Meine ersten Tage
Die weite Welt des Flughafens Frankfurt
Hi, ich bin Christine Schwager,
nachdem ich mein Psychologiestudium an der Philipps-Universität Marburg Anfang Mai beendet hatte, hieß es für mich, wie geht es weiter? Weiterstudieren, Ausbildung, Doktorarbeit oder doch lieber Direkteinstieg?
Mir war klar, ich will am liebsten erst mal eine zeitlang etwas Praktisches im Unternehmensbereich machen, am liebsten im Bereich Personalentwicklung. Je internationaler desto besser.
Die Praktikumsausschreibung der Fraport AG stimmte ideal mit meinen Vorstellungen überein und bei einem Vorstellungsgespräch wurden wir uns schnell einig, Anfang Juni ging es dann los. Und hier bin ich jetzt. Am Frankfurter Flughafen. Eine Welt für sich. Ich bin jetzt fast 4 Wochen hier und immer noch genauso fasziniert wie am ersten Tag. Was ich wirklich erstaunlich finde ist, dass die vielen verschiedenen beteiligten Abteilungen perfekt ineinander greifen und es trotz der großen Anzahl unterschiedlicher Personen nahezu reibungslos funktioniert. Aber selbst das Mittagessen wird mit Blick auf das Vorfeld, wo die Flugzeuge starten und landen, zum besonderen Erlebnis.
Ich habe wie ich finde, das große Glück, für ein paar Monate im Bereich Notfallmanagement assistieren zu können. Das Team untergliedert sich in verschiedene Zuständigkeitsbereiche. Wir befassen uns hauptsächlich mit dem Kriseninterventionsteam des Flughafens und der Notfallinformationszentrale. Was das ist? Das verrate ich euch beim nächsten mal.
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Hallo,
ich bin seit Anfang Juni neue Praktikanten bei der Fraport AG und werde euch in den kommenden fünf Monaten regelmäßig von meiner Arbeit berichten.
Nachdem ich mich initiativ bei Fraport für mein Praxissemester beworben hatte, kam schon nach kürzester Zeit eine Rückmeldung. Zur Zeit der Bewerbung befand ich mich aber noch im meinem Auslandssemester und konnte daher frühestens im Mai ein Bewerbungsgespräch wahrnehmen. Da ich schnellstmöglich, praktisch nahtlos, von meinem Auslandssemester ins Praxissemester übergehen wollte, war Fraport sehr kooperativ und wir vereinbarten ein telefonisches Informationsgespräch.
Am 2.Juni hatte ich schließlich meinen ersten Arbeitstag und wie schon andere Blogger vor mir berichtet haben, ging es erst mal in das labyrinthmäßige Gebäude der Personalabteilung im Norden des Flughafens. Neben mir haben noch neun andere Praktikanten an diesem Tag angefangen, aber wir waren alle in verschieden Abteilungen untergebracht. Und nur ich, musste den Sicherheitslehrgang vor dem Erhalt meines Ausweises durchführen. Generell war es wohl vorher so geregelt, dass man zuerst seinen Ausweis in der Ausweisstelle anfertigen und behalten kann und danach an seinem Arbeitsplatz den Sicherheitslehrgang durchführen konnte. Nun ja, bei mir war es anderes herum, und daher holten mich zwei Studenten, die mit mir in der Abteilung arbeiten und mit denen ich auch ein Büro teile, ab. Am Nachmittag war ich dann komplett ausgerüstet, mit Ausweis, Kantinenkarte und Schlüssel zum Büro.
Mein Arbeitsplatz befindet sich in der Infrastrukturentwicklung Luftseite (FBA-IL) im Süden des Frankfurter Flughafens, sprich ich muss noch 20 min mit dem Personalbus vom Terminal 1 fahren.
Ich beschäftige mich mit aktiven Schallschutzmaßnahmen durch Einführung eines neues Anflugverfahrens auf den Frankfurter Flughafen, sodass die Bewohner von Offenbach, Hanau, Mainz geringer belastet werden sollen. Daher stelle ich einen Benchmark von internationalen Flughäfen zusammen, die diese Anflugverfahren durchführen. Dazu gehört neben der Recherche im Internet auch die Kontaktaufnahme zu den entsprechenden Flughäfen via email oder Telefon.
Die Abteilung FBA-IL ist noch in zwei Unterabteilungen aufgegliedert. Wobei FBA-IL für das Start-und Landebahnsystem zuständig ist, FBA-IL1 sich mit der Roll/Vorfeldentwicklung und der Flugsicherung beschäftigt und FBA-IL2 Prozesse und Simulation entwickelt. Diese beschäftigen sich unter anderem mit luftseitigen Simulationsstudien sowie Kapazitätenentwicklung- und bewertung. FBA-IL1 arbeitet unter anderem an der Instandhaltung des Rollfeldes und fungiert als Schnittstelle zur Flugsicherung, Deutscher Wetterdienst etc.
Alle Kollegen sind sehr freundlich und hilfsbereit. Meine dritte Woche hat schon angefangen und ich fühle mich hier gut aufgehoben. Meine Arbeit ist interessant und macht Spaß. Durch den internen Fraport-Sport habe ich nun wieder mit dem Volleyball spielen angefangen, jeden Donnerstag treffen sich alle Volleyballbegeisterten in der Sporthalle im Norden des Flughafens. Dadurch lerne ich noch viele Leute aus anderen Abteilungen kennen, und was ihre Aufgaben sind.
Da ich neu in Hessen bin, nutze ich das Jobticket der Fraport AG, welches mich berechtigt im Umkreis Frankfurt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu bewegen, dieses gilt ebenfalls am Wochenende.
(Alternativ kann man auch eine Parkmarke bekommen)
So, das war 's erst mal von mir
Bis bald
Isabelle
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Hallo da bin ich wieder 
Die Highlights aus dem Monat Mai bzw. meine ersten Tage kennt ihr jetzt. Die alltäglichen Arbeiten die währenddessen so anfallen, kennt ihr allerdings noch nicht.
Darum habe ich mir gedacht, ich erzähle Euch mal ein bißchen was von meinem alltäglichen Berufsleben.
Nachdem man die zahlreichen Veranstaltungen besucht hat, müssen diese natürlich auch in den internen Medien den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern präsentiert werden. Dafür stehen innerhalb des Konzerns zunächst einmal die Mitarbeiterzeitung (FraLive), das Intranet (SkyNEt) und das Extranet (GalaxyNet) zur Verfügung. Je nach Relevanz der Veranstaltung wird entsprechend abgewogen in welchem Medium über das Ereignis berichtet wird. Die bis jetzt vorgestellten Veranstaltungen wurden in fast allen Medien veröffentlicht.
Hier musste aber darauf geachtet werden, dass die unterschiedlichen Medien jeweils eine unterschiedliche Präsentation der Veranstaltung verlangten. So können beispielsweise die Texte im Intranet sehr viel länger und ausführlicher gestaltet werden, als dies in der Mitarbeiterzeitung aus Platzgründen der Fall ist. Ihr könnt Euch also vorstellen, dass man pro Veranstaltung bis zu drei unterschiedliche auf das jeweilige Medium abgestimmte Texte verfassen muss. Sprich es wurde mir auch zwischen den Veranstaltungen nicht langweilig.
Anfang Juni erhielt ich dann meine CMS-Schulung. CMS bedeutet: "Content Management System". Dieses System dient dazu Texte, Bilder, Dateien etc. im Intra- und Extranet verwalten zu können. Jetzt bin ich mitverantwortlich für die Inhalte hinsichtlich ihrer Aktualität, Umsetzung, Pflege sowie deren Spiegelung von dem einen in das andere Medium. Spiegelung bedeutet hier: Nicht jede zur Verfügung gestellte Information im Intranet ist auch für die Bezugsgruppe des Extranet zugänglich. Nach Abstimmungen mit den verschiedenen für die Inhalte verantwortlichen Abteilungen können aber nach und nach immer mehr Inhalte in das "GalaxyNet" übertragen bzw. gespiegelt werden. Ihr könnt Euch mit Sicherheit vorstellen mit welchem administrativen Aufwand dies manchmal, in einem so großen Konzern, verbunden sein kann bis man alle Genehmigungen für eine Spiegelung von Inhalten zusammen hat.
Als nächstes steht die Spiegelung des Servicebereichs Soziales auf der Agenda.
So bis die Tage
…..
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Nationalmannschaft hautnah erleben
Die Fußballnationalmannschaft startete am 03.06.2008 vom Frankfurter Flughafen in ihr fünf Sterne Trainingsdomizil im schweizerischen Ascona. Dort sollte sie sich auf ihre „Berg-Tour 2008“ vorbereiten. Wie es ausgegangen ist wissen wir jetzt alle. Aber ratet mal, wer beim Abflug unserer Kicker auf dem Rollfeld dabei sein durfte. Richtig: Wieder mal ich.
Nur selten bekommt man die Gelegenheit einmal so nah an die Nationalmannschaft heranzukommen. Klar, dass ich mir diese Chance auf keinen Fall entgehen lassen wollte.
Zusammen mit unserem Fotographen bin ich auf das Rollfeld gefahren, um gemeinsam mit der ganzen „Presseschar“ (ZDF, RTL, SAT1 etc.) unsere Nationalspieler zu verabschieden. In der "Presse" war später allerdings wenig von dem Abflug zu lesen. Die Ankunft im Trainingslager selbst, hatte in der öffentlichen Berichterstattung weitestgehend den Vorrang erhalten. Macht nix: Für mich war es trotzdem eine "riesen Gaudi"!
Nachfolgend wieder ein paar Bildchen!
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Thorsten die Rippe der Nation Frings.![]() |
Unser Miro hätte ein bißchen freundlicher dreinblicken können.![]() |
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Ein ganz schöner Hüne der Per Mertesacker. Echt ein Wunder, dass der überhaupt einen Kopfball verlieren kann.![]() |
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Wie eine Wand - zumindest in einigen Spielen - die Abwehr. Metzelder, Lehmann und Lahm. |
Im Halbfinale erst "Pfui dann Hui"! Das Philippche hat uns ins Finale geschossen! |
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Der "Capitano"! Michael Ballack hat während der EM echte Führungsqualitäten bewiesen. 2010 werden wir mit ihm Weltmeister.![]() |
| Der Rückhalt der Mannschaft! Unser Keeper, Jens Lehmann. Ab dieser Saison stellt er wieder in der Bundesliga sein Können, zwischen den Pfosten des VFB Stuttgarts, unter Beweis. | ![]() |
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Der Schweini war ein bisschen "muffelig".![]() |
| Der Bart von Mettelder wucherte schon vor dem Beginn der EM. Scheinbar scheint es aber zu helfen. Immerhin hat er mit diesem Aberglauben schon ein WM- und EM-Finale erreicht. Sichtlich gut gelaunt bestieg er den Flieger. | ![]() |
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Der Joggi hätte ein bißchen freundlicher schauen können! Das hätte auch die zahlreichen Fotographen auf dem Rollfeld gefreut. |
Soooo, bis die Tage!
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Hallo da bin ich wieder!
Für interessierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter organisiert meine Abteilung in einem regelmäßigen Turnus den so genannten „FraportVisit“. Mitte Mai stand das Thema „Retailing (Einzelhandel) am Flughafen“ auf dem Programm. Auch hier durfte ich wieder Live am Geschehen teilnehmen und über die „kleine Besichtigungstour“ des Terminals 1 berichten.
Im Folgenden findet ihr wieder ein paar Fotos und den veröffentlichten Artikel aus der Mitarbeiterzeitung:
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Theorie Stunde: Zunächst wurden alle Veränderungen rundum die Terminals anhand einer Power Point Präsentation erläutert. |
Nach der Theorie die Praxis! Laufen bis die Socken qualmen![]() |
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Es gibt viel zu berichten. Neuerdings werden am Flughafen, im Transit Bereich, auch sehr exklusive Handys verkauft. Vor allem für Passagiere aus den osteuropäischen Ländern, scheinen diese eine besondere Anziehungskraft zu besitzen. So gehen gerade in diesem Bereich auch mal in wenigen Minuten ein paar Handys im Wert von 25.000€ über die Ladentheke. Das aber nur, weil das Mobiltelefon für 50.000€ im Moment aus war. |
Wie immer am Ende einer gelungen Veranstaltung: Das obligatorische Gruppenfoto.![]() |
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Airport Retailing: Erstaunt, was sich bereits alles verändert hat
Das Thema „Retailing“ stand dieses mal auf dem Programm der von UKM-IK organisierten Veranstaltungsreihe „Fraport Visits“. Ute Pohl (HVM-R) stellte die Bedeutung des Einzelhandels an unserem Flughafen vor. „Das Retailing ist für unseren Konzern zu einem der wichtigsten Ertragsfaktoren geworden“, sagte Pohl. „In den Terminals werden aus diesem Grund die Umbaumaßnahmen speziell im Hinblick auf eine größtmögliche Frequentierung der Shops durch die Passagiere vollzogen“, erklärte sie. Im Anschluss wurden die Teilnehmenden in drei Gruppen durch die Bereiche des Terminals geführt.
Zukünftig sollen insgesamt bis zu 63 Millionen Passagiere an den beiden Terminals abgefertigt werden. Dies erfordert unter anderem eine Umsetzung der EU-Sicherheitsrichtlinien und eine entsprechende Anpassung der Retail-Flächen. Vor allem das so genannte Vermischungsverbot stellt eine der größten Herausforderungen dar. Danach dürfen sich ankommende und abfliegende Passagiere nicht mehr vermischen. „Dies hat eine geringere Frequentierung der Shops zur Folge, was wiederum eine enorme Herausforderung für das Retail-Management darstellt“, sagte Patrick Keidel (HVM-RK).
Die Maßnahmen, die zur Umsatzsteigerung ergriffen werden, sind beachtlich. Im Terminal 1, Ebene 0, Bereich A und B, entsteht derzeit eine „Airport City Mall“. Die Inbetriebnahme des Bereichs A soll 2009 und die des Bereichs B 2010 erfolgen. „Im Terminal 1 und 2 konnten durch bessere Gastronomiekonzepte die Erträge auf nahezu unveränderter Fläche, um mehr als 60 Prozent gesteigert werden“, führte Pohl weiter aus.
Das Retailing-Geschäft ist, nach Angaben von Patrick Keidel, maßgeblich von einer Impulsentscheidung des Käufers abhängig, wenige Passagiere kämen mit der Entscheidung an, am Flughafen etwas kaufen zu wollen. „Diesen Kaufimpuls zu mobilisieren ist eine der Grundvoraussetzungen für einen funktionierenden Einzelhandel“, sagte Keidel. „Dazu werden die Beschilderungen am Flughafen so angepasst, dass die Passagiere ohne Stress zu ihrem Flugsteig gelangen und dabei gleichzeitig auf alle Shopping-Möglichkeiten hingewiesen beziehungsweise durch sie hindurch geleitet werden“, so Keidel.
Interessiert nahmen die Teilnehmenden die Informationen auf. Einige waren sehr erstaunt darüber, was sich im Terminal 1 bereits alles verändert hat. Während der Fußball-Europameisterschaft wird es in der „Airport City Mall vor „Tegut“ ein „Public Viewing“ geben.
(Dennis Burger, UKM-IK/Foto: reb)
So bis die Woche!
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