Felix

Felix ist 27 Jahre alt und ist bei der Fraport AG Trainee mit dem Zielbereich Unternehmensentwicklung, Markt- und Trendforschung. Er ist einer der Autoren des Trainee-Blogs.

Mehr Informationen über Felix erhältst du hier.





Seit dem 1. Oktober 2014 bin ich nun offiziell kein Trainee mehr. Die 12 Monate vergingen wirklich sehr schnell... Doch der Reihe nach!

Die Zeit in Russland war ohne Zweifel ein Highlight des ersten Jahres bei Fraport. Nicht nur konnte ich erfolgreich mein zweites Projekt zu Ende bringen, sondern ich lernte auch Russland in einem Umfang kennen, den man bei einer kurzen Besichtigungstour durch St. Petersburg nicht bekommt. So flog ich zum „Tag des Sieges“ am 9. Mai kurzerhand nach Moskau, um dort Bekannte zu besuchen und konnte so auch die russische Hauptstadt sehen. St. Petersburg wird oft als „europäischer“ im Vergleich zu Moskau bezeichnet. In der Tat sieht die Stadt eher wie westeuropäische Residenzstädte aus. Moskau nennen die Russen fast schon liebevoll ein „Dorf“, weil es nach und nach gewachsen ist. Es fühlt sich auch ein wenig so an – geplante Prachtstraßen gibt es dort nicht. Natürlich ist die Stadt inzwischen über alle Maßen gewachsen und hat nichts mehr mit einer Kleinstadt zu tun.

Im Mai ging es dann wieder zurück nach Frankfurt. Zu dieser Zeit sind die Tage in St. Petersburg bereits sehr lang und die Nächte dementsprechend kurz. Die Zeit der „Weißen Nächte“ beginnt, in denen St. Petersburg auch nachts nicht zur Ruhe kommt. In dem Bild unten seht ihr den Newski Prospekt bei Nacht – es wird gar nicht richtig dunkel.

Im Anschluss an den Auslandsaufenthalt stand als nächste Station des Trainee-Jahres für mich der Vertrieb auf dem Programm. Die Vertriebsabteilung bei Fraport ist einer der wichtigsten Kunden für die Marktforschung und somit auch für mich. Die Zusammenarbeit beinhaltet dabei Marktanalysen, um darzulegen, mit welchen Märkten Frankfurt bereits verbunden ist, wo noch Lücken sind und welches Potenzial dort besteht. Der Vertrieb wiederum nutzt diese Informationen, um an Airlines heranzutreten und gemeinsam mit diesen Situationen zu identifizieren, in denen eine neue Strecke ab FRA für beide Seiten von Vorteil wäre. Hier seht ihr einen Ausschnitt aus einer solchen Analyse:

Ich half also durch Routensimulationen und Marktanalysen beim Tagesgeschäft und konnte auch bei Treffen mit Airlinevertretern dabei sein. Ein großes Projekt hatte ich natürlich auch, in dem ich mich mit bestimmten Zukunftsmärkten für FRA befasste. Leider ist das noch unter Verschluss und ich kann nicht mehr darüber berichten. Aber auch bei diesem Projekt galt: Ich konnte selbständig arbeiten und war frei in meiner Quellennutzung und Gestaltung. Selbstverständlich habe ich aber jederzeit Feedback und Antworten auf Fragen bekommen. Während des Sommers beim Vertrieb habe ich das Team dort gut kennengelernt und ich bin mir sicher, dass beide Seiten von den geknüpften Kontakten in der Zukunft weiterhin profitieren werden. Die Abläufe klappen einfach viel besser, wenn man sofort weiß, wen man bei welchen Anfragen ansprechen kann.

Was gab es für die Trainees noch an Highlights diesen Sommer? Mit Sicherheit unser mehrtägiges Teambuilding. Um zu erfahren, wie die Arbeit in einem Team (inklusive mehreren Unterteams) funktioniert, welche Herausforderungen sich dabei ergeben und wie man diese löst, gingen wir gemeinsam an ein umfangreiches Projekt in Wiesbaden heran: in einem Kindergarten renovierten wir den alten Kreativraum und erstellten ein neues Konzept mit vielen Bastelutensilien und jeder Menge Werkzeug, welches von Fraport gesponsert wurde. Drei anstrengende Tage mit viel Organisationsaufwand und relativ wenig Schlaf lohnten sich am Ende total. Die Freude der Kinder bei der feierlichen Übergabe war unglaublich! Ich zitiere einen Kleinen mal wörtlich: „Heute ist der beste Tag der Welt!“. Oder so. Auf dem Foto kann man die Freude erkennen, denke ich.

Daneben unternahmen wir als Trainees in der Gruppe noch weitere „kleinere“ Aktivitäten wie z. B. ein Löschtraining bei der Feuerwehr. Auch gehörte eine Hospitation bei einer Führungskraft der Fraport AG zum Traineejahr. In meinem Fall konnte ich unseren Vorstandsvorsitzenden Dr. Stefan Schulte bei mehreren Terminen begleiten und in kleinster Runde mit ihm über Themen wie etwa die Zukunft des Unternehmens diskutieren. Die gewonnenen Einblicke, die man beim Blick hinter die Kulissen des Top-Level-Managements erhält sind sicherlich Gold wert. Gerade solche Gelegenheiten waren ein Grund dafür, warum ich mich für das Traineeprogramm bei Fraport entschieden habe.

Wie eingangs erwähnt vergingen die 12 Monate von Oktober 2013 bis Oktober 2014 für mich fast wie im Flug. Ich hoffe, dass nun nicht eine „langweilige“ Routine einkehrt. Zwar fallen die Trainee-Aktivitäten nun weg, allerdings bleiben wir untereinander weiter in Kontakt. Das geknüpfte Netzwerk hilft bei Fragen und Aufgaben, für die Fachwissen anderer Unternehmensbereiche benötigt wird und ist so sehr nützlich. Fachlich blicke ich ebenfalls positiv in die Zukunft, da die bisherige Vielfalt in meinen Aufgaben immer noch bestehen bleibt. Analyse, Prognose, Berichterstattung sowie Marktbeobachtung und –einschätzung stellen ein breites Aufgabenspektrum dar, das fordert und beinahe täglich neue Erkenntnisse entstehen lässt. So kann es weitergehen!


0 Kommentare{trackback_total} TrackbacksPermalink

 


Soeben erreichte mich ein netter Text aus Peru, den ich an dieser Stelle als Gastbeitrag veröffentlichen darf. Geschrieben hat ihn meine Traineekollegin Maureen Bähr von ASM-WB, die für ihr Auslandsprojekt gemeinsam mit Robert Georg (IFM-PG2) nach Südamerika geflogen ist. Viel Spaß beim Lesen! -Felix

 

Hola a todos los lectores del nuestro Traineeblog

 

Nun sind wir an der Reihe, von unserem Auslandsprojekt in Lima zu berichten. Mittlerweile haben wir uns sehr gut eingelebt und können uns nicht vorstellen bald wieder nach Hause zurück zu kehren. Doch so fing alles Mitte März an….

Nach einem anstregenden Flug über den grossen Teich sind der Robert und ich endlich im feuchten, warmen Lima angekommen. Auf den Strassen herrscht das reinste Chaos, da lieber gehupt als geblinkt wird und eine rote Ampel noch lange keine rote Ampel ist. Zwischen den Autos laufen Zeitung-, Snack- und Getränkeverkäufer herum, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen.

Wir wohnen genau in der Mitte zwischen dem touristischen Zentrum “Miraflores “ und dem Flughafen Jorge Chávez in dem schönen Stadtteil “Magdalena del Mar” (Er heist nicht nur “del Mar”…nein, er liegt auch direkt am Mar). Von dort aus werden wir jeden Morgen vom LAP-Bus (Lima Airport Partners) abgeholt und zum Airport gebracht.

Zu Gast auf dem Flugzeugfriedhof im Rahmen unserer privaten Flughafenrundfahrt

 

Robert arbeitet in der “Gerencia de Infraestructura”, die sich mit der Planung, Durchführung und Überwachung von Infrastrukturinvestitionen und deren Qualitätssicherung beschäftigt. Ich habe die ersten Wochen bei der “Gerencia de Administración y Finanzas” gearbeitet und mich mit der Sichtung aktueller Capex-Projekte beschäftigt (Salas de embarque y remotas, cerco perimetrico y la Playa de estacionamiento, etc.). Aktuell sitze ich jetzt auf der “Plataforma”, dem Vorfeld bei der “Gerencia Central de Operaciones”.

Ich begleite meinen Chef unter anderem zu Auditorien mit ansessigen Cateringfirmen und nehme Abferitigungsprozesse der Flugzeuge unter die Lupe. Die peruanischen Kollegen sind wirklich herzlich, hilfsbereit und sehr gedulig. Ich glaube es liegt in der Natur der Peruaner, alles etwas ruhiger angehen zu lassen. “Tranquilo señorita” Mein gesamter Alltag spielt sich am Flughafen, sowie in der Freizeit nur noch auf Spanisch ab. Lustige Missgeschicke sind somit vorprogrammiert. Das beliebteste Problem ist immer…”war das gestern” oder “machen wir das erst nächste Woche”. Da rächt es sich nun, dass ich beim Thema “Zeitformen” in der Schule nie aufgepasst habe.

Meine Kollgen aus der Gerencia de Finanzas an meinem Geburtstag

 

Die Peruaner sind ein sehr familiäres und gastfreundliches Volk. So wurden Robert und ich bereits mehrfach privat zu unseren Kollegen eingladen. Es wird gefeiert, getanzt und viel gelacht…(weil man mal wieder etwas missverstanden hat) Robert wird auch bereits als “high potential” im ansässigen Fussballverein gehandelt.

An den Wochenenden reisen wir quer durch das wunderbare Perú. Das Land bietet eine atemberaubende Vielfalt an Dschungel, Wüste, Berglandschaften sowie wunderschönen Stränden. Besonders beeindruckend war der Aufstieg zur Spitze des Huayna Pichu, mit seinen extrem riskanten Wanderwegen (das sind keine Wanderwege…das sind eher die devils steps to hell) am Rande des Abgrundes. Auch wenn wir diesen Berg schon 1000x auf Ansichtskarten von Machu Picchu gesehen haben, war der Ausblick von dort oben einfach unbeschreiblich und die Strapazen wert.

Fluggi zu Gast auf Machu Picchu

 

Was wir sonst noch so den ganzen Tag treiben…ESSEN! Vom “desayuno” über das “almuezo” bis hin zum “cena” wird nur vom feinsten geschlemmt. Typische Speisen und Getränke sind Anticucho (Rinderherzen), Camote (Süsskartoffel), Ceviche (roher Fisch mit Limette und Zwiebeln *yummy*), Arroz con Pollo (Hähnchen mit Reis…das essen sie hier am aller liebsten und immer und überall), Chicha Morada (dickflüssiges Geränk aus einem speziellen, dunklen Mais) sowie die Inka Kola (neon gelbe Brause, die nach Gummibärchenpipi schmeckt). Die gute alte deutsche Tischmanier ein Essen gemeinsam zu beginnen und zu beenden existiert hier nicht, daher werden wir oft schief angesehen, wenn wir nicht sofort mit dem Reinspachteln beginnen, sobald das Essen vor unserer Nase steht.

Das Auslandsprojekt im Rahmen des Traineeprogramms kann ich bereits jetzt als vollen Erfolg werten. Die Erfahrungen, die ich hier sammle sind einfach unersetzlich. Der Abschied wird mir sehr schwer fallen. Aber wer weiss…mit der anstehenden Expansion des Aeropuerto Internacional Jorge Chávez steht sicher die ein oder andere Tür offen, um eines Tages nach Lima zurück zu kehren.

 

 

Muchos Saludos y abrazos de Lima,

Maureen


2 Kommentare{trackback_total} TrackbacksPermalink

 


Здравствуйте!

 

Während sich die Kollegen in Frankfurt an angenehmen Frühlingstemperaturen erfreuen, ziehe ich weiterhin meine Winterjacke an – denn ich befinde ich in St. Petersburg im nordwestlichen Russland. Für 9 Wochen arbeite ich in der Aviationmarketing-Abteilung von Northern Capital Gateway, LLC, an der die Fraport AG beteiligt ist und die den Flughafen Pulkovo bei Russlands zweitgrößter Stadt betreibt.

 

St. Petersburg liegt auf demselben Breitengrad wie Oslo und Stockholm oder der Südspitze Grönlands, weswegen der Winter hier tatsächlich länger dauert. Die Tage sind dafür schon etwas länger als in Deutschland und die Sonne geht abends erst gegen 21 Uhr unter. Im Juni, wenn die Tage am längsten sind, wird es nachts sogar dauerhaft hell bleiben – St. Petersburgs berühmte „weiße Nächte“.

 

Die Stadt hat nach meinen ersten Eindrücken wirklich etwas zu bieten. Meine Wohnung, die ich mir mit einem anderen Trainee teile, befindet sich in einem Gebäude aus dem 18. Jahrhundert. Dieses liegt mitten im Stadtzentrum von St. Petersburg, nur wenige Gehminuten von den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten entfernt. So haben wir es bereits zum Winterpalast geschafft, der mit der Eremitage ein Kunstmuseum von Weltrang beherbergt.

 

Blick über den Schlossplatz vor dem Winterpalast

 

Skulpturensammlung in der Eremitage

 

Ich war zunächst etwas skeptisch, ob man sich im alltäglichen Leben mit den Russen verständigen würde können. Vor ein paar Jahren habe ich Moskau besucht und dort gab es wirklich sehr wenige Menschen, die Englisch sprechen konnten (von Deutsch ganz zu schweigen!), so dass manchmal selbst das Essenbestellen in einem Restaurant schwierig wurde. Mein Russisch steckt auch noch in den Kinderschuhen. Jedoch waren die Sorgen völlig unnötig. Wirklich fast jeder Russe jüngeren Alters (unter 30) kann sich auf Englisch verständigen. Es ist sogar so, dass man öfter angesprochen wird, wenn die St. Petersburger mitbekommen, dass man sich auf Deutsch unterhält. Die Kolleginnen und Kollegen am Flughafen sind da keine Ausnahme – die Kommunikation klappt ohne Probleme smile

 

Northern Capital Gateway hat vor kurzem ein neues Gebäude direkt am ebenfalls neuen Terminal Pulkovo 1 bezogen. Mein Büro ist dementsprechend modern bietet eigentlich alles, was man so zu Arbeiten braucht. Auch die Aussicht ist gut, es sei denn es gibt mal spontan einen kleinen Schneesturm!

 

Sicht aus meinem Büro

 

Da das Gebäude noch neu ist, wurde erst letzte Woche die Kantine eröffnet. Die ist gut, hat Preise, die nur leicht über den Fraport-Kantinen liegen (fast eine Sensation für das wirklich hohe Preisniveau in St. Petersburg!). Und das Gute: Es gibt leckere russische Küche, die täglich wechselt. Häufig kann man hier also ein Borschtsch mit Schmand bekommen.

Bevor die Kantine eröffnet wurde, ging mein Weg in der Mittagspause in das Terminal, wo genau 4 Möglichkeiten zu Mittagessen bestehen: McDonalds, Irish Pub, Starbucks und eine Pizzeria. Vielleicht könnt ihr euch vorstellen, dass einem das nach 3 Wochen doch etwas zum Hals raushängt...

 

Blick auf das neue Terminal Pulkovo 1

 

Die Arbeit an sich ist spannend. Die Abteilung Aviationmarketing hat die Aufgabe, Airlines zu betreuen und mehr Passagiere an den Flughafen zu holen. Ich beschäftige mich in meinem Projekt mit den Transferpassagieren, d. h. denjenigen Passagieren, die am Pulkovo Airport umsteigen. Der Anteil der Transferpassagiere am Gesamtaufkommen ist, z. B. im Vergleich zu Frankfurt, noch sehr gering und lag letztes Jahr bei ca. 4%. Meine Aufgabe ist es, diese Passagiergruppe zu vergrößern. Dazu analysiere ich die Märkte, die potenziell über St. Petersburg verbunden werden können, die Situation der Wettbewerber (andere Drehkreuze wie Moskau oder Helsinki), die Airlines der Region und die Flugpläne und Infrastruktur von Pulkovo selbst. Ausgehend von der Analyse leite ich mögliche Maßnahmen ab, um das Transferaufkommen mittel- und langfristig zu steigern. Die Abteilung gibt mir bisher viele Freiheiten und ich kann selbst entscheiden, welche Methoden und Datenquellen ich zur Bearbeitung benutze. Top!

 

Das war der erste Bericht nach 3 Wochen St. Petersburg. Ich melde mich wieder, wenn die Temperaturen etwas gestiegen sind smile

 

До свидания!

  


0 Kommentare{trackback_total} TrackbacksPermalink

 


 Hallo smiley

 

Heute finde ich mal wieder etwas Zeit, um aus dem sonnigen aber kalten Frankfurt zu berichten. Die letzten beiden Monate kam es mir so vor, als ob die Zeit wie im Flug vergeht. Es gab wirklich viel zu tun und das machte auch noch Spaß, ich denke das ist dann kein Wunder. Doch der Reihe nach...

 

Nachdem die Assistenzphase auf dem Vorfeld zu Ende war, ging der Weg für uns Trainees in unsere jeweiligen Zielabteilungen. Meine Zielabteilung, die Markt- und Trendforschung, gehört zur Unternehmensentwicklung und wir haben unsere Büros in der neuen Unternehmenszentrale. Das Gebäude hat mich schon mal ziemlich beeindruckt, da es außen schicke Glasfassaden aufweist und innen mit neuster Bürotechnik ausgestattet ist. Die Arbeit in einem Großraumbüro mit bis zu 12 Kolleginnen und Kollegen in einem Raum (wobei neben mir gerade nur 4 andere da sind - Gleitzeit und externe Termine...) ist eine interessante Erfahrung. Die Wege sind kurz und Fragen können so eigentlich immer gestellt werden, was gerade für einen Neuling einen hohen Wert hat. Gleichzeitig ist die Atmosphäre aber nicht laut, sondern – ganz im Gegenteil – ruhig, da für Telefongespräche oder Besprechungen eigene Räumlichkeiten zur Verfügung stehen, in die man sich zurückziehen kann. Es ist sogar möglich, den Arbeitslaptop, den jeder bekommen hat, mit in die Kaffeebar in der Eingangshalle zu nehmen und dort bei einem Cappuccino zu arbeiten grin Wie die Eingangshalle aussieht, könnt ihr auf dem folgenden Bild erkennen. Für ein Fotoshooting wurden wir Trainees gefragt, ob wir nicht im Anschluss an einen anderen Termin als Fotomodelle zur Verfügung stünden. Na klar! Und so könnt ihr uns auf dem Bild alle entdecken, in unserer natürlichen Umgebung sozusagen.

 

 

Ich bin unten rechts wink

 

Zurück zu meiner Abteilung: Dort wurde netterweise für mich ein Durchlauf organisiert, so dass ich meine ersten zwei Wochen dort damit verbrachte, die Arbeitsinhalte der Kolleginnen und Kollegen kennenzulernen. Das hat schon mal sehr geholfen, genau zu verstehen, wo die Schwerpunkte der Markt- und Trendforschung liegen und welche Prozesse es dort gibt. Egal ob genauste Daten, Analysen, Befragungen oder Prognosen, die Marktforschung kann es alles.

 

Nach dem Durchlauf ging es noch im Dezember los mit dem ersten Projekt für mich. In Zusammenarbeit mit dem Vertrieb habe ich die Aufgabe, zukünftige Wachstumsmärkte des Flugverkehrs zu analysieren, immer mit Blick auf den Flughafen Frankfurt. Dafür habe ich diverse Datenquellen „angezapft“ und quantitativ eine Rangfolge erstellt, aus der zukünftige Wachstumsschwerpunkte ersichtlich werden. In regelmäßigen Meetings wird mit Kollegen der Fortschritt erfasst und besprochen und ich kann mir wiederum Tipps holen, in welche Richtungen ich das Projekt noch weiterentwickeln könnte.

 

Auch mit den Trainees gibt es regelmäßige Treffen. Bei unseren Teamtimes werden Teambuilding-Maßnahmen durchgeführt und es kamen einige Schulungen auf uns zu, u. A. zu den Themen Arbeitssicherheit oder Corporate Identity. Auf dem Bild untern könnt ihr einige von uns während einer Teamtime sehen, wie gerade Hilfsmittel für eine kollegiale Beratung bei Konflikten am Arbeitsplatz erarbeitet werden.

 

Für die Teamtimes steht jeweils ein ganzer Teg zur Verfügung!

 

Neben den Teamtimes konnten wir Trainees auch andere Bereiche des Flughafens besuchen. In eigener Organisation haben wir es bisher schon zur Hundepension im Süden des Flughafens, zur Vorfeldkontrolle und zur N*ICE geschafft. Heute Nachmittag steht dann noch ein Besuch in der Animal Lounge der Lufthansa an. Ich freue mich schon!

 

Bis zum nächsten Mal,

 

Felix


0 Kommentare{trackback_total} TrackbacksPermalink

 


Moin Moin,

 

es ist nun etwas Zeit vergangen und der erste „große Block“ der Assistenzphase liegt hinter uns Trainees. Die vier Wochen im operativen Bereich waren sehr interessant und ich konnte eine Menge Sachen tun, zu denen man sonst nicht kommt und die ich vielleicht während meiner Fraport Karriere auch eher selten wiederholen werden. Doch der Reihe nach...

 

Wenn man das erste Mal einen Termin auf dem Vorfeld hat (wie z. B. das erste Treffen mit der Führungskraft), dann ist man einfach überfordert. Zu viele Eindrücke, überall passieren Dinge und laut ist es auch noch. Dazu kommen praktische Probleme: Wie funktioniert eigentlich diese Zeiterfassung, die vor zwei Wochen erklärt wurde? Welchen Shuttlebus sollte ich nehmen, um zur Dienststelle zu gelangen? Das lässt sich aber alles lösen, denn wenn man die Kollegen fragt, bekommt man schnell eine kompetente Antwort smile

 

Meine Führungskraft während der Assistenzphase war Udo Schuh, der Leiter der BVD-RL3. Diese Dienststelle ist organisatorisch bei den Bodenverkehrsdiensten angesiedelt und kümmert sich um das Abfertigen der Flugzeuge, was sie hauptsächlich am A- und A-Plus-Finger des Terminals 1 macht. Die Lademeister und Lader sind dabei ganz nah an den Flugzeugen dran und teilweise auch in den Bellies. Herr Schuh trägt eine große Verantwortung: Er ist der Chef von mehreren Hundert Mitarbeitern, die von 3:30 Uhr im Frühdienst bis abends zum Betriebsschluss im Schichtbetrieb die Flieger abfertigen. Unterstützt wird er dabei von sieben administrativen Mitarbeitern, denen ich über die Schulter gucken durfte.

 

Ich konnte auch miterleben, wie die Disposition auf dem Vorfeld arbeitet, die die Teams mit Lademeistern und Ladern zusammensetzt und anweist. Je nach Flugzeugtyp gibt es unterschiedliche Qualifikationsanforderungen an die Mitarbeiter, da bei größeren Fliegern auch größere Geräte zum Be- und Entladen benutzt werden. Damit ich auch mal mit beladen durfte, musste ich zwei Sachen machen. Zum einen eine Gefahrgüterschulung, da ja auch durchaus mal Chemikalien oder radioaktive Stoffe verladen werden. Zum anderen brauchte ich angemessene Kleidung – auf dem Vorfeld sind Sicherheitsschuhe, Schutzkappe und Gehörschutz Pflicht!

 

Sicherheit geht vor...

 

Auch wenn ich da noch ein T-Shirt trage, habe ich zum Glück auch eine wetterfeste Jacke bekommen. Denn wenn man einen Lademeister im Dienst begleitet, kann es auch vorkommen, dass man einen schönen Regenguss abbekommt. Die Flieger müssen schließlich abgefertigt werden – auch bei schlechtem Wetter.

 

Was habe ich sonst noch erlebt? Ich konnte beim Außendienst (dem „Papa“ des Vorfelds ) mitfahren, an Leiterrunden mit dem Chef (und seinem Chef) teilnehmen, Pausenausrufe für die Lader machen, die Abnahme von neuen Stromversorgungsschächten beobachten, an Dienstplangesprächen teilnehmen und auf Rundgängen die Einhaltung der Sicherheitsvorschriften überprüfen.

 

Achja und ab und zu war auch noch Zeit für Fotos wink

 

In der Dämmerung sieht der Flughafen besonders gut aus.

 

Ich schreibe diesen Blogpost übrigens von meinem Schreibtisch in meiner Zielabteilung aus, wo ich für die nächsten drei Monate sein werde. Die ersten zwei Tage waren schon mal gut, von der weiteren Zeit berichte ich beim nächsten Eintrag.

 

Bis dahin,

Felix


0 Kommentare{trackback_total} TrackbacksPermalink

 

Seite 1 von 2
 1 2 >