Geschrieben von Beatrice – Luftverkehrskauffrau am Donnerstag, 27. April 2017 um 8:40 Uhr

 

 

Hallo liebe Leserinnen und Leser,

 

heute geht es hier mal nicht um die Arbeit, sondern um den Betriebssport! Während unserer ersten Woche hier bei Fraport, die wir ja auf der Ronneburg verbracht haben, stand auch das Thema Sport auf dem Programm. Fraport hat eine große Auswahl von Betriebssportarten, sodass ich sehr schnell etwas gefunden habe, was mich interessiert hat – Badminton! Als ich in meiner ersten Abteilung, dem Gesundheitsmanagement war, habe ich mich natürlich darüber informiert und herausgefunden, dass eine Kollegin selbst Badminton spielt. Sie hat mich dann gleich mal mit zum Training genommen, sodass ich das Team kennengelernt habe und was soll ich sagen? Seitdem bin ich nun regelmäßig dabei und es macht mir echt viel Spaß!

Wer aber keine Lust auf Badminton hat, der kann sich natürlich auch eine der anderen 20 Betriebssportgruppen aussuchen und dort mitmachen. smile

 

Neujahrsturnier der Badminton Betriebssportgruppe


 

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Geschrieben von Beatrice – Luftverkehrskauffrau am Freitag, 31. März 2017 in Ausbildung Luftverkehrskaufmann/- frau um 10:03 Uhr

 

 

Dober dan liebe Leserinnen und Leser,

 

das letzte Mal gemeldet habe ich mich ja vor über einem halben Jahr, also gibt es eine ganze Menge zu erzählen! Beginnen wir doch direkt mit dem spannendsten Teil der letzten Monate: das Auslandspraktikum! Ziemlich kurzfristig stand Anfang August fest, dass ich mit meiner Kollegin Jasmin im September für sechs Wochen nach Slowenien gehen würde. Einen Monat hatten wir Zeit um alles zu organisieren. Das hieß für uns: Flug buchen, Wohnung suchen, Mietwagen buchen, und vieles mehr. Mitte September ging es für uns dann mit einem kleinen Airbus A319 nach Ljubljana. Unsere Wohnung hatten wir mitten in der Stadt, sodass wir jeden Morgen zum Flughafen gependelt sind. Dort haben wir viel im Bereich Marketing gearbeitet und geholfen die Website und auch die sozialen Medien der Fraport Aviation Academy mit auf zu bauen. Es war toll, sechs Wochen lang in ein anderes Unternehmen schnuppern zu können und man hat viel über das Land, die Kultur und die Menschen gelernt. Da wir am Wochenende frei hatten, haben wir die Chance natürlich genutzt, um Slowenien kennenzulernen.  Wir sind an die Küste gefahren, haben eine Tropfsteinhöhle besucht und sind ganz nebenbei auch nach Österreich, Kroatien und Italien gefahren. Das hört sich vielleicht verrückt an, aber es sind nur 1-2 Stunden in die Nachbarländer und das geht mit einem Auto ja schnell.

Viel zu schnell gingen auch die sechs Wochen um, sodass wir Ende Oktober schon wieder zurück nach Deutschland mussten, wo die Berufsschule auf uns gewartet hat. (Wir wären ja viel lieber dort geblieben!) Aber trotzdem war es schön, nach der langen Zeit unsere Klasse wieder zu sehen. Bis Weihnachten hatten wir Berufsschule und in dieser Zeit hatten wir Fächer wie „wirtschaftliche Grundtatbestände“ oder „Operations“ und wie jeden Block: „Spanisch“.

Nach diesem Block, ging es für die meisten von uns in den Weihnachtsurlaub. Ich selbst habe noch eine Woche bei PSL-PR gearbeitet und dort bei der Auswertung der Mitarbeiterumfrage geholfen.

Nach meinem Urlaub ging es für mich dann zu FTU-WI, also zum Flugbetriebs- und Terminalmanagement und Unternehmenssicherheit im Bereich IT-Management. Dort geht es zu Beispiel um das Thema Apps und wie diese genutzt und entwickelt werden können. Ich selbst habe mich mit einer Sprachsteuerung befasst, was wirklich sehr interessant war. Da ich bei FTU-WI relativ lange war, ging es danach direkt wieder in den 4.Block der Berufsschule und direkt in die Zwischenprüfung!

Ja, wir sind schon eineinhalb Jahre dabei und mussten nun zeigen, was wir können! Anfang März ging es für zwei Stunden zur IHK, wo wir insgesamt 50 Fragen beantworten mussten. Mit dabei waren Fragen rund um die Themen Rechnungswesen, Flugzeugtypen oder Geografie. In ein paar Wochen fangen wir dann auch schon an für die Abschlussprüfung zu lernen.

 

Hier ein paar Bilder aus Slowenien:

 

Flughafen von Ljubljana

 

Die Innenstadt von Ljubljana mit Blick auf die Drei Brücken

 

 

Der Blick von der Besucherterrasse auf die Einfahrt zum Terminal


 

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Geschrieben von Marco am Dienstag, 21. März 2017 in Ausbildung Luftverkehrskaufmann/- frau um 22:17 Uhr

 

 

Hallo liebe Leserinnen und Leser,

seit meinem letzten Eintrag ist einige Zeit vergangen. Ich habe viel erlebt und auch viel gelernt!
Wir "Luftis" hatten unseren ersten Schulblock in der Julius-Leber-Schule in Frankfurt und im Anschluss durchliefen wir eine interne dreiwöchige Seminarwoche, in der wir viele verschiedene Dinge gelernt haben.
Lucie wird euch in ihrem nächsten Blog mehr davon berichten und die erlebten Ereignisse wiedergeben.

Ich möchte euch heute von der Vorfeldaufsicht und dem VIP-Service berichten.

Zunächst mal eine kurze Erklärung, was die Vorfeldaufsicht ist und welche Aufgaben sie behandelt:
Die sogenannten "Apron Controller" erledigen den gleichen Job wie die Fluglotsen im Tower der Deutschen Flugsicherung (DFS) - jedoch gibt es einen Unterschied: Wenn sich das Flugzeug noch in der Luft befindet, liegt es unter der Leitung der DFS. Sobald es jedoch den Boden berührt, übernimmt unsere Vorfeldaufsicht die Lotsung.
Das ist zum Beispiel eine Aufgabe des Apron Controllers, das sogenannte "taxyway control". Der Mitarbeiter nimmt Kontakt zu den Piloten auf, die entweder gerade gelandet sind oder bald starten werden. Danach lotst er sie über die Rollwege auf die richtige Position, bzw. Startbahn.

Eine weitere Aufgabe ist das "pushback control". Hier steht der Lotse mit den Pushback-Fahrern am Boden in ständigem Funkverkehr. Sobald ein Pilot alle Start-Check-Listen durchgegangen ist und die Türen geschlossen sind, funkt er den Tower an und bittet um einen Pushback - denn wie wir alle wissen, können Flugzeuge nicht rückwärts fahren wink. Der Tower gibt dann dem "Pusher" das Signal, dass er mit dem pushen beginnen kann und das Flugzeug aus der Position drücken kann.
Außerdem werden viele Flugzeuge die aktuell nicht benötigt werden auf der Südseite des Flughafens geparkt. Die Flieger werden mit Hilfe eines Pushback-Fahrzeuges dorthin gezogen. Dies ist für die Airlines um einiges billiger, denn somit sparen sie das Kerosin und Personalkosten, da keine Triebwerke eingeschaltet sind und da kein Pilot in der Maschine sitzt.

Außerdem gibt es noch einen Apron Controller, der in ständigem Funkverkehr mit den Follow-Me-Fahrzeugen ist. Diese lotsen Flugzeuge oder Schlepper-Fahrer am Boden. Genaueres über die Aufgaben eines Follow-Me könnt ihr in Lucies letztem Eintrag lesen.

Hier seht ihr ein paar Eindrücke aus dem Kontrollturm Ost

mit Blick auf Gatehof C und B
Aussicht auf den Innenhof der Positionen C und B


Aussicht Richtung Terminal 2 Halle D
 

Nun berichte ich euch noch etwas vom VIP-Service, beziehungsweise der neuen VIP-Lounge in B.

Die Lounge ist offiziell seit Januar diesen Jahres geöffent. Sie gibt den Passagieren ein exlusiven Rückzugsort, an dem man sich vor seinem Flug noch mal richtig entspannen und verwöhnen lassen kann. Auf einer Größe von 1.300 Quadratmetern finden die Gäste ihre Ruhe.

Hier seht ihr einen kleinen Einblick in die neue Lounge:

Für die Lounge wurde neuer Imagefilm von Starfotograph und Regisseur Mayk Azzato gedreht. In der Hauptrolle spielten Hollywoodschauspieler Ray Stevenson, der aus mehren Filmen wie Transporter, Die drei Muskettiere, Dexter, etc. bekannt ist und der deutsche Schauspieler Ralf Bauer.
Natürlich muss man die Premiere eines solchen Werkes stolz feiern - und genau das tat wir!
Wir Luftis durfen den VIP-Service bei der Premiere unterstützen!

Geladen waren prominente Gäste, wie Dschungelkönig Marc Terenzi, Germanys Next Topmodel Hana Nitsche und Yvonne Schroeder und Stardesigner Andre Borchers.
Die Gäste wurden im daVinci Haus empfangen und danach mit Bussen über das Vorfeld begleitet. Denn genau hier fand die Präsentation des neuen Filmes statt.
Auf der Position B42 wurde der Film "The Lounge" auf einer 30 Quadratmeter großen LED-Leinwand gezeigt - im Hintergrund lief der normale Flughafenbetrieb weiter! Eine atemberaubende Atmosphäre.


daVinci Haus im Südosten des Flughafens (nähe Luftbrückendenkmal)


v. links: Ralf Bauer, Mayk Azzato, Ray Stevenson - Quelle: http://vip.frankfurt-airport.com/de/presse/


Die Tribüne für die geladenen Gäste auf Position B42 - Quelle: http://vip.frankfurt-airport.com/de/presse/


Spektakulär und ebenso glamourös ging es danach weiter. Die Gäste wurden in die neu eröffnete Lounge eingeladen, um sich mit den neuen Räumlichkeiten vertraut zu machen. 
Mein persönliches Highlight am Abend war die Live-Musik - gemixt von dem Schweizer House-Dj Mike Candys. Die Gäste feierten bis spät in den Abend und genossen ihre Zeit in unserer neuen Lounge.

Hier seht ihr den Image-Film.


v. links: Yvonne Schröder, Anastassija Makarenko und Hana Nitsche (alle Models)
Quelle: http://www.bild.de/regional/frankfurt/model/frauen-power-in-frankfurt-50878970.bild.html


Dschungelkönig Marc Terenzi mit Moderatorin Anke Seeling
Quelle: http://www.bild.de/regional/frankfurt/model/frauen-power-in-frankfurt-50878970.bild.html


Wie ihr seht, ist die Ausbildung zum Luftverkehrskaufmann ziemlich interessant.
Am einen Tag befindet ihr euch am Check-In-Schalter und wünscht dem Passagier einen schönen Flug, am anderen Tag seid ihr auf dem Vorfeld eingesetzt und fertigt den Flieger ab und am dritten Tag sitzt ihr neben einem Hollywoodschauspieler, dem Dschungelkönig und anderen Promis auf der Couch und quatscht über den Alltag.

Ich hoffe ich konnte euch einen kleinen Einblick in meine Welt geben!
Falls ihr Fragen habt, könnt ihr sie gerne in den Kommentaren stellen.

Ich werde mich nach meinem Einsatz bei den Ground-Services wieder melden und euch mit genügend Bildern versorgen!

Liebe Grüße

Marco


 

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Geschrieben von Dennis - Bachelor of Arts Luftverkehrsmanagement am Montag, 13. Februar 2017 um 8:29 Uhr

 

 

Hallo liebe Leserinnen und Leser,

es ist wieder einige Zeit vergangen, seitdem ich das letzte Mal von mir hören lassen habe - es ist viel passiert!

Ein kurzer Rückblick: Nach meiner ersten betrieblichen Studienphase in der Vorfeldkontrolle, von dem ich Euch berichtet habe, ging es wieder pünktlich zurück an die Hochschule zum Beginn unserer zweiten Theoriephase. Module des zweiten Semesters waren u.a. Mikroökonomik, Aviation English oder auch Luftverkehrsrecht. Während meines zweiten Praxisabschnitts, auf den ich ebenfalls sehr gerne zurückblicke, durfte ich dann drei Monate das Innovationsmanagement von Fraport kennenlernen. Hier sitzen viele kluge und kreative Köpfe, die sich jeden Tag aufs Neue die Frage stellen: "Wie sieht unser Flughafen von morgen aus?". Hier ist keine Idee zu abwegig.. ! Unser drittes Semester an der Hochschule stand dann im Zeichen von Makroöknomik, Rechnungswesen und Statistik, aber auch das ist jetzt geschafft!

Seit zwei Wochen bin ich wieder im Unternehmen und absolviere zurzeit meine dritte Praxisphase, dieses Mal bei der Unternehmenskommunikation in der Abteilung "Politische Kommunikation". Die Politik ist nicht nur in unserem Alltag ein ständiger Begleiter, sondern auch für Konzerne wie die Fraport AG und allgegenwärtig. Somit zählen beispielsweise die Arbeit in Intessensvertretungen wie dem Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft aber auch Sponsoringaktivitäten in der Region zur täglichen Arbeit. Dazu sicher zu gegebener Zeit mehr.. !

Auch wenn mir mein Bürofenster keine Aussicht mehr auf den Apron bieten kann, so ergibt sich für mich dennoch an der ein oder anderen Stelle die Möglichkeit, den Flugzeugen noch einmal richtig nah sein zu können. Am 17.02.17 besuchte uns die erste A350 der Lufthansa in Frankfurt und wohl auch zum letzten Mal - stationiert wird die A350-Flotte (leider) am Flughafen München. Diese Chance nutzen Kollegen und ich im Rahmen eines offiziellen Termins, um uns den Vogel aus der Nähe ansehen zu können. Und was soll ich sagen - ich bin begeistert! Leider gibt es momentan Probleme mit dem Einfügen von Bildern, ich reiche sie Euch aber gene nach..

Bis zum nächsten Mal,

Dennis


 

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Geschrieben von Lucie am Mittwoch, 14. Dezember 2016 in Ausbildung Luftverkehrskaufmann/- frau um 15:34 Uhr

 

 

Liebe Leserinnen und Leser,

 

ich heiße Lucie, bin 18 Jahre alt und habe im September 2016 meine Ausbildung zur Luftverkehrskauffrau bei der Fraport AG begonnen.

 

Nun bin ich schon einige Wochen im Unternehmen und habe viel über meine erste Zeit zu berichten.

 

Nach den Einführungstagen und der gemeinsamen Fahrt aller Auszubildenden und Ausbildungsverantwortlichen auf die Ronneburg und den ersten Lehrgängen, ging es für uns Luftverkehrskauffleute zum ersten Mal in die Abteilungen.

 

Meine erste Abteilung war der Flugbetrieb, genauer gesagt die Vorfeldaufsicht und Follow-Me-Services.

 

 

Dieser Bereich ist unter anderem für das Einlotsen, Einwiesen und Abstellen von Flugzeugen und für die Überwachung der Verkehrsregeln auf dem Vorfeld zuständig. Außerdem führen sie Brandschutz- und Ausweiskontrollen auf dem Vorfeld durch. Das Begleiten und Absichern von Schlepp- und Anlassvorgänge bei Flugzeugen gehört ebenfalls zu ihren Aufgaben. Damit die Mitarbeiter genau wissen, wo sie sich am Flughafen befinden und wo die einzelnen "Parkplätze" der Flugzeuge sind, liegt in jedem Follow-Me Fahrzeug ein Positionen-Handbuch bereit. Da die Handbücher veraltet waren, war es meine Aufgabe alle Positionen in einem bestimmten Programm rauszusuchen, auszudrucken und die Positionen-Handbücher für jedes Einsatzfahrzeug zu erneuern. Ich durfte außerdem oft mit den Follow-Me mitfahren und habe gute Einblicke in das tägliche Arbeitsumfeld bekommen.

 

    

Follow-Me Einsatzfahrzeuge

 

Nach drei Wochen im Flugbetrieb ging es für mich zum Vergabemanagement, das zum Bereich Zentraler Einkauf und Bauvergabe gehört. Das Vergabemanagement ist das zentrale Vergabebüro der Fraport AG und zuständig für die elektronische Ausschreibung und Vergabe von Bauleistungen und Bauinstandhaltungsleistungen, sowie Einkaufs- und Planerleistungen, welche europaweit ausgeschrieben werden. Durch das Vergabemanagement wird sichergestellt, dass alle Bauvorhaben sowie europaweiten Planungs-, Dienst- und Lieferleistungen am Flughafen ordungsgemäß ausgeschrieben werden und zum Beispiel ein Bauauftrag am Flughafen Frankfurt in einem fairen und rechtmäßigen Prozess vergeben wird. Während meines Ducrhlaufes lernte ich die Prozessabläufe für die Ausschreibung von Bauvorhaben kennen und konnte selbstständig im Tagesgeschäft mitarbeiten. Zu meinen Aufgaben gehörten beispielsweise das Anlegen von Ausschreibungen auf verschiedenen Plattformen und deren Veröffentlichung. Außerdem war ich Protokollantin bei der Angebotsöffnung und prüfte Angebote rechnerisch.

 

Mitte November besuchten wir "Luftis" dann eine Woche lang einen Flight-Operations Lehrgang. In dem Lehrgang lernten wir die Grundlagen der Navigation im Luftverkehr kennen und lernten Navigationskarten lesen. Grundlagen der Flugwetterkunde standen auf dem Lehr-Programm, dabei entschlüsselten wir Wettermeldungen und erfuhren wetterbedingte Fluggefahren. Außerdem nahmen wir die Organisation der Luftfahrt durch. Wir lernten die Grundlagen der Flugdurchführungsplanung kennen und erstellten selbst einen Flugplan mit relevanten Daten wie die Streckenführung, die Flugzeitberechnung und die Kraftstoffmengenberechnung. Besondere Erlebnisse während des Lehrgangs waren unsere Exkursionen zum Flugsimulator, zur Wetterstation des Deutschen Wetterdienstes am Flughafen Frankfurt und die Besichtigung einer Boeing 737, wo wir zur Probe einen Flugplan in das Flight-Management System eingeben durften.

 

In meinem jetzigen Ausbildungsbereich bei den Bodenverkehrsdiensten finde ich viele Inhalte aus den Lehrgängen wieder und habe durch unsere Lehrgänge schon gute Kenntnisse. Momentan lerne ich die Tätigkeiten eines Ramp Agenten kennen. Die Ramp Agenten arbeiten auf dem Vorfeld und sind die Ansprechpartner der Gepäckabfertigung, der Crew im Flugzeug und der Mitarbeiter am Gate und der Airlines. Sie kontrollieren die Be- und Ausladung von Fracht und Gepäck, kommunizieren mit Airlines und Stationen, stellen der Crew Flugdokumente bereit und nehmen diese auch wieder entgegen. Sie leisten außerdem den Walk-Out Assistance, dabei kommuninizieren sie mit dem Flugkapitän während des Schleppvorgangs. Ich durfte in meinem Durchlauf auch schon kontrollieren, ob die Container und Paletten für einen rausgehenden Flug vollständig sind. Die Ramp Agenten arbeiten im Schichtdienst, sodass ich ebenfalls für vier Wochen in einer festen Schicht mitarbeite. Die Schichtarbeit ist eine ganz neue Erfahrung für mich und ich finde es gut, da wir Luftverkehrskaufleute so einen genauen Eindruck von der Arbeit bei den Bodenverkehrsdiensten und der eines Ramp Agenten erhalten. Die letzten beiden Tagen meines Durchlaufes in der Abteilung werde ich bei den Load Controllern verbringen, diese erstellen Ladepläne für Flugzeuge.

 

Das waren meine ersten Wochen bei der Fraport AG und ich hoffe, dass ich Euch einen guten Einblick in die Ausbildung geben konnte.

 

Ich wünsche Euch schöne Weihnachten und freue mich, wenn Ihr auch meinen nächsten Eintrag lest.

 

Bis bald und liebe Grüße

 

Eure

 

Lucie


 

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