Geschrieben von Sabrina am Montag, 04. Januar 2016 in Die ersten Eindrücke bei Fraport um 15:46 Uhr

 

 

Hallo liebe Leserinnen und Leser,

herzlich Willkommen zum Blog des 15. Traineejahrgangs der Fraport AG! smiley

 

Am 01. Oktober startete unser Traineejahr mit einem Auftaktmodul zum Kennenlernen. Insgesamt sind wir acht neue Trainees aus ganz unterschiedlichen Regionen Deutschlands und mit verschiedenen Vorbildungen. Wir setzen uns aus einer Truppe von Wirtschaftswissenschaftlern, Betriebswirten, Ingenieuren und Mathematikern zusammen.

 

(v.l.n.r.: Sandra Stevanovic (Leiterin Traineeprogramm, PSL-TE2), Thiemo Heidegger, Milena Berst, Florian Roll, Johanna Heiser, Anne Bruß, Sabrina Schmiedt, Ulf Helmer, Kathrin Bündgen, Jannis Schröder (PSL-TE2))

(v.l.n.r.: Sandra Stevanovic (Leiterin Traineeprogramm, PSL-TE2), Thiemo Heidegger, Milena Berst, Florian Roll, Johanna Heiser, Anne Bruß, Sabrina Schmiedt, Ulf Helmer, Kathrin Bündgen, Jannis Schröder (PSL-TE2))

 

(Die Trainees ihrer jeweiligen Heimatstadt zugeordnet – Anne als einziges Nordlicht)

 

Im Auftaktmodul haben wir die ersten Teamübungen absolviert und einen Jahresplan für unser Traineejahr erhalten. Neben den Orientierungsphasen, in denen wir die verschiedenen Abteilungen des Unternehmens kennenlernen, sind eine Assistenzphase sowie drei Projekte, ein Vorstandshospitat, verschiedene Teamübungen und ein mehrwöchiger Auslandsaufenthalt vorgesehen.

 

Während der ersten Orientierungsphase durften wir gleich richtig mit anpacken. Es ging raus aufs Vorfeld und in die Gepäckabfertigung! An der Rampe begleiteten wir einen Lademeister und waren bei der Flugzeug Be- und Entladung dabei.

 

(Der Lademeister bei der Flugzeugfreigabe)

 

Beide Tage arbeiteten wir in der Frühschicht und hatten trotz Vaculex am nächsten Tag Muskelkater – denn beim Zollgepäck und an der Rampe wird noch viel händisch verladen. Danke an alle Mitarbeiter, die uns so geduldig bei der Einarbeitung geholfen haben. Die zwei Tage haben wirklich Spaß gemacht!

 

(Die Trainees sind bereit für ihren ersten Einsatz auf dem Vorfeld - v.l.n.r: Ulf, Johanna, Florian, Sabrina, Anne, Milena, Thiemo und Kathrin)

 

(Thiemo bei der Gepäckabfertigung mit der Vaculex)

 

(Nach zwei Tagen Frühschicht sind alle sichtlich erschöpft)

 

Danach begann die Assistenzphase in der wir eine Führungskraft im operativen Flughafenalltag begleiteten. Da ich mich auf meine Zielposition bei ZIM im Bestandsmanagement Terminal vorbereite, war ein Einblick in den operativen Bereich des technischen Gebäudemanagements ein Muss. In dieser Zeit erkundete ich den Flugsteig B in all seinen Facetten – vom Keller bis zum Dach. Wenn die Mitarbeiter von IFM-TT3 nicht wären, würde ich vermutlich noch immer im Keller herumirren. laugh Denn als Neuling unterschätzt man schnell, wie groß und komplex der Flughafen Frankfurt überhaupt ist. Eine große Herausforderung des Bestandes, alte Technik mit neuer Technik in Einklang zu bringen, hat mich am meisten fasziniert. Auch das umfassende Hintergrundwissen der Mitarbeiter, die teilweise alle Anlagen persönlich kennen, ist erstaunlich. Die vierwöchige Assistenzphase hat ein gutes Fundament für meine zukünftige Tätigkeit im Bestandsmanagement gelegt. Hierfür vielen Dank an die Kollegen! smiley

 

Zurzeit bearbeiten wir unser erstes Projekt in unserer Zielabteilung. Hiervon werde ich später mehr berichten.

 

Bis dahin wünsche ich Euch einen guten Start ins neue Jahr 2016! smiley

Sabrina

 

 


 

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Geschrieben von Florian am Freitag, 18. Dezember 2015 in Die ersten Eindrücke bei Fraport in Projekt 1 um 14:46 Uhr

 

 

Servus und herzlich willkommen zum neuen Traineejahrgang,

mit etwas Verspätung gibt es wieder Updates hier im Blog. Nachdem technische Schwierigkeiten die Begrüßung leider verschoben haben, möchte ich vor Weihnachten noch gerne einen kurzen Gruß an euch alle loswerden, bevor ich in den Urlaub verschwinde cool

Die ersten Wochen waren sehr ereignisreich und geprägt von schnellen Abteilungswechseln und vielen neuen Kollegen aus den unterschiedlichsten Bereichen mit den verschiedensten Hintergründen. Dabei grenzte die Anzahl und Vielfalt an neuen Eindrücken schon beinahe an Reizüberflutung. winkGenaueres hierzu folgt dann aber in meinem/unserem nächsten, etwas ausführlicheren Beitrag.

In der anschließenden Assistenzphase hatten wir die Gelegenheit eine Führungskraft aus dem technischen Bereich für vier Wochen zu begleiten und konnten vertiefende Einblicke in die entsprechende Abteilung erhalten. Spätestens hier ist mir klar geworden; Fraport und der Flughafen Frankfurt ist vor allem eines: Groß. Und zwar verdammt groß. Und dazu auch noch unglaublich vielfältig.

Seit Ende November befinde ich mich für das erste Projekt in meiner späteren Zielabteilung bei ZIM-KT (Kaufm. Objekt- und Bauprojektmanagement Terminal) und habe endlich alle meine zukünftigen Kollegen kennengelernt.  Es herrscht eine angenehme Arbeitsatmosphäre und nach den häufigen schnellen Wechseln freue ich mich über die Konstanz und endlich einer echten Aufgabe. Nun gibt es auch wirklich was zu tun für mich und die Größe des Flughafens erlebe ich hauptsächlich in der Zahlenwelt und nicht mehr durch die langen Laufwege.

In diesem Sinne wünsche ich euch allen schöne Weihnachten, besinnliche Feiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr  laugh

Florian


 

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Geschrieben von Thomas am Donnerstag, 22. Januar 2015 in Projekt 3 um 7:56 Uhr

 

 

Hallo zusammen,

auch von mir gibt es hiermit noch einen (verspäteten) Abschluss. Wie von Felix bereits berichtet, waren die letzten Wochen und Monate des Trainee-Programms sehr ereignisreich.

In Riad konnte ich zunächst einen Prototypen für Terminal-Informationssysteme entwerfen der im Anschluss als Grundlage für eine Ausschreibung zur Entwicklung eines Infokiosks sowie einer neuen Unternehmenswebseite für den "King Khaled International Airport" verwendet wurde.

Meine persönlichen Highlights waren die Wochenendtrips nach Oman, Dubai und Jeddah. In Jeddah wurden wir besonders freundlich von den Fraport-Kollegen und Praktikanten des dortigen Flughafens empfangen und untergebracht. Aber auch Riad bot natürlich viele einmalige persönliche Erfahrungen in einer mir völlig fremden Kultur, die mich nachhaltig prägen werden.

Zurück in Frankfurt ging es für mein letztes Trainee-Projekt in eine unserer IT-Abteilungen (IUK - Informations- und Kommunikationsdienstleistungen) in der ich mich als Informatiker natürlich besonders gut aufgehoben fühlte. Im SAP-Team ging es darum eine Schnittstelle zu dem, von meiner Zielabteilung betriebenen, Parkierungssystem vorzubereiten und anschließend zu Implementieren.

Aufgrund einiger Stolpersteine in der Entwurfsphase der Schnittstelle konnte ich mein Projekt leider nicht während des Trainee-Programms abschließen, werde es aber weiter aus meiner Zielabteilung heraus begleiten. Nichts desto trotz bot mir auch das dritte Projekt jede Menge Möglichkeiten mich fachlich weiterzubilden und gab mir vor allem die Gelegenheit, Kollegen und Prozesse einer Schnittstelle meiner zukünftigen Abteilung gut kennenzulernen.

Neben den Aktivitäten mit den anderen Trainees von denen Felix bereits berichtete (Teamtraining im Kindergarten, Feuerlöschtraining) durfte ich zum Abschluss während der Vorstandshospitation Frau Gießen, Vorstand Operations, zu einigen Terminen begleiten und bekam die Gelegenheit in persönlichen Gesprächen mehr über ihre Arbeit im Vorstand zu erfahren.

Nach einer schönen Abschlussfeier ging es nun für uns alle in unsere Zielabteilungen. Durch das erste Projekt war ich schon gut mit meinen neuen Kollegen vertraut und konnte dadurch direkt in verschiedene Projekte einsteigen sowie natürlich meine bereits angefangenen Projekte fortführen. Durch das Trainee-Programm fühle ich mich sehr gut aufgehoben mit meiner Abteilung und deren Schnittstellen und freue mich nun auf die kommenden Herausforderungen.

Viele Grüße

Thomas


 

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Geschrieben von Felix am Montag, 01. Dezember 2014 in Projekt 2 (Auslandsprojekt) in Projekt 3 um 10:04 Uhr

 

 

Seit dem 1. Oktober 2014 bin ich nun offiziell kein Trainee mehr. Die 12 Monate vergingen wirklich sehr schnell... Doch der Reihe nach!

Die Zeit in Russland war ohne Zweifel ein Highlight des ersten Jahres bei Fraport. Nicht nur konnte ich erfolgreich mein zweites Projekt zu Ende bringen, sondern ich lernte auch Russland in einem Umfang kennen, den man bei einer kurzen Besichtigungstour durch St. Petersburg nicht bekommt. So flog ich zum „Tag des Sieges“ am 9. Mai kurzerhand nach Moskau, um dort Bekannte zu besuchen und konnte so auch die russische Hauptstadt sehen. St. Petersburg wird oft als „europäischer“ im Vergleich zu Moskau bezeichnet. In der Tat sieht die Stadt eher wie westeuropäische Residenzstädte aus. Moskau nennen die Russen fast schon liebevoll ein „Dorf“, weil es nach und nach gewachsen ist. Es fühlt sich auch ein wenig so an – geplante Prachtstraßen gibt es dort nicht. Natürlich ist die Stadt inzwischen über alle Maßen gewachsen und hat nichts mehr mit einer Kleinstadt zu tun.

Im Mai ging es dann wieder zurück nach Frankfurt. Zu dieser Zeit sind die Tage in St. Petersburg bereits sehr lang und die Nächte dementsprechend kurz. Die Zeit der „Weißen Nächte“ beginnt, in denen St. Petersburg auch nachts nicht zur Ruhe kommt. In dem Bild unten seht ihr den Newski Prospekt bei Nacht – es wird gar nicht richtig dunkel.

Im Anschluss an den Auslandsaufenthalt stand als nächste Station des Trainee-Jahres für mich der Vertrieb auf dem Programm. Die Vertriebsabteilung bei Fraport ist einer der wichtigsten Kunden für die Marktforschung und somit auch für mich. Die Zusammenarbeit beinhaltet dabei Marktanalysen, um darzulegen, mit welchen Märkten Frankfurt bereits verbunden ist, wo noch Lücken sind und welches Potenzial dort besteht. Der Vertrieb wiederum nutzt diese Informationen, um an Airlines heranzutreten und gemeinsam mit diesen Situationen zu identifizieren, in denen eine neue Strecke ab FRA für beide Seiten von Vorteil wäre. Hier seht ihr einen Ausschnitt aus einer solchen Analyse:

Ich half also durch Routensimulationen und Marktanalysen beim Tagesgeschäft und konnte auch bei Treffen mit Airlinevertretern dabei sein. Ein großes Projekt hatte ich natürlich auch, in dem ich mich mit bestimmten Zukunftsmärkten für FRA befasste. Leider ist das noch unter Verschluss und ich kann nicht mehr darüber berichten. Aber auch bei diesem Projekt galt: Ich konnte selbständig arbeiten und war frei in meiner Quellennutzung und Gestaltung. Selbstverständlich habe ich aber jederzeit Feedback und Antworten auf Fragen bekommen. Während des Sommers beim Vertrieb habe ich das Team dort gut kennengelernt und ich bin mir sicher, dass beide Seiten von den geknüpften Kontakten in der Zukunft weiterhin profitieren werden. Die Abläufe klappen einfach viel besser, wenn man sofort weiß, wen man bei welchen Anfragen ansprechen kann.

Was gab es für die Trainees noch an Highlights diesen Sommer? Mit Sicherheit unser mehrtägiges Teambuilding. Um zu erfahren, wie die Arbeit in einem Team (inklusive mehreren Unterteams) funktioniert, welche Herausforderungen sich dabei ergeben und wie man diese löst, gingen wir gemeinsam an ein umfangreiches Projekt in Wiesbaden heran: in einem Kindergarten renovierten wir den alten Kreativraum und erstellten ein neues Konzept mit vielen Bastelutensilien und jeder Menge Werkzeug, welches von Fraport gesponsert wurde. Drei anstrengende Tage mit viel Organisationsaufwand und relativ wenig Schlaf lohnten sich am Ende total. Die Freude der Kinder bei der feierlichen Übergabe war unglaublich! Ich zitiere einen Kleinen mal wörtlich: „Heute ist der beste Tag der Welt!“. Oder so. Auf dem Foto kann man die Freude erkennen, denke ich.

Daneben unternahmen wir als Trainees in der Gruppe noch weitere „kleinere“ Aktivitäten wie z. B. ein Löschtraining bei der Feuerwehr. Auch gehörte eine Hospitation bei einer Führungskraft der Fraport AG zum Traineejahr. In meinem Fall konnte ich unseren Vorstandsvorsitzenden Dr. Stefan Schulte bei mehreren Terminen begleiten und in kleinster Runde mit ihm über Themen wie etwa die Zukunft des Unternehmens diskutieren. Die gewonnenen Einblicke, die man beim Blick hinter die Kulissen des Top-Level-Managements erhält sind sicherlich Gold wert. Gerade solche Gelegenheiten waren ein Grund dafür, warum ich mich für das Traineeprogramm bei Fraport entschieden habe.

Wie eingangs erwähnt vergingen die 12 Monate von Oktober 2013 bis Oktober 2014 für mich fast wie im Flug. Ich hoffe, dass nun nicht eine „langweilige“ Routine einkehrt. Zwar fallen die Trainee-Aktivitäten nun weg, allerdings bleiben wir untereinander weiter in Kontakt. Das geknüpfte Netzwerk hilft bei Fragen und Aufgaben, für die Fachwissen anderer Unternehmensbereiche benötigt wird und ist so sehr nützlich. Fachlich blicke ich ebenfalls positiv in die Zukunft, da die bisherige Vielfalt in meinen Aufgaben immer noch bestehen bleibt. Analyse, Prognose, Berichterstattung sowie Marktbeobachtung und –einschätzung stellen ein breites Aufgabenspektrum dar, das fordert und beinahe täglich neue Erkenntnisse entstehen lässt. So kann es weitergehen!


 

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Geschrieben von Felix am Montag, 28. April 2014 in Projekt 2 (Auslandsprojekt) um 7:17 Uhr

 

 

Soeben erreichte mich ein netter Text aus Peru, den ich an dieser Stelle als Gastbeitrag veröffentlichen darf. Geschrieben hat ihn meine Traineekollegin Maureen Bähr von ASM-WB, die für ihr Auslandsprojekt gemeinsam mit Robert Georg (IFM-PG2) nach Südamerika geflogen ist. Viel Spaß beim Lesen! -Felix

 

Hola a todos los lectores del nuestro Traineeblog

 

Nun sind wir an der Reihe, von unserem Auslandsprojekt in Lima zu berichten. Mittlerweile haben wir uns sehr gut eingelebt und können uns nicht vorstellen bald wieder nach Hause zurück zu kehren. Doch so fing alles Mitte März an….

Nach einem anstregenden Flug über den grossen Teich sind der Robert und ich endlich im feuchten, warmen Lima angekommen. Auf den Strassen herrscht das reinste Chaos, da lieber gehupt als geblinkt wird und eine rote Ampel noch lange keine rote Ampel ist. Zwischen den Autos laufen Zeitung-, Snack- und Getränkeverkäufer herum, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen.

Wir wohnen genau in der Mitte zwischen dem touristischen Zentrum “Miraflores “ und dem Flughafen Jorge Chávez in dem schönen Stadtteil “Magdalena del Mar” (Er heist nicht nur “del Mar”…nein, er liegt auch direkt am Mar). Von dort aus werden wir jeden Morgen vom LAP-Bus (Lima Airport Partners) abgeholt und zum Airport gebracht.

Zu Gast auf dem Flugzeugfriedhof im Rahmen unserer privaten Flughafenrundfahrt

 

Robert arbeitet in der “Gerencia de Infraestructura”, die sich mit der Planung, Durchführung und Überwachung von Infrastrukturinvestitionen und deren Qualitätssicherung beschäftigt. Ich habe die ersten Wochen bei der “Gerencia de Administración y Finanzas” gearbeitet und mich mit der Sichtung aktueller Capex-Projekte beschäftigt (Salas de embarque y remotas, cerco perimetrico y la Playa de estacionamiento, etc.). Aktuell sitze ich jetzt auf der “Plataforma”, dem Vorfeld bei der “Gerencia Central de Operaciones”.

Ich begleite meinen Chef unter anderem zu Auditorien mit ansessigen Cateringfirmen und nehme Abferitigungsprozesse der Flugzeuge unter die Lupe. Die peruanischen Kollegen sind wirklich herzlich, hilfsbereit und sehr gedulig. Ich glaube es liegt in der Natur der Peruaner, alles etwas ruhiger angehen zu lassen. “Tranquilo señorita” Mein gesamter Alltag spielt sich am Flughafen, sowie in der Freizeit nur noch auf Spanisch ab. Lustige Missgeschicke sind somit vorprogrammiert. Das beliebteste Problem ist immer…”war das gestern” oder “machen wir das erst nächste Woche”. Da rächt es sich nun, dass ich beim Thema “Zeitformen” in der Schule nie aufgepasst habe.

Meine Kollgen aus der Gerencia de Finanzas an meinem Geburtstag

 

Die Peruaner sind ein sehr familiäres und gastfreundliches Volk. So wurden Robert und ich bereits mehrfach privat zu unseren Kollegen eingladen. Es wird gefeiert, getanzt und viel gelacht…(weil man mal wieder etwas missverstanden hat) Robert wird auch bereits als “high potential” im ansässigen Fussballverein gehandelt.

An den Wochenenden reisen wir quer durch das wunderbare Perú. Das Land bietet eine atemberaubende Vielfalt an Dschungel, Wüste, Berglandschaften sowie wunderschönen Stränden. Besonders beeindruckend war der Aufstieg zur Spitze des Huayna Pichu, mit seinen extrem riskanten Wanderwegen (das sind keine Wanderwege…das sind eher die devils steps to hell) am Rande des Abgrundes. Auch wenn wir diesen Berg schon 1000x auf Ansichtskarten von Machu Picchu gesehen haben, war der Ausblick von dort oben einfach unbeschreiblich und die Strapazen wert.

Fluggi zu Gast auf Machu Picchu

 

Was wir sonst noch so den ganzen Tag treiben…ESSEN! Vom “desayuno” über das “almuezo” bis hin zum “cena” wird nur vom feinsten geschlemmt. Typische Speisen und Getränke sind Anticucho (Rinderherzen), Camote (Süsskartoffel), Ceviche (roher Fisch mit Limette und Zwiebeln *yummy*), Arroz con Pollo (Hähnchen mit Reis…das essen sie hier am aller liebsten und immer und überall), Chicha Morada (dickflüssiges Geränk aus einem speziellen, dunklen Mais) sowie die Inka Kola (neon gelbe Brause, die nach Gummibärchenpipi schmeckt). Die gute alte deutsche Tischmanier ein Essen gemeinsam zu beginnen und zu beenden existiert hier nicht, daher werden wir oft schief angesehen, wenn wir nicht sofort mit dem Reinspachteln beginnen, sobald das Essen vor unserer Nase steht.

Das Auslandsprojekt im Rahmen des Traineeprogramms kann ich bereits jetzt als vollen Erfolg werten. Die Erfahrungen, die ich hier sammle sind einfach unersetzlich. Der Abschied wird mir sehr schwer fallen. Aber wer weiss…mit der anstehenden Expansion des Aeropuerto Internacional Jorge Chávez steht sicher die ein oder andere Tür offen, um eines Tages nach Lima zurück zu kehren.

 

 

Muchos Saludos y abrazos de Lima,

Maureen


 

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