Herzlich Willkommen beim Azubi-Blog!

Der Azubi-Blog ist ein Projekt des Personalmarketings und der Abteilung für Digitale Mediensysteme der Fraport AG. Es geht darum, dass junge Leute, die ihre Ausbildung bei der Fraport AG machen, eine Plattform zum Berichten bekommen. Hier können sie eine Art Tagebuch führen und euch somit ziemlich authentisch aus ihrem Alltag berichten.


Viel Spaß beim Lesen und Kommentieren!



Geschrieben von Anke am Sonntag, 31. August 2014 in Ausbildung Luftverkehrskaufmann/- frau um 12:19 Uhr

 

 

Grüß Gott all‘ mitanond!

 

So oder ähnlich klang es für 6 Wochen jeden Morgen, wenn jemand ins Büro kam. Denn zusammen mit meiner Kollegin Laura lebte ich im schönen Wien und arbeitete dort bei der Flughafen Wien AG.

 

Mein Einsatzgebiet am Flughafen war der Bereich „Handling und Cargo Services“, wo ich sowohl für den administrativen, als auch den operativen Bereich arbeitete. Für die Administration erstellte ich ein Benchmark zum Thema „Abfertigung an europäischen Flughäfen“, welches durch tiefgründige Internetrecherchen, viele E-Mails und Telefonate sehr zeitintensiv war.
Zwischendurch, wenn Not am Mann war oder mir von den vielen Internetrecherchen der Kopf rauchte, half ich immer mal wieder im operativen Frachtbüro mit, wo ich Aufgaben für den Im- und Export erledigte.

 

Natürlich haben wir unsere Freizeit während dieser Zeit mehr als ausgiebig benutzt. wink
Die Stadt Wien haben wir uns einige Male angesehen, immer wieder neue Ecken entdeckt, viel geshoppt, uns durch die Wiener Köstlichkeiten geschlemmt und mit Freunden, die uns besuchten, die typischen Touristen-Attraktionen abgegrast. Zu unserem Glück wird Kultur in Wien sehr groß geschrieben. Daher fanden einige öffentliche Events statt, zu denen auch wir gegangen sind. Dazu gehörte das Donau-Insel-Fest, ein riesiges Open-Air Festival auf der Donauinsel, wo wir Milow, Cro und andere Stars live erleben durften! smiley


Eine zweite tolle Sache war das Film-Festival, was in der tollen Kulisse des Wiener Rathauses über mehrere Wochen stattfand. Neben Köstlichkeiten aus aller Welt, konnte man dort bei bestem Wetter und unter freiem Himmel Filmvorführungen auf einer riesigen Leinwand erleben.


Mein persönliches Highlight war der Besuch der Wiener Staatsoper, wo ich mit etwas Glück ein Nachrücker-Ticket in der ausverkauften Vorstellung „Das schlaue Füchslein“ sichern konnte! yes

 

Neben Wien haben wir auch die Städte Bratislava und Salzburg besucht, die beide durch ihre wunderschönen Altstädte überzeugten. Einen Wochenendausflug dorthin kann ich jedem empfehlen!

 

Das Auslandspraktikum war eine tolle Erfahrung und hat super viel Spaß gemacht. Neben neuen Arbeitsweisen und Computersystemen durfte ich vor allen Dingen viele nette Menschen kennenlernen und habe ich auch eine neue Kultur schätzen gelernt, denn in einigen Dingen unterscheiden sich Österreicher von Deutschen. Interessant war außerdem der Dialekt...Teilweise sind uns einige Peinlichkeiten und Missverständnissen passiert, die man uns Gott sei Dank nicht übel genommen hat. laugh

 

Auf wiederschau‘n und gut‘ Nocht

Eure Anke

Laura und ich auf dem Petersdom

 

Auf dem Filmfestival

 

Kaiser Franz und Sisi smiley

 

Der Garten von Schloss Schönbrunn

 

Original Sacher-Torte

 

Blick über Bratislava

 

Auf der Festung Hohensalzburg

Und natürlich auch noch einige Bilder von VIE:

Wie alles begann - Das erste Gebäude des Flughafen Wien-Schwechat: Tower, Ankunft und Abflug in einem! laugh

Russischer Staatsbesuch, da schaut man doch mal auf dem Vorfeld vorbei!wink

 

General Aviation Terminal

 

Auf der Besucherterasse

 

Der Skylink - topmodern und ziemlich schick^^ Inbetreibnahme 2012


 

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Geschrieben von Philipp am Montag, 11. August 2014 in Ausbildung Werkfeuerwehrmann um 18:16 Uhr

 

 

Hallo liebe Leserinnen und Leser,

wie bereits schon angekündigt ist hier der zweite Teil aus der Abteilung „Versorgung & Entsorgung“. smile

Was meine ich mit "Zu viel Wasser" und warum soll es "Zu viel Wasser" geben?

Ich bin an diesem Tag ganz normal in die Werkstatt gekommen. Dort angekommen ahnte ich noch nichts von dem, was in der letzten Nacht passiert war. Doch dann kam einer der Kollegen aus der Abteilung auf mich zu und meinte, ich sehe gleich meine zukünftigen Kollegen. Im Laufe der Nacht hat es so stark geregnet, dass einer der großen Pumpenräume an einem Regenwasserrückhaltebecken vollgelaufen ist, der nun von der Feuerwehr Ausgepumpt werden muss.

Als wir uns dann auf den Weg gemacht hatten, hat es nicht lange gedauert bis ich schon von weitem erahnen konnte, dass einiges geboten ist. smile

Die erste Einschätzung der Einsatzeitung lautete: „Im Pumpenraum steht ca. 2,5m hoch das Wasser." Ich habe euch mal zwei Bilder vom besagten Raum gemacht, damit ihr euch mal etwa vorstellen könnt wie viel Wasser das war. blush Eine ganze Menge kann ich euch sagen.

Nachdem dann das ganze Wasser abgepumpt und der Schlamm entfernt war, ließ sich eine erste Schadensanalyse betreiben. Das Ergebnis war wie erwartet nicht sonderlich gut. Wasser und elektrisch betriebene Pumpen vertragen sich einfach nicht. Alles muss ausgetauscht werden.

 

Also ihr seht, Wasser ist schön und gut aber doch nur solange man entscheiden kann wie viel wann und wohin fließen soll. smiley

 

Ich hoffe, Ihr hattet Spaß beim lesen. smile

 

Bis zum nächsten mal

 

Euer Philipp  


 

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Geschrieben von Philipp am Montag, 11. August 2014 in Ausbildung Werkfeuerwehrmann um 18:04 Uhr

 

 

Hallo ihr lieben,

wo kommt das Löschwasser her?

Dieser Frage gehe ich mal nach. smile

Im Rahmen der Durchläufe bin ich auch in der Abteilung „Versorgung & Entsorgung“ gelandet. Diese Abteilung ist unter anderem auch für die Wasserversorgung zuständig. Da die Feuerwehr auch viel mit Wasser zu tun hat, habe ich mich den zuständigen Mitarbeitern angeschlossen und sie bei ihrer Arbeit begleitet. Zu dem Aufgabenbereich der Wasserversorgung gehört auch das Prüfen und Spülen der Hydranten.

Was sind Hydranten?

Hydranten sind Wasserentnahmestellen, durch diese sich die Feuerwehr das Löschwasser aus den Trinkwassernetz abgreifen kann.

Also sind wir von Hydrant zu Hydrant gefahren und haben überprüft, ob diese noch funktionieren. Im Anschluss haben wir die Hydranten noch aufgedreht um Verunreinigungen, die sich in der Leitung angesammelt haben, raus zu spülen. Solche Verunreinigungen können Rost aber auch Bakterien sein, die sich bilden wenn das Wasser längere Zeit in der Leitung steht.

Der Hydrant wird dann so lange gespült, bis das Wasser wieder klar ist.

Bei warmem Wetter ist das eine willkommene Abwechslung. wink

Ich hoffe, ihr wisst jetzt alle woher die Feuerwehr ihr Wasser bekommt.

 

In einem weiteren Artikel wird es darum gehen, was passiert wenn zu viel Wasser auf einmal da ist.

Lasst euch mal überraschen. smiley

 

Liebe Grüße

Euer Philipp smile

 


 

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Geschrieben von Max-Wilhelm am Dienstag, 05. August 2014 in Ausbildung Luftverkehrskaufmann/- frau in Outside FRA in TEST um 18:09 Uhr

 

 

Hallo liebe Leser,

diesmal gibt es nur ein kurzes Update von mir. Nach meinen spannenden operativen Durchläufen ging es nun wieder zurück in die Berufsschule. Dort warteten diesmal folgende Themen auf uns:

In den kommenden Berufsschulblöcken wird nun der Fokus mehr auf dem Luftverkehr liegen, nachdem wir nun bereits einen bedeutenden Teil der kaufmännischen Lehre absolviert haben.

Durch die vielen Feiertage waren wir diesmal sogar acht statt nur sieben Wochen in der Berufsschule. Nun freue ich mich also vor allem mittags nicht mehr selbst kochen zu müssen sondern mich wieder von der Kantine versorgen zu lassen. smile

Meine nächste Abteilung zählt mit nur etwa 35 Mitarbeitern zu einer der kleinsten Abteilungen bei Fraport. Mit Nichten ist sie deshalb unwichtig, denn sie trägt jedes Jahr in erheblichem Maße zum Gewinn der Fraport AG bei. Was mich hier genau erwartet weiß ich selbst noch nicht...... Ich werde es euch aber sicherlich im nächsten Blog berichten.

Bis dahin

euer Max

 

P.S. außerdem ging es privat zur Farnborough Airshow nach England. Sie ist neben der Airshow in Paris die weltgrösste Luftfahrtmesse. Ein tolles Erlebnis und für einen Luftfahrtjunkie wie mich genau das richtige! smile


 

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Geschrieben von Max-Wilhelm am Sonntag, 20. Juli 2014 in Ausbildung Luftverkehrskaufmann/- frau um 15:25 Uhr

 

 

Liebe Leser,

 

nach einer wirklich tollen Zeit bei der Passage wartete jetzt der zweite operative Teil meiner Ausbildung auf mich. Mein Einsatz bei Delta Ops.

„Delta Airlines“ ist eine amerikanische Fluggesellschaft mit Sitz in Atlanta, Georgia. Ihre Anfänge reichen bereits bis weit in die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts hinein und nach der teilweisen Übernahme der insolventen Pan Am wuchs Delta endgültig zu einer der bedeutendsten Fluggesellschaften, nicht nur innerhalb der USA, sondern auch weltweit auf. 2008 fusionierte Delta mit Northwest Airlines und wurde bis zu ihrer Ablösung durch die Fusion von American Airlines und US Airways Anfang des Jahres, auf einen Schlag zur größten  Airline der Welt. Heute gehören über 700 Flugzeuge der Flotte an und im vergangenen Jahr konnte man fast 165´000 Millionen Passagiere befördern.

 

In der ersten Woche hatte ich die Möglichkeit zunächst mit dem Ramp Agenten der die Delta Maschinen betreut, mit zu laufen. Seine Aufgabe liegt darin, die komplette Abfertigung des Fliegers, also die Be- und Entladung, zu überwachen und vor Ort zu managen. So konnte ich zunächst hautnah bei der Abfertigung teilnehmen und selber mit anpacken. Bei der Beladung gilt es die Container und Paletten auf die richtigen Positionen zu stellen. Dafür erhält der Lademeister vorab von Delta Ops (was das genau ist erkläre ich noch) einen Ladeplan. Dort ist genau aufgezeichnet wo was hingehört. Zusammen mit den Ladern werden die Container und Paletten dann mit Hilfe von Bühnen in das Flugzeug gehoben. Im Flieger selber sind dann automatische Rollen angebracht, mit denen man sie dann auch innerhalb des Holds (Frachtraums) hin und her schieben kann.

Daneben blieb auch immer etwas Zeit ein Blick ins Cockpit zu werfen oder sich von den Technikern den Flieger etwas genauer erklären zu lassen.

 

Im zweiten Teil dann unterstützte ich „Ops“. Die Mitarbeiter dort sind sozusagen die Lenker hinter der Abfertigung. So hatte ich die Möglichkeit  den Ladeplan, auch Loadsheet genannt, zu erstellen. Dies ist eine ziemlich komplizierte Angelegenheit, denn es geht darum eine Vielzahl von Restriktionen zu beachten.  Grundsätzlich gilt es einen möglichst günstigen Schwerpunkt (in der Fliegerfachsprache Trimm genannt) durch das gezielte Verteilen der Paletten und Container zu erreichen. Zusätzlich füllte ich die „Fuelsheets“ aus, in denen der Tanker weiß, wie viel Sprit er wohin betanken muss. Außerdem gilt es im operativen Bereich auf plötzliche Ereignisse z. B. Verspätungen oder technische Probleme spontan zu reagieren und das Problem zu lösen. Somit ist eigentlich kein Tag wie der anderer im operativen Bereich. Das macht es natürlich auch so spannend und abwechslungsreich.

 

Damit endeten für mich zehn sehr interessante und spannende Wochen im operativen Bereichen des Flughafens Frankfurt. Ich konnte mir einen sehr guten Einblick verschaffen und dem Luftverkehr hautnah sein. Es war sehr beeindruckend einmal in die internen Abläufe eines Airliners zu schauen, denn die eines Flughafenbetreibers kennt man nach einem Jahr Ausbildung schon ganz gut.

Jetzt erwartete mich wieder die Berufsschule. Was ich in diesem Block dort so gemacht habe erfahrt ihr wie immer im nächsten Blog J

Bis dahin genießt den Sommer

Euer Max

 

Draußen sind immer Warnweste und Mütze zu tragen. So weiß jeder, dass man zur Ladecrew gehört.

 


 

Meine Delta im Vordegrund. Täglich gehts jeweils einmal nach Detroit, Atlanta und New York JFK

 

 

Ja man mag es kaum glauben aber vielleicht seit auch ihr schon geflogen und direkt unter euch hat sich ein Auto befunden. Auch PKW passen in die Frachträume von Passagierjets.


 

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