Timo - Mechatroniker (+ KIS Studium)

Timo - Mechatroniker (+ KIS Studium) ist 22 Jahre alt und macht bei der Fraport AG eine Ausbildung zum Auszubildender zum Mechatroniker (+ KIS Studium). Er ist einer der Autoren des Azubi-Blogs.

Mehr Informationen über Timo - Mechatroniker (+ KIS Studium) erhältst du hier.





Endlich geschafft! Nun halte ich wirklich meinen - wenn auch erst noch vorläufigen - Facharbeiterbrief in den Händen.

Das letzte halbe Jahr war ich in der Gepäckförderanlage (kurz GFA) beschäftigt. Dort gab es ein breites Spektrum an Tätigkeiten, die ich erledigt habe. Entweder habe ich in der Werkstatt diverse Bauteile der GFA, wie Elektroantriebe, Förderbänder oder Sperren instandgesetzt, oder ich habe sie bei den Wartungseinsätzen direkt in der Anlage eingebaut. Auch ging es mit den Mechanikern auf Inspektionsgänge durch die Anlage bzw. mit den Elektrikern zur Störungsbeseitigung. Weiterhin ging es mit dem Umbau-Team in die Anlage um diverse Umbaumaßnahmen durchzuführen oder auch mal zu schauen, wie die Erweiterung der Anlage vorankommt. Ansonsten war ich noch in der Elektrowerkstatt, in der Schaltschrankmodule für die Anlagensteuerung zusammengebaut aber auch andere elektronische Bauteile wiederinstandgesetzt werden. Zu letzt war ich noch einige Tage mit der "vorbeugenden elektrischen Wartung" unterwegs. Diese Abteilung überprüft ob alle elektrischen Betriebsmittel in der Anlage noch den Sicherheitsvorschriften entsprechen.

Ende des letzten Jahres musste ich mich dann auch auf die Abschlussprüfung, die sich in drei Teile gliedert, vorbereiten. Zum einen musste ich als Praxisarbeit eine Dokumentation über einen betrieblichen Auftrag verfassen, zum anderen eine dreiteilige Theorieprüfung zu den Themen Wirtschaft- und Sozialkunde, Arbeitsplanung und Funktionsanalyse absolvieren. Zu guter letzt musste ich ein 30-minütiges Fachgespräch über mich ergehen lassen, bei dem ich am Ende auch meine vorläufige Abschlussnote bekommen habe. Jetzt steht in Bezug auf die Ausbildung nur noch die offizielle Zeugnisübergabe bei der IHK Frankfurt und natürlich die Azubi-Abschlussfeier auf dem Programm.

Ich hoffe, ich konnte euch einen interessanten Einblick in den Ablauf der Mechatronikerausbildung bei Fraport gewähren. Wenn ihr irgendwelche Fragen habt, bei denen ich euch behilflich sein kann, scheut euch nicht und schreibt mir einen Kommentar!

 

Vielleicht läuft man sich dann irgendwann mal auf dem Flughafengelände über den Weg grin

Euer Timo


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Hallo zusammen!

Am letzten Samstag habe ich meine letzte Klausur für dieses Semester geschrieben. Abends ging es dann mit Freunden nach Frankfurt Höchst zu den Fraport Skyliners. Jeder Mitarbeiter hatte zu Weihnachten die Möglichkeit Gutscheine für ein Basketballspiel der Fraport Skyliners zu erhalten. In der gut gefüllten Fraportarena erwartete uns auch ein äußerst spannendes Spiel, bei dem sich die Frankfurter kurz vor Ende der ersten Nachspielzeit mit einem Pünktchen gegen die Basketballer aus Braunschweig durchsetzten konnten.

(Bild: Hier verwandelt ein Frankfurter Spieler einen Freiwurf.)

 

Die Arbeit in der Abteilung für Sonderfahrzeuge ist sehr abwechslungreich: letzte Woche habe ich bei der Wartung für Bordstromaggregate geholfen und heute haben wir einen neuen Anlasser in einen LKW eingebaut.

 

Bis demnächst!

Euer Timo


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So, hier bin ich mal wieder. Zu erst einmal wünsche ich allen Lesern ein frohes neues Jahr! Auch wenn Neujahr jetzt schon ein paar Tage her ist, war heute mein erster Arbeitstag des Jahres und nun bin ich für die nächsten sechs Monate in der Abteilung für Sonderfahrzeuge beschäftigt. Nach einer kurzen Führung durch die Werkstatt, in der so gut wie jedes Fahrzeug des Flughafens - vom einfachen Hubwagen bis zum riesigen Flugzeugschlepper - repariert wird, ging es für mich anschließend in die Batteriewerkstatt. Die Batteriewerkstatt ist eine Unterabteilung der Werkstatt, in der die Fahrzeugbatterien umgetauscht, wiederaufgeladen, gewartet und defekte Batterien entsorgt werden. So einen Batteriewechsel kann man sich in etwa so wie beim Auto vorstellen - nur, dass die Batterien nicht ein paar Kilogramm wiegen, sondern gewöhnlich so zwischen 30 kg und 50 kg, in manchen Fahrzeugen sind sogar Batterien von 370 kg Gewicht verbaut - ohne Kran geht da nichts.

Heute konnte ich nicht nur bei dem normalen Batteriewechsel- und Wartungsbetrieb helfen, sondern auch noch bei Umbauten in der Batteriewerkstatt. Mal schauen, ob wir morgen alle Ladegeräte installieren können...

Bis zum nächsten Blogeintrag!

Euer Timo


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Tag zusammen!

Diese Woche stand der Pneumatikkurs an. Und wie es bei vielen Dingen so ist, musste erstmal die Theorie abgearbeitet werden. Montag und Dienstag beschäftigten wir uns also mit allem rund um die Pneumatik ("die Lehre von den Luftbewegungen und Luftvorgängen"): Was kann man mit Pneumatik anstellen?, Vor- und Nachteile zu anderen Steuerungstechniken, Physikalische Grundlagen, Pneumatische Bauelemente, Schalt- und Funktionspläne etc.
Donnerstag bis Freitag absolvierten wir den praktischen Teil. Bevor wir mit dem Aufbau beginnen konnten, brauchten wir einen Schaltplan. Anschließend konnten wir die Bauelemente auf ein Profilblech montieren und die einzelnen Bauelemente verschlauchen. Am Anfang waren die Schaltplanaufgaben noch recht einfach gehalten - es gab wenig Bauteile und der vorgefertigte Schaltplan musste nur ergänzt werden. So wurde es später ganz schön knifflig, da wir nur die Funktion unserer Schaltung gegeben hatten und den Schaltplan selbst erstellen mussten. Auch nahm die Übersicht bei zunehmender Komplexität der Schaltungen ab und man vertauschete gern den ein oder anderen Schlauchanschluss wink.

Auf den Bildern ist - wie ihr euch wohl schon denkt - einmal ein Schaltplan und einmal eine aufgebaute Schaltung. Was die Schaltungen jeweils bewirken dürft ihr selbst herausfinden. cheeky

Und morgen steht der Elektropneumatikkurs auf der Tagesordnung...
Gruß Timo

 


 


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Hallo zusammen!

Nachdem wir den Abteilungsdurchlauf überstanden hatten, begann nun endlich die "richtige" Ausbildung in der Lehrwerkstatt. Anfangs wurden uns grundlegende Fertigkeiten in der Metallbearbeitung nahegebracht: u.a. Sägen, Bohren, Reiben, Gewindeschneiden und das bei Allen beliebte Feilen. grin
Nach der Weihnachtspause waren wir dann größtenteils mit dem anfänglichen Metallkurs fertig. Anschließend wurden die Ausbildungsinhalte in Form von Kursen mit jeweils fünf oder zehn Auszubildenden vermittelt. Über diese Kurse hatte mein "Vorblogger" Nico ja schon recht ausführlich berichtet (zu finden in der Navigationsleiste links unter dem Punkt "Kurse Mecha.").

Hier noch mal eine kurze Übersicht über alle Kurse, die wir in der Ausbildung absolvieren oder schon absolviert haben:

- Elektroausbilung
- Drehkurs
- Fräskurs
- Schweißkurs
- Hydraulikkurs
- Pneumatikkurs
- Elektropneumatik
- SPS (Speicherprogrammierbare Steuerung)
- Elektronik

So, ich hoffe ich konnte Euch mit diesem kurzen Rückblick einen Einblick in meine bisherige Ausbildung zum Mechatroniker geben. Über das aktuelle Geschehen in der Lehrwerkstatt werde ich Euch dann nach meinem Sommerurlaub berichten. Ich wünsche allen noch schöne und sonnige Ferien!

Bis dann!
Timo
 


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