sollten. Wenn also dort auch die Flughäfen Probleme bekommen und sogar geschlossen werden müssen, so können die Passagiere natürlich auch nicht von Frankfurt aus abfliegen und müssen teilweise, wie auch geschehen, hier in der Stadt oder am Flughafen übernachten.

 

Der Bereich, in dem ich meine Assistenzphase gemacht habe, ist bei solchen Ausnahmefällen natürlich besonders gefordert, da oft viele verspätete Flieger auf einmal kommen und dennoch eine zeitgerechte und korrekte Abfertigung gewährleistet werden muss.

 

Gerne wäre ich noch länger in diesem spannenden Bereich geblieben, schon alleine deswegen, weil ich unglaublich freundlich aufgenommen wurde und mich sofort wie ein Teil des Teams gefühlt habe. Aber es ging nach den sechs Wochen direkt weiter mit einer zweiten Orientierungsphase, in der wir die Zentralbereiche der Fraport AG kennen lernen durften.

Dazu hatte sich jeder Zentralbereich etwas Zeit genommen und wir konnten Bereiche wie Investor Relations, Beteiligungsmanagement, die Unternehmenskommunikation und unseren Pressesprecher kennen lernen.

 

Nach dieser ganzen spannenden Zeit ging es dann in den ersten Urlaub über Weihnachten und Neujahr.

Wieder hier angekommen beginne ich nun mit meinem ersten Projekt in meiner späteren Zielabteilung und muss mich nun in neue Themen einarbeiten, was aber sehr interessant ist und Spaß macht.

 

Also freut euch auf den nächsten Blog, indem ihr dann mehr über meine Zielabteilung und mein erstes Projekt erfahren könnt.


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Hallo

Ich bin nun seit dem 1.Oktober 2009 Trainee bei der Fraport AG und möchte euch regelmäßig mit meinen beiden Traineekollegen, Martina und Manuel, Neuigkeiten aus meinem spannenden Traineejahr berichten.

Insgesamt sind wir dieses Jahr 15 Trainees mit den verschiedensten Zielpositionen über fast alle Bereiche des Flughafens verteilt.

 

Kurz zu meiner Person. Ich bin 27 Jahre alt und habe BWL mit dem Schwerpunkt Logistik und Operations Management sowohl in Dortmund als auch in Valencia, Spanien und Sydney, Australien studiert und ich werde nach diesem Jahr bei den Bodenverkehrsdiensten anfangen.

Es gibt aber neben vielen BWLern auch Mathematiker, Architekten und Ingenieure unter uns Trainees.

 

Angefangen hat unsere Zeit hier mit einem Auftaktmodul, in dem wir allgemeine und organisatorische Informationen bekamen, gefolgt von einer Orientierungsphase...und Orientierung ist wirklich das was am Anfang fehlt, da der Frankfurter Flughafen sehr groß ist und es war mir vorher gar nicht bewusst wie viele Bereiche hier miteinander arbeiten.

Wir haben in dieser Phase verschiedene Bereiche des Unternehmens für einige Tage kennen gelernt. Darunter waren Bereiche wie das Airport Security Management, die Bodenverkehrsdienste, der Flug- und Terminalbetrieb, aber auch zum Beispiel Bereiche wie das Immobilien- und Facilitymanagement.

 

Daher durften wir auf dem Vorfeld Flugzeuge abfertigen, was wirklich spannend und abwechslungsreich war, ich meine wann kommt man schon mal dazu in den Frachtraum eines Flugzeuges zu klettern oder die Ladeklappen öffnen zu dürfen, aber wir sind auch auf vielen Baustellen gewesen, wie die der neuen Landebahn Nord-West und des Terminalausbaus des Alpha-Fingers.

 

Als nächstes folgt nun eine sechswöchige Assistenzphase, in der wir eine Führungskraft beim Tagesgeschäft begleiten dürfen, bevor wir dann im Januar in das erste unserer Projekte starten.

 

Also freut euch auf den nächsten Eintrag in dem ich euch dann von meiner Assistenzphase berichten werde und ihr noch mehr Informationen über den Ablauf des Traineejahres bekommt.

 

Bis bald

 

Sonja


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