Ausbildung Mechatronik

Alles was ich so in meiner Ausbildung mache und gemacht habe.



 

 

Endlich geschafft! Nun halte ich wirklich meinen - wenn auch erst noch vorläufigen - Facharbeiterbrief in den Händen.

Das letzte halbe Jahr war ich in der Gepäckförderanlage (kurz GFA) beschäftigt. Dort gab es ein breites Spektrum an Tätigkeiten, die ich erledigt habe. Entweder habe ich in der Werkstatt diverse Bauteile der GFA, wie Elektroantriebe, Förderbänder oder Sperren instandgesetzt, oder ich habe sie bei den Wartungseinsätzen direkt in der Anlage eingebaut. Auch ging es mit den Mechanikern auf Inspektionsgänge durch die Anlage bzw. mit den Elektrikern zur Störungsbeseitigung. Weiterhin ging es mit dem Umbau-Team in die Anlage um diverse Umbaumaßnahmen durchzuführen oder auch mal zu schauen, wie die Erweiterung der Anlage vorankommt. Ansonsten war ich noch in der Elektrowerkstatt, in der Schaltschrankmodule für die Anlagensteuerung zusammengebaut aber auch andere elektronische Bauteile wiederinstandgesetzt werden. Zu letzt war ich noch einige Tage mit der "vorbeugenden elektrischen Wartung" unterwegs. Diese Abteilung überprüft ob alle elektrischen Betriebsmittel in der Anlage noch den Sicherheitsvorschriften entsprechen.

Ende des letzten Jahres musste ich mich dann auch auf die Abschlussprüfung, die sich in drei Teile gliedert, vorbereiten. Zum einen musste ich als Praxisarbeit eine Dokumentation über einen betrieblichen Auftrag verfassen, zum anderen eine dreiteilige Theorieprüfung zu den Themen Wirtschaft- und Sozialkunde, Arbeitsplanung und Funktionsanalyse absolvieren. Zu guter letzt musste ich ein 30-minütiges Fachgespräch über mich ergehen lassen, bei dem ich am Ende auch meine vorläufige Abschlussnote bekommen habe. Jetzt steht in Bezug auf die Ausbildung nur noch die offizielle Zeugnisübergabe bei der IHK Frankfurt und natürlich die Azubi-Abschlussfeier auf dem Programm.

Ich hoffe, ich konnte euch einen interessanten Einblick in den Ablauf der Mechatronikerausbildung bei Fraport gewähren. Wenn ihr irgendwelche Fragen habt, bei denen ich euch behilflich sein kann, scheut euch nicht und schreibt mir einen Kommentar!

 

Vielleicht läuft man sich dann irgendwann mal auf dem Flughafengelände über den Weg grin

Euer Timo


 

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Hallo ihr Azubi-Blog-Leser!

Ich bin der neue Blogger und werde Euch in den nächsten Monaten Einblicke in den Alltag der Azubis zum Mechatroniker geben.
Der Vollständigkeit halber fange ich erstmal mit einem kurzen Rückblick an:

Im Sommer 2010 bewarb ich mich bei der Fraport AG, weil ich mich für die Ausbildung zum Mechatroniker in Verbindung mit einem Kooperativen Ingenieurstudium interessierte. Nach dem ganzen Einstellungsprozedere begann dann im September 2010 die Ausbildung. Im ersten Monat hatten wir mit der Ausbildungswerkstatt noch nicht so viel zu tun: In der ersten Woche durfte ich zusammen mit den anderen Auszubildenden Vorträge über die Fraport AG anhören. So konnte ich mir noch mal ein recht umfassendes Bild meines neuen Arbeitgebers machen. In der darauffolgenden Woche sind wir dann mit allen Azubis in ein Jugendzentrum auf der Ronneburg gefahren. Dort hatten wir Azubis dann nochmal Gelegenheit uns untereinander näher kennenzulernen. In den zwei darauffolgenden Wochen hatten wir, die angehenden Mechatroniker, einen EDV Kurs und einen Präsentationskurs. Bevor es dann aber in die Ausbildungswerkstatt ging hatten wir noch eine zweiwöchige Durchlaufphase in den einzelnen Abteilungen (keine Garantie für Vollständigkeit):

- Dieselwerkstatt
- Sondergerätewerkstatt
- Türen- und Tore
- Sicherheitstechnik
- Gepäckförderanlage
- Flughafenbefeuerung
- 400 Hertz

Nach dem Abteilungdurchlauf ging es jetzt aber wirklich in die Lehrwerkstatt! grin

Und was wir dort bisher gemacht haben erfahrt ihr das nächste mal...

Viele Grüße
Timo

 

 


 

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Die Zeit des Abschieds ist gekommen, unglaubliche 2,5 Jahre Ausbildung sind vorbei. 

 

Ausbildung, Lehrgänge und Kurse; Zwischenprüfung, Abteilungsdurchläufe, schriftliche, praktische, sowie mündliche Abschlussprüfung  sind erfolgreich gemeistert.

 

Ich halte mein Zeugnis in den Händen, ich bin ein Mechatroniker-Geselle. Damit ist ein großer Schritt getan und ich stapfe froh und munter durch Schnee und Eis in Richtung Bachelor-Abschluss.

 

Ich hoffe, dass ich euch einen Einblick in meine Ausbildung und meine Arbeit bei der Fraport AG geben konnte und bedanke mich herzlich bei all meinen Leserinnen und Lesern, sowie bei dem Team, das hinter diesem Weblog steht.

 

Vielen Dank

Euer Nico 

   


 

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Abschlussprüfung der Mechatroniker
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Endlich ist es vollbracht, die schriftliche Abschlussprüfung liegt hinter mir. Sie bestand aus 5 Teilen, einmal WiSo zusammen mit Arbeitsplanung I + II und Funktionsanalyse I + II. Zwei Tage ging die Prüfung, insgesamt 6 Stunden am Stück geschrieben. 

Es gab einmal Fragen mit sogenannten gebundenen Antworten. Dieser Teil ist noch relativ einfach, man muss nur 1 von 5 möglichen  Antworten ankreuzen. Auch wenn man keine Ahnung hat, ist es noch möglich per Ausschlussverfahren seine Kreuze zu setzen.

Bei den "ungebundenen" Fragen gestaltet sich das schon schwierieger, da man als Antwort einen Text schreiben oder Rechnungen anstellen muss. Wer hier nich gelernt hat, hat jetzt verloren hehe.

Ein Beispiel aus der Prüfung:

Berechnen sie die maximal auftretende Belastung des Hallenbodens, wenn eine Drehmaschine mit einem Gewicht von 2t bei einer Auflagefläche von 2 Quadratmetern aufgestellt werden soll. Hält der Boden den Belastungen statt? 

 

Oder beschreiben sie den Weg der Kraftübertragung in einem Getriebe mit Zahnrädern, Passfedern und Wellen.

 

Oder Über welche Eigenschaften verfügen Schmieröle und Schmierstoffe?

 

Bei den Wirtschaftsfragen wurde danach gefragt, welche Faktoren die Rente beeinflussen oder wie man verschiedene Erzeugnisse oder Produkte in Massen-, Serien- oder Einzelfertigung unterteilt.

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Hier ein Beispiel einer rein pneumatischen Schaltung von unten nach oben mit Taster, Endlagenschalter, Wegeventil, Drosselrückschlagventil und Zylinder. Durch das Drosselrückschlagventil fährt der Zylinder langsam aus und schnell wieder ein. Zu dieser Steuerung könnte die Frage lauten: was würde passieren, wenn das Drosselrückschlagventil verkehrt herum angeschlossen würde.

Ich muss sagen, dass die Prüfung schwer war, aber nicht unmöglich. Zumindest hab ich alle Fragen beantworten können, ob Richtig oder Falsch, wird sich zeigen. Wenn ihr nichts mehr von mir hört, wisst ihr bescheid Surprised


 

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Das Airmail Center Frankfurt (ACF), Umschlagplatz deiner Post
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Hey,

ich bin in der letzten Abteilung von meinem Durchlauf ankommen und bereite mich auf die Abschlussprüfung im Dezember vor. Aber nun zur Abteilung. 

 

Das ACF ist zuständig für die Sortierung der internationalen Post. Die Postsäcke, Päckchen, Kisten, Pakete und Briefumschläge aus oder für die Welt werden aus den Transportkontainer der Flugzeuge auf die Steigbänder gelegt und hinauf zu den sogenannten I-Punkten gebracht. Dort werden sie entweder automatisch durch ein Laserscannersystem oder von Hand eingescannt, um den Bestimmungsort zuzuteilen.

 

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air6_440 Nach dem Einscannen wird das Postgut über eine Einschleußung (InductionPoint) auf die ihm zugewiesene Schale des Sorters gelegt. Dies geschieht über Förderbänder, die im passenden Moment anlaufen und die Post auf das Band des Sorters schubsen.

Durch das Einscannen und Zuweisen auf eine bestimmte Schale, weiß der Sorter, wo sich die Post gerade befindet und kann sie an der richtigen Abwurfstation in eine Rutsche abkippen. Unten in einem Kontainer angekommen, wird sie gesammelt und zu ihrem Bestimmungsort gebracht, vielleicht auch zu euch nach Hause.

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