Geschrieben von Marco am Mittwoch, 16. November 2016 in Ausbildung Luftverkehrskaufmann/- frau um 15:24 Uhr

 

 

Hallo liebe Leser und Leserinnen,

bevor ich euch von meinen Eindrücken berichte, stelle ich mich erstmal vor: mein Name ist Marco, ich bin 19 Jahre alt und habe im September 2016 die Ausbildung zum Luftverkehrskaufmann bei der Fraport AG begonnen.

Doch ich bin nur einer von vielen!
Die Fraport AG hat in diesem Jahr 104 neue Azubis in 23 verschiedenen Ausbildungs- und Studienberufen eingestellt. 

Hier seht ihr alle neuen Auszubildenden von 2016
Hier seht ihr alle neuen Auszubildenden von 2016
 

Nach den ersten zwei Arbeitstagen, an denen uns das Unternehmen genauer vorgestellt wurde, hieß es nach dem Wochenende: Abfahrt auf die Ronneburg!
Das Programm war super organisiert. Neben verschiedenen Seminaren und Sportabenden gab es auch den berühmtberüchtigten Abschlussabend, an dem viele Mitarbeiter der Fraport AG eingeladen waren. Selbst der Arbeitsdirektor, Michael Müller, ließ sich die Veranstaltung nicht entgehen. 
In unserer Freizeit hatten wir die Chance einige Kollegen der anderen Berufsgruppen kennen zu lernen.


Das war eine kleine Bühnenshow von uns Luftis
 

Nach der erfolgreichen Kennenlernwoche auf der Ronneburg hatten wir "Luftis" einen EDV-Lehrgang und einen Ground-Handling-Lehrgang, wobei wir das erste Mal mit unseren zukünftigen Tätigkeiten in Verbindung gebracht wurden. Wir besichtigten das Vorfeld, die Gepäckabfertigung und schauten uns die Beladung einer MD-11 der Lufthansa und eine Boeing 777 der Korean Air an.


Das einzige Flugzeug in Frankfurt mit drei Triebwerken


Das wunderschöne Cockpit!
Das Cockpit einer McDonnell Douglas MD-11


Nun durfte jeder die Reise in seine erste Abteilung antreten.
Ich konnte das Gesundheitsmanagement für vier Wochen unterstützen, wobei ich verschiedene Projekte mitorganisieren und durchführen durfte. Beginnend bei berufsspezifischen Gesundheitsworkshops bis hin zum Azubi-Sicherheitstag, an dem ich dann natürlich auch selbst teilnahm.

Die vier Wochen vergingen wie im Flug und somit stand bereits die zweite Abteilung für mich an.
Ich durfte verschiedene operative Bereiche von FTU (Flug- und Terminalbetrieb, Unternehmenssicherheit) besuchen und die Mitarbeiter tatkräftig unterstützen.

Am ersten Tag konnte ich in das Reinigungsmanagement im Terminal einblicken. Alle Passagiere sollen sich am Frankfurter Flughafen wohlfühlen und hierfür muss natürlich die Sauberkeit gegeben sein! Meine Kollegin und ich sind die Passagierflächen abgelaufen und haben die wenigen Unsäuberlichkeiten sofort gemeldet, sodass die Flächen schnellstmöglich gereinigt werden.

In den nächsten Tagen begleitete ich den Follow-Me, der die Flugzeuge sicher lotst, einweist, abstellt und für die Überwachung der Verkehrsregeln auf dem Vorfeld zuständig ist. Außerdem durfte ich einen Einblick in das FCC (Fraport Communication Center) werfen, wo alle Anrufe die den Flughafen betreffen bearbeitet werden.
Da unser Flughafen sehr groß ist, gibt es auch viele Passagiere, die ahnungslos im Terminal ihren Check-In Schalter oder Sonstiges suchen. Hierfür gibt es verschiedene Informationsschalter in den Terminals verteilt, die den Passagieren für Fragen zur Verfügung stehen. Hier durfte ich ebenfalls mitwirken und schilderte einer netten, älteren Dame den Weg zu ihrem Gate, sodass sie noch pünktlich an Board gehen konnte um ihren Sohn in Dubai zu besuchen - passend zu unserem Leitbild: Gute Reise - wir sorgen dafür!

Hier seht ihr einen der schönsten Flugzeuge in Frankfurt: Die neue Boeing 747-8i von der Lufthansa
Die neue Boeing 747-8i von der Lufthansa



Mein persönliches Highlight in der Woche war der Einblick in die Verkehrsdatenzentrale, auch bekannt als ACDC (Airside Coordination and Data Center). Hier überwachte ich mit meinen Kollegen den Tagesablauf am Flughafen. Gehen die Flieger pünktlich raus? Ist die Parkposition frei? Falls es zu Verspätungen kommen sollte, muss für das ankommende Flugzeug sofort ein neuer Parkplatz gesucht werden, der natürlich auch abhängig von der Fluggesellschaft, dem Flugzeugtyp und der Flugzeuggröße ist. Neben der Bearbeitung von relevanten Flugplan-, Flugbetriebs- und Flugverlaufsdaten, durfte ich auch die Funksprüche zwischen dem Tower und der Piloten mithören.

Das ist die Aussicht in den Westen vom Flughafen mit Flugsteig A
Das ist die Aussicht in den Westen vom Flughafen mit Flugsteig A


Wie ihr seht, wird es mir am Flughafen auf keinen Fall langweilig!
Jeder Tag ist neu und abwechslungsreich und ich kann euch Eines versichern - die Faszination am Flughafen werdet ihr niemals verlieren!

Falls ihr Fragen habt, könnt ihr sie gerne stellen!
Ansonsten hoffe ich, dass ich euch einen kleinen Einblick in meinen Alltag geben konnte und freue mich schon auf meinen nächsten Blogeintrag für euch!

Luftige Grüße

Euer Marco


 

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Geschrieben von Robin am Montag, 07. November 2016 in Bachelor of Arts Luftverkehrsmanagement um 21:23 Uhr

 

 

Hallo liebe Leserinnen und Leser,

mein Name ist Robin, ich bin 18 Jahre alt und habe im September 2016 das duale Studium B.A. Luftverkehrsmanagement hier bei der Fraport begonnen.

Noch zur Jahreswende 2016 war unklar, wohin es mich nach dem Abi verschlägt. Als ich im Februar den Ausbildungsvertrag in den Händen halten durfte war mir dann klar, wohin die Reise gehen wird. Bereits im April hatten wir „Luftverkehrsmanager“ ein Kennenlerntreffen, um zum Ausbildungsbeginn nicht völlig ins kalte Wasser geworfen zu werden. Einige Monate später stand dann Schlag auf Schlag auch schon mein Umzug von Stuttgart nach Frankfurt vor der Türe und es war an der Zeit, ein neues Kapitel des Lebens zu beginnen. Pünktlich zum 01.09. durfte ich endlich die Kollegen wiedersehen und meinen Flughafenausweis in den Händen halten.

Zunächst einmal stand ein gemeinsames Kennenlerntreffen aller 104 Auszubildenden und dual Studierenden auf dem Programm; gemeinsam mit unseren Ausbildungsverantwortlichen fuhren wir auf die Ronneburg bei Hanau. Dort erwartete uns eine spannende Woche und wir hatten die Möglichkeit, bei einem sportlich-kreativen Programm die Kollegen aus den anderen Ausbildungsberufen kennenzulernen - eine super Chance, da sich dies aufgrund unserer späteren Einsätze nicht mehr so schnell ergibt. Bei der Vorbereitung des Abschlussabends der Ronneburg hatten wir die Möglichkeit, unsere Talente vor einem großen Publikum zu beweisen und so hatte das Programm einen Sketch, eine Quiz- und Tanzshow, sowie musikalische Beiträge zu bieten. Am nächsten Morgen ging es auch schon zurück Richtung Airport und voller Vorfreude waren alle in Hinblick auf die sich anschließenden fünf Einführungswochen. Diese kann man sich wie eine große Flughafenrundfahrt vorstellen.

Sehen konnten wir viele interne Abteilungen, wie zum Beispiel die Airport Security, das Airport- und Terminalmanagement aber auch die Unternehmenskommunikation. Natürlich aber waren wir auch direkt vor Ort in den Terminals, haben uns die Gepäckförderanlage angeschaut, den Flugsteig A-Plus, verschiedene Lounges, aber auch das Perishable Center, die Produktionshallen der LSG Sky Chefs und die Cargo City Süd. Auch mit den Passagieren sind wir direkt in Kontakt gekommen, da wir unsere Kollegen von der FraCares begleiten durften, deren Aufgabe darin besteht, den hilfsbedürftigen Passagieren beiseite zu stehen. Das Highlight der Einführungswochen war aber definitiv unser Einsatz bei den Bodenverkehrsdiensten; Flughafen hautnah.

Beim Ladedienst, bei dem wir verschiedene Flugzeuge wie den Airbus A380 oder die Boeing 747 mit Fracht, Gepäck und Tieren be- und entladen haben, konnten wir viele Kuriositäten entdecken. Mangos aus Südamerika, Fisch aus Island, Rosen aus Äthiopien und Fleisch aus Südafrika; es war neben den Koffern wirklich alles Erdenkliche im Frachtraum der Flieger.

Der Passagierservice gab uns die Möglichkeit, die Vielfalt verschiedener Kulturen, die an Deutschlands größtem Airport zusammenkommen, zu erleben. Neben dem Check-In war es unsere Aufgabe, unsere Passagiere am Gate zu beraten, Rücksprache mit der Crew zu halten, das Boarding vorzubereiten und durchzuführen. Natürlich durften wir uns auch bei verschiedenen Airlines die verschiedenen Reiseklassen in der Kabine sowie das Cockpit besichtigen. Wie im Flug verging die Zeit der Einführungswochen, bevor wir jedoch in die Uni entlassen wurden, stand uns noch eine EDV-Schulung vor uns.

Seit Mitte Oktober heißt es nun wieder lernen: An der Frankfurt University of Applied Sciences werden uns viele Inhalte zu verschiedenen Themen gelehrt. Unser Vorlesungsplan besteht aus den Fächern Personalwesen, Wirtschaftsmathematik, Kompetenzen des Managements, Wirtschaft, Englisch, aber natürlich auch Luftverkehr. In den Vorlesungen sind wir Fraport’ler jedoch nicht alleine. Zusammen mit den anderen „LVMs“, wie man uns in Kurzform nennt, bearbeiten wir gemeinsam Projekte und haben so die Möglichkeit, auch kleine Einblicke in andere Unternehmen der Luftverkehrsbranche zu bekommen.

Da ich jedoch noch nicht so lange in der Uni bin, kann ich euch hierzu noch nicht allzu viel erzählen. Natürlich kommt aber in Kürze auch ein weiterer Beitrag, der sich speziell mit der Uni-Phase beschäftigt.

 

Für Fragen sämtlicher Art könnt ihr gerne die Kommentarfunktion benutzen, ich werde schnellstmöglich antworten.

Bis dahin ganz liebe Grüße vom Airport.

Und... Stay tuned! :D

 

Euer Robin


 

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Geschrieben von Franziska – Bachelor of Arts Luftverkehrsmanagemen am Dienstag, 27. September 2016 um 17:49 Uhr

 

 

Heute berichtet Niklas aus seinem Alltag beim Vertrieb des Frankfurter Flughafens:

 

Hallo liebe Leserinnen und Leser,

ich möchte die Gelegenheit nutzen, um einen kleinen Einblick in meine vierte Betriebsphase am Flughafen Frankfurt zu geben. Die dreimonatige Phase durfte ich bei einem der spannendsten Bereiche der Fraport AG verbringen.

Eingesetzt war ich nach Abteilungen mit operativen und administrativem Fokus seit Juli der Vertriebsabteilung zuständig für das Traffic Development und die Kundenbetreuung. Die Kunden sind in diesem Kontext die Airlines. Ziel ist es, bestehenden und neuen Airlines die Kapazitäten des Flughafens anzubieten und diese von einer Anbindung des Standortes zu überzeugen. Eine spannende Frage die ich mir vor der Zeit stellte war, wie man wohl etwas verkauft, das eigentlich nicht greifbar ist, da es sich erstmal lediglich um die Nutzung des Flughafens handelt. Schnell bekam ich vielseitige Einblicke wie man genau dies erreicht und durfte bereits früh die Neukundenakquise unterstützen. Ich unterstütze die Kollegen bei Potentialanalysen neuer Routen oder neuer Airlines in Frankfurt und konnte so einen Beitrag zu dem angestrebten Verkehrswachstum leisten.  Neben einer Vielzahl an Kennzahlen und Analyse zur Darstellung der Passagiernachfrage, gibt es weiter spannende Fragen die nicht vernachlässigt werden dürfen. Ist die Airline Teil einer Luftfahrtallianz? Besitzt sie Flugzeuge mit denen Frankfurt angeflogen werden kann? Bedient sie bereits die Nachbarflughäfen? Genau das waren die Fragen mit denen ich mich in meinem Arbeitsalltag beschäftigen durfte. Das Ergebnis meiner Arbeit waren meist Inhalte welche den Erstkontakt mit Airlines unterstützten. In meiner Zeit im Vertrieb konnten wir mit unseren Bestrebungen den Kontakt zu Airlines auf der ganzen Welt aufbauen.  

Neben der Akquise neuer Airlines zählen auch die Betreuung von Bestandskunden und die gemeinsame Vermarktung zu den Aufgaben des Vertriebes. In diesem Aufgabenbereich durfte ich verschiedene Aufgaben übernehmen und begleiten, angefangen bei der Erstellung einer Broschüre zum Flughafen Frankfurt, über die selbstständige Organisation von Flughafenführungen oder die Gestaltung von Werbegeschenken.

Der Spaß kam in dieser Betriebsphase daher definitiv nicht zu kurz. In besonderer Erinnerung wird mir die Tomorrowland-Veranstaltung bleiben, welche ich begleiten und unterstützen durfte. Zu diesem Event wurde ein Flugzeug mit einer Themenlackierung zu dem weltberühmten Festival gestaltet, welches nach Frankfurt flog um dort anreisende Gäste abzuholen. Am Gate wartete eine Party mit bekannten DJs, Verkleidungen, Catering und Lichtshow. Die Gelegenheit hieran teilzuhaben, tröstete über die Tatsache hinweg, nicht in das Flugzeug zum Tomorrowland einsteigen zu dürfen.

Der direkte Kontakt zu neuen und bekannten Airlines war das Highlight dieser Betriebsphase. Ich hatte die Chance, besondere Einblicke zu gewinnen und so die Ansichten der Airlines und deren Bedürfnisse besser zu verstehen. Von dieser Erfahrung werde ich in meiner Zeit am Flughafen stark profitieren und auch auf meinen Privatreisen sehe ich die Welt nun mit anderen Augen. 

Für mich geht es Mitte Oktober an der Frankfurt University of Applied Sciences weiter und ich kann mich auf eine weitere Betriebsphase im kommenden Jahr freuen, bevor sich das duale Studium langsam dem Ende nähert.

Tomorrowland im Terminal

Die unterschiedlichsten Airlines starten und landen auf unserem Flughafen.


 

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Geschrieben von Beatrice – Luftverkehrskauffrau am Donnerstag, 01. September 2016 in Ausbildung Luftverkehrskaufmann/- frau um 11:20 Uhr

 

 

Hallo zusammen!

In meinem letzten Beitrag habe ich euch ja von den ersten paar Monaten bei Fraport erzählt. Da ja nun September ist, kann ich jetzt von mir behaupten: Ich bin schon ein ganzes Jahr bei Fraport! Unglaublich, wie schnell die Zeit rum geht und wie viel man erlebt… Letzte Woche startete der neue Ausbildungsjahrgang ins erste Lehrjahr und wie die Tradition es so mit sich bringt, ging es natürlich wieder auf die Ronneburg. Und wie jedes Jahr gab es auch dieses Jahr wieder einen Abschlussabend, zu dem die älteren Azubi-Jahrgänge eingeladen wurden (hab ich uns gerade alt genannt?). Da ich aber nichts verraten möchte, zurück zu mir. Nachdem unser erster Schulblock zu Ende war, ging es endlich wieder an den Flughafen. Seminare, Abteilungen und Urlaub standen auf den Plan. Für mich ging es für vier Wochen zum Rechnungswesen, eine Abteilung, die vielleicht Abschreckend klingt, mir aber viel Spaß gemacht hat, vor allem, weil ich vieles gelernt habe. Da diese Abteilung nicht direkt am Flughafen angesiedelt ist, fand ich es aber trotzdem schön, dass ich danach wieder mitten ins Geschehen konnte: Passage! BVD-RP1, wie die Abteilung bei Fraport heißt, beinhaltete für mich Check-In, Gepäckermittlung und Ticketing. Es hieß also: Berufskleidung an und ab ins Terminal. Die Wochen haben Spaß gemacht, ich habe neue Seiten vom Flughafen entdeckt und hatte direkten Kontakt zu den Passagieren. Dieses Wissen konnte ich im Anschluss direkt nutzen, denn es ging wieder zurück in die Berufsschule, der zweite Block begann. Diesmal mit Fächern wie Passage oder Wirtschaft und Recht. Acht lange Wochen waren wir wieder in der Klasse und konnten uns mit unseren Mitschülern austauschen. Im Anschluss an diese Zeit waren am Flughafen wieder verschiedene Seminare angesetzt. Unter anderem unser Politik-Seminar, welches in Berlin stattfand! Da ich ja aus Berlin komme, habe ich mich besonders gefreut mitfahren zu können, ebenso wie die knapp 45 Mitauszubildenden, die sich auch angemeldet hatten. In Berlin hatten wir ein volles Programm, mit Politikern und Zeitzeugen, die uns in dieser einen Woche unglaublich viel mit auf den Weg geben konnten. Da ich dann schon mal in Berlin war, bin ich nicht mit den anderen wieder zurück gefahren, sondern hing meinen Sommerurlaub direkt hinten an. Wieder zurück in Frankfurt begann unser zweiwöchiger Lehrgang zum Thema Fracht, der uns einiges abverlange. In den darauffolgenden Wochen, sollte ich in unser Azubi-Büro, welches sich vor Azubis jedoch nicht retten konnte. Also ging kurzfristig die Suche nach einer neuen Abteilung los. Alles kein Problem – wir sind doch flexibel! Gesagt – getan. Meine neue Abteilung für die erste Woche: die Follow Mes! Eine Woche auf dem Vorfeld, in den gelb-schwarz karierten Autos, die sich an scheinbar keine Geschwindigkeitsregel halten müssen! In dieser einen Woche, habe ich unglaublich viel gesehen und super Leute kennengelernt, die mir sehr viel gezeigt und ermöglicht haben; danke dafür! (An dieser Stelle ein spezieller Gruß an Michael, danke, dass du mir den Tower-Besuch möglich gemacht hast!)

 

Sonnenaufgang auf dem Vorfeld

 

Begrüßung der Olympiamannschaft nach ihrer Heimkehr aus Rio

 

Lufthansa Retro-Style


 

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Geschrieben von Beatrice – Luftverkehrskauffrau am Montag, 01. August 2016 in Ausbildung Luftverkehrskaufmann/- frau um 20:24 Uhr

 

 

Hallo liebe Leserinnen und Leser,

 

da dies mein erster Eintrag ist, stelle ich mich erst mal vor: mein Name ist Beatrice, ich bin 20 Jahre alt und habe im September 2015 die Ausbildung zur Luftverkehrskauffrau bei Fraport begonnen.

Als für mich im Frühling 2015 die Zusage von Fraport kam, habe ich mich riesig gefreut, hatte aber auch gleichzeitig Angst, da nun klar war, dass ich von Berlin nach Hessen ziehen würde. Gesagt - getan. Was aber noch aufregender war, als der Umzug, war natürlich der erste offizielle Arbeitstag bei Fraport. Was sich verrückt anhört, ist tatsächlich wahr: 105 neue Azubis  aus 25 Ausbildungsberufen kamen mit Koffern zum ersten Arbeitstag! Denn nach dem wir unter anderem von Arbeitsdirektor Michael Müller oder Personalchefin Silke Niehaus begrüßt worden waren, ging es für uns los zur Ronneburg! Dort hatten wir eine Woche Zeit uns gegenseitig kennenzulernen. Es gab Seminare und Sportabende und einen tollen Abschlussabend, der von uns Auszubildenden organisiert wurde.

In den nächsten 3 Wochen hatten wir „Luftis“ dann die Gefahrgutschulung, einen EDV-Lehrgang und den OPS-Lehrgang, bei dem wir das Vorfeld, die Gepäckabfertigung und den Transportservice besichtigt haben. Nach einem Monat ging es dann los: Auf in die erste Abteilung! Ich durfte vier Wochen lang in das Gesundheitsmanagement schnuppern und dort bei verschiedenen Projekten helfen und an Konzepten mitarbeiten. In dieser Zeit bin ich auch auf die Betriebssportgruppen aufmerksam geworden und habe mich bei einer Kollegin erkundigt, die mich gleich darauf mit zum Badminton Training nahm.

Die vier Wochen in der ersten Abteilung vergingen im Flug, sodass es bald in die zweite Abteilung ging: das Airport Conference Center, welches zum Handels- und Vermietungsmanagement (HVM) gehört. Dort habe ich Kunden begrüßt und eingecheckt, zu ihren Räumen begleitet, neue Buchungen angenommen und am Abend die Räume für den nächsten Tag vorbereitet.

Die letzte Abteilung im Jahr 2015 war für mich BVD, also die Bodenverkehrsdienste. Dort konnte ich einen Monat lang die Arbeit auf dem Vorfeld kennenlernen, in dem ich Rampagenten begleitete und lernte, wie die Beladung kontrolliert wird oder wie Load-Sheets (Ladepläne) erstellt werden.

Nach einem zweiwöchigen Urlaub über Weihnachten und Neujahr ging es für uns Lufits´15 ein zweites Mal auf die Ronneburg. Teamtraining zusammen mit den Jungs von Startklar. ("Startklar" ist ein Projekt von Fraport, bei dem junge Menschen auf einen Ausbildungsplatz im technischen Bereich vorbereitet werden) Wir waren alle gespannt, was uns erwarten würde, aber als es dann hieß, dass wir in zwei gemischte Gruppen aufgeteilt werden und eine "eigene Firma" gründen sollen, waren wir doch sehr überrascht. Nach kurzem Überlegen, ging es aber schnell voran: Firmenname, Logo und Ziele wurden entworfen, Geld für Mitarbeiter, Miete und Ausgaben wurde mit Hilfe von Teamspielen gewonnen. Diese eine Woche hat gezeigt, dass es nicht viel Zeit braucht, um als Team zusammenzuwachsen.

Im Anschluss an diese Woche, starteten für uns sieben Wochen Berufsschule, in der wir unsere Klassenkameraden aus den anderen Ausbildungsbetrieben kennenlernten. Unser Stundenplan beinhaltete Fächer wie geografische Grundlagen, oder Arbeits- und Sozialrecht, einiges kannte man aus der Schulzeit, anderes war komplett neu, aber wir alle kamen schnell damit zurecht!

 

So sah also unser erstes halbes Jahr bei Fraport aus!


 

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