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Hallo liebe Leserinnen und Leser,

 

die letzten Monate waren für mich als Auszubildende zur Luftverkehrskauffrau sehr spannend und vielseitig.

 

Anfang des Jahres startete der erste von insgesamt fünf Schulblöcken an der Berufsschule in Frankfurt. Sieben Wochen lang wurden Fächer zu den Themen Wirtschaft, Sprachen und natürlich Luftverkehr unterrichtet.

 

Nach der Berufsschule ging es für mich für mehrere Wochen ins Rechnungswesen.

Das Rechnungswesen stellt beispielsweise Rechnungen an Luftverkehrsgesellschaften, aber auch an andere Kunden aus.

Alle Airlines, die am Frankfurter Flughafen vertreten sind, sind Kunden der Fraport AG.

Diese müssen unter anderem verschiedene Gebühren oder Leistungen bezahlen, beispielsweise um am Flughafen zu starten oder zu landen oder für die Abfertigung.

Außerdem wird im Rechnungswesen überwacht, dass alle Rechnungen rechtzeitig und vollständig bezahlt werden.

Die Fraport stellt nicht nur selbst Rechnungen aus, sondern erhält natürlich auch welche, auch die Verarbeitung von zum Beispiel Lieferantenrechnungen gehört zu den Aufgaben. 

Außerdem verantwortet das Rechnungswesen die buchhalterische Verwaltung des Anlagebestandes des Frankfurter Flughafen und ist verantwortlich für die zahlenmäßige Erfassung des operativen Geschäfts der Fraport sowie für die Zusammenfassung aller Finanzdaten des Fraport Konzerns.

In meinem Durchlauf bekam ich viele Eindrücke rund um die Prozesse des Rechnungswesens.

 

Wir "Luftis" nahmen die letzten Monate an zahlreiche Schulungen und Seminaren, darunter ein Passage-Lehrgang, einem Servicebotschafter-Seminar, Konfliktmanagement-Schulung oder an einem Fracht-Lehrgang teil.

 


Wir "Luftis" bei einer Führung durch das Perishable Center, wo verderbliche Güter wie Gemüse, Fleisch oder Medikamente zwischengelagert werden.

 

 

Mitte Mai hieß es für uns Luftverkehrskaufleute zum zweiten Mal lernen in der Berufsschule.

 

Im Sommer war ich bei Air Canada in der Passage.

Die Luftverkehrsgesellschaft ist einer von vielen Kooperationspartner der Fraport Berufsausbildung und gibt einen umfangreichen Einblick in die Abläufe in der Passage.

Zur Passage gehört unter anderem der Check-In von Fluggästen, Tätigkeiten am Gate sowie das Ticketing, dort werden zum Beispiel Umbuchungen vorgenommen.

Air Canada fliegt im Sommerflugplan sechs Mal am Tag in große kanadische Städte wie Toronto, Vancouver oder Calgary.

Ich lernte die Aufgaben eines Check-In Agenten kennen und habe selbst Fluggäste beim Einchecken am Kiosk unterstützt (Self Check-In). Außerdem konnte ich in die Tätigkeiten am Gate einblicken und habe viele Inhalte aus Schulungen und Lehrgängen wiedergefunden.

Wenn ein Flieger mit Fluggästen in Frankfurt ankam, empfing ich diese und teilte ihnen den Ausgang zur Gepäckausgabe, die Gates der Anschlussflüge oder eventuelle Umbuchungen mit.

Ich habe mich bei Air Canda sehr wohl gefühlt, die Kollegen waren herzlich und aufgeschlossen und ich habe mir ein gutes Wissen zu den Abläufen in der Passage angeeignet.

 

Eine Boeing 767 der Air Canada in alter Lackierung

 

 

Momentan bin ich bei den Bodenverkehrsdiensten im operativen Controlling eingesetzt. Der Bereich ist die wirtschaftliche Steuerung der Bodenverkehrsdienste und ist unter anderem zuständig für die Bearbeitung von Erlösthemen zu den Geschäftsfeldern Rampe- und Passagier-Services und der zentralen Infrastruktur. Außerdem werden dort Personal- und Sachaufwände für den Bereich bearbeitet.

 

Ab Ende Oktober bis Ende Dezember besuchen wir "Luftis" wieder die Berufsschule für den dritten Schulblock.

 

Das waren Einblicke aus den letzten Monaten meines Azubi-Alltags bei Fraport, ich hoffe Euch gefällt der Eintrag.

 

Ich wünsche Euch eine schöne Zeit,

 

bis bald und liebe Grüße

 

Lucie


 

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