Thomas

Thomas ist 27 Jahre alt und ist bei der Fraport AG Trainee mit dem Zielbereich Parkraummanagement und landseitige Verkehrsanbindung - Prozessautomatisierung. Er ist einer der Autoren des Trainee-Blogs.

Mehr Informationen über Thomas erhältst du hier.





Hallo zusammen,

auch von mir gibt es hiermit noch einen (verspäteten) Abschluss. Wie von Felix bereits berichtet, waren die letzten Wochen und Monate des Trainee-Programms sehr ereignisreich.

In Riad konnte ich zunächst einen Prototypen für Terminal-Informationssysteme entwerfen der im Anschluss als Grundlage für eine Ausschreibung zur Entwicklung eines Infokiosks sowie einer neuen Unternehmenswebseite für den "King Khaled International Airport" verwendet wurde.

Meine persönlichen Highlights waren die Wochenendtrips nach Oman, Dubai und Jeddah. In Jeddah wurden wir besonders freundlich von den Fraport-Kollegen und Praktikanten des dortigen Flughafens empfangen und untergebracht. Aber auch Riad bot natürlich viele einmalige persönliche Erfahrungen in einer mir völlig fremden Kultur, die mich nachhaltig prägen werden.

Zurück in Frankfurt ging es für mein letztes Trainee-Projekt in eine unserer IT-Abteilungen (IUK - Informations- und Kommunikationsdienstleistungen) in der ich mich als Informatiker natürlich besonders gut aufgehoben fühlte. Im SAP-Team ging es darum eine Schnittstelle zu dem, von meiner Zielabteilung betriebenen, Parkierungssystem vorzubereiten und anschließend zu Implementieren.

Aufgrund einiger Stolpersteine in der Entwurfsphase der Schnittstelle konnte ich mein Projekt leider nicht während des Trainee-Programms abschließen, werde es aber weiter aus meiner Zielabteilung heraus begleiten. Nichts desto trotz bot mir auch das dritte Projekt jede Menge Möglichkeiten mich fachlich weiterzubilden und gab mir vor allem die Gelegenheit, Kollegen und Prozesse einer Schnittstelle meiner zukünftigen Abteilung gut kennenzulernen.

Neben den Aktivitäten mit den anderen Trainees von denen Felix bereits berichtete (Teamtraining im Kindergarten, Feuerlöschtraining) durfte ich zum Abschluss während der Vorstandshospitation Frau Gießen, Vorstand Operations, zu einigen Terminen begleiten und bekam die Gelegenheit in persönlichen Gesprächen mehr über ihre Arbeit im Vorstand zu erfahren.

Nach einer schönen Abschlussfeier ging es nun für uns alle in unsere Zielabteilungen. Durch das erste Projekt war ich schon gut mit meinen neuen Kollegen vertraut und konnte dadurch direkt in verschiedene Projekte einsteigen sowie natürlich meine bereits angefangenen Projekte fortführen. Durch das Trainee-Programm fühle ich mich sehr gut aufgehoben mit meiner Abteilung und deren Schnittstellen und freue mich nun auf die kommenden Herausforderungen.

Viele Grüße

Thomas


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Und zwar in Riad, der Hauptstadt Saudi-Arabiens. Hier werde ich die kommenden neun Wochen verbringen und hoffentlich viele neue Erfahrungen sammeln.

Die Fraport hat hier einen Managementvertrag mit dem "King Khaled International Airport" und stellt eine Delegation vor Ort. Untergebracht sind wir in Hotel Compounds in Nähe zum Flughafen. Da die Woche hier am Sonntag beginnt, hatte ich heute bereits die Möglichkeit einen Großteil der deutschen Kollegen kennenzulernen. In den nächsten Tagen klärt sich dann auch meine genaue Aufgabe die mich die nächsten Wochen begleiten wird.

Bis dahin ein Foto der Aussicht aus meinem Büro:

 

Viele Grüße

Thomas


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Hallo smile

Kaum angefangen, ist es auch schon wieder vorbei, das erste Projekt. So fühlt es sich zumindest an, auch wenn ich jetzt tatsächlich schon über drei Monate in meiner Zielabteilung bin.

Meine Zielabteilung, der ich also ab Oktober vollständig zur Verfügung stehe (wink), ist HVM-PA. HVM steht für Handels- und Vermietungsmanagement. Der Bereich ist zuständig vom Retail-Geschäft über Immobilienvermietung, bis zum Parkraummanagement. Und genau dafür steht auch das P, Parkraummanagement und landseitige Verkehrsanbindung.

HVM-P betreibt insgesamt etwa 56.400 Stellplätze, einige davon extern bei der Messe Frankfurt, der Commerzbankarena Frankfurt und "The Squaire". Am Flughafen Frankfurt werden ca. 29.600 Stellplätze betrieben, 14.800 davon öffentlich. Neben dem Terminal- oder Holiday-Parking werden aber beispielsweise auch etwa 900 Stellplätze auf dem Vorfeld verwaltet.

Und hier sitzen wir ganz oben drauf:

Parkhaus am Terminal 1 und gleichzeitig Sitz der HVM-P Büros

 

Aber worum ging es nun eigentlich in meinem Projekt? Die letzten drei Monate habe ich mich mit dem Thema QR-Codes und deren mögliche Verwendung an unseren Ein- und Ausfahrtsgeräten beschäftigt. QR-Codes sind 2 dimensionale "Barcodes" in denen Informationen kodiert werden können. Unsere Geräte, auch die Kassen, können diese Codes lesen und weiterverarbeiten. Meine Aufgabe war nun die erste Untersuchung wie wir diese Möglichkeiten in Zukunft nutzen können.

Ein QR-Code mit dem Text "Dies ist ein Beispiel".

 

In Rücksprache mit dem Hersteller unserers neuen Parkierungssystems habe ich zunächst einen Prozess zur Erstellung von gültigen QR-Codes erarbeitet. Anschließend musste die Schnittstelle zum Parkierungssystem definiert werden, denn der Code muss schließlich dem System bekannt sein wenn ein Kunde damit einfahren möchte.

Zum Abschluss des Projekts stand eine erfolgreiche Machbarkeitsstudie und ein funktionierender Prototyp. Für den Besucherparkplatz von HVM-P können nun Einfahrtsberechtigungen mit QR-Codes erzeugt, und per PDF an den Besucher gesendet werden. Dies funktioniert über ein von mir entwickeltes Skript im Hintergrund eines Word-Dokuments.

Der Besucher kann sich den Code ausdrucken oder auf seinem Smartphone speichern. Vor der Schranke hält er den Ausdruck oder das Smartphone vor den Scanner des Einfahrtsgeräts und darf nach erfolgreicher Prüfung des QR-Codes einfahren. Der bisherige Prozess sieht eine Anmeldung an unserer Leitstelle über eine Sprachverbindung vor.

 

Ein "Einfahrtskontrollgerät" mit Bar- und QR-Code Leser

 

Insgesamt war das erste Projekt eine tolle Erfahrung. Ich bin gut in meiner Zielabteilung angekommen und konnte mein erstes Projekt ziemlich erfolgreich abschließen. In den nächsten Tagen folgt nun noch die Präsentation des Projekts vor den anderen Trainees und dann geht es auch schon ins Auslandprojekt. Bei mir hat sich das Reiseziel kurzfristig auf Riad in Saudi-Arabien geändert.

Was ich dort genau machen werde ist noch nicht ganz bekannt, ich werde aber sicher bald berichten! smile


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Hey,

ein herzliches Willkommen im Trainee Blog jetzt auch von meiner Seite.

 

Nachdem Felix im ersten Eintrag des aktuellen Jahrgangs schon von den ersten zwei Wochen berichtete gehe ich am besten einfach mal direkt zur Assistenzphase über.

 

Die fand bei mir im BVD, genauer gesagt bei BVD-IG5 statt. Wo wir auch schon bei den sehr intuitiven Abkürzungen wären, die ich mir sicher sehr schnell alle einprägen werde wink

 

BVD steht für die Bodenverkehrsdienste bei denen wir schon einen Teil der zweiten Woche verbringen durften. BVD-IG ist für den Gepäckservice zuständig, und IG5 im speziellen kümmert sich um das Baggage Control Center (BCC) sowie um einige Prozesse die unmittelbar an der Gepäckförderanlage (GFA) ablaufen (z.B. die umgehende Störungsbeseitigung an den Check-in Schaltern im Terminal).

 

Im Baggage Control Center steht die GFA unter ständiger Beobachtung. Tritt eine Störung auf, muss schnellstmöglich gehandelt werden. Vorgänge im Terminal 1, Terminal 2, und der Vorfeldstation können auf der großen Wand beobachtet werden. Die Lampen zeigen an ob und wo eine Störung vorliegt, ob ein Techniker vor Ort ist, der Notausschalter betätigt wurde, usw. Der Flugsteig A+ wird bereits ausschließlich auf Monitoren beobachtet.

 

Die komplette Traineegruppe vor der Kontrollwand im Baggage Control Center.

 

Im BCC werden alle Entstörungsmaßnahmen an der GFA koordiniert. Fällt also z.B. ein Teil der Strecke aus wird ein Techniker per Funk angewiesen sich das ausgefallene Teilstück genauer anzuschauen.

 

Bereits in der Einführungsphase konnte die gesamte Traineegruppe, die GFA besichtigen. In einer vorrausgehenden Präsentation erfuhren wir, dass die Gepäckförderanlage mittlerweile über 80 Kilometer lang ist. Auf den meisten Abschnitten ist sie dreistöckig ausgelegt um bei hoher Auslastung immer noch einen hohen Durchsatz zu gewährleisten, und um bei Teilausfällen Redundanz bieten zu können. Alle Gepäckstücke werden in blauen Wannen abgelegt. Diese werden Kodiert und können so vom System eindeutig einem Gepäckstück zugeordnet werden. Mithilfe dieses Codes leitet das System die Wanne automatisch zum Zielort.

 

Eine Wanne inklusive Gepäckstück fährt durch die (sehr laute und heiße) Gepäckförderanlage.

 

Neben dem Beobachten der Abläufe im BCC sowie der Prozesse wie Qualitätsmanagement und CE Zertifizierung war das Hauptziel der Assistenzphase natürlich die Begleitung einer operativen Führungskraft. In meinem Fall war das Herr Markus Müller, der für BVD-IG5 zuständig ist.

 

Ich konnte ihn bei einigen interessanten Besprechungen begleiten und bekam dadurch einen ziemlich guten Einblick in seinen Arbeitsalltag. Der genaue Inhalt der Besprechungen bleibt natürlich geheim wink, aber von der Aktualisierung der Schnittstellenbeschreibung zwischen BVD-IG4 und BVD-IG5 bis zur Koordination der aufwendigen Migration von Leitrechnern auf ein neues Betriebssystem waren viele Themen vertreten.

 

Soviel erstmal von meinen Eindrücken zur Assistenzphase. Die gesamte Traineegruppe kommt nächste Woche nochmal zu einer zweiten Orientierungswoche zusammen. Dort dürfen wir erstmal eine neue Trainee begrüßen und uns anschließend über weitere Bereiche der Fraport informieren. Eine Woche drauf geht es dann endlich in das erste Projekt, dass im Zielbereich stattfindet. Bei mir geht es also zu HVM-PA, Abteilung Parkraummanagement und landseitige Verkehrsanbindung.

 

Viele Grüße,

Thomas


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