Ausbildung Luftverkehrskaufmann/- frau

Alles wissenswertes um die Ausbildung als Luftverkehrskaufmann bei der Fraport AG und vieles mehr...



 

 

Hallo zusammen!   

Für mich sind es nun die letzen Wochen der Ausbildung, denn die 2,5 Jahre sind fast um. Nächste Woche haben wir Luftverkehrskaufleute unsere schriftliche Abschlussprüfung, für die wir in den letzten Wochen viel gelernt haben. Wir hatten Schulungen zu den verschiedensten Themenbereichen, damit wir gut auf die Prüfung vorbereitet sind. Jede Woche kamen neue Fragen auf, die wir in der Gruppe aber meist schnell lösen konnten, denn irgendwer hatte immer eine Antwort parat. Auch Kollegen aus ehemaligen Abteilungen, Lehrgangsleiter, Bücher und das Internet halfen uns oft weiter.

Jetzt, in der letzten Woche vor der Prüfung, heißt es: Formeln auswenig lernen, die Unterlagen immer wieder durchgehen und Übungsaufgaben machen. Geprüft werden wir nämlich über zwei Tage in vier verschiedenen Themenbereichen: Buchführung, Rechnen, BWL und Aufsatz. Dabei gehören zum BWL-Teil auch ein Englisch-Teil und der Schriftverkehr.

Wenn die Prüfung dann geschafft ist, haben wir noch ein paar Wochen bis zur mündlichen Prüfung. Bis dahin sind wir dann wieder im Unternehmen. Einige von uns, die ihre Übernahmeabteilung schon haben, wissen, wo sie hingehen. Andere suchen sich in der Zeit eine Abteilung und haben Bewerbungsgespräche, denn am Ende wird jeder von uns eine Abteilung haben, wo wir dann das nächste Jahr als "Ex"-Azubi verbringen werden.

 

Bis bald, eure Beatrice


 

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Hallo liebe Leserinnen und Leser,

 

die letzten Monate waren für mich als Auszubildende zur Luftverkehrskauffrau sehr spannend und vielseitig.

 

Anfang des Jahres startete der erste von insgesamt fünf Schulblöcken an der Berufsschule in Frankfurt. Sieben Wochen lang wurden Fächer zu den Themen Wirtschaft, Sprachen und natürlich Luftverkehr unterrichtet.

 

Nach der Berufsschule ging es für mich für mehrere Wochen ins Rechnungswesen.

Das Rechnungswesen stellt beispielsweise Rechnungen an Luftverkehrsgesellschaften, aber auch an andere Kunden aus.

Alle Airlines, die am Frankfurter Flughafen vertreten sind, sind Kunden der Fraport AG.

Diese müssen unter anderem verschiedene Gebühren oder Leistungen bezahlen, beispielsweise um am Flughafen zu starten oder zu landen oder für die Abfertigung.

Außerdem wird im Rechnungswesen überwacht, dass alle Rechnungen rechtzeitig und vollständig bezahlt werden.

Die Fraport stellt nicht nur selbst Rechnungen aus, sondern erhält natürlich auch welche, auch die Verarbeitung von zum Beispiel Lieferantenrechnungen gehört zu den Aufgaben. 

Außerdem verantwortet das Rechnungswesen die buchhalterische Verwaltung des Anlagebestandes des Frankfurter Flughafen und ist verantwortlich für die zahlenmäßige Erfassung des operativen Geschäfts der Fraport sowie für die Zusammenfassung aller Finanzdaten des Fraport Konzerns.

In meinem Durchlauf bekam ich viele Eindrücke rund um die Prozesse des Rechnungswesens.

 

Wir "Luftis" nahmen die letzten Monate an zahlreiche Schulungen und Seminaren, darunter ein Passage-Lehrgang, einem Servicebotschafter-Seminar, Konfliktmanagement-Schulung oder an einem Fracht-Lehrgang teil.

 


Wir "Luftis" bei einer Führung durch das Perishable Center, wo verderbliche Güter wie Gemüse, Fleisch oder Medikamente zwischengelagert werden.

 

 

Mitte Mai hieß es für uns Luftverkehrskaufleute zum zweiten Mal lernen in der Berufsschule.

 

Im Sommer war ich bei Air Canada in der Passage.

Die Luftverkehrsgesellschaft ist einer von vielen Kooperationspartner der Fraport Berufsausbildung und gibt einen umfangreichen Einblick in die Abläufe in der Passage.

Zur Passage gehört unter anderem der Check-In von Fluggästen, Tätigkeiten am Gate sowie das Ticketing, dort werden zum Beispiel Umbuchungen vorgenommen.

Air Canada fliegt im Sommerflugplan sechs Mal am Tag in große kanadische Städte wie Toronto, Vancouver oder Calgary.

Ich lernte die Aufgaben eines Check-In Agenten kennen und habe selbst Fluggäste beim Einchecken am Kiosk unterstützt (Self Check-In). Außerdem konnte ich in die Tätigkeiten am Gate einblicken und habe viele Inhalte aus Schulungen und Lehrgängen wiedergefunden.

Wenn ein Flieger mit Fluggästen in Frankfurt ankam, empfing ich diese und teilte ihnen den Ausgang zur Gepäckausgabe, die Gates der Anschlussflüge oder eventuelle Umbuchungen mit.

Ich habe mich bei Air Canda sehr wohl gefühlt, die Kollegen waren herzlich und aufgeschlossen und ich habe mir ein gutes Wissen zu den Abläufen in der Passage angeeignet.

 

Eine Boeing 767 der Air Canada in alter Lackierung

 

 

Momentan bin ich bei den Bodenverkehrsdiensten im operativen Controlling eingesetzt. Der Bereich ist die wirtschaftliche Steuerung der Bodenverkehrsdienste und ist unter anderem zuständig für die Bearbeitung von Erlösthemen zu den Geschäftsfeldern Rampe- und Passagier-Services und der zentralen Infrastruktur. Außerdem werden dort Personal- und Sachaufwände für den Bereich bearbeitet.

 

Ab Ende Oktober bis Ende Dezember besuchen wir "Luftis" wieder die Berufsschule für den dritten Schulblock.

 

Das waren Einblicke aus den letzten Monaten meines Azubi-Alltags bei Fraport, ich hoffe Euch gefällt der Eintrag.

 

Ich wünsche Euch eine schöne Zeit,

 

bis bald und liebe Grüße

 

Lucie


 

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Hey ihr Lieben,

nach meinem letzten Blog-Eintrag ist viel Zeit vergangen.

Ich hatte meinen Durchlauf bei den Bodenverkehrsdiensten und unterstützte die Ramp Agenten den ganzen Tag. Es war ziemlich interessant, weil man direkt mitten im Geschehen auf dem Vorfeld war! Meine grundlegende Arbeit war es, die Abfertigung eines Flugzeuges zu koordinieren und kontrollieren. Dazu gehören viel mehr Dinge, als man im ersten Moment denkt! An folgendem Beispiel erkläre ich euch den Ablauf einer ankommenden Maschine, die sich nach kurzer Bodenzeit wieder auf den Weg macht, um die nächsten Passagiere in die nächste Destination zu fliegen.

Sobald das Flugzeug auf die Position rollt, müssen wir Ramp Agenten schon vor Ort sein, da wir normalerweise bereits hier schon die Fracht für den Weiterflug überprüfen. Sobald die Maschine "on-block" geht, wird der Entladevorgang kontrolliert und darauf geachtet, ob alles richtig verläuft. Sind die Gepäckcontainer während des Fluges beschädigt worden, ist die gesamte Ladecrew auf Position, benötigt ein Passagier bestimmte Hilfe beim Aussteigen, etc. Außerdem wird direkt geschaut, ob das Cleaning-Team und das Catering vor Ort sind, denn sobald alle Passagiere die Maschine verlassen haben, haben die Kollegen manchmal nur 20 Minuten Zeit um das Flugzeug wieder komplett neu herzurichten, zu säubern und mit neuen Speisen und Getränken zu versorgen. Nebenbei muss auch darauf geachtet werden, ob der Tankvorgang bereits läuft und das Ab- und Frischwasser schon abgepumpt, bzw. eingepumpt wurde. Während dieser ganze Service reibungslos abläuft, begibt man sich runter auf das Vorfeld um hier nach den rechten Dingen zu sehen. Wurde das alte Gepäck abgeholt? Ist das neue schon hier? Wurde die Fracht bereits verladen? Alle diese Fragen werden geklärt, da ihr durchgehend mit eurem Lademeister im Kontakt seid um potentielle Unstimmigkeiten zu umgehen. Da nun unten auf dem Vorfeld auch alles korrekt abläuft, begebt ihr euch wieder nach oben zur Passage und befragt die Mitarbeiter über die gebuchten Passagiere, wie viele Leute in welcher Klasse fliegen und ob es Besonderheiten wie Rollstühle, Kinderwägen, etc. gibt. Denn diese Infos braucht ihr, da ihr hier im Anschluss wieder in die Maschine geht und der Crew davon berichten werdet. Währenddessen kontrolliert ihr, ob die Flugzeugkabine fertig gesäubert wurde und ob alles frisch verladen wurde. Falls dies der Fall ist, fragt ihr die Crew, ob man mit dem Boarding beginnen kann, um die geplante Abflugszeit einzuhalten. Wenn die Passagiere nun geboardet werden, begebt ihr euch wieder auf das Vorfeld und achtet darauf, dass alle Koffer und Besonderheiten wie Rollstühle oder Kinderwägen korrekt verladen werden und die Frachttüren geschlossen werden.

In diesem Durchlauf fand ich besonders den Einblick in die flughafenspezifischen Prozesse sehr interessant. Man hat das Geschehen von Anfang bis Ende begleitet und war selbst zu 100% involviert. Außerdem konnte man viele Kontakte mit den Ladecrews, den Airlinevertretern und sogar der Crew knüpfen.

Airbus A350 von Qatar Airways
Airbus A350 von Qatar Airways, täglich 2x nach Doha


Hier wurde gerade ein A380 von Emirates aus Dubai ent- und beladen.


First Class bei Emirates - ein Privileg, das man als normaler Passagier nicht haben würde


Boeing 777 der All Nippon Airways nach Tokyo

Ich hoffe, ich konnte euch einen kleinen Einblick zu den Bodenverkehrsdiensten übermitteln. Falls ihr irgendwelche Fragen zur Tätigkeit an sich, zur Ausbildung oder zum Flughafen habt, schreibt mir einfach ein Kommentar. grin

Die nächste Zeit werde ich wieder administrativ im Investmentcontrolling eingesetzt und passend zum Sommer werde ich die Kollegen bei Fraport Passenger Services beim Check-In unterstützen.
Bis dahin wünsche ich euch eine gute Zeit! grin

Liebe Grüße

Marco


 

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Hallo liebe Leserinnen und Leser,

 

wieder ist ein Block Berufsschule um! Diesmal hatten wir den Block aber nicht sieben Wochen am Stück, da ja im April Osterferien waren. Ferien, das ist lange her. Für uns ging es in den Betrieb, wo wir eine Woche lang Schulungen wie Aviation English und Projekt- oder Leanmanagement hatten. In der zweiten Woche stand es uns frei in einer Abteilung zu arbeiten oder sich Urlaub zu nehmen. Ich habe mich für den Urlaub entschieden, damit ich wenigstens ein bisschen „Ferien“ hatte.

Danach ging die Berufsschule wieder los, aber nach einer Woche ging es für uns auf Klassenfahrt! Vier Tage lang haben wir die Sonne auf Gran Canaria genossen! Ganz nebenbei haben wir dann noch Spanisch üben können, worauf unsere Spanischlehrerin sehr stolz war. Aber auch ein Stadtrundgang durch Las Palmas und ein Team-Tag mit Dünenwanderung und Volleyballturnier standen auf dem Programm. Nach unserer Rückkehr haben wir dann nur noch eine Woche Schule gehabt, wobei wir an einem Tag schon mal unsere Aufgabe für die Projektwoche im letzten Schulblock erfahren haben, aber dazu mehr, wenn es soweit ist.

Für mich ging es nach der Berufsschule in meinen Jahresurlaub: Drei Wochen ans andere Ende der Welt. Wenn man schon am Flughafen arbeitet, will man natürlich auch selbst fliegen und die Welt sehen!

Und danach hieß es: Wieder eine neue Abteilung! Hallo HVM-RC! Das Handels- und Vermietungsmanagement im Bereich Category Management. Hier dreht sich alles um das Retail-Geschäft. Welche  Stores passen am besten auf welche Mietfläche und wo wird das meiste Geld verdient? Das erfährt man hier!

 

Bis bald und liebe Grüße

Beatrice


 

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Dober dan liebe Leserinnen und Leser,

 

das letzte Mal gemeldet habe ich mich ja vor über einem halben Jahr, also gibt es eine ganze Menge zu erzählen! Beginnen wir doch direkt mit dem spannendsten Teil der letzten Monate: das Auslandspraktikum! Ziemlich kurzfristig stand Anfang August fest, dass ich mit meiner Kollegin Jasmin im September für sechs Wochen nach Slowenien gehen würde. Einen Monat hatten wir Zeit um alles zu organisieren. Das hieß für uns: Flug buchen, Wohnung suchen, Mietwagen buchen, und vieles mehr. Mitte September ging es für uns dann mit einem kleinen Airbus A319 nach Ljubljana. Unsere Wohnung hatten wir mitten in der Stadt, sodass wir jeden Morgen zum Flughafen gependelt sind. Dort haben wir viel im Bereich Marketing gearbeitet und geholfen die Website und auch die sozialen Medien der Fraport Aviation Academy mit auf zu bauen. Es war toll, sechs Wochen lang in ein anderes Unternehmen schnuppern zu können und man hat viel über das Land, die Kultur und die Menschen gelernt. Da wir am Wochenende frei hatten, haben wir die Chance natürlich genutzt, um Slowenien kennenzulernen.  Wir sind an die Küste gefahren, haben eine Tropfsteinhöhle besucht und sind ganz nebenbei auch nach Österreich, Kroatien und Italien gefahren. Das hört sich vielleicht verrückt an, aber es sind nur 1-2 Stunden in die Nachbarländer und das geht mit einem Auto ja schnell.

Viel zu schnell gingen auch die sechs Wochen um, sodass wir Ende Oktober schon wieder zurück nach Deutschland mussten, wo die Berufsschule auf uns gewartet hat. (Wir wären ja viel lieber dort geblieben!) Aber trotzdem war es schön, nach der langen Zeit unsere Klasse wieder zu sehen. Bis Weihnachten hatten wir Berufsschule und in dieser Zeit hatten wir Fächer wie „wirtschaftliche Grundtatbestände“ oder „Operations“ und wie jeden Block: „Spanisch“.

Nach diesem Block, ging es für die meisten von uns in den Weihnachtsurlaub. Ich selbst habe noch eine Woche bei PSL-PR gearbeitet und dort bei der Auswertung der Mitarbeiterumfrage geholfen.

Nach meinem Urlaub ging es für mich dann zu FTU-WI, also zum Flugbetriebs- und Terminalmanagement und Unternehmenssicherheit im Bereich IT-Management. Dort geht es zu Beispiel um das Thema Apps und wie diese genutzt und entwickelt werden können. Ich selbst habe mich mit einer Sprachsteuerung befasst, was wirklich sehr interessant war. Da ich bei FTU-WI relativ lange war, ging es danach direkt wieder in den 4.Block der Berufsschule und direkt in die Zwischenprüfung!

Ja, wir sind schon eineinhalb Jahre dabei und mussten nun zeigen, was wir können! Anfang März ging es für zwei Stunden zur IHK, wo wir insgesamt 50 Fragen beantworten mussten. Mit dabei waren Fragen rund um die Themen Rechnungswesen, Flugzeugtypen oder Geografie. In ein paar Wochen fangen wir dann auch schon an für die Abschlussprüfung zu lernen.

 

Hier ein paar Bilder aus Slowenien:

 

Flughafen von Ljubljana

 

Die Innenstadt von Ljubljana mit Blick auf die Drei Brücken

 

 

Der Blick von der Besucherterrasse auf die Einfahrt zum Terminal


 

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