Helen

Helen ist 27 Jahre alt und war bei der Fraport AG Trainee mit dem Zielbereich Handels- und Vermietungsmanagement, Airport Retailing. Sie war einer der Autoren des Trainee-Blogs.

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Liebe Blog-Leser,

es ist soweit: seit dem 01.04. bin ich nun offiziell kein Trainee mehr. Nach meiner Rückkehr aus Lima gab es nicht viel Zeit zum Verschnaufen. Wie nach allen Projektphasen standen die Austauschtage an, bei denen wir Trainees uns gegenseitig, den Trainee-Bereichsbetreuern und unserer Vorgesetzten unsere Projekte vorstellen. Ich war gleich am ersten Tag an der Reihe und bin sozusagen aus dem Flieger direkt in den Vortragsraum gefallen, um meine Ergebnisse auf Englisch im Rahmen einer Präsentation vorzustellen. Alles lief bestens und dass ich noch etwas "jetlaggy" war, hat keiner bemerkt.

 

Die verbleibende Zeit verbrachten wir Trainees mit den letzten organisatorischen Dingen zu unserer Abschlussmesse. Hierzu luden wir all unsere Betreuer, Seminarleiter und zukünftigen Vorgesetzten ein. Natürlich gab es auch ein Rahmenprogramm bei dem es für jeden für uns viel zu tun gab. Mit meiner Trainee-Kollegin Christina hatte ich die ehrenvolle Aufgabe einen Rückblick unseres Traineejahres zu präsentieren. Das war für uns beide nochmal etwas Besonderes. Schließlich sind neben vielen anderen nämlich auch unser Vorstandsvorsitzender Prof. Dr. Bender und Vorstandsmitglied Hr. Mai unserer Einladung gefolgt. Es war eine gelungene und sehr schöne Abschlussveranstaltung. Wir Trainees waren uns alle einig, dass uns das Traineejahr fachlich aber auch persönlich weiter gebracht hat. Trotzdem freuten wir uns natürlich alle darauf, jetzt auch fest in einem Team integriert zu sein.

Hier noch ein paar Eindrücke zur Abschlussmesse:

 

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"Wir"

 

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Mit Christina während der Präsentation  

 

Ich selbst arbeite also seit dem 01.04. im Airport Retailing im Category Management "Duty Free" mit, wo ich auch mein erstes Traineeprojekt bearbeitet habe. Jetzt wird es also nochmal richtig spannend und ich freue mich auf und über meine neuen Aufgaben!

 

Bei allen Blog-Lesern bedanke ich mich für das Interesse. Vielleicht sehe ich den ein oder anderen ja bei Fraport wieder!? Die Trainee-Stellen für den Jahrgang 2009/2010, der am 01. Oktober 2009 startet sind schon online: http://www.fraport.de/cms/jobs_karriere/rubrik/4/4369.trainee.htm. Rückblickend kann ich das Traineeprogramm wirklich sehr empfehlen. Gerade in einem so großen Unternehmen wie Fraport, lernt man die Zusammenhänge so auf dem besten Weg kennen und kann in dem Jahr wichtige Kontakte knüpfen. Allen Bewerbern viel Erfolg beim Auswahlverfahren!

Grüße vom Flughafen Frankfurt und vielleicht bis bald!

Helen


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Tja, bald heisst es Abschiednehmen in Lima. Das ist meine letzte Woche hier am Flughafen. Die Entscheidungen zu meinen Handlungsvorschlaegen sind inzwischen gefallen und waehrend sich meine Kollegen an die erste Umsetzung machen, bereite ich die gesammelten Daten auf. Jetzt ist viel Schreibtischarbeit angesagt. Die Studien muessen in die jeweiligen Formate gebracht werden, ausserdem fertige ich noch passende Powerpoint-Praesentationen an. Der "Action"-Teil ist also vorbei.

 

Was mir in Erinnerung bleiben wird? Zahlreiche interkulturelle Erfahrungen, sowohl im Arbeitsleben als auch im Alltag. Besonders positiv fand ich, dass ich wirklich bis auf kleine Ausnahmen nur mit Peruanern zusammengearbeitet, gelebt und gelacht habe. Wo ich Lima am Anfang als typische Schwellenland-Stadt - ich habe schonmal einige Monate in einem Schwellenland gelebt - am Anfang noch unglaublich spannend und aufregend fand, bin ich jetzt doch auch etwas froh aus dieser riesigen, lauten und meist unruhigen Stadt rauszukommen. Die netten und hilfsbereiten Kollegen werde ich aber in jedem Fall vermissen. Meine Aufgaben waren toll: anspruchsvoll, aber haben auch immer viel Spass gemacht. Und ich freue mich sehr, dass ich hier Ideen einbringen konnte, die nun auch umgesetzt werden.

 

Bald mache ich mich also wieder auf die lange Rueckreise ans andere Ende der Welt und ich freue mich schon, meinen "Heimatflughafen" wiederzusehen. Hier hat sich in den letzten 3 Monaten gerade im Retailbereich viel getan und einige neue Outlets sind eroeffnet worden. Ich bin schon sehr gespannt auf meinen ersten Terminalrundgang.

 

Ende Maerz feieren wir Trainees dann mit allen Beteiligten des Traineeprogramms noch den erfolgreichen Abschluss unserer Ausbildung, hiervon werde ich euch dann auch nochmal berichten. Nach meinem Urlaub gibt es also wieder etwas zu lesen.

 

Bis bald also, und ein letztes Mal Gruesse aus Lima!


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Letztens am Schreibtisch: Irgendwie fuehlte ich ploetzlich ein leichtes Unwohlsein, erst einen kleinen Schwindel, dann einen groesseren Schwindel, bis ich ploetzlich feststellte, dass der gesamte Schreibtisch - nein, das gesamte Gebaeude! - vibrierte, so als wuerde unter einem ein Zug durch einen Tunnel rauschen. Dazu kam der Schwindel im Kopf. Und ich dachte noch fuer einen kurzen Moment, dass ich das Starten und Landen der Flugzeuge am Limaer Flughafen noch nie so intensiv bemerkt habe, bis wir im Buero kollektiv gebannte Blicke austauschten. Meine Kollegen machten mich darauf aufmerksam, dass wir uns gerade in einem kleinen Erdbeben - temblor - befanden! Auch wenn das fuer meine Kollegen keine Seltenheit ist, hielten doch alle ehrfuerchtig inne und warteten ab, ob es noch hefitger werden oder wieder aufhoeren sollte. Aber nach einer Minute war alles wieder vorbei. Mittlerweile habe ich schon 3 dieser leichten Beben hier erlebt und immer wieder ist es spannend, besonders wenn man sich im 9. Stock eines Hochhaues befindet!

 

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Mein Arbeitsplatz, an dem mich das Erdbeben eiskalt erwischte. Das Foto ist uebrigens an einem "casual friday" aufgenommen. Der wird hier ernst genommen und wer keine Jeans traegt, faellt auf. So wie ich an meinem ersten Freitag in Bluse und Hosenanzug.

 

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Der Hinweis am Aufzug, dass man den waehrend eines Erdbebens besser nicht benutzt. Der 10-stoeckige "torre", also der Bueroturm von LAP wird derzeit ausserdem mit Zweitwaenden ausgeruestet, um erdbebensicherer zu sein und die Bewegungen abfangen zu koennen. Das Foto hatte ich in der ersten Woche als "Kuriositaet" aufgenommen. Dass ich tatsaechlich so haeufig die bebende Erde erleben darf und das hier in Peru irgendwie dazu gehoert, heatte ich damals nicht gedacht.

 

Mit meinen Aufgaben und Studien komme ich nach wie vor sehr gut voran. Mittlerweile habe ich die besagten Geschaeftsfelder intensiv analysiert - teilweise mit detektivischer Recherche auf dem Vorfeld - und Handlungsvorschlaege formuliert. Jetzt warte ich gespannt auf die Entscheidung der Verantwortlichen hier in Lima, waehrend ich die Unterlagen ueberarbeite und noch neue kleinere Aufgaben bearbeite.

Bis bald, Gruesse aus Lima!


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Da die Abteilungen Retail und Rents hier in Lima sehr eng zusammenarbeiten und eine gemeinsame Abteilung darstellen, konnte ich letzte Woche mal wieder ins schoene, bunte Retailgeschaeft schnuppern. Der beste bzw. beliebteste Retailer 2008 wurde in einer kleinen, aber feinen Galaveranstaltung praemiert. Und da wir eben alle zusammengehoeren, wurde auch das Team "Rentas" eingeladen. Neben der Verleihung des Preises, feierte auch die Retailabteilung, da die Umsaetze ordentlich gestiegen sind. Die Feier fand in einem schicken Hotel in Miraflores statt. Miraflores ist der Vorzeigestadtteil Limas, in dem einem nichts daran erinnert, dass man sich in einem Schwellenland befindet. An dieser Stelle lasse ich mal die Bilder sprechen:

 

picture1_440_01 "Jorge Chavez International Airport" und seine Retailer.

 

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Die Nominierten.

 

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Auch ein wichtiges Presseereignis.

 

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Sonderpreis fuer Ilaria - ein lokaler Retailer von Silberschmiedeschmuck und -kunst. Hauptgewinner wurde der international taetige Juwelier H.Stern, der auch am Standort FRA erfolgreich ist.

 

picture5_440Die stolze Retailabteilung.

 

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Essen und Trinken sind auesserst wichtige Bestandteile der peruanischen Kultur. Neben Whiskey wurde alkoholfreie "Inka Cola" serviert. Eine neongelbe Limonade, deren Geschmack fuer Auslaender doch sehr gewoehnungsbeduerftig ist. Ausserdem durfte natuerlich das Nationalgetraenk "Pisco Sour"nicht fehlen - ein Cocktail aus dem landestypischen Pisco mit Zitrone und Eiweiss.

 

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Meine Kolleginnen lassen es sich gut gehen. Ironischerweise lieben Peruaner neben dem Essen auch Diaeten. Ein  Dauerbrennerthema in der Mittagspause. Auch in der armen Bevoelkerung spielen die eine Rolle: an jeder zweiten Strassenecke, sitzt jemand mit einer einfachen Waage und ein Schild mit der Aufschrift "peso exacto" macht darauf aufmerksam, dass man hier fuer 10 Centimos (ca. 2,5 Eurocent) sein Gewicht exakt bestimmen kann.

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Man spielt Jazz - der ist gerade sehr angesagt in Peru.

 

Bis demnaechst!

 

 


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Neben der Feier fuer die Mitarbeiter, gab es letzte Woche noch eine offizielle Einweihung der neuen Terminalflaechen. Zu diesem Anlass wurde auch der Praesident Perus Alan Garcia eingeladen sowie weitere Politiker und Gaeste. Selbstverstaendlich begruesste der CEO von Lima Airport Partners Jaime Daly den hohen Besuch. Von Fraport-Seite machte sich Dr. Stefan Schulte - Vorstand Flug- und Terminalbetrieb, Ausbau und stellvertretender Vorstandsvorsitzender - auf den weiten Weg nach Lima. Im Zuge der Einweihungsfeier gab es traditionelle peruanische Taenze zu sehen. Wie ihr auf dem Foto sehen koennt, war die Eroeffnung ein voller Erfolg!

 

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Wenn ihr euch meinen aktuellen Arbeitsplatz noch genauer anschauen wollt, besucht einfach mal die Seite www.lap.com.pe! Viel Spass beim Surfen...


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