Ausbildung Luftverkehrskaufmann/- frau

Alles wissenswertes um die Ausbildung als Luftverkehrskaufmann bei der Fraport AG und vieles mehr...



 

 

Merhaba Liebe Leser,
 
direkt nach der Berufsschule wartete das Abenteuer Türkei auf mich! Zu meinem großen Glück 
eröffnete sich mir die Möglichkeit mein Auslandspraktikum an meiner Wunschdestination zu  
verbringen: Antalya.
 
Zusammen mit meiner Kollegin wurden wir bereits bei der Ankunft mit türkischer Gastfreundschaft 
bekannt gemacht. Unsere Vermieterin empfing uns mit Frühstück – und ganz landestypisch mit viel 
türkischen Tee und Kaffee. Eine der vielen Gesten mit denen wir während unseres Aufenthaltes 
empfangen wurden.
 
Den Flughafen Antalya betreiben wir zusammen mit unserem türkischen Partner IC Ictas, das unter 
anderem die neue Brücke über den Bosporus in Istanbul fertigstellt. Nachdem man uns den 
gesamten Flughafen gezeigt hatte, arbeitete ich zunächst im operativen Terminalbereich. Dort half 
ich Passagieren ihren Flug zu finden, Kontakt zu ihrem Hotel herzustellen, Terminaldurchsagen zu 
machen oder aus anderen brenzligen Lagen zu helfen. In der „Allocation“ verwaltete und 
kontrollierte ich die Schlüssel für die Check-In Schalter. Im Operations Department wiederum pflegte 
ich den Flugplan und half bei operationellen Fragestellungen rund um den Betrieb des Flughafens. 
 
Nicht minder viele Erfahrungen und Erinnerungen sammelte ich abseits der Arbeit. So fuhr ich an den 
meisten Abenden zum Strand und schwamm noch eine Runde im Mittelmeer. Dort lernte ich einige 
andere junge Leute kennen mit denen ich traditionell türkisch essen ging oder den Abend bei 
Apfeltee und Wasserpfeife ausklingen ließ. An den Wochenenden hatte ich dann Zeit Antalya 
ausgiebig zu erkunden, sowohl von Land als auch von Wasser aus. Außerdem flog ich nach Istanbul,
dass von Antalya nur eine knappe Flugstunde entfernt liegt und stündlich kostengünstig zu erreichen ist.
Eine wahrlich fantastische Stadt! Zu meinem Glück war mein Vater mit seinen Freunden ebenfalls ein
Wochenende an der türkischen Riviera.
 
Ausgezeichnet war auch unsere Unterkunft. Ein Appartement mitten im Zentrum von Antalya mit 
Blick auf die Berge und fernab der Touristenströme.  
 
Nach vier Wochen (auf eigenen Wunsch hin - normalerweise sechs Wochen Auslandsaufenthalt) flog 
ich mit vielen tollen Erinnerungen zurück nach Deutschland um nur einen Tag später weiter in die 
USA in den Urlaub zu reisen. Letztlich habe ich fast den halben Sommer im Ausland 
verbracht. Nach fast fünf Monaten Abwesenheit freue ich mich nun umso mehr wieder an "meinem" 
Flughafen zu sein! Davon berichte ich euch, frisch gedruckt wie immer, bei meinem nächsten Blog.
 
O zamana kadar
 
Max
 
 
 
Terassenblick smiley
 
 
Aussicht von der Steilküste in Antalya
 
 
Konyalti Beach, hier war ich jeden Abend zum schwimmen und habe meine Freunde getroffen
 
 
Hafen von Antalya
 
 
Istanbul!
 
 
Erst von Wasser aus entfaltet die Stadt auf zwei Kontinenten seine ganze Pracht
 
 
Blick ins Terminal 2
 
 
 
 

 

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Hallo zusammen,

 

nach einem guten halben Jahr als "Nicht-Mehr-Azubine" möchte ich euch ein wenig aus meinem Arbeitsalltag berichten:

 

Wie ihr seit meinem letzten Blogeintrag wisst, bin ich seit Januar 2015 im Eventmanagement der Fraport AG tätig. Dieser Job gefällt mir nach wie vor super gut, da er den nötigen Ausgleich zwischen Büroarbeit und ausführenden Tätigkeiten überall am Airport bietet. Ich durfte bereits viele Veranstaltungen planen und durchführen, oftmals ist es Teamarbeit.

 

Bei meiner täglichen Arbeit bemerke ich immer wieder, wie nützlich meine Berufsausbildung war. Unbewusst habe ich während den letzten drei Jahren ein riesiges Netzwerk aufgebaut, von dem ich heute immer wieder profitiere! Sowohl Ausbilder, als auch Kollegen aus den Fachbereichen und Mit-Azubis sitzen häufg in Schlüsselpositionen, die im Eventmanagement sehr nützlich sind. Umso erfreulicher ist es, wenn man in dientlicher Angelgenheit auf Bekannte oder sogar Freunde trifft. smiley

 

Möglicherweise fragen sich einige von euch, ob es in meinem jetztigen Beruf noch Berührungspunkte mit dem Luftverkehr gibt? Direkt gibt es diese nicht, allerdings kann ich mein Wissen rund um den Luftverkehr an einigen Stellen sehr gut nutzen. Es kommt häufig vor, dass Airlines neue Strecken oder Jubiläen feiern. Um solche Events zu planen ist es sehr hilfreich zu wissen, wie lange die verschiedenen Abfertigungsprozesse dauern. Denn so kann mn abschätzen, wie viel Vorbereitungszeit bleibt und wann erste Gäste eintreffen bzw. wann die Kolleginnen und Kollegen mit dem Boarding beginnen. Da hilft es ungemein, dass ich alle Abfertigungsprozesse in Passage und Operations einmal selbst durchlaufen habe.

 

Der nächste Meilenstein steht bereits an. smiley Im September beginne ich mit einem berufsintegrierten Studium, welches an der Hochschule Mainz stattfindet und auf einer Kooperation der Hochschule und der Fraport AG basiert. Das Studium wird ca. 3,5 Jahre dauern und jede Woche an je einem Vor- und Nachmittag stattfinden.

 

Ich hoffe, meine Blog-Einträge waren infomativ und ihr konntet euch ein Bild über die Ausbildung zur Luftverkehrskauffrau und das Berufsleben bei der Fraport AG machen.

 

Viele liebe Grüße

Anke 

 


 

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Hallo liebe Leser,

mittlerweile ist bereits mein zweiter Ausbildungsommer angebrochen und für mich beginnt nun allmählich der Endspurt meiner Lehre. Ende November wartet zunächst meine schriftliche IHK-Prüfung auf mich, für die es gilt ordentlich zu büffeln. Aber euch interessiert sicherlich viel mehr was ich in den vergangen Monaten getrieben habe. smiley

 

Als ich mich Ende Februar mit meiner Kollegin auf den Weg Richtung Flughafen Hahn machte, dachte ich das Gröbste des Winters wäre wohl überstanden. Nun ja, ich machte meine Rechnung auf ohne den Hunsrück, dem Mittelgebirge in dem der Regionalflughafen liegt. Dort nämlich sollten wir für zwei Wochen Erfahrungen an einem kleineren Flughafen mit völlig anderen Betriebskonzept sammeln. Der Flughafen Frankfurt mit fast sechzig Millionen Passagieren jährlich, dass der Lufthansa als zentrales Drehkreuz in Deutschland dient, gegenüber dem Flughafen Hahn, der im vergangenen Jahr mit seinem Hauptnutzer, der Low-Cost Airline Ryanair, etwas mehr als drei Millionen Fluggäste abfertigte. Kaum unterschiedlicher also könnten die beiden Flughäfen, kaum 100 km voneinander entfernt, sein. 

 

Durch die kurzen Wege am Flughafen Hahn hatten wir die Möglichkeit einen umfangreichen Einblick zu gewinnen. Einen Tag lang waren wir, beispielsweise, bei der Feuerwehr wo wir die "Simbas" einmal zu einer kleinen Spritztour ausführten und wir das Gelände von HHN, der drei-Letter-Code vom Flughafen Hahn, einmal näher kennen lernten. Auf dem Tower wartete auf uns nicht nur ein spannender Blick auf die Piste, sondern die Lotsen erklärten uns auch die zahlreichen operationellen Besonderheiten des Flugbetriebs am Standort. Auch in die Terminalinformation, die gleichzeitig als zentrale Anlaufstelle für Probleme am Flughafen dient und das Operations Department lernten wir kennen. Wie ein Flugzeug, wie für Ryanair üblich, innerhalb von 25 Minuten gedreht werden kann (also be- und entladen wird) bleibt mir bis heute ein Rätsel. Zum Vergleich: Die kürzeste Drehzeit in Frankfurt beträgt 45 min... surprise

 

Daneben war ich wiederum eine Woche bei der Fraport in der Personalabteilung. Meine Personalreferentin ist dabei für etwa 500 Mitarbeiter zuständig und kümmert sich dabei um alle Belange. Das beinhaltet etwa Mutterurlaub, Kurzurlaub, aber auch Disziplinargespräche. 

 

Nach meinem nächsten Berufsschulblock hatte ich dann meinen Auslandsaufenthalt. Wie es mir gefallen hat und wo ich eigentlich war erfahrt ihr natürlich wie immer im nächsten Beitrag.

 

Sonnige Grüße

Euer Max

 

Hier noch ein paar Eindrücke:

Der Rosenbauer Simba: 1250PS, vollbeladen max. 125 km/h und 11.600 l Wassertank um nur einige Fakten zu nennen.
Blogkollege Philipp weiß schon, wieso er Feuerwehrmann werden will! laugh

 

B737-800 des Hauptkunden Ryanair.

Blick auf das Verwaltungsgebäude mit der Towerkanzel. cool


 

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Hallo liebe Leser,

während meines Urlaubs im vergangenen Jahr habe ich mir sozusagen in der "Halbzeitpause" meiner Ausbildung, das erste Mal konkrete Gedanken gemacht, was ich eigentlich nach der Ausbildung machen möchte. Ein gewisses Fabel für Operations ist vielleicht an der ein oder anderen Stellen bereits durch geklungen. Mir fehlte nur noch der spezifische Berufswunsch.

 

Allerdings empfand ich die Aufgaben des Lademeisters bereits während meines Durchlaufs bei Delta Ops als sehr interessant und informierte mich damals schon genauer über dessen Werdegang. Durch interne Stellenausschreibungen erfuhr ich außerdem, dass derzeit ein akuter Bedarf an Lademeistern besteht. Also wagte ich den Schritt und kontaktierte den zuständigen Leiter für Ausbildung und Personalplanung bei BVD. Mein Wunsch zu einer eventuellen Ausbildung zum Lademeister fand zu meiner großen Freude großen Anklang und nach einem persönlichen Gespräch erhielt ich bereits eine feste Übernahmezusage. Für mich ging das alles unerwartet schnell, denn ich hatte es mir komplizierter und langwieriger vorgestellt. Eine alte Lebensweisheit bestätigte sich abermals für mich: Der frühe Vogel fängt den Wurm!

 

Doch was ist eigentlich nun der Lademeister? Nun ja, das ist gar nicht so leicht zu beantworten, denn gerade in den letzten Jahren ist das Aufgabenspektrum stark angeschwollen.

 

Grundsätzlich führt der Lademeister zusammen mit seiner Ladecrew die Be- und Entladung der Flugzeuge durch.  Die Container, Paletten, losen Frachtstücke oder Koffer müssen dabei so auf das Flugzeug verteilt werden, dass die zulässigen Gewichtsrestriktionen nicht überschritten werden und das Flugzeug im richtigen Trimm (Gleichgewicht) liegt. Der Lademeister trägt dabei für die ordnungs- und zeitgemäße Beladung die volle Verantwortung; auch für seine Ladecrew. Wie viel Zeit habe ich noch bis zur TOBT (Targeted Off Block Time)? Werden gefährliche Güter verladen? Wenn ja welche und dürfen sie überhaupt  geladen werden? Auf welche Position im Flieger gehört welche Palette werden? Verhalten sich alle an der Abfertigung beteiligten Personen korrekt? Dies sind nur einige von vielen Fragen die sich ein Lademeister täglich stellt. Darüber hinaus übernehmen wir für unseren Hauptkunden Lufthansa größtenteils die Ramp Agenten Tätigkeiten. Bald werden zusätzlich große Teile der Aufgaben des Follow Me´s auf den Lademeister übertragen. Dazu aber zu einem späteren Zeitpunkt mehrsmiley

Nach der Abfertigung jedes Flugzeuges bürgt der Lademeister mit seiner Unterschrift für die richtige Beladung nicht nur für sich selbst, sondern auch für viele Menschenleben an Bord. Gerät das Flugzeug aus dem Gleichgewicht z.B. wegen einer falschen Beladung oder geraten "Dangerous Goods" in Brand, kann dies im schlimmsten Fall zum Absturz führen. Also eine sehr verantwortungsvolle Aufgabe, aber gleichzeitig sehr abwechslungsreich und spannend. Ich freue mich in jedem Fall sehr, dass mir diese Möglichkeit geboten wird.

Bis dahin ist es aber noch ein längerer Weg und vorher muss ich zunächst alle Gerätescheine absolvieren. Das sind z.B. Förderband oder auch die Motortreppe, also alle Geräte die zur Abfertigung benötigt werden. Meine ersten Scheine habe ich sogar schon in der Tasche, nachdem ich im Januar/Februar meine ersten Wochen bei den Bodenverkehrsdienstleistungen war.

Näheres aus dem Alltag vom Beton, wie die Rampe gemeinläufig gerne bezeichnet wird, in einem meiner nächsten Blogs. 

 

Bis dahin liebe Grüße und einen guten Start in den Sommerwink

 

Euer Max

 

Hier ein paar Impressionen:

Förderband

Impression von FRA bei Nacht

Motortreppe


 

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Hallo liebe Leser,

das vergange Jahr endete für mich mit dem dritten Berufsschulblock.

Themen dieses Mal:

 

 

Daneben haben wir mit unserer Religionslehrerin einen Workshop des jüdischen Museums in Frankfurt besucht, dass sich sehr gut in das Thema des Nahostkonflikts und deren Wurzeln einfügte. Ein sehr interessantes Thema, dass auch für uns Bedeutung am Flughafen hat, denn tagtäglich prallen verschiedenste Kulturellen aufeinander. In den letzten Blöcken haben wir außerdem im Rahmen der Berufsschule das Arbeitsgericht in Frankfurt sowie die deutsche Flugsicherung(DFS) in Langen besucht. So gibt es neben dem "normallen" Unterricht immer wieder eine Abwechslung.

Übrigens wechseln sich die verschiedenen Luftijährgänge immer ab in der Berufsschule. Soll heißen: Wenn ich mit meinen Kollegen in der Schule bin, ist der jüngere Jahrgang gerade im Betrieb. Am Ende unseres Blockes wechseln wir dann wieder mit den anderen. 

Dieses Mal nur ein kurzes "Lebenszeichen". Sehr bald melde ich mich mit spannenden Neuigkeiten!

 

Bis dahin

euer Max

 


 

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