Ausbildung Luftverkehrskaufmann/- frau

Alles wissenswertes um die Ausbildung als Luftverkehrskaufmann bei der Fraport AG und vieles mehr...



 

 

Hallo liebe Leserinnen und Leser,

seit meinem letzten Eintrag ist einige Zeit vergangen. Ich habe viel erlebt und auch viel gelernt!
Wir "Luftis" hatten unseren ersten Schulblock in der Julius-Leber-Schule in Frankfurt und im Anschluss durchliefen wir eine interne dreiwöchige Seminarwoche, in der wir viele verschiedene Dinge gelernt haben.
Lucie wird euch in ihrem nächsten Blog mehr davon berichten und die erlebten Ereignisse wiedergeben.

Ich möchte euch heute von der Vorfeldaufsicht und dem VIP-Service berichten.

Zunächst mal eine kurze Erklärung, was die Vorfeldaufsicht ist und welche Aufgaben sie behandelt:
Die sogenannten "Apron Controller" erledigen den gleichen Job wie die Fluglotsen im Tower der Deutschen Flugsicherung (DFS) - jedoch gibt es einen Unterschied: Wenn sich das Flugzeug noch in der Luft befindet, liegt es unter der Leitung der DFS. Sobald es jedoch den Boden berührt, übernimmt unsere Vorfeldaufsicht die Lotsung.
Das ist zum Beispiel eine Aufgabe des Apron Controllers, das sogenannte "taxyway control". Der Mitarbeiter nimmt Kontakt zu den Piloten auf, die entweder gerade gelandet sind oder bald starten werden. Danach lotst er sie über die Rollwege auf die richtige Position, bzw. Startbahn.

Eine weitere Aufgabe ist das "pushback control". Hier steht der Lotse mit den Pushback-Fahrern am Boden in ständigem Funkverkehr. Sobald ein Pilot alle Start-Check-Listen durchgegangen ist und die Türen geschlossen sind, funkt er den Tower an und bittet um einen Pushback - denn wie wir alle wissen, können Flugzeuge nicht rückwärts fahren wink. Der Tower gibt dann dem "Pusher" das Signal, dass er mit dem pushen beginnen kann und das Flugzeug aus der Position drücken kann.
Außerdem werden viele Flugzeuge die aktuell nicht benötigt werden auf der Südseite des Flughafens geparkt. Die Flieger werden mit Hilfe eines Pushback-Fahrzeuges dorthin gezogen. Dies ist für die Airlines um einiges billiger, denn somit sparen sie das Kerosin und Personalkosten, da keine Triebwerke eingeschaltet sind und da kein Pilot in der Maschine sitzt.

Außerdem gibt es noch einen Apron Controller, der in ständigem Funkverkehr mit den Follow-Me-Fahrzeugen ist. Diese lotsen Flugzeuge oder Schlepper-Fahrer am Boden. Genaueres über die Aufgaben eines Follow-Me könnt ihr in Lucies letztem Eintrag lesen.

Hier seht ihr ein paar Eindrücke aus dem Kontrollturm Ost

mit Blick auf Gatehof C und B
Aussicht auf den Innenhof der Positionen C und B


Aussicht Richtung Terminal 2 Halle D
 

Nun berichte ich euch noch etwas vom VIP-Service, beziehungsweise der neuen VIP-Lounge in B.

Die Lounge ist offiziell seit Januar diesen Jahres geöffent. Sie gibt den Passagieren ein exlusiven Rückzugsort, an dem man sich vor seinem Flug noch mal richtig entspannen und verwöhnen lassen kann. Auf einer Größe von 1.300 Quadratmetern finden die Gäste ihre Ruhe.

Hier seht ihr einen kleinen Einblick in die neue Lounge:

Für die Lounge wurde neuer Imagefilm von Starfotograph und Regisseur Mayk Azzato gedreht. In der Hauptrolle spielten Hollywoodschauspieler Ray Stevenson, der aus mehren Filmen wie Transporter, Die drei Muskettiere, Dexter, etc. bekannt ist und der deutsche Schauspieler Ralf Bauer.
Natürlich muss man die Premiere eines solchen Werkes stolz feiern - und genau das tat wir!
Wir Luftis durfen den VIP-Service bei der Premiere unterstützen!

Geladen waren prominente Gäste, wie Dschungelkönig Marc Terenzi, Germanys Next Topmodel Hana Nitsche und Yvonne Schroeder und Stardesigner Andre Borchers.
Die Gäste wurden im daVinci Haus empfangen und danach mit Bussen über das Vorfeld begleitet. Denn genau hier fand die Präsentation des neuen Filmes statt.
Auf der Position B42 wurde der Film "The Lounge" auf einer 30 Quadratmeter großen LED-Leinwand gezeigt - im Hintergrund lief der normale Flughafenbetrieb weiter! Eine atemberaubende Atmosphäre.


daVinci Haus im Südosten des Flughafens (nähe Luftbrückendenkmal)


v. links: Ralf Bauer, Mayk Azzato, Ray Stevenson - Quelle: http://vip.frankfurt-airport.com/de/presse/


Die Tribüne für die geladenen Gäste auf Position B42 - Quelle: http://vip.frankfurt-airport.com/de/presse/


Spektakulär und ebenso glamourös ging es danach weiter. Die Gäste wurden in die neu eröffnete Lounge eingeladen, um sich mit den neuen Räumlichkeiten vertraut zu machen. 
Mein persönliches Highlight am Abend war die Live-Musik - gemixt von dem Schweizer House-Dj Mike Candys. Die Gäste feierten bis spät in den Abend und genossen ihre Zeit in unserer neuen Lounge.

Hier seht ihr den Image-Film.


v. links: Yvonne Schröder, Anastassija Makarenko und Hana Nitsche (alle Models)
Quelle: http://www.bild.de/regional/frankfurt/model/frauen-power-in-frankfurt-50878970.bild.html


Dschungelkönig Marc Terenzi mit Moderatorin Anke Seeling
Quelle: http://www.bild.de/regional/frankfurt/model/frauen-power-in-frankfurt-50878970.bild.html


Wie ihr seht, ist die Ausbildung zum Luftverkehrskaufmann ziemlich interessant.
Am einen Tag befindet ihr euch am Check-In-Schalter und wünscht dem Passagier einen schönen Flug, am anderen Tag seid ihr auf dem Vorfeld eingesetzt und fertigt den Flieger ab und am dritten Tag sitzt ihr neben einem Hollywoodschauspieler, dem Dschungelkönig und anderen Promis auf der Couch und quatscht über den Alltag.

Ich hoffe ich konnte euch einen kleinen Einblick in meine Welt geben!
Falls ihr Fragen habt, könnt ihr sie gerne in den Kommentaren stellen.

Ich werde mich nach meinem Einsatz bei den Ground-Services wieder melden und euch mit genügend Bildern versorgen!

Liebe Grüße

Marco


 

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Liebe Leserinnen und Leser,

 

ich heiße Lucie, bin 18 Jahre alt und habe im September 2016 meine Ausbildung zur Luftverkehrskauffrau bei der Fraport AG begonnen.

 

Nun bin ich schon einige Wochen im Unternehmen und habe viel über meine erste Zeit zu berichten.

 

Nach den Einführungstagen und der gemeinsamen Fahrt aller Auszubildenden und Ausbildungsverantwortlichen auf die Ronneburg und den ersten Lehrgängen, ging es für uns Luftverkehrskauffleute zum ersten Mal in die Abteilungen.

 

Meine erste Abteilung war der Flugbetrieb, genauer gesagt die Vorfeldaufsicht und Follow-Me-Services.

 

 

Dieser Bereich ist unter anderem für das Einlotsen, Einwiesen und Abstellen von Flugzeugen und für die Überwachung der Verkehrsregeln auf dem Vorfeld zuständig. Außerdem führen sie Brandschutz- und Ausweiskontrollen auf dem Vorfeld durch. Das Begleiten und Absichern von Schlepp- und Anlassvorgänge bei Flugzeugen gehört ebenfalls zu ihren Aufgaben. Damit die Mitarbeiter genau wissen, wo sie sich am Flughafen befinden und wo die einzelnen "Parkplätze" der Flugzeuge sind, liegt in jedem Follow-Me Fahrzeug ein Positionen-Handbuch bereit. Da die Handbücher veraltet waren, war es meine Aufgabe alle Positionen in einem bestimmten Programm rauszusuchen, auszudrucken und die Positionen-Handbücher für jedes Einsatzfahrzeug zu erneuern. Ich durfte außerdem oft mit den Follow-Me mitfahren und habe gute Einblicke in das tägliche Arbeitsumfeld bekommen.

 

    

Follow-Me Einsatzfahrzeuge

 

Nach drei Wochen im Flugbetrieb ging es für mich zum Vergabemanagement, das zum Bereich Zentraler Einkauf und Bauvergabe gehört. Das Vergabemanagement ist das zentrale Vergabebüro der Fraport AG und zuständig für die elektronische Ausschreibung und Vergabe von Bauleistungen und Bauinstandhaltungsleistungen, sowie Einkaufs- und Planerleistungen, welche europaweit ausgeschrieben werden. Durch das Vergabemanagement wird sichergestellt, dass alle Bauvorhaben sowie europaweiten Planungs-, Dienst- und Lieferleistungen am Flughafen ordungsgemäß ausgeschrieben werden und zum Beispiel ein Bauauftrag am Flughafen Frankfurt in einem fairen und rechtmäßigen Prozess vergeben wird. Während meines Ducrhlaufes lernte ich die Prozessabläufe für die Ausschreibung von Bauvorhaben kennen und konnte selbstständig im Tagesgeschäft mitarbeiten. Zu meinen Aufgaben gehörten beispielsweise das Anlegen von Ausschreibungen auf verschiedenen Plattformen und deren Veröffentlichung. Außerdem war ich Protokollantin bei der Angebotsöffnung und prüfte Angebote rechnerisch.

 

Mitte November besuchten wir "Luftis" dann eine Woche lang einen Flight-Operations Lehrgang. In dem Lehrgang lernten wir die Grundlagen der Navigation im Luftverkehr kennen und lernten Navigationskarten lesen. Grundlagen der Flugwetterkunde standen auf dem Lehr-Programm, dabei entschlüsselten wir Wettermeldungen und erfuhren wetterbedingte Fluggefahren. Außerdem nahmen wir die Organisation der Luftfahrt durch. Wir lernten die Grundlagen der Flugdurchführungsplanung kennen und erstellten selbst einen Flugplan mit relevanten Daten wie die Streckenführung, die Flugzeitberechnung und die Kraftstoffmengenberechnung. Besondere Erlebnisse während des Lehrgangs waren unsere Exkursionen zum Flugsimulator, zur Wetterstation des Deutschen Wetterdienstes am Flughafen Frankfurt und die Besichtigung einer Boeing 737, wo wir zur Probe einen Flugplan in das Flight-Management System eingeben durften.

 

In meinem jetzigen Ausbildungsbereich bei den Bodenverkehrsdiensten finde ich viele Inhalte aus den Lehrgängen wieder und habe durch unsere Lehrgänge schon gute Kenntnisse. Momentan lerne ich die Tätigkeiten eines Ramp Agenten kennen. Die Ramp Agenten arbeiten auf dem Vorfeld und sind die Ansprechpartner der Gepäckabfertigung, der Crew im Flugzeug und der Mitarbeiter am Gate und der Airlines. Sie kontrollieren die Be- und Ausladung von Fracht und Gepäck, kommunizieren mit Airlines und Stationen, stellen der Crew Flugdokumente bereit und nehmen diese auch wieder entgegen. Sie leisten außerdem den Walk-Out Assistance, dabei kommuninizieren sie mit dem Flugkapitän während des Schleppvorgangs. Ich durfte in meinem Durchlauf auch schon kontrollieren, ob die Container und Paletten für einen rausgehenden Flug vollständig sind. Die Ramp Agenten arbeiten im Schichtdienst, sodass ich ebenfalls für vier Wochen in einer festen Schicht mitarbeite. Die Schichtarbeit ist eine ganz neue Erfahrung für mich und ich finde es gut, da wir Luftverkehrskaufleute so einen genauen Eindruck von der Arbeit bei den Bodenverkehrsdiensten und der eines Ramp Agenten erhalten. Die letzten beiden Tagen meines Durchlaufes in der Abteilung werde ich bei den Load Controllern verbringen, diese erstellen Ladepläne für Flugzeuge.

 

Das waren meine ersten Wochen bei der Fraport AG und ich hoffe, dass ich Euch einen guten Einblick in die Ausbildung geben konnte.

 

Ich wünsche Euch schöne Weihnachten und freue mich, wenn Ihr auch meinen nächsten Eintrag lest.

 

Bis bald und liebe Grüße

 

Eure

 

Lucie


 

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Hallo liebe Leser und Leserinnen,

bevor ich euch von meinen Eindrücken berichte, stelle ich mich erstmal vor: mein Name ist Marco, ich bin 19 Jahre alt und habe im September 2016 die Ausbildung zum Luftverkehrskaufmann bei der Fraport AG begonnen.

Doch ich bin nur einer von vielen!
Die Fraport AG hat in diesem Jahr 104 neue Azubis in 23 verschiedenen Ausbildungs- und Studienberufen eingestellt. 

Hier seht ihr alle neuen Auszubildenden von 2016
Hier seht ihr alle neuen Auszubildenden von 2016
 

Nach den ersten zwei Arbeitstagen, an denen uns das Unternehmen genauer vorgestellt wurde, hieß es nach dem Wochenende: Abfahrt auf die Ronneburg!
Das Programm war super organisiert. Neben verschiedenen Seminaren und Sportabenden gab es auch den berühmtberüchtigten Abschlussabend, an dem viele Mitarbeiter der Fraport AG eingeladen waren. Selbst der Arbeitsdirektor, Michael Müller, ließ sich die Veranstaltung nicht entgehen. 
In unserer Freizeit hatten wir die Chance einige Kollegen der anderen Berufsgruppen kennen zu lernen.


Das war eine kleine Bühnenshow von uns Luftis
 

Nach der erfolgreichen Kennenlernwoche auf der Ronneburg hatten wir "Luftis" einen EDV-Lehrgang und einen Ground-Handling-Lehrgang, wobei wir das erste Mal mit unseren zukünftigen Tätigkeiten in Verbindung gebracht wurden. Wir besichtigten das Vorfeld, die Gepäckabfertigung und schauten uns die Beladung einer MD-11 der Lufthansa und eine Boeing 777 der Korean Air an.


Das einzige Flugzeug in Frankfurt mit drei Triebwerken


Das wunderschöne Cockpit!
Das Cockpit einer McDonnell Douglas MD-11


Nun durfte jeder die Reise in seine erste Abteilung antreten.
Ich konnte das Gesundheitsmanagement für vier Wochen unterstützen, wobei ich verschiedene Projekte mitorganisieren und durchführen durfte. Beginnend bei berufsspezifischen Gesundheitsworkshops bis hin zum Azubi-Sicherheitstag, an dem ich dann natürlich auch selbst teilnahm.

Die vier Wochen vergingen wie im Flug und somit stand bereits die zweite Abteilung für mich an.
Ich durfte verschiedene operative Bereiche von FTU (Flug- und Terminalbetrieb, Unternehmenssicherheit) besuchen und die Mitarbeiter tatkräftig unterstützen.

Am ersten Tag konnte ich in das Reinigungsmanagement im Terminal einblicken. Alle Passagiere sollen sich am Frankfurter Flughafen wohlfühlen und hierfür muss natürlich die Sauberkeit gegeben sein! Meine Kollegin und ich sind die Passagierflächen abgelaufen und haben die wenigen Unsäuberlichkeiten sofort gemeldet, sodass die Flächen schnellstmöglich gereinigt werden.

In den nächsten Tagen begleitete ich den Follow-Me, der die Flugzeuge sicher lotst, einweist, abstellt und für die Überwachung der Verkehrsregeln auf dem Vorfeld zuständig ist. Außerdem durfte ich einen Einblick in das FCC (Fraport Communication Center) werfen, wo alle Anrufe die den Flughafen betreffen bearbeitet werden.
Da unser Flughafen sehr groß ist, gibt es auch viele Passagiere, die ahnungslos im Terminal ihren Check-In Schalter oder Sonstiges suchen. Hierfür gibt es verschiedene Informationsschalter in den Terminals verteilt, die den Passagieren für Fragen zur Verfügung stehen. Hier durfte ich ebenfalls mitwirken und schilderte einer netten, älteren Dame den Weg zu ihrem Gate, sodass sie noch pünktlich an Board gehen konnte um ihren Sohn in Dubai zu besuchen - passend zu unserem Leitbild: Gute Reise - wir sorgen dafür!

Hier seht ihr einen der schönsten Flugzeuge in Frankfurt: Die neue Boeing 747-8i von der Lufthansa
Die neue Boeing 747-8i von der Lufthansa



Mein persönliches Highlight in der Woche war der Einblick in die Verkehrsdatenzentrale, auch bekannt als ACDC (Airside Coordination and Data Center). Hier überwachte ich mit meinen Kollegen den Tagesablauf am Flughafen. Gehen die Flieger pünktlich raus? Ist die Parkposition frei? Falls es zu Verspätungen kommen sollte, muss für das ankommende Flugzeug sofort ein neuer Parkplatz gesucht werden, der natürlich auch abhängig von der Fluggesellschaft, dem Flugzeugtyp und der Flugzeuggröße ist. Neben der Bearbeitung von relevanten Flugplan-, Flugbetriebs- und Flugverlaufsdaten, durfte ich auch die Funksprüche zwischen dem Tower und der Piloten mithören.

Das ist die Aussicht in den Westen vom Flughafen mit Flugsteig A
Das ist die Aussicht in den Westen vom Flughafen mit Flugsteig A


Wie ihr seht, wird es mir am Flughafen auf keinen Fall langweilig!
Jeder Tag ist neu und abwechslungsreich und ich kann euch Eines versichern - die Faszination am Flughafen werdet ihr niemals verlieren!

Falls ihr Fragen habt, könnt ihr sie gerne stellen!
Ansonsten hoffe ich, dass ich euch einen kleinen Einblick in meinen Alltag geben konnte und freue mich schon auf meinen nächsten Blogeintrag für euch!

Luftige Grüße

Euer Marco


 

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Hallo zusammen!

In meinem letzten Beitrag habe ich euch ja von den ersten paar Monaten bei Fraport erzählt. Da ja nun September ist, kann ich jetzt von mir behaupten: Ich bin schon ein ganzes Jahr bei Fraport! Unglaublich, wie schnell die Zeit rum geht und wie viel man erlebt… Letzte Woche startete der neue Ausbildungsjahrgang ins erste Lehrjahr und wie die Tradition es so mit sich bringt, ging es natürlich wieder auf die Ronneburg. Und wie jedes Jahr gab es auch dieses Jahr wieder einen Abschlussabend, zu dem die älteren Azubi-Jahrgänge eingeladen wurden (hab ich uns gerade alt genannt?). Da ich aber nichts verraten möchte, zurück zu mir. Nachdem unser erster Schulblock zu Ende war, ging es endlich wieder an den Flughafen. Seminare, Abteilungen und Urlaub standen auf den Plan. Für mich ging es für vier Wochen zum Rechnungswesen, eine Abteilung, die vielleicht Abschreckend klingt, mir aber viel Spaß gemacht hat, vor allem, weil ich vieles gelernt habe. Da diese Abteilung nicht direkt am Flughafen angesiedelt ist, fand ich es aber trotzdem schön, dass ich danach wieder mitten ins Geschehen konnte: Passage! BVD-RP1, wie die Abteilung bei Fraport heißt, beinhaltete für mich Check-In, Gepäckermittlung und Ticketing. Es hieß also: Berufskleidung an und ab ins Terminal. Die Wochen haben Spaß gemacht, ich habe neue Seiten vom Flughafen entdeckt und hatte direkten Kontakt zu den Passagieren. Dieses Wissen konnte ich im Anschluss direkt nutzen, denn es ging wieder zurück in die Berufsschule, der zweite Block begann. Diesmal mit Fächern wie Passage oder Wirtschaft und Recht. Acht lange Wochen waren wir wieder in der Klasse und konnten uns mit unseren Mitschülern austauschen. Im Anschluss an diese Zeit waren am Flughafen wieder verschiedene Seminare angesetzt. Unter anderem unser Politik-Seminar, welches in Berlin stattfand! Da ich ja aus Berlin komme, habe ich mich besonders gefreut mitfahren zu können, ebenso wie die knapp 45 Mitauszubildenden, die sich auch angemeldet hatten. In Berlin hatten wir ein volles Programm, mit Politikern und Zeitzeugen, die uns in dieser einen Woche unglaublich viel mit auf den Weg geben konnten. Da ich dann schon mal in Berlin war, bin ich nicht mit den anderen wieder zurück gefahren, sondern hing meinen Sommerurlaub direkt hinten an. Wieder zurück in Frankfurt begann unser zweiwöchiger Lehrgang zum Thema Fracht, der uns einiges abverlange. In den darauffolgenden Wochen, sollte ich in unser Azubi-Büro, welches sich vor Azubis jedoch nicht retten konnte. Also ging kurzfristig die Suche nach einer neuen Abteilung los. Alles kein Problem – wir sind doch flexibel! Gesagt – getan. Meine neue Abteilung für die erste Woche: die Follow Mes! Eine Woche auf dem Vorfeld, in den gelb-schwarz karierten Autos, die sich an scheinbar keine Geschwindigkeitsregel halten müssen! In dieser einen Woche, habe ich unglaublich viel gesehen und super Leute kennengelernt, die mir sehr viel gezeigt und ermöglicht haben; danke dafür! (An dieser Stelle ein spezieller Gruß an Michael, danke, dass du mir den Tower-Besuch möglich gemacht hast!)

 

Sonnenaufgang auf dem Vorfeld

 

Begrüßung der Olympiamannschaft nach ihrer Heimkehr aus Rio

 

Lufthansa Retro-Style


 

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Hallo liebe Leserinnen und Leser,

 

da dies mein erster Eintrag ist, stelle ich mich erst mal vor: mein Name ist Beatrice, ich bin 20 Jahre alt und habe im September 2015 die Ausbildung zur Luftverkehrskauffrau bei Fraport begonnen.

Als für mich im Frühling 2015 die Zusage von Fraport kam, habe ich mich riesig gefreut, hatte aber auch gleichzeitig Angst, da nun klar war, dass ich von Berlin nach Hessen ziehen würde. Gesagt - getan. Was aber noch aufregender war, als der Umzug, war natürlich der erste offizielle Arbeitstag bei Fraport. Was sich verrückt anhört, ist tatsächlich wahr: 105 neue Azubis  aus 25 Ausbildungsberufen kamen mit Koffern zum ersten Arbeitstag! Denn nach dem wir unter anderem von Arbeitsdirektor Michael Müller oder Personalchefin Silke Niehaus begrüßt worden waren, ging es für uns los zur Ronneburg! Dort hatten wir eine Woche Zeit uns gegenseitig kennenzulernen. Es gab Seminare und Sportabende und einen tollen Abschlussabend, der von uns Auszubildenden organisiert wurde.

In den nächsten 3 Wochen hatten wir „Luftis“ dann die Gefahrgutschulung, einen EDV-Lehrgang und den OPS-Lehrgang, bei dem wir das Vorfeld, die Gepäckabfertigung und den Transportservice besichtigt haben. Nach einem Monat ging es dann los: Auf in die erste Abteilung! Ich durfte vier Wochen lang in das Gesundheitsmanagement schnuppern und dort bei verschiedenen Projekten helfen und an Konzepten mitarbeiten. In dieser Zeit bin ich auch auf die Betriebssportgruppen aufmerksam geworden und habe mich bei einer Kollegin erkundigt, die mich gleich darauf mit zum Badminton Training nahm.

Die vier Wochen in der ersten Abteilung vergingen im Flug, sodass es bald in die zweite Abteilung ging: das Airport Conference Center, welches zum Handels- und Vermietungsmanagement (HVM) gehört. Dort habe ich Kunden begrüßt und eingecheckt, zu ihren Räumen begleitet, neue Buchungen angenommen und am Abend die Räume für den nächsten Tag vorbereitet.

Die letzte Abteilung im Jahr 2015 war für mich BVD, also die Bodenverkehrsdienste. Dort konnte ich einen Monat lang die Arbeit auf dem Vorfeld kennenlernen, in dem ich Rampagenten begleitete und lernte, wie die Beladung kontrolliert wird oder wie Load-Sheets (Ladepläne) erstellt werden.

Nach einem zweiwöchigen Urlaub über Weihnachten und Neujahr ging es für uns Lufits´15 ein zweites Mal auf die Ronneburg. Teamtraining zusammen mit den Jungs von Startklar. ("Startklar" ist ein Projekt von Fraport, bei dem junge Menschen auf einen Ausbildungsplatz im technischen Bereich vorbereitet werden) Wir waren alle gespannt, was uns erwarten würde, aber als es dann hieß, dass wir in zwei gemischte Gruppen aufgeteilt werden und eine "eigene Firma" gründen sollen, waren wir doch sehr überrascht. Nach kurzem Überlegen, ging es aber schnell voran: Firmenname, Logo und Ziele wurden entworfen, Geld für Mitarbeiter, Miete und Ausgaben wurde mit Hilfe von Teamspielen gewonnen. Diese eine Woche hat gezeigt, dass es nicht viel Zeit braucht, um als Team zusammenzuwachsen.

Im Anschluss an diese Woche, starteten für uns sieben Wochen Berufsschule, in der wir unsere Klassenkameraden aus den anderen Ausbildungsbetrieben kennenlernten. Unser Stundenplan beinhaltete Fächer wie geografische Grundlagen, oder Arbeits- und Sozialrecht, einiges kannte man aus der Schulzeit, anderes war komplett neu, aber wir alle kamen schnell damit zurecht!

 

So sah also unser erstes halbes Jahr bei Fraport aus!


 

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