Herzlich Willkommen beim Azubi-Blog!

Der Azubi-Blog ist ein Projekt des Personalmarketings und der Abteilung für Digitale Mediensysteme der Fraport AG. Es geht darum, dass junge Leute, die ihre Ausbildung bei der Fraport AG machen, eine Plattform zum Berichten bekommen. Hier können sie eine Art Tagebuch führen und euch somit ziemlich authentisch aus ihrem Alltag berichten.


Viel Spaß beim Lesen und Kommentieren!



Geschrieben von Max-Wilhelm am Sonntag, 20. Juli 2014 in Ausbildung Luftverkehrskaufmann/- frau um 15:25 Uhr

 

 

Liebe Leser,

 

nach einer wirklich tollen Zeit bei der Passage wartete jetzt der zweite operative Teil meiner Ausbildung auf mich. Mein Einsatz bei Delta Ops.

„Delta Airlines“ ist eine amerikanische Fluggesellschaft mit Sitz in Atlanta, Georgia. Ihre Anfänge reichen bereits bis weit in die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts hinein und nach der teilweisen Übernahme der insolventen Pan Am wuchs Delta endgültig zu einer der bedeutendsten Fluggesellschaften, nicht nur innerhalb der USA, sondern auch weltweit auf. 2008 fusionierte Delta mit Northwest Airlines und wurde bis zu ihrer Ablösung durch die Fusion von American Airlines und US Airways Anfang des Jahres, auf einen Schlag zur größten  Airline der Welt. Heute gehören über 700 Flugzeuge der Flotte an und im vergangenen Jahr konnte man fast 165´000 Millionen Passagiere befördern.

 

In der ersten Woche hatte ich die Möglichkeit zunächst mit dem Ramp Agenten der die Delta Maschinen betreut, mit zu laufen. Seine Aufgabe liegt darin, die komplette Abfertigung des Fliegers, also die Be- und Entladung, zu überwachen und vor Ort zu managen. So konnte ich zunächst hautnah bei der Abfertigung teilnehmen und selber mit anpacken. Bei der Beladung gilt es die Container und Paletten auf die richtigen Positionen zu stellen. Dafür erhält der Lademeister vorab von Delta Ops (was das genau ist erkläre ich noch) einen Ladeplan. Dort ist genau aufgezeichnet wo was hingehört. Zusammen mit den Ladern werden die Container und Paletten dann mit Hilfe von Bühnen in das Flugzeug gehoben. Im Flieger selber sind dann automatische Rollen angebracht, mit denen man sie dann auch innerhalb des Holds (Frachtraums) hin und her schieben kann.

Daneben blieb auch immer etwas Zeit ein Blick ins Cockpit zu werfen oder sich von den Technikern den Flieger etwas genauer erklären zu lassen.

 

Im zweiten Teil dann unterstützte ich „Ops“. Die Mitarbeiter dort sind sozusagen die Lenker hinter der Abfertigung. So hatte ich die Möglichkeit  den Ladeplan, auch Loadsheet genannt, zu erstellen. Dies ist eine ziemlich komplizierte Angelegenheit, denn es geht darum eine Vielzahl von Restriktionen zu beachten.  Grundsätzlich gilt es einen möglichst günstigen Schwerpunkt (in der Fliegerfachsprache Trimm genannt) durch das gezielte Verteilen der Paletten und Container zu erreichen. Zusätzlich füllte ich die „Fuelsheets“ aus, in denen der Tanker weiß, wie viel Sprit er wohin betanken muss. Außerdem gilt es im operativen Bereich auf plötzliche Ereignisse z. B. Verspätungen oder technische Probleme spontan zu reagieren und das Problem zu lösen. Somit ist eigentlich kein Tag wie der anderer im operativen Bereich. Das macht es natürlich auch so spannend und abwechslungsreich.

 

Damit endeten für mich zehn sehr interessante und spannende Wochen im operativen Bereichen des Flughafens Frankfurt. Ich konnte mir einen sehr guten Einblick verschaffen und dem Luftverkehr hautnah sein. Es war sehr beeindruckend einmal in die internen Abläufe eines Airliners zu schauen, denn die eines Flughafenbetreibers kennt man nach einem Jahr Ausbildung schon ganz gut.

Jetzt erwartete mich wieder die Berufsschule. Was ich in diesem Block dort so gemacht habe erfahrt ihr wie immer im nächsten Blog J

Bis dahin genießt den Sommer

Euer Max

 

Draußen sind immer Warnweste und Mütze zu tragen. So weiß jeder, dass man zur Ladecrew gehört.

 


 

Meine Delta im Vordegrund. Täglich gehts jeweils einmal nach Detroit, Atlanta und New York JFK

 

 

Ja man mag es kaum glauben aber vielleicht seit auch ihr schon geflogen und direkt unter euch hat sich ein Auto befunden. Auch PKW passen in die Frachträume von Passagierjets.


 

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Geschrieben von Philipp am Montag, 30. Juni 2014 in Ausbildung Werkfeuerwehrmann um 15:10 Uhr

 

 

Hallo zusammen,

nun ist es endlich soweit, die Durchläufe haben begonnen. smiley

Meine erste Anlaufstation waren die Fluggastbrücken. Hier auf dem Bild ist so eine Brücke zu sehen.

Zu Beginn habe ich erst eine Einweisung bekommen, damit ich die verschiedenen Gefahrenpunkte kenne und mir später nichts passiert.

Im Anschluss sind wir zu den verschiedenen Brücken gefahren. Dort angekommen durfte ich die Brücken selbst steuern um für den Fall, dass wir später mal einen Einsatz an den Brücken haben, wir  wissen, wie wir ich die Fluggastbrücken von den Flugzeugen abziehen können.

Das steuern der Brücken war das  Highlight des Tages cheeky

 

In den nächsten Tagen kommt noch ein weiterer Bericht zu einer anderen Abteilung.

Liebe Grüße

Euer Philipp


 

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Geschrieben von Anke am Freitag, 13. Juni 2014 in Ausbildung Luftverkehrskaufmann/- frau um 9:31 Uhr

 

 

Hallo an Alle,

die letzten beiden Wochen habe ich im Hunsrück, am Flughafen Hahn verbracht. smile

Hier durfte ich alle Teilbereiche der "Verkehrsleitung" durchlaufen. Dazu gehörten: Operations, Vorfeldkontrolle, Passage, Sommer- und Winterdienst und die Information.

Als kleine Goodies durfte ich auch noch im Tower vorbeischauen und einen Tag bei der Flughafenfeuerwehr verbringen. Dort durfte ich mit den großen Löschfahrzeugen "Simba" mitfahren und selbst die Wasserwerfer bedienen - natürlich nicht bei einem Einsatz.. wink

 

Die meist gestellte Frage von den Mitarbeitern dort war: "Warum kommt man denn von Frankfurt HIER hin?" :-D Dann musst ich oft schmunzeln, da die Größenunterschiede wirklich gravierend sind. Aber genau das ist der Grund, weshalb das Praktikum so interessant ist. Am Flughafen Hahn gibt es viel weniger Abteilungen als hier in Frankfurt. Dort erledigt eine Abteilung, die Arbeit, die hier (geschätzt) vier Abteilungen übernehmen. Außerdem läuft dort vieles manuell, wodurch viele grundlegende Dinge veranschaulicht werden können.

 

Mein witzigstes Highlight dort war die Fahrt mit dem Fahrrad über das Vorfeld! :-D In Frankfurt am Main wäre dies gar nicht denkbar! Hier fahren die Kollegen im Terminal mit dem Fahrrad um die großen Entfernungen zu überwinden... auf dem Vorfeld wäre das viel zu gefährlich! :-D


Fahrrad meets Vorfeld. smile

Bald geht mein Auslandspraktikum los! Sechs Wochen Wien! grin grin grin

Ich werde euch natürlich berichten! wink

 

Bis dann, Anke


 

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Geschrieben von Philipp am Montag, 02. Juni 2014 in Ausbildung Werkfeuerwehrmann um 16:54 Uhr

 

 

Hallo ihr lieben,

sorry, dass Ihr solange warten musstet. Wir haben in der vergangenen Zeit einiges gemacht, allerdings eher kleinere Themen, von denen ich euch heute in einem Blog-Eintrag erzählen werde.

Aber mal der Reihe nach. smile

In der Woche nach Ostern sind wir, zusammen mit weiteren Azubis aus anderen Berufsgruppen, nach Würzburg auf ein Kommunikationsseminar  gefahren.

Zu Beginn des Seminars haben wir uns über Zivilcourage und das generelle Einmischen in der Öffentlichkeit anhand des Filmes „Der Schwarzfahrer“ unterhalten. Im Laufe der Woche haben wir außerdem noch Tipps zum freien reden und präsentieren bekommen. Diese haben wir dann auch ausgiebig geübt. Zum Abschluss des Seminars haben wir anhand eines Beispiels die Entscheidungsfindung des „Inneren Teams“ nachgestellt.

Nach dem Kommunikationsseminar absolvierten wir Unterrichtsstunden sowie die Prüfungen für den LKW-Führerschein der Klasse C/CE.

Mit diesem LKW durften wir fahren cool

Um euch nichts zu unterschlagen, möchte ich noch erwähnen, dass wir die letzten zwei Wochen in der Berufsschule Unterricht hatten. Wie schon einmal erwähnt, werden wir dort in Elektrotechnik, Fachkenntnisse zum Thema Holz und Metall als auch in Sport Religion Politik und Wirtschaft unterrichtet. Dazu gehört natürlich auch mal die ein oder andere Arbeit/Test.

Wenn ihr irgendwelche Fragen oder Wünsche zu speziellen Themen habt, schreibt sie einfach in das Kommentar-Feld. Ich versuche dann mein Bestes zu geben, um sie euch zu beantworten. smiley

Viele Grüße

Euer Philipp smiley


 

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Geschrieben von Jonas am Samstag, 24. Mai 2014 in Ausbildung Rettungsassistent um 0:56 Uhr

 

 

Hallo liebe Leserinnen und Leser,

nach einiger Wartezeit schreibe ich nun weiter an meinen Blogs und versorge euch mit vielen Infos rund um die Ausbildung am Flughafen. smile

In den vergangen Wochen habe ich sehr viel am Flughafen erlebt und gelernt sowie verschiedene Abteilungen besucht.

Im Vordergrund stand hier die Einsatzabwicklung, technisches sowie organisatorisches und wie immer die Orientierung am Flughafen Frankfurt.

 

Praktikum in der Sicherheitsleitstelle

In Situationen, wie etwa bei Verkehrsunfällen, wird oft dringend Hilfe benötigt und man wählt die Notrufnummer „112“. Dann meldet sich immer jemand

mit den Worten „Notruf Feuerwehr und Rettungsdienst“ und man schildert sein Hilfeersuchen.

Aber was steckt dahinter? Wo ist diese Leitstelle und wie funktionieren die weiteren Maßnahmen?

Das alles konnte ich an mehreren Tagen kennenlernen! smile

 

 

(1) Der Arbeitsplatz eines Leitstellendisponenten

 

Die Sicherheitsleitstelle am Flughafen Frankfurt ist eine von vielen in Deutschland. Jede Leitstelle hat einen bestimmten Bereich für den sie zuständig

ist. Wenn man nun in dem entsprechenden Bereich den Notruf wählt, dann wird man automatisch an die nächstgelegene zuständige Leitstelle

weitergeleitet. Die Sicherheitsleitstelle nimmt die Informationen entgegen, wertet sie aus und Koordiniert die angeschlossenen Dienste.

Dazu gehört z. B. die Feuerwehr für die Brandbekämpfung, Rettungsdienst zur Rettung von Menschenleben, Erhaltung und Rettung bedeutender

Sachwerte und Katastrophenschutz.

Speziell am Flughafen ist ein weiterer Dienst angeschlossen, der Werkschutz. Dieser ist zuständig für die Gewährleistung der Sicherheit auf dem

Flughafengelände. All diese Notfalldienste sind rund um die Uhr erreichbar und stehen untereinander mittles Telefon, Funk und mitunter auch

Datenleitungen in Verbindung.

 

Nach der Einführung ging es los. Ich saß am Tisch eines Leitstellendisponenten.

Dieser erklärte mir sehr viel über die Software, mit der Einsätze bearbeitet werden können.

Darüber hinaus stehen ihm einige Informationsquellen zur Verfügung wie z. B. Internet, sämtliche Überwachungskameras am Flughafen, TV um aktuelle

Nachrichten zu verfolgen, aktuelle Wetterinformationen, Statusinformationen von Flügen die unmittelbar in Verbindung mit dem Frankfurter Flughafen

stehen und vieles mehr. yes

 

enlightenedPlötzlich klingelte es in der Notrufleitungenlightened. Der Leitstellendisponent nahm den Anruf mit „Notruf Feuerwehr und Rettungsdienst“, entgegen. Ein Mann

meldete sich und erzählte von einem Verkehrsunfall mit zwei verletzten Personen, die sich noch in den verunfallten Fahrzeugen befinden würden. Diese

Informationen gab der Disponent in das System ein und ihm wurden Fahrzeuge von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei speziell für diesen Einsatz

vorgeschlagen. Er bestätigte die Auswahl und alarmierte die freien Fahrzeuge über Funk und Telefon. Die Funkmeldeempfänger, die jede Einsatzkraft

bei sich trägt, wurden ausgelöst und man musste eine Einsatzdurchsage über diese Melder tätigen (s. Bild 3). Dann stellten die entsprechenden

Fahrzeuge ihre Einsatzbereitschaft her und rückten aus. Dem jeweiligen Fahrzeugführer stand ein Fax zur Verfügung, welches Informationen zu Ort und

aktueller Lage enthält. Per Statustaste am Funkgerät (s. Bild 2)  meldeten sich die Fahrzeuge für die Übernahme des Einsatzes an. Nun konnten wir

im System sehen, dass sich alle zugeteilten Fahrzeuge auf dem Weg zur Unfallstelle befanden.

Während des ganzen Einsatzes behielten wir in der Leitstelle den Gesamtüberblick. Durch regelmäßige Rückmeldungen wussten wir immer Aktuelles

zur Lage.

 

(2) Statustasten an einem Funkgerät                                                                    (3) Funkmeldeempfänger

 

Da ich normalerweise immer per Funk oder Telefon vom Einsatzfahrzeug aus mit der Leitstelle kommuniziere, war es diesmal sehr interessant zu

sehen, wie das auf der anderen Seite funktioniert, auf welche Informationen die Leitstelle angewiesen ist und was alles dahinter steckt.

Dieser Ausbildungsabschnitt hat mir super gut gefallen und ich weiß jetzt wieder ein bisschen mehr über den Frankfurter Flughafen.

Bis zum nächsten Mal grin.

 

Viele Grüße vom Airport

Euer Jonas


 

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