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Hallo liebe Leser und Leserinnen,

bevor ich euch von meinen Eindrücken berichte, stelle ich mich erstmal vor: mein Name ist Marco, ich bin 19 Jahre alt und habe im September 2016 die Ausbildung zum Luftverkehrskaufmann bei der Fraport AG begonnen.

Doch ich bin nur einer von vielen!
Die Fraport AG hat in diesem Jahr 104 neue Azubis in 23 verschiedenen Ausbildungs- und Studienberufen eingestellt. 

Hier seht ihr alle neuen Auszubildenden von 2016
Hier seht ihr alle neuen Auszubildenden von 2016
 

Nach den ersten zwei Arbeitstagen, an denen uns das Unternehmen genauer vorgestellt wurde, hieß es nach dem Wochenende: Abfahrt auf die Ronneburg!
Das Programm war super organisiert. Neben verschiedenen Seminaren und Sportabenden gab es auch den berühmtberüchtigten Abschlussabend, an dem viele Mitarbeiter der Fraport AG eingeladen waren. Selbst der Arbeitsdirektor, Michael Müller, ließ sich die Veranstaltung nicht entgehen. 
In unserer Freizeit hatten wir die Chance einige Kollegen der anderen Berufsgruppen kennen zu lernen.


Das war eine kleine Bühnenshow von uns Luftis
 

Nach der erfolgreichen Kennenlernwoche auf der Ronneburg hatten wir "Luftis" einen EDV-Lehrgang und einen Ground-Handling-Lehrgang, wobei wir das erste Mal mit unseren zukünftigen Tätigkeiten in Verbindung gebracht wurden. Wir besichtigten das Vorfeld, die Gepäckabfertigung und schauten uns die Beladung einer MD-11 der Lufthansa und eine Boeing 777 der Korean Air an.


Das einzige Flugzeug in Frankfurt mit drei Triebwerken


Das wunderschöne Cockpit!
Das Cockpit einer McDonnell Douglas MD-11


Nun durfte jeder die Reise in seine erste Abteilung antreten.
Ich konnte das Gesundheitsmanagement für vier Wochen unterstützen, wobei ich verschiedene Projekte mitorganisieren und durchführen durfte. Beginnend bei berufsspezifischen Gesundheitsworkshops bis hin zum Azubi-Sicherheitstag, an dem ich dann natürlich auch selbst teilnahm.

Die vier Wochen vergingen wie im Flug und somit stand bereits die zweite Abteilung für mich an.
Ich durfte verschiedene operative Bereiche von FTU (Flug- und Terminalbetrieb, Unternehmenssicherheit) besuchen und die Mitarbeiter tatkräftig unterstützen.

Am ersten Tag konnte ich in das Reinigungsmanagement im Terminal einblicken. Alle Passagiere sollen sich am Frankfurter Flughafen wohlfühlen und hierfür muss natürlich die Sauberkeit gegeben sein! Meine Kollegin und ich sind die Passagierflächen abgelaufen und haben die wenigen Unsäuberlichkeiten sofort gemeldet, sodass die Flächen schnellstmöglich gereinigt werden.

In den nächsten Tagen begleitete ich den Follow-Me, der die Flugzeuge sicher lotst, einweist, abstellt und für die Überwachung der Verkehrsregeln auf dem Vorfeld zuständig ist. Außerdem durfte ich einen Einblick in das FCC (Fraport Communication Center) werfen, wo alle Anrufe die den Flughafen betreffen bearbeitet werden.
Da unser Flughafen sehr groß ist, gibt es auch viele Passagiere, die ahnungslos im Terminal ihren Check-In Schalter oder Sonstiges suchen. Hierfür gibt es verschiedene Informationsschalter in den Terminals verteilt, die den Passagieren für Fragen zur Verfügung stehen. Hier durfte ich ebenfalls mitwirken und schilderte einer netten, älteren Dame den Weg zu ihrem Gate, sodass sie noch pünktlich an Board gehen konnte um ihren Sohn in Dubai zu besuchen - passend zu unserem Leitbild: Gute Reise - wir sorgen dafür!

Hier seht ihr einen der schönsten Flugzeuge in Frankfurt: Die neue Boeing 747-8i von der Lufthansa
Die neue Boeing 747-8i von der Lufthansa



Mein persönliches Highlight in der Woche war der Einblick in die Verkehrsdatenzentrale, auch bekannt als ACDC (Airside Coordination and Data Center). Hier überwachte ich mit meinen Kollegen den Tagesablauf am Flughafen. Gehen die Flieger pünktlich raus? Ist die Parkposition frei? Falls es zu Verspätungen kommen sollte, muss für das ankommende Flugzeug sofort ein neuer Parkplatz gesucht werden, der natürlich auch abhängig von der Fluggesellschaft, dem Flugzeugtyp und der Flugzeuggröße ist. Neben der Bearbeitung von relevanten Flugplan-, Flugbetriebs- und Flugverlaufsdaten, durfte ich auch die Funksprüche zwischen dem Tower und der Piloten mithören.

Das ist die Aussicht in den Westen vom Flughafen mit Flugsteig A
Das ist die Aussicht in den Westen vom Flughafen mit Flugsteig A


Wie ihr seht, wird es mir am Flughafen auf keinen Fall langweilig!
Jeder Tag ist neu und abwechslungsreich und ich kann euch Eines versichern - die Faszination am Flughafen werdet ihr niemals verlieren!

Falls ihr Fragen habt, könnt ihr sie gerne stellen!
Ansonsten hoffe ich, dass ich euch einen kleinen Einblick in meinen Alltag geben konnte und freue mich schon auf meinen nächsten Blogeintrag für euch!

Luftige Grüße

Euer Marco


 

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