Max-Wilhelm - Luftverkehrskaufmann

Max-Wilhelm - Luftverkehrskaufmann ist 20 Jahre alt und macht bei der Fraport AG eine Ausbildung zum Luftverkehrskaufmann. Max-Wilhelm - Luftverkehrskaufmann ist einer der Autoren des Azubi-Blogs.

Mehr Informationen über Max-Wilhelm - Luftverkehrskaufmann erhältst du hier.





Hallo liebe Leser,

diesmal gibt es nur ein kurzes Update von mir. Nach meinen spannenden operativen Durchläufen ging es nun wieder zurück in die Berufsschule. Dort warteten diesmal folgende Themen auf uns:

In den kommenden Berufsschulblöcken wird nun der Fokus mehr auf dem Luftverkehr liegen, nachdem wir nun bereits einen bedeutenden Teil der kaufmännischen Lehre absolviert haben.

Durch die vielen Feiertage waren wir diesmal sogar acht statt nur sieben Wochen in der Berufsschule. Nun freue ich mich also vor allem mittags nicht mehr selbst kochen zu müssen sondern mich wieder von der Kantine versorgen zu lassen. smile

Meine nächste Abteilung zählt mit nur etwa 35 Mitarbeitern zu einer der kleinsten Abteilungen bei Fraport. Mit Nichten ist sie deshalb unwichtig, denn sie trägt jedes Jahr in erheblichem Maße zum Gewinn der Fraport AG bei. Was mich hier genau erwartet weiß ich selbst noch nicht...... Ich werde es euch aber sicherlich im nächsten Blog berichten.

Bis dahin

euer Max

 

P.S. außerdem ging es privat zur Farnborough Airshow nach England. Sie ist neben der Airshow in Paris die weltgrösste Luftfahrtmesse. Ein tolles Erlebnis und für einen Luftfahrtjunkie wie mich genau das richtige! smile


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Liebe Leser,

 

nach einer wirklich tollen Zeit bei der Passage wartete jetzt der zweite operative Teil meiner Ausbildung auf mich. Mein Einsatz bei Delta Ops.

„Delta Airlines“ ist eine amerikanische Fluggesellschaft mit Sitz in Atlanta, Georgia. Ihre Anfänge reichen bereits bis weit in die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts hinein und nach der teilweisen Übernahme der insolventen Pan Am wuchs Delta endgültig zu einer der bedeutendsten Fluggesellschaften, nicht nur innerhalb der USA, sondern auch weltweit auf. 2008 fusionierte Delta mit Northwest Airlines und wurde bis zu ihrer Ablösung durch die Fusion von American Airlines und US Airways Anfang des Jahres, auf einen Schlag zur größten  Airline der Welt. Heute gehören über 700 Flugzeuge der Flotte an und im vergangenen Jahr konnte man fast 165´000 Millionen Passagiere befördern.

 

In der ersten Woche hatte ich die Möglichkeit zunächst mit dem Ramp Agenten der die Delta Maschinen betreut, mit zu laufen. Seine Aufgabe liegt darin, die komplette Abfertigung des Fliegers, also die Be- und Entladung, zu überwachen und vor Ort zu managen. So konnte ich zunächst hautnah bei der Abfertigung teilnehmen und selber mit anpacken. Bei der Beladung gilt es die Container und Paletten auf die richtigen Positionen zu stellen. Dafür erhält der Lademeister vorab von Delta Ops (was das genau ist erkläre ich noch) einen Ladeplan. Dort ist genau aufgezeichnet wo was hingehört. Zusammen mit den Ladern werden die Container und Paletten dann mit Hilfe von Bühnen in das Flugzeug gehoben. Im Flieger selber sind dann automatische Rollen angebracht, mit denen man sie dann auch innerhalb des Holds (Frachtraums) hin und her schieben kann.

Daneben blieb auch immer etwas Zeit ein Blick ins Cockpit zu werfen oder sich von den Technikern den Flieger etwas genauer erklären zu lassen.

 

Im zweiten Teil dann unterstützte ich „Ops“. Die Mitarbeiter dort sind sozusagen die Lenker hinter der Abfertigung. So hatte ich die Möglichkeit  den Ladeplan, auch Loadsheet genannt, zu erstellen. Dies ist eine ziemlich komplizierte Angelegenheit, denn es geht darum eine Vielzahl von Restriktionen zu beachten.  Grundsätzlich gilt es einen möglichst günstigen Schwerpunkt (in der Fliegerfachsprache Trimm genannt) durch das gezielte Verteilen der Paletten und Container zu erreichen. Zusätzlich füllte ich die „Fuelsheets“ aus, in denen der Tanker weiß, wie viel Sprit er wohin betanken muss. Außerdem gilt es im operativen Bereich auf plötzliche Ereignisse z. B. Verspätungen oder technische Probleme spontan zu reagieren und das Problem zu lösen. Somit ist eigentlich kein Tag wie der anderer im operativen Bereich. Das macht es natürlich auch so spannend und abwechslungsreich.

 

Damit endeten für mich zehn sehr interessante und spannende Wochen im operativen Bereichen des Flughafens Frankfurt. Ich konnte mir einen sehr guten Einblick verschaffen und dem Luftverkehr hautnah sein. Es war sehr beeindruckend einmal in die internen Abläufe eines Airliners zu schauen, denn die eines Flughafenbetreibers kennt man nach einem Jahr Ausbildung schon ganz gut.

Jetzt erwartete mich wieder die Berufsschule. Was ich in diesem Block dort so gemacht habe erfahrt ihr wie immer im nächsten Blog J

Bis dahin genießt den Sommer

Euer Max

 

Draußen sind immer Warnweste und Mütze zu tragen. So weiß jeder, dass man zur Ladecrew gehört.

 


 

Meine Delta im Vordegrund. Täglich gehts jeweils einmal nach Detroit, Atlanta und New York JFK

 

 

Ja man mag es kaum glauben aber vielleicht seit auch ihr schon geflogen und direkt unter euch hat sich ein Auto befunden. Auch PKW passen in die Frachträume von Passagierjets.


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Servus!

nur wenige Wochen sind bereits ins Land gegangen trotzdem habe ich schon wieder vieles erlebt.

 

Meine erste Abteilung nach der Berufsschule führte mich zu einer Abteilung die schon praktisch seit Beginn der Fraport, damals noch FAG (Flughafen Frankfurt/Main AG ), das Rückgrat und Kerngeschäft der Fraport ist: Die Bodenverkehrsdienstleistungen, kurz BVD. BVD sorgt dafür, dass du als Passagier deine Bordkarte beim Check-In erhältst, dein Koffer sicher dein nächstes Ziel erreicht und du im ungünstigen Fall dein verloren gegangenes Gepäckstück  so schnell wie möglich wieder bekommst.

Kurz: BVD ist für die gesamte Passagier- und Frachtabfertigung zuständig. Für mich ging es zunächst zur Passage, also der Passagierabfertigung im Terminal. Die Hauptaspekte dabei sind das Einchecken der Passagiere und somit der Versendung des Koffers zur Destination sowie die Ausstellung der Bordkarte. Am Gate "boarden" wir die Passagiere, scannen ihre Bordkarte und lassen sie in die Maschine.

Der ein oder andere erinnert sich vielleicht noch, dass ich relativ zu Anfang von einer Check-In Schulung berichtet habe. Diese kam mir nun während meines Durchlaufes zu Gute, da ich mit dieser selbst einchecken durfte. Bei meinem ersten selbst eingecheckten Passagier ist mir auch fast das Herz in die Hose gerutscht. Man hofft die ganze Zeit man hat nichts vergessen und alles richtig gemacht. Als dann mein erster Passagier den Schalter verließ hoffte ich auch, dass er sein Ziel erreichen würde...... und seine Koffer auch laugh.

Nach 100 weiteren Passagieren fühlt man sich aber schon deutlich sicherer und es macht viel Spaß. Es erfordert allerdings höchste Sorgfalt und Konzentration. Denn einmal nicht aufgepasst und der Passagier fliegt am nächsten Tag wieder zurück weil man seine Einreisedokumente nicht richtig überprüft hat....... angelGleichzeitig gilt es immer freundlich und nett zum Kunden zu sein.

 

Daneben war ich noch beim Ticketing und bei Lost & Found. Das Ticketing kümmert sich um Umbuchungen oder Passagiere bezahlen hier für ihr Übergepäck. Dort hatte ich auch die Möglichkeit, mich einmal mit dem weltweiten Buchungssystem Amadeus zu beschäftigen. Sehr kompliziert aber auch interessant.

Lost & Found kann man auch einfach mit der Gepäckermittlung übersetzen. Dort hatte ich selbst die Gelegenheit eine Gepäckverlustmeldung  mit dem "Word Tracer System" aufzugeben. Außerdem kümmerte ich mich darum, dass verloren gegangenes Gepäck wieder seinem Besitzer überstellt wird.

Insgesamt hat mir die Zeit bei der Passage unheimlich viel Spaß gemacht. Man lernt dort eine völlig neue Art der Kollegialität kennen. Jeder Tag ist anders mit neuen Problemen und die Arbeit bleibt dabei nicht liegen.

 

Nachdem ich nun, anscheinend, doch einige Passagiere sicher ans Ziel gebracht habe, führt mich mein nächster Durchlauf auf den "Beton" wie es die Mitarbeiter, die dort arbeiten, liebevoll nennen.

Neues von mir und was sich hinter "Beton" versteckt liefere ich euch wie immer druckfrisch im nächsten Blog. smiley

 

Euer Max

 


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Servus zusammen,

 

die  Blumen sprießen, die Vögel zwitschern und es wird endlich wieder warm! Zusammen mit dem Winter beendete ich sozusagen auch meinen ersten von insgesamt fünf Berufsschulblöcken á sieben Wochen.

In den ersten beiden Blöcken behandeln wir hauptsächlich die grundlegenden betriebswirtschaftlichen Inhalte bevor wir uns in den letzten dreien näher mit den spezifischen Themen des Luftverkehrskaufmannes beschäftigten.

Somit standen für uns zunächst folgende „Fächer“, auch „Lehrgänge“, auf dem Lehrplan:

 

 

Fächer wie Buchführung, Geografie, Englisch und Spanisch werden uns während unserer gesamten Berufsschulzeit begleiten. Die anderen Fächer hingegen haben nur eine begrenzte Stundenanzahl die in der Regel nach einem Block abgearbeitet sind. Somit erwarten uns im nächsten Block dann wieder neue Fächer.

Grundsätzlich ist die Berufsschule sehr gut zu schaffen. Um allerdings sehr gute Noten zu schaffen, erfordert es allerdings ein gewisses Maß an Fleiß.

Falls ihr zum Thema Berufsschule noch weitere Fragen habt könnt ihr mir die gerne stellen.

 

Nach sieben Wochen Berufsschule ging es dann wieder zurück zur Fraport. Besonders freute ich mich wieder darauf, Mittags nicht mehr selber am Herd stehen zu müssen sondern wieder in der Kantine essen gehen zu dürfen. smile

Bevor es für uns wieder in neue Abteilungen ging, standen für uns zwei Wochen Schulungen an, die uns auf unsere operativen Durchläufe vorbereiten sollten.

In der ersten Woche ging es dabei um das Thema Beladung und Weight & Balance.

Vielleicht habt ihr euch das noch nicht so bewusst gemacht aber ein Flugzeug ist letztlich nichts anderes eine Hightechcoladose. Nur wenige Millimeter Außenhaut trennen euch von der Außenwelt (Vielleicht überlegt ihr euch das mit dem Fliegen jetzt ja nochmal :D). Deshalb ist es von grösster Bedeutung ein Flugzeug richtig zu beladen und nicht zu überstrapazieren. Wie das geht haben wir in der ersten Woche erfahren. Gleichzeitig ermittelten wir mit Hilfe von Tabellen den günstigsten Trimm. Mithilfe des Trimms kann der Pilot sozusagen das Gleichgewicht oder den Mittelpunkt des Flugzeuges so manipulieren, dass es eine optimale Fluglage erreicht.

 

Was passiert wenn man einen Fehler beim beladen oder Trimmen macht, könnt ihr euch hier noch einmal anschauen. Hier handelte es sich bei dem Flugunfall „nur“ um ein Cargoflugzeug. Kaum vorstellbar was passieren würde, wenn es sich hierbei um eine vollbesetzte Passagiermaschine gehandelt hätte.

 

https://www.youtube.com/watch?v=7sUWC2jfjqI

 

In Woche zwei widmeten wir uns der Flugplanung. Dafür unterrichtete uns ein ehemaliger Fraportmitarbeiter der heute im Cockpit einer großen deutschen Ferienfluggeselschaft sitzt.

 

In den kommenden neuen Wochen erwarten mich jetzt meine operativen Durchläufe auf die ich mich schon sehr freue. Ich darf schon einmal verraten, dass ich zunächst bei der Passage bin (mit anderen Worten beim Check-In). Ob letztlich auch alle meine eingecheckten Passagiere und deren Koffer ihr Ziel tatsächlich erreicht haben, erfahrt ihr dann bereits in wenigen Wochen. wink

 

Always happy Landings

Euer Max

 

Hier einige Impressionen als wir im Rahmen unserer Operationsschulung das Cockpit einer 737 einer großen deutschen Ferienfluggeselschaft enlightened sowie die Wetterwarte, die draußen im Pistensystem liegt, besuchten.

Die Bilder hat ein Kollege mit einer etwas besseren Kamera gemacht, als die mir zur Verfügung stehende. In diesem Sinne gilt mein Dank Sebastian Greis smiley.

 

Blick über das Vorfeld auf Piste 25C.

 

 

 


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Hallo liebe Leser,

Ich hoffe, ihr hattet einen guten Start ins neue Jahr! smiley
 

Mein zweiter Durchlauf bei Fraport führte mich zum Rechnungswesen (REW). Dieser liegt praktischerweise ebenfalls auf dem Ticona Gelände und nur eine Etage unter ZEB, meiner letzten Abteilung.

 

Meine vier Wochen im REW teilten sich in zwei Teile auf. Zwei Wochen verbrachte ich bei „Anlagen- und Projektbuchhaltung“ und die anderen beiden bei den „Kreditoren“. Beide Abteilungen sind von ihren Aufgaben außerordentlich vielfältig und setzen bereits fortgeschrittene betriebswirtschaftliche Kenntnisse voraus. Ich brauchte selber einige Tage um genau zu verstehen worin eigentlich die genauen Tätigkeiten dieser Abteilungen liegen. Deshalb fasse ich mich in diesem Blog etwas kürzer. yes

 

Die „Anlagen- und Projektbuchhaltung“ verantwortet, grob gesagt, die gesamte Aufzeichnung der Abschreibungen bei Fraport. So lernte ich verschiedene betriebswirtschaftliche Methoden für Abschreibungen kennen. Alles Dinge mit denen wir natürlich auch während unserer Berufsschulzeit konfrontiert werden. Mir hat diese Abteilung besonders viel Spaß bereitet, denn ihr Aufgabenspektrum ist außerordentlich breit gefächert. Die Thematik der „Abschreibung“ ist sehr interessant und abwechslungsreich, auch wenn dies vielleicht auf den ersten Blick anders erscheint.

 

Die Kreditoren, meine zweite Abteilung, kümmern sich um die gesamte Bearbeitung der Mahnungen die bei Fraport eingehen. Ist die Fraport einer Zahlung noch nicht nachgekommen habe ich die Mahnung bearbeitet und diese an die zuständige Person weitergeleitet, um festzustellen, ob die Rechnung bezahlt werden kann oder nicht (z. B. weil noch nicht alle Leistungen erbracht worden sind).

 

Nach einem erholsamen Weihnachtsurlaub fuhren wir dann in der zweiten Januarwoche zusammen mit den Teilnehmern des Startklarprogramms (http://www.fraport.de/de/karriere/schueler/einstiegsqualifizierung-startklar.html) erneut auf die Ronneburg. In dieser Woche drehte sich alle um das Thema „Teambuilding“. Eine sehr lehrreiche Woche, in der man sehr viel über andere Menschen, aber vor allem auch über sich selber kennen lernen konnte.

 

In der darauf folgenden Woche hatten wir nochmals verschiedene Schulungen. Außerdem hatten wir die Möglichkeit, unsere Vorfeldführerscheine abzulegen. Jetzt bin ich also auch berechtigt das Vorfeld mit PKW unsicher zu machen. wink

 

Seit mittlerweile zwei Wochen bin ich in der Berufsschule in Frankfurt. Bis zur ersten Märzwoche lernen wir dort sowohl betriebswirtschaftliche als auch luftverkehrsspezifische Inhalte. Danach beginnt für mich der operative Teil meiner Ausbildung (mit anderen Worten: Dort wo Flugzeuge und Passagiere sind wink). Was ich dort genau mache und was ich in unserem ersten Berufsschulblock gelernt habe, berichte ich euch dann im März.

 

Bis dahin

Euer Max smiley

 

PS: Antwort auf die Frage aus dem letzten Blog: A380

 

 


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