Martina

Martina ist 27 Jahre alt und war bei der Fraport AG Trainee mit dem Zielbereich Airport Security Management - Wirtschaftliche Steuerung. Sie war eine der Autoren des Trainee-Blogs.

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Ein letztes Mal werde ich Euch heute von meinen Erfahrungen als Trainee berichten, denn unser Trainee-Jahr ging im September zu Ende.

Nach unseren Auslandseinsätzen sind wir alle ins dritte und letzte Trainee-Projekt gestartet. Ich war im zentralen Controlling und habe dort das Personalcontrolling von Fraport analysiert und Segmentsteckbriefe aus Controller-Sicht erstellt. Andere Trainees haben sich zum Beispiel mit den Themen Biometrie oder Kinderspielflächen am Flughafen auseinandergesetzt. Ebenso wie nach den anderen Projekten haben wir uns gegenseitig unsere Ergebnisse aus dem dritten Projekt präsentiert, was immer wieder interessant ist, da man auf diese Weise noch ganz andere Themen vom Flughafen mitbekommt.

Doch auch im dritten Projekt waren wir viel unterwegs. Wir konnten zum Beispiel bei der Lufthansa-Technik-Tour auf einem Pilotensitz Probe sitzen, uns mit den Trainees der Deutschen Flugsicherung bei einem Besuch in Langen austauschen und unsere Stahlkappenschuhe bei einer erneuten Besichtigung der neuen Landebahn zum Einsatz bringen.

Viel Arbeit aber auch Spaß hat uns die Vorbereitung unserer großen Abschlussveranstaltung gemacht! Sie war ein voller Erfolg und ein krönender Abschluss des Trainee-Jahres, an das wir uns alle sicher immer wieder gerne erinnern werden. Nun sind wir in unseren Zielabteilungen angekommen, worauf wir uns in den letzten Wochen sehr gefreut haben. Doch die monatlichen Regeltermine für ein gemeinsames Trainee-Mittagessen sind schon eingestellt. grin

Ich hoffe, ich konnte Euch im vergangenen Jahr ein wenig vom einmaligen Flughafengefühl vermitteln! Es war eine tolle Zeit, in der wir Trainees die unterschiedlichsten Facetten des Flughafens kennengelernt haben. Ich kann das Trainee-Programm nur empfehlen! Die Bewerbungsphase für den nächsten Trainee-Jahrgang startet voraussichtlich im April 2011 – allen Bewerbern drücke ich die Daumen! Vielleicht sieht man sich ja dann im nächsten Jahr?

Viele Grüße

Martina

P.S.: Zum Abschluss hier noch ein paar Fotos...

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Lufthansa-Technik-Tour

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In einer der Lufthansa-Wartungshallen

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Auf der Baustelle der neuen Landebahn

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Das Publikum der Trainee-Abschlussveranstaltung

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Überraschungs-Einlage der Abschlussveranstaltung: Das Fraport-Familienduell

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Ein herzliches "Dankeschön" geht an unsere Trainee-Betreuerinnen

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Unser Trainee-Jahrgang 2009/2010 - eine tolle Gruppe grin


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Nach knapp zehn Wochen in den verschiedensten Auslandsgesellschaften sind wir Trainees nun seit einigen Tagen zurück in Frankfurt.

Meine Zeit bei Lima Airport Partners ist genauso positiv weiter verlaufen, wie sie begonnen hatte. Zu meinem Durchlauf des Bereichs Administración y Finanzas zählten die Abteilungen Fakturierung, Debitorenbuchhaltung, Finanzen und Controlling. Spannende Themen waren für mich insbesondere das Long Time Financial Model und das Reporting an Fraport. Zudem war es toll, die Buchhaltung und das Controlling eines kleineren Flughafens kennenzulernen, weil ich hier den kompletten Prozess beginnend mit der Buchung einer Flugbewegung über die Tarifierung von Terminalflächen bis hin zum Monatsabschluss nachverfolgen konnte.

Ich freue mich aber natürlich auch sehr darüber, so viele nette Kollegen bei LAP kennengelernt zu haben. Interessant und schön waren verschiedene kleine Feste, als zum Beispiel der Muttertag, der Vatertag und der Tag der Arbeit von der ganzen Abteilung gefeiert wurden. Dort ist es übrigens auch nicht üblich, dass das Geburtstagskind einen Kuchen mit in die Arbeit bringt, sondern die Kollegen spendieren den Kuchen... finde die Idee gar nicht so schlecht Wink

In meinem Urlaub bin ich zudem zum Machu Picchu und in den Urwald des Nationalparks Tambopata gereist. Neben Lima haben mich auch diese Orte sehr begeistert und ich bin mir sicher, dass das nicht meine letzte Reise nach Peru gewesen ist.

Nach einer tollen Zeit in Lima und bei LAP fiel mir der Abschied nicht leicht, doch ich freue mich auch auf einen tollen Sommer und auf viele neue Erfahrungen in meinem dritten und letzten Traineeprojekt, das ich im zentralen Controlling verbringen werde.

Bis bald

Martina

P.S.: Hier ein paar peruanische Eindrücke...

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Muttertag bei LAP

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Öffentlicher Bereich des Terminals

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Internationaler Abflugbereich des Terminals

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Mein Abschieds-Mittagessen mit schwarzen, roten und gelben (bzw. goldenen grin) Luftballons im Perú Plaza

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Lima vom Berg Cerro San Cristóbal aus

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Limas Stadtteil Barranco

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Das Zentrum Limas


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Nach drei Wochen in Peru sind das genau die richtigen Worte! Mittlerweile bin ich in der zweiten von vier Abteilungen, die ich in meiner Zeit hier bei LAP durchlaufen werde. Anders als bei den meisten anderen Trainees habe ich kein spezifisches Projekt, sondern werde verschiedene Bereiche kennenlernen, die mit Controlling und Finanzen zu tun haben. Einerseits wuerde ich mich manchmal auch ueber eine konkrete Aufgabe freuen, andererseits erhalte ich hier einen Gesamtueberblick, den ich in Frankfurt nie gewinnen koennte, da der Flughafen dort einfach viel zu gross ist.
Ausserdem ist mein Chef auch sehr flexibel und hat sofort alle Raeder in Gang gesetzt, als ich erwaehnt habe, dass ich gerne noch im Bereich Finanzplanung und Projekte arbeiten moechte. 

Ein Highlight der letzten Woche war definitiv die Vorfeldrundfahrt! Dabei habe ich zum Beispiel auch den Cargo-Bereich und die verschiedenen Militaerbasen (drei an der Zahl!) gesehen. Mit einem Feuerwehrauto sind wir zum Cementerio de aviones (Flugzeugfriedhof) gefahren und haben ein altes Flugzeug "geloescht". Der kroenende Abschluss war, als ich einen der Falken, die kleine Voegel vom Flughafen abschrecken sollen, auf dem Arm hatte. 

Sowohl auf dem Vorfeld als auch im administrativen Bereich faellt mir jeden Tag erneut auf, wie fortschrittlich hier gearbeitet wird. Nicht ohne Grund wurde der Flughafen 2010 zum zweiten Mal in Folge zum besten südamerikanischen Flughafen gewählt ("Best South American Airport Award by Skytrax World Airport Awards"). Die Arbeitskultur ist der deutschen sehr aehnlich und von Unpuenktlichkeit kann zum Beispiel absolut nicht die Rede sein. Dass das Bild, das man von anderen Laendern hat, oft nicht der Wahrheit entspricht, hat mir auch dieses Land gezeigt.

Autos und Busse, die ununterbrochen am Hupen sind (auch bei roten Ampeln!), gibt es hier uebrigens genauso wie in Aegypten!  Smile
 
Saludos und bis bald im Blog,
 
Martina

P.S.: Hier ein paar Eindruecke vom Flughafen in Lima...


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Mit vier Tagen Verspaetung bin auch ich am vergangenen Freitag endlich in Peru angekommen. In diesem Moment sitze ich an meinem Arbeitsplatz und schaue ueber meinen Bildschirm hinweg auf das Vorfeld des Aeropuerto Internacional Jorge Chávez und dann weiter auf das sonnige, terrakottafarbene Lima und das Meer. Im Hintergrund laeuft leise Salsa-Musik und es wird fleissig gearbeitet. Perfekte Voraussetzung fuer einen angenehmen Arbeitstag!

Nachdem ich am Freitag recht frueh in meiner Unterkunft angekommen war, wurde ich gleich um neun schon wieder abgeholt und zum Flughafen gebracht. Es war gluecklicherweise Casual Friday, denn mein Reisegepaeck hatte das Umsteigen in Madrid nicht gemeistert und im Handgepaeck hatte ich nur bequeme Kleidung...

Hier in der Abteilung Finanzas und Controlaría der LAP (Lima Airport Partners), in der ich in den naechsten zwei Monaten arbeiten werde, wurde ich sehr herzlich auf peruanische Art mit vielen Besitos (Kuesschen auf die linke Backe) empfangen. Seitdem versuche ich mich an die vielen Namen zu erinnern und gleichzeitig meine Arbeit zu erledigen.

Vorhin war ich dann doch leicht abgelenkt, als ich vom Fenster aus beobachten konnte, wie ein Falke von seinem Trainer ausgebildet wird. Sein „Job“ wird kuenftig daraus bestehen, kleinere Voegel und Maeuse vom Flughafen fernzuhalten. Ja, auch das gehoert zum Flughafenleben! 

Neben der Arbeit habe ich natuerlich auch schon die Stadt ein wenig erkundet, das leckere Essen genossen, ein paar waghalsige Busfahrten hinter mich gebracht und mich am Strand von der Sonne bestrahlen lassen!

¡Hasta luego!

Besitos

Martina

 


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In meinem letzten Eintrag war ich wohl etwas zu voreilig, als ich meinte, meine nächsten Zeilen kämen aus Peru.

Eigentlich sollten wir Trainees am vergangenen Wochenende in unser Auslandsprojekt starten, doch der isländische Vulkan Eyjafjallajökull hat auch uns zu gestrandeten Passagieren gemacht. Die ersten Trainees haben den Zug genommen und sind mittlerweile in Wien angekommen. Ein paar andere Kollegen werden vermutlich heute in Richtung Türkei und Bulgarien fliegen. Ich habe mittlerweile schon das zweite Mal umgebucht und nun geht es hoffentlich morgen los.

Das Ganze hat jedoch den Vorteil, dass wir den Ausnahmezustand hier am Flughafen Frankfurt miterleben. Gestern haben sich ein paar von uns dem Kriseninterventionsteam (KIT) angeschlossen. In pinken Warnwesten gekleidet und mit Walkie-Talkies ausgerüstet ging es zum Beispiel in den Transit-Bereich zur Essensausgabe. Seit Freitag sitzen dort Passagiere fest, die leider kein Visum für Deutschland haben und deshalb nicht ausreisen dürfen. Es wurden viele Feldbetten aufgebaut und neben neuer Kleidung auch Spiele für Kinder, Windeln und Essen bereitgestellt.

Nichtsdestotrotz hoffe ich, dass der Luftraum bald wieder frei gegeben wird und wir in die Auslandsgesellschaften fliegen können. Die Daumen bleiben gedrückt!

Bis hoffentlich bald aus Peru

Martina


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