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Hallo liebe Leserinnen und Leser,

herzlich Willkommen zu meinem ersten Blogeintrag! An dieser Stelle möchte ich mich kurz vorstellen, damit ihr einen kleinen Eindruck davon bekommt, wer sich hinter den zukünftigen Beiträgen verbirgt. Mein Name ist Dennis, ich bin 19 Jahre alt und komme gebürtig aus Berlin. Von Flughäfen haben wir Berliner auch so richtig Ahnung - vielleicht nur ein paar Probleme, das in der Praxis unter Beweis zu stellen. Nur zu gerne wird mir das von Kollegen und Dozenten noch einmal verinnerlicht.

An dieser Stelle ein paar Worte zu meinem Studiengang: Ich studiere im zweiten Semester Luftverkehrsmanagement bei der Fraport AG. Als dualer Studiengang gliedert sich unser Studium in jeweils sechs Praxisphasen direkt im Unternehmen und sechs Theoriephasen an der Fachhochschule in Frankfurt, gewechselt wird im 3-Monats-Rhythmus. Sobald die Bewerbungsphase für das nächste Jahr in die heiße Phase geht, berichte ich gerne ausführlicher über die Studieninhalte.

Die erste Praxisphase liegt hinter mir, Anfang Februar bin ich in meinen ersten 'betrieblichen Studienabschnitt' (kurz: BSA) gestartet. Für diesen verschlug es mich bis Anfang April in die Vorfeldkontrolle, eine wahnsinnig spannende Abteilung, wenn man gerne nah am Geschehen ist. Frankfurt ist einer der wenigen deutschen Flughäfen, die diese Aufgabe noch selbst erledigen und nicht von der Deutschen Flugsicherung (DFS) übernehmen lassen. Die Aufgabe der Vorfeldkontrolle ist die Gewährleistung eines sicheren und flüssigen Rollverkehr am Boden. Dafür bekommen die Piloten von den Lotsen per Funk Anweisungen, über welche Rollwege sie das Gate oder die Startbahn erreichen. Außerdem erteilen die Lotsen Freigaben für den Push-back. Flugzeugschlepps, zum Beispiel zu einer Werft, werden ebenfalls aus einem der insgesamt zwei Kontrolltürme kontrolliert. Natürlich sind das längst noch nicht alle Aufgaben, die von dort aus erledigt werden.


Ausblick aus der Vorfeldkontrolle

Ich hatte die Möglichkeit, beide Kontrolltürme zu besichtigen und konnte für einige Stunden die tägliche Arbeit der Lotsen miterleben. Es gehört schon viel Übung und Konzentration dazu, den Rollverkehr zu meistern - Wie rollt die 747, welche Anweisung habe ich ihr gegeben? Rollt sie auch richtig? Wird sie ein anderes Flugzeug kreuzen? Ist das Gate frei?


Arbeitsplatzausstattung im Kontrollturm

Bei meinem Besuch kam es sogar zu einer Notlandung eines Etihad A380 auf dem Weg von Abu Dhabi nach London - ein medizinischer Notfall. In solchen Fällen ist es wichtig, die Rollwege freizuräumen und das Flugzeug so schnell wie möglích zur Position zu lotsen, um den Patienten schnell versorgen zu können. Und auch solche Szenen gehören zum Alltag am Frankfurter Flughafen.. !

Ich freue mich schon, bald noch mehr Erlebnisse und Erfahrungen mit Euch teilen zu können.

Bis bald

Dennis


 

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