Philipp - Werkfeuerwehrmann

Philipp - Werkfeuerwehrmann ist 19 Jahre alt und macht bei der Fraport AG eine Ausbildung zur Werkfeuerwehrmann. Philipp - Werkfeuerwehrmann ist einer der Autoren des Azubi-Blogs.

Mehr Informationen über Philipp - Werkfeuerwehrmann erhältst du hier.





Hallo liebe Leserinnen und Leser,

wie bereits schon angekündigt ist hier der zweite Teil aus der Abteilung „Versorgung & Entsorgung“. smile

Was meine ich mit "Zu viel Wasser" und warum soll es "Zu viel Wasser" geben?

Ich bin an diesem Tag ganz normal in die Werkstatt gekommen. Dort angekommen ahnte ich noch nichts von dem, was in der letzten Nacht passiert war. Doch dann kam einer der Kollegen aus der Abteilung auf mich zu und meinte, ich sehe gleich meine zukünftigen Kollegen. Im Laufe der Nacht hat es so stark geregnet, dass einer der großen Pumpenräume an einem Regenwasserrückhaltebecken vollgelaufen ist, der nun von der Feuerwehr Ausgepumpt werden muss.

Als wir uns dann auf den Weg gemacht hatten, hat es nicht lange gedauert bis ich schon von weitem erahnen konnte, dass einiges geboten ist. smile

Die erste Einschätzung der Einsatzeitung lautete: „Im Pumpenraum steht ca. 2,5m hoch das Wasser." Ich habe euch mal zwei Bilder vom besagten Raum gemacht, damit ihr euch mal etwa vorstellen könnt wie viel Wasser das war. blush Eine ganze Menge kann ich euch sagen.

Nachdem dann das ganze Wasser abgepumpt und der Schlamm entfernt war, ließ sich eine erste Schadensanalyse betreiben. Das Ergebnis war wie erwartet nicht sonderlich gut. Wasser und elektrisch betriebene Pumpen vertragen sich einfach nicht. Alles muss ausgetauscht werden.

 

Also ihr seht, Wasser ist schön und gut aber doch nur solange man entscheiden kann wie viel wann und wohin fließen soll. smiley

 

Ich hoffe, Ihr hattet Spaß beim lesen. smile

 

Bis zum nächsten mal

 

Euer Philipp  


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Hallo ihr lieben,

wo kommt das Löschwasser her?

Dieser Frage gehe ich mal nach. smile

Im Rahmen der Durchläufe bin ich auch in der Abteilung „Versorgung & Entsorgung“ gelandet. Diese Abteilung ist unter anderem auch für die Wasserversorgung zuständig. Da die Feuerwehr auch viel mit Wasser zu tun hat, habe ich mich den zuständigen Mitarbeitern angeschlossen und sie bei ihrer Arbeit begleitet. Zu dem Aufgabenbereich der Wasserversorgung gehört auch das Prüfen und Spülen der Hydranten.

Was sind Hydranten?

Hydranten sind Wasserentnahmestellen, durch diese sich die Feuerwehr das Löschwasser aus den Trinkwassernetz abgreifen kann.

Also sind wir von Hydrant zu Hydrant gefahren und haben überprüft, ob diese noch funktionieren. Im Anschluss haben wir die Hydranten noch aufgedreht um Verunreinigungen, die sich in der Leitung angesammelt haben, raus zu spülen. Solche Verunreinigungen können Rost aber auch Bakterien sein, die sich bilden wenn das Wasser längere Zeit in der Leitung steht.

Der Hydrant wird dann so lange gespült, bis das Wasser wieder klar ist.

Bei warmem Wetter ist das eine willkommene Abwechslung. wink

Ich hoffe, ihr wisst jetzt alle woher die Feuerwehr ihr Wasser bekommt.

 

In einem weiteren Artikel wird es darum gehen, was passiert wenn zu viel Wasser auf einmal da ist.

Lasst euch mal überraschen. smiley

 

Liebe Grüße

Euer Philipp smile

 


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Hallo zusammen,

nun ist es endlich soweit, die Durchläufe haben begonnen. smiley

Meine erste Anlaufstation waren die Fluggastbrücken. Hier auf dem Bild ist so eine Brücke zu sehen.

Zu Beginn habe ich erst eine Einweisung bekommen, damit ich die verschiedenen Gefahrenpunkte kenne und mir später nichts passiert.

Im Anschluss sind wir zu den verschiedenen Brücken gefahren. Dort angekommen durfte ich die Brücken selbst steuern um für den Fall, dass wir später mal einen Einsatz an den Brücken haben, wir  wissen, wie wir ich die Fluggastbrücken von den Flugzeugen abziehen können.

Das steuern der Brücken war das  Highlight des Tages cheeky

 

In den nächsten Tagen kommt noch ein weiterer Bericht zu einer anderen Abteilung.

Liebe Grüße

Euer Philipp


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Hallo ihr lieben,

sorry, dass Ihr solange warten musstet. Wir haben in der vergangenen Zeit einiges gemacht, allerdings eher kleinere Themen, von denen ich euch heute in einem Blog-Eintrag erzählen werde.

Aber mal der Reihe nach. smile

In der Woche nach Ostern sind wir, zusammen mit weiteren Azubis aus anderen Berufsgruppen, nach Würzburg auf ein Kommunikationsseminar  gefahren.

Zu Beginn des Seminars haben wir uns über Zivilcourage und das generelle Einmischen in der Öffentlichkeit anhand des Filmes „Der Schwarzfahrer“ unterhalten. Im Laufe der Woche haben wir außerdem noch Tipps zum freien reden und präsentieren bekommen. Diese haben wir dann auch ausgiebig geübt. Zum Abschluss des Seminars haben wir anhand eines Beispiels die Entscheidungsfindung des „Inneren Teams“ nachgestellt.

Nach dem Kommunikationsseminar absolvierten wir Unterrichtsstunden sowie die Prüfungen für den LKW-Führerschein der Klasse C/CE.

Mit diesem LKW durften wir fahren cool

Um euch nichts zu unterschlagen, möchte ich noch erwähnen, dass wir die letzten zwei Wochen in der Berufsschule Unterricht hatten. Wie schon einmal erwähnt, werden wir dort in Elektrotechnik, Fachkenntnisse zum Thema Holz und Metall als auch in Sport Religion Politik und Wirtschaft unterrichtet. Dazu gehört natürlich auch mal die ein oder andere Arbeit/Test.

Wenn ihr irgendwelche Fragen oder Wünsche zu speziellen Themen habt, schreibt sie einfach in das Kommentar-Feld. Ich versuche dann mein Bestes zu geben, um sie euch zu beantworten. smiley

Viele Grüße

Euer Philipp smiley


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 Hallo ihr Lieben,

es ist mal wieder an der Zeit, dass ich euch auf den neusten Stand bringe. smile

Ich möchte mich jetzt aber erst mal auf die vergangenen zwei Wochen beschränken, da ich diese in Kassel auf der Landesfeuerwehrschule verbracht habe und das ein ganz eigenes Thema ist.

Ja die Landesfeuerwehrschule, was mach ich da?

Die Aufenthalte sind immer in sogenannte "Lernfelder" aufgeteilt. Jetzt war das Lernfeld 2 an der Reihe mit dem Überthema "Chemie".

Meine ersten Gedanken als ich das gehört habe waren: „Das werden mit Sicherheit zwei sehr lange und eintönige Wochen“ frown „Doch Moment mal: Ich bin auf der Landesfeuerwehrschule. Die Ausbilder hier wissen was sie tun und geben alles damit es so interessant und spannend wie nur möglich wird.“

An Ende war es dann auch so. Wir hatten echt zwei super Wochen.cheeky

Klar gab es auch Unterrichtseinheiten in denen ich einfach zuhören und mitschreiben musste, damit ich es dann lernen kann aber das war nicht viel.

Was wir viel gemacht haben, waren Gruppenarbeiten bei denen wir die Verschiedensten Themen bearbeitet mussten um dann die Ergebnisse zu vergleichen oder an die anderen weiter zu geben.

Folgende Themen haben wir behandelt:

Außerdem haben wir die Verschiedensten Versuche gemacht um Stoffe nachzuweisen oder zu Identifizieren.

Gegen Ende der zweiten Woche haben wir noch versuche gemacht, um die verschiedenen Möglichkeiten ein Feuer zu löschen kennen zu lernen.

Dazu hat auch gehört, dass wir mit der „Schaumbox“ im kleinen Maßstab das Löschmittel Schaum und dessen Einsatzmöglichkeiten testen konnten.

(Mit der Schaumbox können, wie schon erwähnt, im kleinen Maßstab Brände mit Schaum bekämpft werden ohne dabei viel Sauerei zu machen.) smiley

Um die Sachen abzurunden, haben wir Freitags noch ein Feuerlöschertraining gemacht, wobei alle sichtlich Spaß hatten laugh.

So, ich hoffe, ihr habt genau so viel Spaß beim Lesen, wie ich beim erleben und schreiben smile.

Viele Grüße 

Philipp


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