Max-Wilhelm - Luftverkehrskaufmann

Max-Wilhelm - Luftverkehrskaufmann ist 20 Jahre alt und macht bei der Fraport AG eine Ausbildung zum Luftverkehrskaufmann. Max-Wilhelm - Luftverkehrskaufmann ist einer der Autoren des Azubi-Blogs.

Mehr Informationen über Max-Wilhelm - Luftverkehrskaufmann erhältst du hier.





Hallo liebe Leser,
 

nach sieben Wochen Schulung stand nun der erste Durchlauf für uns Luftis an: Meine erste Abteilung hört bei uns im Unternehmen auf das Kürzel „ZEB“. Hinter diesen drei Buchstaben verbirgt sich der „Zentrale Einkauf und Bauvergabe“ und hier ist Name auch Programm. Der gesamte Einkauf und die Vergabe von allen baulichen Leistungen wird hier zentral gesteuert und vergeben. In einem großen Unternehmen wie der Fraport wäre es natürlich ökonomisch ein Desaster wenn jede Abteilung selbst seine benötigten Güter und Leistungen einkaufen würde. Dies wäre schon alleine aufgrund der komplizierten Ausschreibungsverfahren und dem damit verbundenen Aufwand nicht praktikabel. Deshalb kommt kein großes Unternehmen ohne einen Einkauf aus.
 

Dabei setzt sich ZEB, wie auch praktisch alle Abteilungen bei Fraport, aus vielen verschiedene Unterabteilungen zusammen. Meine Ausbilderin war dabei zuständig für den gesamten IT-Einkauf. Allerdings hatte ich auch regelmäßig die Möglichkeit andere Abteilungen innerhalb des Einkaufs kennen zu lernen.
 

Während meines Durchlaufes hatte ich so die Möglichkeit Bestellungen aufzugeben, über Preisnachlässe mit Auftragnehmern zu verhandeln, an verschiedenen Meetings teilzunehmen und mich vor allem einmal genauer mit dem Thema Einkauf vertraut zu machen. Schließlich ist dieses Thema ein wichtiger Bestandteil der betriebswirtschaftlichen Lehre und somit auch für Berufsschule bzw. Prüfungen von großer Bedeutung. Außerdem haben mir diese Tätigkeiten enorm geholfen mein Selbst- und Zeitmanagement zu verbessern. Diese Fähigkeiten sind von nicht überschätzbarem Wert, denn ohne sie verliert man schneller den Überblick über seine Arbeit als einem lieb ist. Während meiner Aufgaben arbeitete ich außerdem ganz automatisch ständig mit Excel, Word und SAP R/3(unser betriebswirtschaftliches System). Ein gekonnter Umgang mit diesen Systemen bildet  die Grundlage für eine erfolgreiche Arbeit in betriebswirtschaftlichen Abteilungen.
 

Während meiner Zeit im Einkauf hatten wir aber noch verschiedene eintägige Schulungen. Nach meinen letzten sehr vorlastigen Berichten möchte ich mich nun für dieses Jahr mit einer kleinen Bildergalerie von euch verabschieden. Denn Bilder sagen ja bekanntlich mehr als 1000 Worte und zeigen hoffentlich auch, warum ich nach vier Monaten Ausbildung noch immer sagen kann, dass die Ausbildung zum Luftverkehrskaufmann noch immer mein größter Traum ist!
 

Im nächsten Blog berichte ich euch dann von meiner nächsten Abteilung die in der Prozesskette sozusagen einen Schritt hinter dem Einkauf liegt.
 

Viel Spaß beim Rätseln, frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr
 

wünscht
 

Euer Max

 

Meine Eindrücke und Erfahrungen:

Auf der Südwache befinden sich die Räumlichkeiten des Feuerwehrtrainingscenters. Dort durften wir dann einmal unsere Fähigkeiten mit einem Feuerlöscher im simulierten Ernstfall testen smile:


 

Immer super ein Besuch der Fraportkollegen auf dem Apron. Entgegen der Annahme vieler sind nähmlich das Vorfeld sowie große Teile des vorgellagerten Rollwegsystems Zuständigkeit der Fraport AG und nicht der deutschen Flugsicherung. Die Personen die diesen Bereich kontrollieren sind die sogenannten  "Aproncontroller".

Oben Blick auf den Alpha Hof mit den dem neuen Bereich A+. Unten zu sehen der Arbeitsplatz des Aproncontrollers. Auf dem linken Bildschirm sieht der Lotse seine zu betreueenden Flieger bzw. die die in Kürze seiner Zuständigkeit obliegen. Rechts das Bodenradar von dem der Lotse aber nur bei schlechter SIcht Gebrauch macht. Sonst wird immer über Sicht gelotst.

 

 

Hard work pays offsmiley. Jetzt hängen wir auch in den Terminals.

Nebeliger Sonnenaufgang auf der Nordwestlandebahn.

Die Kantine im Terminal 1 (eine von 6 Kantinen) mit grandiosem Blick ist ohne jede Frage die schönste, ja vielleicht sogar schönste KantineDeutschlandscool.

Einen Nachmittag nahm ich an einer Exkursion zum Flugplatz Egelsbach teil. Wer denkt dort sei tote Hose der hat weit gefehlt. Mit jährlich fast 70.000 Flugbewegungen (doppelt so viel wie Frankfurt-Hahn) ist Egelsbach nicht nur mit Abstand Deutschlands wichtigster und meist angeflogener Sichtflugplatz Deutschlands. Gleichzeitig fungiert er als wichtigstes Einfallstor für den gesamten General Aviation Verkehr in der Rhein-Main Region. Wichtiger Anteilseigner am Flugplatz ist übrigens Netjets mit seinem Eigentümer Warren Buffet, einem der reichsten Männer der Welt.

Cessna Mustang: Kleiner Flieger mit großem Interesse. Mehr als 500 dieser Maschinen konnte Cessna seit Indienstellung 2006 bereits verkaufen. Für 3,30 Millionen Dollar gehört euch vielleicht bald der 1000......cool

Während meines Durchlaufes im Einkauf besichtigte ich einen Vormittag das Inventar des Winterdienstes. Mit Abstand am beeindrucktesten war sicherlich diese Schneefräse von Overaasen mit einer Räumleistung von 10.000 Tonnen Schnee pro Stunde und einer Leistung von mehr als 1350PS.

Alle folgenden Bilder entstanden im Rahmen unserer Vorfeldbegehung. Als erstes schauten wir uns die Frachthallen unserer 100 % Tochter "Fraport Cargo Services GmbH" in der Cargo City Süd an, zu denen die meisten der Luftis im zweiten Ausbildungsjahr auch noch kommen werden. Hier ein Blick in die einer der riesigen Hallen.

Nach der Besichtigung der Frachthallen ging es dann ans Praxisbeispiel. Dazu schauten wir einmal bei der Beladung eines MD-11 Frachters der Lufthansa Cargo zu. smile


So sieht´s von innen aus. Früher war das mal ein Passagierflugzeug......

"Ready for Departure". Nach reiflicher Überlegung entschieden wir uns dann doch nicht die Maschine Richtung Malediven (trotz des schlechten Wetters) zu entführenangel. Umso schöner war´s trotzdem mal im Cockpit Platz nu nehmen. Da waren auch meine Luftikollegen sich einig.

Wie die modernste Gepäckförderanlage der Welt aussieht schauten wir uns noch am Ende unseres Tages an. Hier zu sehen etwa 100 m Gepäckförderband von Insgesamt mehr als 70 km am ganzen Flughafen.

 

Hier im Cockpit eines ??? Bis zur Aufösung im nächsten Blog frohes grübeln smile

Wenn ihr Fragen habt, einfach her damit! smile


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Ai gude wie (werde langsam heimisch hier in Hessen),

nachgerereicht nun noch mein Bericht zur Ronneburg. Man hatte zwar schon das ein oder andere gehört von den Altazubis aber alle waren gespannt was uns nun genau erwarten würde. Die Fraport fährt nun schon sein vielen, vielen Jahren mit ihren Neuazubis auf das Jugendzentrum Ronneburg und mittlerweile ist es schon sowas wie eine Tradition.

 

Etwa die Hälfte des Programmes verbrachten wir „unter uns Luftis“ mit unserer Ausbilderin in dem wir uns näher mit der Fraport, insbesondere den Abteilungen und Strukturen befassten, „spielerisch“ unseren Teamgeist stärkten, uns näher vorstellten und unsere Erwartungen an die Ausbildung diskutierten. Das Highlight würde ich behaupten, ist unser Durchlaufplan,ähnlich vorzustellen wie ein. Darin ist für jeden genau festgelegt welche Abteilungen er bis nächsten Sommer durchläuft und wann Berufsschule oder interne Schulungen stattfinden.

Die andere Hälfte des Programms setzt sich aus berufsübergreifenden Zeiten zusammen, in denen es gilt, knifflige Aufgaben zu lösen oder Konzepte zu erstellen.

Abends stand für uns ein breites Sportprogramm für uns zur Auswahl. Die insgesamt 22 Betriebsportgruppen, unser Fitnesscenter oder unsere Rückenschule repräsentieren den hohen Stellenwert von Gesundheit und Sport bei der Fraport(Die Fußballmannschaft der Fraport AG ist unlängst Hessenmeister der Betriebsmannschaften geworden).

Dazu passend hatten wir fünf Tage lang herrliches Wetter, und so bolzten wir abends noch Fußball bis wir einander nicht mehr sehen konnten.

Am letzten Tag stand  noch der traditionelle Abschlussabend an, zu dem sich viele Altazubis und auch unser Arbeitsdirektor Herr Michael Müller ankündigten. Gegen unsere Befürchtungen entwickelte der Abend sich zu einem vollen Erfolg und alle Gäste und Teilnehmer hatten augenscheinlich viel Spaß.

 

 

 

Das sind wir! Wenn ihr zum Test vor Ort bei uns eingeladen werdet, lauft ihr diesem Bild  unweigerlich wieder über den Weg :)

 

Der nächste Bericht dann aber wie versprochen zu meiner ersten Abteilung.

 

Außerdem möchte ich denen die sich dieses Jahr bei Fraport beworben haben ganz viel Glück wünschen bei den Tests. Schließlich geht es jetzt in die heiße Phase!

 

Mit den besten Grüßen

euer

Max


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Hallo zusammen smiley,

nach den ersten zwei „Einführungswochen“ ging es jetzt in der dritten Woche also richtig los. Für uns stand als erstes der theoretische Teil des Check-In Lehrgangs an. Denn während unserer Ausbildungszeit durchlaufen wir auch den gesamten Check-In Bereich. Das will aber gekonnt sein. Zunächst hieß es bis zum Lehrgang rund dreihundert „Drei-Letter-Codes“ auswendig zu lernen. Es hört sich nach viel an, ist es auch, aber mit ein bisschen Fleiß hat man sie eigentlich recht schnell gelernt.

 

In diesen zwei Wochen haben wir alles gelernt was man rund um den Check-In wissen muss: Visabestimmungen, Pässe, Lesen von Papiertickets(und ja entgegen der allgemeinen Vermutung es gibt sie noch!), Beförderung von Tieren oder Menschen mit eingeschränkter Mobilität bzw. Behinderung, Umgang mit Passagieren, Flugzeitenberechnung und vieles mehr. Am Ende dieser Zeit mussten wir dann einen Test  bestehen, den alle aber ohne größere Probleme bestanden haben.

In den nachfolgenden zwei Wochen gab es viele weitere Schulungen und Besichtigungen. Unter anderem haben wir unsere Gefahrgutschulung abgelegt, der für die Berechtigung am Check-In wichtig ist. Darüber hinaus wurden wir auf Excel, Word, Outlook und auf unser hausinternes Verwaltungssystem geschult und haben Gepäckförderanlage und das General Aviation Terminal besichtigt.

 

Damit die Fraport uns aber auch sorglos an den Check-In setzen kann, drehte sich die letzte Woche unserer Schulungszeit um Passenger Handler, das hauseigene Check-In System. Morgens ab 6:00 Uhr bekamen wir beigebracht, wie ich einen Passagier einchecke und ins System eintrage. Während 98% der Reisenden in der Realität ohne Probleme eingecheckt werden können, ging es in dieser Woche vor allem darum, auf alle Eventualitäten vorbereitet zu sein. Was mache ich mit einem Passagier der nicht gebucht ist? Wie sieht die Prozedur bei Tiertransporten aus? Wie lade ich einen Passagier wieder aus dem System, wenn er nicht am Gate erscheint?

 

Nach fünf sehr interessanten und abwechslungsreichen Schulungswochen mit unheimlich viel Input, freuten sich jetzt alle auf ihre erste Abteilung. Wir wollten schließlich jetzt alle selbst anpacken!

 

Gleichzeitig hieß das auch, dass nach fast sieben Wochen Zusammensein sich jetzt alle im Winde in ihre verschiedensten Abteilungen zerstreuen würden. Erst im Januar haben wir dann wieder gemeinsam Berufsschule und Seminare vor uns.crying

 

Meine beiden ersten Abteilungen führen mich auf das ehemalige Werksgelände des Chemieunternehmens „Ticona“ ganz im Westen des Flughafens am Ende der neuen Nordwestlandebahn. Was mich da genau erwartet erfahrt ihr dann wie immer im nächsten Blog.wink

 

Bis dahin

Euer Max


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Hallo liebe Leser,

manche von euch haben sich sicherlich mal den Blog von Wiam angeschaut. Noch vor gar nicht langer Zeit war ich selbst mal „Leser“ und freute mich über jeden spannenden Bericht von ihm. Seit meinem Schulpraktikum bei Fraport, vor mittlerweile über zwei Jahren, war es immer mein Traum vielleicht eines Tages meine Ausbildung bei Fraport machen zu können. Umso glücklicher bin ich jetzt mich auszubildender Luftverkehrskaufmann nennen zu dürfen. Ich hoffe, dass ich euch die nächsten zweieinhalb Jahre diesen tollen Ausbildungsberuf etwas näher bringen kann. Dabei wünsche ich uns ganz viel Spaß! Und wer weiß: Vielleicht ergeht es einem von euch da draußen bald wie mir und auf einmal seid ihr nicht mehr Leser, sondern selbst Blogger!

110 aufgeregte Azubis und duale Studenten, vom Werkfeuerwehrmann über den Informatiker bis hin zum Luftverkehrskaufmann, versammelten sich Ende August zum ersten offiziellen Arbeitstag im Auditorium.  Zu diesem Zeitpunkt lag die Unterschrift unter meinem Ausbildungsvertrag mittlerweile fast ein halbes Jahr zurück. Umso glücklicher war ich, dass es nun endlich los ging.

Nachdem wir unter anderem von unserem Arbeitsdirektor Herrn Michael Müller empfangen wurden, stand zunächst erst einmal das kennen lernen im Vordergrund. Sehr zu meiner Erleichterung ist unser Jahrgang wirklich super! Es ist aufjedenfall sehr wichtig sich gut zu verstehen, schließlich muss man sich zusammen durch Lehrgänge und Berufsschule schlagen. In den ersten drei Tagen bekamen wir zahlreiche Vorträge über unseren neuen Arbeitgeber, den Flughafen, seine Geschichte, uns Azubis und unsere Rechte und Pflichten. Das alle 110 Azubis eine kurze Dokumentation über den Luftverkehrskaufmann aus dem Jahr 1960(!!!) gesehen haben, zeigt die Wertschätzung und Tradition für diesen Ausbildungsberuf. Seit nun mehr 27Jahre gibt es ihn allein bei Fraport. Die Motive damals einer zu werden, schienen aber anders, denn der junge Azubi in dem Ausschnitt sagte, er hätte die Ausbildung zum Luftverkehrskaufmann begonnen, weil er den Fluglärm so toll fände.

Das Hauptmotiv diesen Beruf anzustreben ist glaube ich aber bis heute der gleiche geblieben: Die Faszination an der Luftfahrt.

Zwischen den Vorträgen war einen Mittag aber noch Zeit für ein großes Azubigrillfest, zu dem sich auch unsere Alt-Azubis geselten. Eine tolle Aktion bei super Wetter!

Ein persönliches Highlight war für mich das „Ja“, dass Auszubildende der Fraport und anderer Unternehmen am letzten Tag der Einführungswoche gebildet haben, um Flagge für unseren Flughafen zu zeigen. Zwar war diese Bildaufnahme anstrengender als es vielleicht aussieht, denn zum Zeitpunkt der Aufnahme lagen bereits zwei Stunden aufstellen bei gefühlten 32° in grellendem Sonnenschein hinter uns. Trotzdem ist das Ergebnis super geworden wie ich finde!

Von dort oben wurde das Bild geschossen.

So sieht das Endergebnis aus. smile

 

Natürlich ist auch unser Azubijahrgang auf die Ronneburg gefahren. Wie das war, erfahrt ihr dann  nächste Woche.

 

 

Grüße

euer Max

 

P.S. Immer raus mit den Fragen smile

 


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