Franziska – Bachelor of Arts Luftverkehrsmanagemen

Franziska – Bachelor of Arts Luftverkehrsmanagemen ist 21 Jahre alt und macht bei der Fraport AG eine Ausbildung zur Bachelor of Arts Luftverkehrsmanagement. Sie ist eine der Autoren des Azubi-Blogs.

Mehr Informationen über Franziska – Bachelor of Arts Luftverkehrsmanagemen erhältst du hier.





Tobias Kazda berichtet:

Der Unterscheid zwischen Lamas und Alpakas ist für den Nicht-Peruaner kaum zu erkennen. Um ehrlich zu sein wusste ich auch zunächst nicht, was denn diese beiden flauschigen Vierbeiner so direkt unterscheidet, sehen sie sich doch einfach zu ähnlich. Am Ende meines viermonatigen Auslandsaufenthaltes in Lima konnte ich jedoch jedem Unwissenden genau erklären, dass die beiden ähnelnden Tierarten doch unterscheiden.

 

Aber der Reihe nach: Ich gehöre auch zu den dualen Studenten im Studiengang Luftverkehrsmanagement bei der Fraport AG. Ich habe mein Studium im September 2014 begonnen und bin dementsprechend gerade im Endspurt! Ein Teil dieses Studienprogrammes beinhaltet einen Auslandsaufenthalt in einer der zahlreichen Beteiligungen der Fraport AG weltweit. Für mich war Südamerika schon immer ein faszinierender Teil dieser Erde. Folglich war für mich schnell klar, dass ich unbedingt meinen Auslandsaufenthalt in Peru, bei unserer Beteiligung Lima Airport Partners absolvieren will. Umso größer war dann die Freude, als meine Kollegin Nadine und ich die Zusage bekamen, unseren vierten betrieblichen Studienabschnitt südlich des Äquators zu absolvieren.

 

Ein Tier auf der Startbahn in Frankfurt verzögerte den Start unserer Zubringermaschine von KLM und ermöglichte uns nochmal eine kleine Runde Sport (Sprint durch das Terminal in Amsterdam), bevor es für 14 Stunden im Flugzeug nach Lima gehen sollte. Im Flieger ankommen wuchtete ich, unter den belustigten Augen von Nadine, gekonnt meine 2,01 Meter in einen Schalensitz der Eco, um Minuten später doch recht verzweifelt bei der Stewardess zu fragen, ob sie eventuell doch einen ein Plätzchen mit ein bisschen mehr Beinfreiheit hätten. Zum Glück wurde dies bejaht!

 

In Lima angekommen wurden wir von einem Taxifahrer abgeholt, welchen unsere Unterkunft organisiert hatte. So machten wir die erste Erfahrung mit dem peruanischen Großstadtverkehr, welcher (nennen wir es) intensiv ist und selbst die kühnste Vorstellung von dichtem Berufsverkehr übersteigt. Unser Taxifahrer begegnete diesem gekonnt mit einem lässig-südamerikanischem Fahrstil und brachte uns sicher in unsere Unterkunft - eine Art Studentenwohnheim, in welchem Studenten und Internationals aus aller Welt lebten.

 

Am nächsten Morgen ging es direkt zum ersten Arbeitstag an den Flughafen von Lima. Nach kurzen Formalitäten und einer Einweisung lernten wir die jeweiligen Fachabteilungen kennen: Nadine war im Bereich Operations eingesetzt. Ich würde meine nächsten Monate in der Finanzabteilung verbringen. Nach einer sehr herzlichen Begrüßung durch die Kollegen bahnte sich schon das nächste Problem an: Mein Schulspanisch, welches noch in den Monaten vor Abflug durch einen Sprachkurs gefestigt wurde… Es kam aufgrund des Akzents der Peruaner und einem flotten Sprachtempo dann doch recht schnell an seine Grenzen. Deshalb erfolgten Konversationen zunächst auf „Spanglisch“ (Mischung aus Englisch und Spanisch).

 

Insgesamt ist der „Aeropuerto Internacional Jorge Chávez“ ein recht beschaulicher Flughafen, zumindest im Vergleich zu Frankfurt. Im letzten Jahr flogen rund 18,8 Millionen Passagiere über Lima. Nichtsdestotrotz zeichnet sich der Flughafen durch oft zweistellige Wachstumsraten in Passagierzahlen als absoluter Profit-Garant für die Fraport AG aus. Der Flughafen mit dem IATA-Rufzeichen „LIM“ wird von der schon genannten Tochtergesellschaft „Lima Airport Partners S.R.L.“ betrieben. Im Zeitraum von 2009 bis 2015 wurde der Flughafen mit zahlreichen Skytrax Awards für den besten Flughafen in Südamerika ausgezeichnet. In den nächsten Jahren soll darüber hinaus ein neues Terminal entstehen, um den immer weiter wachsenden Passagierzahlen gerecht zu werden.

 

Neben der Arbeit war jedoch natürlich unser Ziel, möglichst viel von Lima und ganz Peru kennen zu lernen. Deshalb ging es am folgenden Wochenende direkt in das historische Zentrum von Lima. Die peruanische Hauptstadt war, wie viele andere Städte in Südamerika, eine ehemalige spanische Kolonialstadt mit sehr vielen gut erhaltenen, historischen Gebäuden. Neben dem historischen Zentrum bietet Lima auch durch seine Steilküste, das „Malecon“, auch in Meeresnähe tolle Möglichkeiten, seine Freizeit zu verbringen. Dort befindet sich auch der Stadtteil „Miraflores“ in dem es neben einem direkt in die Steilküste gebauten Einkaufszentrum mit Namen „Lacomar“ auch sehr schöne Möglichkeiten zum Ausgehen gibt.

 

Trotz sehr intensiven Arbeitswochen wollten wir natürlich auch mehr von Peru sehen. Mit unseren „Roommates“ aus aller Welt wurden deshalb recht schnell Pläne für die Wochenenden geschmiedet. Was folgte waren Ausflüge in die Oasenstadt „Huachachina“ und einen Wochenendausflug in die Anden nach „Huaraz“. Besonders der Andenausflug stellte sich aufgrund der enormen Höhe als größere Herausforderung dar, da man in dem südamerikanischen Gebirge schnell Höhen um die 4000 bis 5000 Meter erreicht und dort die Luft ganz schön dünn wird. Dementsprechend machten wir recht schnell Erfahrung mit der Höhenkrankheit. Eine weitere eindrucksvolle Kurzreise machten wir nach „Iquitos“, ins Amazonasgebiet. Dort verbrachten wir mit unseren Roommates aus der Unterkunft drei Nächte im tiefsten Urwald.

 

Neben tollen Sehenswürdigkeiten hatte Peru auch kulinarisch Einiges zu bieten. Neben dem traditionellen Fischgericht „Ceviche“ ist die peruanische Küche vor allen Dingen sehr fleischhaltig. Oft gingen wir mit Kollegen aus Lima noch am Freitag nach der Arbeitswoche essen. Mein Leibgericht: „Lomo Saltado“ (Rindfleisch in einer Soja-Marinade). Zudem fanden die Konversationen mittlerweile, danke verbessertem Sprachniveaus unsererseits, fast vollständig auf Spanisch statt.

 

 

Aufgrund der vollen Arbeitswochen und des straffen Programmes verflog die Zeit viel zu schnell. Nach einem sehr herzlichen Abschied der Kollegen in Lima wartete jedoch noch ein weites Highlight: Eine Rundreise durch den Süden von Peru. Neben dem Besuch kolonialer Städte wie Arequipa, aber auch des weltweit tiefsten Canyons, des Colca-Canyons und dem berühmten Titicaca-See durfte natürlich eine Sehenswürdigkeit nicht fehlen: „Machu Picchu“. Generell ist über Peru zu sagen, dass zumindest in dem touristischen Gebieten die Infrastruktur sehr gut ausgebaut ist. Man gelangt doch viel einfacher als gedacht von einem Ort zum Anderen.

 

Und nun zum Wichtigsten: Der Unterschied zwischen einem Lama und einem Alpaka. Lamas sind doch deutlich größer und schwerer. Dazu ist das Fell bei Alpakas deutlich dichter und flauschiger, was das Fell zu einem idealen Material zur Herstellung von warmen Kleidungsstücken macht (z. B. Alpaka-Pullover). Was beide Tierarten jedoch gemeinsam haben: Wenn sie sich attackiert oder genervt fühlen, dann spucken sie! Solltet ihr also mal einem der beiden Tiere begegnen…Vorsicht!!!

 

In diesem Sinne,:

Adios, y nos vemos pronto!


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Heute berichtet Niklas aus seinem Alltag beim Vertrieb des Frankfurter Flughafens:

 

Hallo liebe Leserinnen und Leser,

ich möchte die Gelegenheit nutzen, um einen kleinen Einblick in meine vierte Betriebsphase am Flughafen Frankfurt zu geben. Die dreimonatige Phase durfte ich bei einem der spannendsten Bereiche der Fraport AG verbringen.

Eingesetzt war ich nach Abteilungen mit operativen und administrativem Fokus seit Juli der Vertriebsabteilung zuständig für das Traffic Development und die Kundenbetreuung. Die Kunden sind in diesem Kontext die Airlines. Ziel ist es, bestehenden und neuen Airlines die Kapazitäten des Flughafens anzubieten und diese von einer Anbindung des Standortes zu überzeugen. Eine spannende Frage die ich mir vor der Zeit stellte war, wie man wohl etwas verkauft, das eigentlich nicht greifbar ist, da es sich erstmal lediglich um die Nutzung des Flughafens handelt. Schnell bekam ich vielseitige Einblicke wie man genau dies erreicht und durfte bereits früh die Neukundenakquise unterstützen. Ich unterstütze die Kollegen bei Potentialanalysen neuer Routen oder neuer Airlines in Frankfurt und konnte so einen Beitrag zu dem angestrebten Verkehrswachstum leisten.  Neben einer Vielzahl an Kennzahlen und Analyse zur Darstellung der Passagiernachfrage, gibt es weiter spannende Fragen die nicht vernachlässigt werden dürfen. Ist die Airline Teil einer Luftfahrtallianz? Besitzt sie Flugzeuge mit denen Frankfurt angeflogen werden kann? Bedient sie bereits die Nachbarflughäfen? Genau das waren die Fragen mit denen ich mich in meinem Arbeitsalltag beschäftigen durfte. Das Ergebnis meiner Arbeit waren meist Inhalte welche den Erstkontakt mit Airlines unterstützten. In meiner Zeit im Vertrieb konnten wir mit unseren Bestrebungen den Kontakt zu Airlines auf der ganzen Welt aufbauen.  

Neben der Akquise neuer Airlines zählen auch die Betreuung von Bestandskunden und die gemeinsame Vermarktung zu den Aufgaben des Vertriebes. In diesem Aufgabenbereich durfte ich verschiedene Aufgaben übernehmen und begleiten, angefangen bei der Erstellung einer Broschüre zum Flughafen Frankfurt, über die selbstständige Organisation von Flughafenführungen oder die Gestaltung von Werbegeschenken.

Der Spaß kam in dieser Betriebsphase daher definitiv nicht zu kurz. In besonderer Erinnerung wird mir die Tomorrowland-Veranstaltung bleiben, welche ich begleiten und unterstützen durfte. Zu diesem Event wurde ein Flugzeug mit einer Themenlackierung zu dem weltberühmten Festival gestaltet, welches nach Frankfurt flog um dort anreisende Gäste abzuholen. Am Gate wartete eine Party mit bekannten DJs, Verkleidungen, Catering und Lichtshow. Die Gelegenheit hieran teilzuhaben, tröstete über die Tatsache hinweg, nicht in das Flugzeug zum Tomorrowland einsteigen zu dürfen.

Der direkte Kontakt zu neuen und bekannten Airlines war das Highlight dieser Betriebsphase. Ich hatte die Chance, besondere Einblicke zu gewinnen und so die Ansichten der Airlines und deren Bedürfnisse besser zu verstehen. Von dieser Erfahrung werde ich in meiner Zeit am Flughafen stark profitieren und auch auf meinen Privatreisen sehe ich die Welt nun mit anderen Augen. 

Für mich geht es Mitte Oktober an der Frankfurt University of Applied Sciences weiter und ich kann mich auf eine weitere Betriebsphase im kommenden Jahr freuen, bevor sich das duale Studium langsam dem Ende nähert.

Tomorrowland im Terminal

Die unterschiedlichsten Airlines starten und landen auf unserem Flughafen.


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Hallo liebe Leserinnen und Leser,

während Franziska ihren dritten Betrieblichen Studienabschnitt am Flughafen Xi'an in China verbracht hat, sind einige ihrer Kommilitonen am Frankfurter Flughafen verblieben. Mein Name ist Larissa Friedrich und ich studiere gemeinsam mit Franziska Luftverkehrsmanagement bei Fraport in Kooperation mit der Frankfurt University of Applied Sciences und ich habe meinen Betrieblichen Studienabschnitt in Frankfurt verbracht.

Bei Fraport gibt es eine Vielzahl von Abteilungen und Aufgabenbereichen, die man während der drei Monate, die man pro Semester im Betrieb ist, kennenlernen kann. Ich habe die vergangene Praxisphase bei BVD-IG verbracht. Diese Abteilung kümmert sich um den Gepäckprozess am Frankfurter Flughafen.

 

Jeden Morgen auf dem Weg zum Büro durch die Sicherheitskontrolle zu gehen und an Flugzeugen vorbeizulaufen, vermittelt einem dieses wundervolle Flughafen-Gefühl, das man sich vom Studiengang Luftverkehrsmanagement erhofft. Mit Kerosinduft in der Nase den Gepäckprozess zu bearbeiten, zählt zu meinen Highlights in den bisherigen Erfahrungen bei Fraport.

Mein Projekt bei BVD-IG war ein gesonderter Gepäckprozess für Koffer, die eine geringe Umsteigezeit am Flughafen haben. Diesen Prozess habe ich gemeinsam mit meinen Kollegen in der Abteilung bearbeitet und anschließend auf Optimierungsmöglichkeiten untersucht. Dabei wurde ich sehr nett betreut. Zur gleichen Zeit war ein weiterer Luftverkehrsmanagementstudent eines jüngeren Semesters in der Abteilung eingesetzt. Es war schön, dadurch einen bereits bekannten Kollegen und stets eine Verabredung für die Kantine zu haben.

 

Jetzt bin ich wieder an der Uni und mache mich gleich auf den Weg zu meinen Vorlesungen des vierten Semesters. Die Zeit seit dem Beginn des Studiums ist so schnell vergangen, dass es mir so vorkommt, als hätte ich erst vorgestern meine tollen Kommilitonen kennengelernt und meine ersten Schritte im Arbeitsleben von Fraport gemacht.


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Liebe Leserinnen und Leser,

der erste Eintrag unseres LVM-2014-Azubi-Blogs beginnt gleich am anderen Ende der Nordhalbkugel. Dorthin hat es meine Mitstudentin Mailin und mich für den dritten Betrieblichen Studienabschnitt unseres Luftverkehrsmanagement-Studiums verschlagen. Zwei Tage nach der letzten Klausur des dritten Semesters an der Hochschule hieß es für uns: Ab ins Flugzeug und rein ins Abenteuer!

Die Fraport AG ist Teilhaber des Joint Venture Xi'an Xianyang International Airport Co., Ltd. und entsendet somit immer wieder Mitarbeiter, Azubis und Trainees an den Flughafen in Xi'an. Die chinesischen Mitarbeiter hier warteten bereits auf unsere Mithilfe. Unsere Aufgabe vor Ort besteht darin, mit der Rechtsabteilung und anderen an der Erstellung von Verträgen beteiligten Abteilungen Anforderungen an ein Contract Management System auszuarbeiten. 

Voller großer Erwartungen kamen wir also an unserem neuen Arbeitsplatz, dem Flughafen, an. Bereits die Fahrt vom Flughafen zum Appartement war abenteuerlich, denn in China gelten andere Verkehrsregeln als in Deutschland - frei nach dem Motto: Der Stärkere gewinnt!

Die Betreuung durch einen der beiden deutschen Fraport-Mitarbeiter half uns in den ersten Tagen sehr, uns in unseren neuen Alltag in Asien einzuleben. Viele Dinge laufen hier eindeutig etwas anders als in der Heimat Frankfurt. Wer nicht weiß, an welcher Straßenecke man das Monatsticket für den Flughafenbus bekommt, sucht vergebens... Er stellte uns auch seine chinesischen Kollegen vor, die uns mit offenen Armen empfangen haben.

Nachdem wir uns an den ersten Arbeitstagen in unserem Büro eingerichtet hatten und alle administrativen Herausforderungen gemeistert waren, wurden wir vom zweiten deutschen Fraport-Mitarbeiter, dem Chief Officer Operations, durch den Flughafen geführt. Da er das neue Terminal 3 bereits mitaufgebaut hat, konnte er uns viel über die Entstehung erzählen und hatte auch die eine oder andere Anekdote parat.

Auch unser Projekt nahm bereits in der ersten Woche Formen an. Wir lernten den Leiter der Abteilung für Planung und Entwicklung kennen, der schlussendlich das größte Interesse an unseren Projektergebnissen haben würde. Außerdem wurden wir unserem Projektmanager, dem für die Verträge zuständigen Mitarbeiter der Rechtsabteilung, vorgestellt. Wir konnten uns somit bereits einen ersten Überblick über die bei der Xi’an Xianyang International Airport Co., Ltd. angewandten Prozesse machen, die mit der Erstellung und Verwaltung von Verträgen einhergehen.

Alltägliche Dinge wie die mittaglichen Kantinenbesuche sind bei der Arbeit an einem chinesischen Flughafen natürlich nicht mit den Kantinenbesuchen an der Heimatbasis Frankfurt zu vergleichen. Wenn man allerdings erst einmal die Namen der Gerichte verinnerlicht und die verschiedenen Theken auskundschaftet hat, kann man sich jedoch auch an das chinesische Kantinentreiben gewöhnen. Die handgemachten Nudeln und maultaschenähnlichen „Chautze“ werden wir in Frankfurt bestimmt vermissen.

Doch natürlich besteht unser Leben hier nicht nur aus Arbeit. Die ersten 5 Wochen unseres Aufenthaltes in Xi’an teilten wir mit India, einer Auszubildenden zur Luftverkehrskauffrau. Die ersten Abende verbrachten wir unter Anderem damit, sie und, Xi'an, unsere neue Heimat auf Zeit, besser kennenzulernen.

Ein absolutes Highlight der xianesischen Innenstadt ist definitiv die Muslim Street – eine Straße gefüllt mit Straßenständen, an denen man als Europäer den einen oder anderen Schock erlebt. Besonders im Straßengetümmel waren natürlich dank unserem westlichen Aussehen in einer Provinzstadt wie Xi’an (mit „nur“ rund 9 Millionen Einwohnern) bereits vom ersten Tag an ein wahrer Hingucker. Während wir die Stände und das Essen fotografieren, dienen wir dem einen oder anderen Chinesen selbst auch als Fotomotiv.

Bereits am ersten Wochenende besuchten wir die Sehenswürdigkeit schlechthin rund um Xi’an: Die Terrakottaarmee. Atemberaubend, was man unter der Erde so alles finden kann. Auch Glocken- und Trommelturm im Zentrum Xi'ans wurden bei eisigen Temperaturen bereits an diesem Wochenende erklommen.

Von unserem Betreuer hatten wir bereits bei unserem ersten Treffen in Frankfurt erfahren, dass in China Neujahr nach dem Mondkalender erst im Februar gefeiert wird. Diese Zeit ist für die Einheimischen wie Weihnachten und Silvester zusammen und die einzige lange Aneinanderreihung von Feiertagen. Zwischen zwei 6-Tage-Arbeitswochen (Montag bis Samstag und Sonntag bis Freitag) liegen also einige Tage, in denen wir die Chance haben würden, noch mehr von China zu sehen. Also stiegen wir an Chinesisch „Silvester“ ins Flugzeug und machten uns auf den Weg nach Peking. Die nächsten Highlights des Land des Lächelns die Verbotene Stadt, die Chinesische Mauer und der Sommerpalast konnten wir dort während unserer freien Woche bewundern.

Doch nicht nur die von Ausflügen geprägten freien Tage und Wochenenden bieten jede Menge Abenteuer. Bereits ein einfaches Abendessen in einem chinesischen Restaurant oder ein Einkauf im Supermarkt sind hier von vielen Überraschungen geprägt. Heute ist die Hälfte unseres Aufenthaltes vorbei und noch wird es uns nicht langweilig. In und um Xi’an gibt es für uns immer noch Einiges zu entdecken!

Das Treiben auf der Muslim Street

Unser Besuch auf der Mauer


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