Herzlich Willkommen beim Trainee-Blog!

Der Trainee-Blog ist ein Projekt des Personalmarketings und der Abteilung für Digitale Mediensysteme der Fraport AG. Es geht darum, dass junge Leute, die Trainee bei der Fraport AG sind, eine Plattform zum Berichten bekommen. Hier können sie eine Art Tagebuch führen und euch somit ziemlich authentisch aus ihrem Alltag berichten.




Geschrieben von Sabrina am Freitag, 21. Oktober 2016 in Projekt 3 um 11:28 Uhr

 

 

Liebe Leser und Leserinnen,

 

das Traineejahr ist zu Ende und wir sind in unseren Zielabteilungen gestartet. Aber erstmal zurück zum dritten Projekt!

 

Mein drittes Projekt habe ich, wie auch schon die Assistenzphase, bei IFM bearbeitet. Die letzten drei Monate war ich im Objektbereich der Hallen A/B/C unterwegs. Hier durfte ich die Gewerkeübergreifende Prüfung begleiten und Empfehlungen zur Prozessoptimierung geben. Die Gewerkeübergreifende Prüfung  prüft die Funktion und Wechselwirkung der brandschutzrelevanten Anlagen. Hauptaugenmerk der Prüfung liegt auf dem funktionierenden Zusammenspiel der einzelnen Anlagen im Brandfall. Es wird beispielsweise ein Melder ausgelöst und damit ein Brand simuliert, im Folgenden werden die Folgesteuerungen wie beispielsweise die Entrauchung überprüft. Insgesamt hatte ich die Möglichkeit die Prüfung eine Woche im Nachtdienst mit den Technikern zu begleiten.

(Bei der Erkundung der Terminalgebäude finden sich auch vergessene Schätze)

 

Die Zeiten im operativen Bereich des Terminals sind für meine Tätigkeit im Bestandsmanagement unersetzlich. Ich bin sehr froh, dass ich im Traineejahr so viel sehen konnte und auch viel von den Kollegen gezeigt und erklärt bekommen habe. Fast wie eine kleine Ausbildung. Vielen, vielen Dank dafür!

 

Das Ende des Traineejahres haben wir mit einer Abschlussveranstaltung unter dem Motto „Die vier Traineezeiten“ gefeiert. Eingeladen waren alle ehemaligen Trainees sowie alle, die uns in dem Traineejahr unterstützt haben. Außerdem feierten wir das zwanzigjährige Jubiläum des Traineeprogramms!

(Gruppenbild der ehemaligen Trainees zum 20-jährigen Jubiläum des Traineeprogramms)

 

Seit Anfang Oktober bin ich in meinem Zielbereich. Hier kehrt schon langsam der Arbeitsalltag ein. Ich werde zukünftig noch viel Kontakt mit den Kollegen aus dem Objekt haben und darf auch schon kleinere Projekte alleine bearbeiten. Ich bin gespannt was noch kommt!

 

Viele Grüße

Sabrina


 

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Geschrieben von Florian am Montag, 22. August 2016 in Projekt 2 (Auslandsprojekt) um 12:45 Uhr

 

 

Hallo,

jetzt bin ich in der 3. Projektphase angekommen und habe das Ausland hinter mir.

Das Wichtigste in Kürze: Ich habe zwei sehr spannende Monate in St. Petersburg verbracht und dabei ein interessantes Projekt über Wechselkurssicherung (FX Hedging) in der Cash Management Abteilung des Finance Bereichs durchgeführt. Des Weiteren unterstütze ich zusätzlich noch bei der Erstellung eines automatisierten IFRS Cashflow Reports. Sankt Petersburg selbst ist jederzeit eine Reise wert und ich möchte sie jedem empfehlen, der bisher noch nicht dort war!

Der Flughafen in Sankt Petersburg liegt etwas außerhalb und die Anfahrt dauert etwa eine Stunde. Fraport ist zu 25% am Flughafen Pulkovo beteiligt. Über die Beteiligungsgesellschaft ist das neue Terminal gebaut worden, welches 2013 eröffnet und in Betrieb genommen wurde. Daraus resultieren noch einige Darlehensrückzahlungen an verschiedene Banken, größtenteils in Euro. Der EUR/RUB Wechselkurs unterlag allerdings sehr starken Schwankungen in letzter Zeit. Deswegen wurde ich beauftragt eine Analyse über FX Hedging durchzuführen. Dazu habe ich zunächst dem Management verschiedene Hedging-Instrumente mit ihren jeweiligen Vor- und Nachteilen vorgestellt. Anschließend konnte ich diese dann in das bestehende Excel-Modell für den Business-Case integrieren. Entwickelt wurde es damals um die Finanzierung des Terminalbaus zu analysieren. Entsprechend war es schon über 6 Jahre alt und ist durch zahlreiche Erweiterungen vergrößert und immer komplexer geworden. Somit war ich erst einmal sehr lange beschäftigt um die Logik zu verstehen und herauszufinden wie FX Hedging in diesem Modell integriert werden kann. Darauf aufbauend habe ich dann die verschiedenen Instrumente mit unterschiedlichen Szenarien gerechnet und ausgewertet und für eine abschließende Beurteilung aufbereitet.

Die Unterstützung für den automatisierten Cashflow Report war eine große Herausforderung, da das lokale Buchungssystem nach Russischem Accounting Standard und auf Russisch betrieben wird. Umfassendere Kenntnisse in diesem Bereich hätten mir sehr geholfen einen größeren Beitrag zu leisten.

Allgemein kann man aber sagen, dass die russische Kultur entgegen aller Vorurteile sehr offen und freundlich ist. Selbst wenn aufgrund der Sprachbarriere eine Verständigung nicht ganz einfach ist wird stets  Hilfe angeboten, wenn man erkennbar etwas verloren in der Gegend steht. Englisch ist leider nicht ganz so weit verbreitet wie ich zunächst gehofft hatte, aber in fast allen Restaurants fand ich jemanden der passabel Englisch spricht bzw. es gibt eigentlich immer eine englische Karte. Ansonsten ist es wie immer in fremden Ländern: ein paar Brocken Russisch helfen extrem viel und erleichtern den Alltag.

Sankt Petersburg gehört meiner Meinung nach zu den schönsten Städten, die ich bisher gesehen habe. Die Architektur ist einfach nur beeindruckend. Sankt Petersburg besitzt Kunst und Kultur mit Weltgeltung: Eremitage, Katharinenpalast mit Bernsteinzimmer sowie der Peterhof um nur einige zu nennen. Die Bilder sollen helfen meinen guten Eindruck mit euch zu teilen und etwas Lust auf die nächste Reise zu wecken!

 

 

Bluterlöserkirche aus dem anliegenden Park fotografiert:

 

Winterpalast, Isaakskathedrale und Admiralität von der Haseninsel fotografiert:

Wasserspiele im Peterhof:

Peterhof

 

Eherner Reiter vor der Isaakskathedrale:

 

Bluterlöserkirche:

 

Klassische russische Pelmeni:


 

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Geschrieben von Sabrina am Freitag, 20. Mai 2016 in Projekt 2 (Auslandsprojekt) um 16:48 Uhr

 

 

Estimados lectores,

 

viele Grüsse aus Lima! Insgesamt acht Wochen dürfen Thiemo und ich den Arbeitsalltag in Lima und das Land Peru kennenlernen.

 

Unter der Woche bearbeiten wir unser zweites Projekt. Für mich bedeutet das diesmal, den Flughafenbetrieb aus einer ganz anderen Sicht kennenlernen. Ich wurde der Abteilung “Airport Operations and Services” zugeordnet. Thiemo bearbeitet sein Projekt im Rahmen des Flughafenausbaus in der Abteilung “Project Management”.

 

In meiner Abteilung arbeite ich mit meinen peruanischen Kollegen an einem Leitfaden für die Nutzung, Instandhaltung und Renovierung von Büroflächen. Zudem bekam ich die Aufgabe, eine Art “Inventur” innerhalb der vermieteten Büroflächen durchzuführen. Das bedeutet: Kundenkontakt hautnah! In Frankfurt hatte ich bisher nicht die Möglichkeit, mit den Airlines direkt zusammenzuarbeiten und fand diese Aufgabe daher besonders interessant. Sooo leicht war das mit meinen Grundkenntnissen in Spanisch leider nicht, aber ich bekam Unterstützung von einer Kollegin.

Beide Kleinprojekte sind nun so gut wie abgeschlossen und es geht langsam wieder Richtung Heimat. Sehr schade, denn ich habe mich wirklich gut eingelebt. Morgens um 7 Uhr auf den Bus warten und mit den Kollegen über WhatsApp kommunizieren, wo sich der Personalbus gerade befindet, damit man auch rechtzeitig an der Haltestelle steht – mittags zusammen Almuerzo zu sich nehmen – abends wieder gemeinsam mit dem Personalbus nach Hause fahren. Donnerstags geht es nach der Arbeit mit den Kollegen zum Basketball und an besonderen Anlässen (Geburtstag, Firmenjubiläum) geht man auch mal zusammen ausserhalb der Flughafenwelt essen. Das Wort TEAM bekommt hier in Lima eine ganz andere Bedeutung. Ich bin froh, dass ich diese Erfahrung machen durfte und hoffe, etwas davon mit nach Frankfurt nehmen zu können.

 

 ¡Muchas gracias a todos los colegas de LAP - Los voy a extrañar, chicos!

 

Aber zurück zum Bussystem in Lima… das ist wirklich CRAZY. So langsam haben wir verstanden, wie es funktioniert. Aber die Busfahrer halten wann, wo und vor allem WIE sie wollen. Irgendwie kommt man aber immer in die Nähe seines Ziels. Generell spielt der Verkehr in Lima verrückt – jeder macht was er will. Ich glaube aber, es gibt eine Art Hupvokabular – ähnlich wie Morsezeichen. Nur haben wir es bisher noch nicht entschlüsselt. Auch die parkenden Autos machen mit einem schrillen und vor allem LAUTEN Ton "sanft” auf sich aufmerksam, wenn man ihnen zu nahe kommt. Eine gute Möglichkeit, um morgens wach zu werden.

 

Die Wochenenden konnten wir dazu nutzen, das Land zu erkunden. Sandboarden in der Wüste, Surfen im Meer, Wandern im Hochland und Chillen im Dschungel! Peru ist so vielfältig, auf so kurzer Strecke. Fährt man beispielsweise von Lima (0 Meter über dem Meer) ca. 80 km gen Nordosten erreicht man Marcahuasi – eine Hochebene auf bis zu 4.200 Metern. Dabei fuhren wir 30 km eine nicht geteerte Strasse aufwärts, für die der Bus ganze 3 Stunden benötigt. Den Abgrund nur wenige Zentimeter neben unseren Reifen haben wir dabei “gekonnt” ignoriert… Aber es hat sich gelohnt!

 


Das Highlight unseres Peruaufenthaltes war Machu Picchu. Eine gut erhaltene Ruinenstadt der Inka im dichten Nebelwald, umringt von Gipfeln. Theorien nach war Machu Picchu so geheim, dass die Spanier nichts von ihrer Existenz ahnten und sie deshalb nicht zerstört wurde.

 

 

Ende dieser Woche geht es für mich zurück nach Deutschland. Der Abschied hier wird mir schwer fallen, aber ich freue mich auch wieder auf Frankfurt. Dort werde ich mein letztes Projekt im Rahmen des Traineeprogramms bearbeiten. Wie auch schon in der Assistenzphase geht es zurück in den operativen Bereich des Terminals – in die Hallen des Terminal 1.

 

¡Saludos desde Lima y hasta pronto!

Sabrina


 

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Geschrieben von Sabrina am Freitag, 18. März 2016 in Projekt 1 in Outside FRA um 15:09 Uhr

 

 

Hallo liebe Leserinnen und Leser smiley,

 

mittlerweile nähern wir uns schon der Hälfte des Traineeprogramms... die Zeit rast unwahrscheinlich! Eins der bisherigen Highlights war unser dreitägiges Outdoor-/Teamtraining. Aufgabe war es, ein Sozialprojekt in Schotten zu bearbeiten. Gemeinsam entschieden wir uns dazu, den Jugendraum einer Mädchen-WG der Sozialen Dienste in Schotten zu renovieren. Die benötigten Materialien haben wir im Voraus besorgt.

 

Die erste Teamübung war sofort eine große Herausforderung. Ich will nicht zu viel verraten und zeige Euch nur ein paar Eindrücke enlightened.

  

Nach dem ersten anstrengenden Tag haben Johanna, Thiemo und Anne uns bekocht! Es gab frisches Rotkraut mit Semmelknödeln, Schweinebraten und Himbeer-Dessert surprise.

 

Unser Sozialprojekt startete am zweiten Tag. Es ging ans Renovieren! Es wurde eine Kuschelecke gebaut, neu gestrichen, repariert, geputzt und dekoriert. Dabei wurden unser Teamverhalten fleißig beobachtet.


 

 

Vorher/ Nachher:

 

 

 

 

Am nächsten Tag gab es noch vereinzelte Teamübungen und ein umfangreiches Feedback zu unseren persönlichen Stärken und Schwächen im Team.

 

Zurück in der Fraport-Welt neigt sich das erste Projekt dem Ende zu und die Zeit beginnt knapp zu werden.. denn ich sitze schon an Ostern im Flieger nach Lima, um dort mein zweites Projekt zu bearbeiten. Ich werde von Peru aus wieder schreiben smiley.

 

Bis dahin viele Grüße

Sabrina


 

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Geschrieben von Florian am Mittwoch, 02. März 2016 in Projekt 1 um 15:30 Uhr

 

 

Hallo zusammen,

 

endlich finde ich wieder etwas Zeit um über die aktuelle Situation zu berichten. Die Zeit verfliegt und die nächste Station rückt langsam schon in greifbare Nähe. Aber zunächst noch einmal etwas zum 1. Projekt als Ergänzung zu meinem letzten Post.

Wie bereits geschrieben sind wir aktuell alle in unserer jeweiligen Zielabteilung und bearbeiten unser erstes echtes Projekt von voraussichtlich sehr vielen hier bei Fraport. Im Gegensatz zu vielen Kollegen hier ist das Projekt allerdings doch etwas umfangreicher und länger in der Bearbeitung und (zumindest bei mir) komplett vom Tagesgeschäft getrennt, sprich ich muss mich neben dem Projekt nicht (bzw. kaum) mit den üblichen vielen Aufgaben des täglichen Geschäfts herumschlagen, die normalerweise zu erledigen sind, wenn man schon länger bei Fraport ist. Der Vorteil ist klar, es bleibt mehr Zeit das Projekt wirklich voranzubringen.

Die spannende Frage, die euch wohl allen auf der Zunge brennt: Was macht er jetzt eigentlich den ganzen Tag? Die Antwort ist zum einen relativ kurz und prägnant, nämlich die Abteilung weiterentwickeln und zum anderen sehr vielschichtig, wenn man etwas tiefer in das Projekt einsteigt. Bei Fraport wird das Projektgeschäft (Bau/Umbau des Terminals) aktuell von zwei kaufmännischen Ansprechpartnern unterstützt: Projekt- und Auftragscontrolling (beide seit kurzem in der Abteilung ZIM-KT vereint). Mein erster Punkt war diese Aufteilung im Hinblick auf Wirksamkeit des Teams, Prognosequalität, Gegensteuerung früh Erkennen und Transparenz zu evaluieren. Dafür habe ich in Vorbereitung für die Teambereichsentwicklung die Vor- und Nachteile der Aufteilung und einer Aufgabenzusammenlegung in Interviews herausgearbeitet. Das hat sehr geholfen um schon die ersten Kontakte zu meinen neuen Kollegen zu entwickeln, welche ich davor noch nie getroffen hatte. Unsere Abteilung ist nämlich über mehrere Gebäude verteilt und nur wenige sitzen in direkter räumlicher Nähe zu mir.

Die Teambereichsentwicklung im Dezember gab mir dann die Gelegenheit auch die restlichen Teammitglieder persönlich zu treffen und in einer lockeren Atmosphäre kennen zu lernen.

Schwierig für mich war die sehr komplexe Prozesslandschaft bei Fraport, welche ich bis heute nicht vollständig überblickt habe. Für mehrere (in meinen Augen) ähnliche Sachverhalte gibt es teilweise komplett andere Abläufe. Teils sind die Unterschiede historisch gewachsen (z.B. Betreuung verschiedener Abteilung) oder sie gehen auf eine sehr technische Begründung (z.B. Einbeziehung einer weiteren Partei) zurück. Teil meiner Aufgabe ist es sämtliche Prozesse im Projekt-/Auftragscontrolling darzustellen und nach Möglichkeit zusätzlich verbesserte Soll-Prozesse zu entwickeln.

Lange Zeit gab es keine finale Entscheidung über die künftige Struktur (Aufteilung beibehalten oder Zusammenlegung), weswegen ich Vorbereitungen für beide Szenarien erstellt und unsere 160 Projekte jeweils neu zugeordnet habe. Dies geschah in sehr vielen Iterationen, weil mir der technische Einblick in das einzelne Projekt fehlte und ich somit nicht (nur sehr schwer) den verbundenen Arbeitsaufwand einschätzen konnte und sehr viele Parameter beachtet werden mussten (Möglichst wenig Umstellungen zu Ist um Neueinarbeitung zu minimieren, Geringe Zahl an Schnittstellen zwischen Projekt- und Auftragscontroller, Gleichverteilung zwischen den Projekt- und Auftragscontroller und vor allem einheitlich anhand der übergeordneten Maßnahme –was bisher auch noch nicht realisiert war). Mittlerweile ist die Zuordnung aber finalisiert und veröffentlicht und ich überwache die Umsetzung.

In den nächsten 3 Wochen muss ich diese abschließen, die Prozesse vollends aufnehmen und verbessern sowie bereits Vorbereitungen auf den Auslandsaufenthalt in Sank Petersburg treffen. Von daher bleibt noch viel zu tun und ich bin aktuell sehr beschäftigt.

Das nächste Mal werde ich mich also wohl aus dem Norden melden smiley
Bis dahin wünsch ich euch alles Gute und bis bald

Florian


 

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