Geschrieben von Nico - Mechatroniker KIS am Mittwoch, 16. Juli 2008 um 16:26 Uhr

 

 

Hallo, mein Name ist Nicolai Roth, ich bin Mechatroniker-Azubi und werde dir immer wieder neue Nachrichten und Bilder aus meiner laufenenden Ausbildung präsentieren. Ich hoffe, du kannst dadurch einen Blick auf das Leben der Auszubildenden bei der Fraport werfen. Vielleicht ermutigt es dich, dass du dich um einen Ausbildungsplatz bewirbst. Wenn du dann im Vorstellungsgespräch angibst, dass du dich hier schon "ausgiebig"  informiert hast, bist du praktisch schon eingestellt. Wink

 

 


 

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Geschrieben von Nico - Mechatroniker KIS am Montag, 14. Juli 2008 in Outside FRA um 16:40 Uhr

 

 

Einige Sehenwerte Bilder der Imaginata-Ausstellung in Jena
img_1337_400 In diesem Haus laufen selbst Murmeln die Wände rauf
img_1351_400 Ein Nebel-Ring leider etwas schwer zu erkennen, entstand durch eine große Trommel in deren Boden ein Loch eingebracht wurde
img_1357_400 Aus mehreren unterschiedlich großen Quadraten muss ein Einziges zusammengesetzt werden
   
Man kennt es, wenn man eine Münze auf einem Tisch anschnippt, sie dreht sich daraufhin sehr lange. Dieser Hohlring befindet sich auf einem gewölbten Metalltisch, wodurch der Effekt verstärkt wurde, so dass der Ring sich Minuten lang drehte... img_1359_400
Ein Gang mit Laserschranken, den es in Rekordtempo zu überwinden gilt img_1368_400
Diesen Effekt kennt ihr bestimmt aus dem Fernsehen... ich bin nicht wirklich SO GROß
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tuschelmuschel2_400 Das ist die so genannte Tuschel-Muschel, ein halb-kugeliger Raum, der oben offen ist. Der Schall wandert an den Wänden entlang, so dass man jedes Gespräch innerhalb der Kuppel belauschen kann. Dieser Effekt tritt auch in der Kuppel des Kapitols in Washington auf.

 

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Geschrieben von Nico - Mechatroniker KIS am Freitag, 11. Juli 2008 um 18:37 Uhr

 

 

Zusammen mit den Konstruktionsmechanikern und Mechatronikern des 1. Lehrjahres, sind wir per Reisebus nach Jena gedüst. Über drei Tage sind wir im Jugendgästehaus der Universitätsstadt untergebracht gewesen und besuchten unteranderem die Imaginata, das Ausbildungszentrum der Carl-Zeiss-Werke, sowie das optische Museum der Stadt.

 

@Mittwoch: Besuch der Imaginata

Die Imaginata ist ein großes Gelände auf dem physikalische und optische Experimente draußen, wie drinnen, aufgebaut sind. Diese fordern die Vorstellungkraft jedes Besuchers heraus.

Wir wurden durch die verschiedenen Abschnitte des Geländes geführt und an den einzelnen Stationen wurden Aufgaben/Rätsel gestellt, die einem den Verstand rauben.

Manche waren so verzwickt, dass sie nur mit Hilfe der allwissenden Imaginata-Führerin gelöst werden konnten. Von Kugeln, die trotz Schwerkraft auf einer Schräge in die Höhe rollen; optischen Täuschungen; frei schwebenden Brücken bis hin zu Räumen in denen alles schwarz-weiß erscheint, war alles vertreten.

wer_ist_hier_der_grte_400

(optische Täuschung: Wer ist der Größere?)

 

Es war ein riesen Spaß sich einmal um den Verstand bringen zu lassen und dann durch Kombinations- und Vorstellungsvermögen doch noch auf die Lösung zu kommen. Zu Dutzenden quetschten wir uns durch ein schwarzes Labyrinth, welches nur durch Fühlen der Umgebung zu bewältigen war. Was einfach klingt, lässt einen schön ins Schwitzen kommen.

 

@Donnerstag: Optisches Museum

Im Optischen Museum der Stadt, durften wir die originalgetreue Nachbildung der Werkstatt von Carl Zeiss (Mechaniker und Optiker; 1816-1888) betreten. Uns wurde vieles über Carl Zeiss selbst und seine Firma erzählt, wie z.B. die Azubis damals Lehrgeld zahlen mussten (keine Angst Fraport muss nicht mehr bezahlt werden).

Die Linsen, die Zeiss für seine Mikroskope benötigte, wurden zu Beginn nicht unter Verwendung von großen Rechnungen mit Brechungswinkel und Oberflächenwölbung hergestellt. Vielmehr wurde auf dem Prinzip "Try and Error" gearbeitet, Linsen werden einfach so lange geschliffen, bis sie passen. Dieses Verfahren wird in Jena auch als "Pröbeln" bezeichnet, was so viel bedeutet wie "viele erfolglose Versuche anstellen". So schaffte es Zeiss in den ersten Jahren auf ein Jahresgehalt von "ganzen" 4 Mikroskopen. Ich war begeistert, dass hätte ich bestimmt auch geschafft.

 

In den nächsten Wochen werde ich diesen Bericht noch mit ein paar tollen Bildern aufpeppen und über die doch riesige Ausbildungswerkstatt berichten. Schreibt aber schon jetzt eure Kommentare! Gruß Nico

 

 


 

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