Herzlich Willkommen beim Azubi-Blog!

Der Azubi-Blog ist ein Projekt des Personalmarketings und der Abteilung für Digitale Mediensysteme der Fraport AG. Es geht darum, dass junge Leute, die ihre Ausbildung bei der Fraport AG machen, eine Plattform zum Berichten bekommen. Hier können sie eine Art Tagebuch führen und euch somit ziemlich authentisch aus ihrem Alltag berichten.


Viel Spaß beim Lesen und Kommentieren!



Geschrieben von Anke am Montag, 10. August 2015 in Ausbildung Luftverkehrskaufmann/- frau um 8:48 Uhr

 

 

Hallo zusammen,

 

nach einem guten halben Jahr als "Nicht-Mehr-Azubine" möchte ich euch ein wenig aus meinem Arbeitsalltag berichten:

 

Wie ihr seit meinem letzten Blogeintrag wisst, bin ich seit Januar 2015 im Eventmanagement der Fraport AG tätig. Dieser Job gefällt mir nach wie vor super gut, da er den nötigen Ausgleich zwischen Büroarbeit und ausführenden Tätigkeiten überall am Airport bietet. Ich durfte bereits viele Veranstaltungen planen und durchführen, oftmals ist es Teamarbeit.

 

Bei meiner täglichen Arbeit bemerke ich immer wieder, wie nützlich meine Berufsausbildung war. Unbewusst habe ich während den letzten drei Jahren ein riesiges Netzwerk aufgebaut, von dem ich heute immer wieder profitiere! Sowohl Ausbilder, als auch Kollegen aus den Fachbereichen und Mit-Azubis sitzen häufg in Schlüsselpositionen, die im Eventmanagement sehr nützlich sind. Umso erfreulicher ist es, wenn man in dientlicher Angelgenheit auf Bekannte oder sogar Freunde trifft. smiley

 

Möglicherweise fragen sich einige von euch, ob es in meinem jetztigen Beruf noch Berührungspunkte mit dem Luftverkehr gibt? Direkt gibt es diese nicht, allerdings kann ich mein Wissen rund um den Luftverkehr an einigen Stellen sehr gut nutzen. Es kommt häufig vor, dass Airlines neue Strecken oder Jubiläen feiern. Um solche Events zu planen ist es sehr hilfreich zu wissen, wie lange die verschiedenen Abfertigungsprozesse dauern. Denn so kann mn abschätzen, wie viel Vorbereitungszeit bleibt und wann erste Gäste eintreffen bzw. wann die Kolleginnen und Kollegen mit dem Boarding beginnen. Da hilft es ungemein, dass ich alle Abfertigungsprozesse in Passage und Operations einmal selbst durchlaufen habe.

 

Der nächste Meilenstein steht bereits an. smiley Im September beginne ich mit einem berufsintegrierten Studium, welches an der Hochschule Mainz stattfindet und auf einer Kooperation der Hochschule und der Fraport AG basiert. Das Studium wird ca. 3,5 Jahre dauern und jede Woche an je einem Vor- und Nachmittag stattfinden.

 

Ich hoffe, meine Blog-Einträge waren infomativ und ihr konntet euch ein Bild über die Ausbildung zur Luftverkehrskauffrau und das Berufsleben bei der Fraport AG machen.

 

Viele liebe Grüße

Anke 

 


 

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Geschrieben von Caitlyn am Donnerstag, 06. August 2015 in Ausbildung Kaufmann/- frau Bürokommunikation um 10:51 Uhr

 

 

Hallo, ihr Lieben,

ich melde mich heute aus dem Berufsschulblock zurück. Es war zwar schön wieder mal in der Schule zu sein, aber auch anstrengend. Denn in diesem Block hatten wir unsere Projekte. 

 

Im Rahmen unserer Aubildung müssen wir im 2. Lehrjahr ein Projekt eigenständig erarbeiten/organisieren. Das Thema und der Hintergrund waren frei wählbar. Unsere Vorgaben waren nur, dass wir ein Ziel und eine Umsetzung haben. Dazu mussten wir noch eine Hausarbeit und eine Präsentation machen. In einem 4 - 5 Köpfigen Team hatten wir zwei Wochen Zeit dafür und bekamen am Ende eine gesamte Note.

 

Meine Gruppe entschied sich für ein soziales Projekt, welches wir "GiuS - Gemeinschaft ist unsere Sprache" nannten. Wir beschäftigten uns intensiv mit einer Flüchtlingsklasse an unserer Schule. Unser Ziel war es, die Integration zu fördern, den Teamgeist zu stärken und sie aus ihrem Alltag rauszuholen.

 

Wir opferten viel Zeit und Energie für dieses Projekt. So organisierten wir zwei Projekttage für die Schüler/- innen. Am ersten Projekttag veranstalteten wir Musik- und Sportworkshops mit einem anschließenden Grillfest und am zweiten Projekttag gingen wir in den Kletterwald Darmstadt. Bildeindrücke seht ihr hier:

Hier könnt ihr unseren Musikworkshop sehen. Es hat super viel Spaß gemacht und auch ich hab mich mal an der Gitarre versucht. cheeky

Mein Kollege Tim (hinten mitte) hat den Fußballworkshop geleitet.

Das Grillfest mit leckerem Essen. laugh  Hier konnten wir den Kontakt zu den Flüchtlingen weiter ausbauen. smiley

Unser Team mit den Flüchtlingen am ersten Projekttag. yes

Nachdem die ersten Ängste überwunden wurden, kletterten alle hoch hinaus. cool

Unser Team mit den Flüchtlingen am zweiten Projekttag. Es waren zwei schöne Tage mit vielen tollen Erlebnissen. smiley

 

Das Projekt hat unheimlich viel Spaß gemacht und war eine unglaubliche Erfahrung. Auch wenn natürlich viel Arbeit dahinter steckte, die man erst mal gar nicht so wahrnimmt. Es gibt noch viel, viel mehr Bilder und auch Videos (wir wurden nämlich von einem Kameramann begleitet wink ). Diese werden eventuell auf unsere Schul-Homepage gepostet. Wenn das der Fall ist, werde ich euch gerne darüber berichten. smiley

 

Jetzt bin ich wieder bei Fraport, bei der Fahrerausbildung bevor es nach den Sommerferien wieder in die Schule geht. Ich halte euch auf dem Laufenden. Bis jetzt aber erstmal schöne Sommerferien und bis bald. smiley

 

Cait smile

 


 

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Geschrieben von Max-Wilhelm am Sonntag, 19. Juli 2015 in Ausbildung Luftverkehrskaufmann/- frau um 20:06 Uhr

 

 

Hallo liebe Leser,

mittlerweile ist bereits mein zweiter Ausbildungsommer angebrochen und für mich beginnt nun allmählich der Endspurt meiner Lehre. Ende November wartet zunächst meine schriftliche IHK-Prüfung auf mich, für die es gilt ordentlich zu büffeln. Aber euch interessiert sicherlich viel mehr was ich in den vergangen Monaten getrieben habe. smiley

 

Als ich mich Ende Februar mit meiner Kollegin auf den Weg Richtung Flughafen Hahn machte, dachte ich das Gröbste des Winters wäre wohl überstanden. Nun ja, ich machte meine Rechnung auf ohne den Hunsrück, dem Mittelgebirge in dem der Regionalflughafen liegt. Dort nämlich sollten wir für zwei Wochen Erfahrungen an einem kleineren Flughafen mit völlig anderen Betriebskonzept sammeln. Der Flughafen Frankfurt mit fast sechzig Millionen Passagieren jährlich, dass der Lufthansa als zentrales Drehkreuz in Deutschland dient, gegenüber dem Flughafen Hahn, der im vergangenen Jahr mit seinem Hauptnutzer, der Low-Cost Airline Ryanair, etwas mehr als drei Millionen Fluggäste abfertigte. Kaum unterschiedlicher also könnten die beiden Flughäfen, kaum 100 km voneinander entfernt, sein. 

 

Durch die kurzen Wege am Flughafen Hahn hatten wir die Möglichkeit einen umfangreichen Einblick zu gewinnen. Einen Tag lang waren wir, beispielsweise, bei der Feuerwehr wo wir die "Simbas" einmal zu einer kleinen Spritztour ausführten und wir das Gelände von HHN, der drei-Letter-Code vom Flughafen Hahn, einmal näher kennen lernten. Auf dem Tower wartete auf uns nicht nur ein spannender Blick auf die Piste, sondern die Lotsen erklärten uns auch die zahlreichen operationellen Besonderheiten des Flugbetriebs am Standort. Auch in die Terminalinformation, die gleichzeitig als zentrale Anlaufstelle für Probleme am Flughafen dient und das Operations Department lernten wir kennen. Wie ein Flugzeug, wie für Ryanair üblich, innerhalb von 25 Minuten gedreht werden kann (also be- und entladen wird) bleibt mir bis heute ein Rätsel. Zum Vergleich: Die kürzeste Drehzeit in Frankfurt beträgt 45 min... surprise

 

Daneben war ich wiederum eine Woche bei der Fraport in der Personalabteilung. Meine Personalreferentin ist dabei für etwa 500 Mitarbeiter zuständig und kümmert sich dabei um alle Belange. Das beinhaltet etwa Mutterurlaub, Kurzurlaub, aber auch Disziplinargespräche. 

 

Nach meinem nächsten Berufsschulblock hatte ich dann meinen Auslandsaufenthalt. Wie es mir gefallen hat und wo ich eigentlich war erfahrt ihr natürlich wie immer im nächsten Beitrag.

 

Sonnige Grüße

Euer Max

 

Hier noch ein paar Eindrücke:

Der Rosenbauer Simba: 1250PS, vollbeladen max. 125 km/h und 11.600 l Wassertank um nur einige Fakten zu nennen.
Blogkollege Philipp weiß schon, wieso er Feuerwehrmann werden will! laugh

 

B737-800 des Hauptkunden Ryanair.

Blick auf das Verwaltungsgebäude mit der Towerkanzel. cool


 

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Geschrieben von Philipp am Dienstag, 26. Mai 2015 in Ausbildung Werkfeuerwehrmann um 22:10 Uhr

 

 

Hallo ihr lieben Leserinnen und Leser,

 

jetzt ist es endlich soweit, die Ausbildung bei der Feuerwehr hat begonnen und wir haben auch schon eine ganze Menge erlebt.

 

Zu Beginn haben wir gleich mal mit dem Atemschutzlehrgang begonnen.

 

Was heißt Atemschutzlehrgang bzw. Atemschutz eigentlich?

 

In dem Atemschutzlehrgang habe ich gelernt, wie ich mit einem umluftunabhängigen Atemschutzgerät umgehe und wo ich es einzusetzen kann. Beispielweise werden sie genutzt um sich bei Brandeinsätzen vor den giftigen Rauchgasen zu schützen. Wenn ihr auch mal in die Situation kommen solltet, diesen Lehrgang zu machen, kann ich es euch nur sehr empfehlen. Es macht richtig viel Spaß, obwohl es anstrengen sein kann.

 

Außerdem habe ich noch einen Funk- sowie einen Maschinistenlehrgang absolviert. Ich denke mal mit dem Begriff Funklehrgang kann jeder von euch was anfangen wenn nicht schreibt einfach ein kurzes Kommentar. Der Maschinistenlehrgang beinhaltet z. B. das Fahren der Feuerwehrfahrzeuge, bedienen der Pumpen, der Stromerzeuger und aller anderen Aggregate.

 

Die drei Lehrgänge waren aber natürlich nicht das einzige, was ich in der vergangenen Zeit gelernt habe. Die Lehrgänge haben jeweils nur eine Woche gedauert und Freitags hatten wir immer eine schriftliche sowie eine praktische Prüfung. In dem Rest der Zeit haben wir uns mit den Feuerwehrdienstvorschriften beschäftigt um später auch Schulungsübungen durchführen zu können. Zusätzlich haben wir uns noch mit den Rechtsgrundlagen beschäftigt, um unser Handeln im Einsatzfall einschätzen zu können. Auch das Einschätzen, welches Handeln unsererseits welche Auswirkung für dritte haben kann ist sehr wichtig, damit die Verhältnismäßigkeit gegeben bleibt.

 

Derzeit beschäftigen wir uns mit der Brand- und Löschlehre damit wir auch verstehen wie ein Feuer eigentlich brennen kann und wie wir es aus bekommen. Was ja für uns nicht so ganz unwichtig ist!  smiley

 

Viele Grüße

Philipp


 

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Geschrieben von Max-Wilhelm am Sonntag, 22. März 2015 in Ausbildung Luftverkehrskaufmann/- frau um 7:02 Uhr

 

 

Hallo liebe Leser,

während meines Urlaubs im vergangenen Jahr habe ich mir sozusagen in der "Halbzeitpause" meiner Ausbildung, das erste Mal konkrete Gedanken gemacht, was ich eigentlich nach der Ausbildung machen möchte. Ein gewisses Fabel für Operations ist vielleicht an der ein oder anderen Stellen bereits durch geklungen. Mir fehlte nur noch der spezifische Berufswunsch.

 

Allerdings empfand ich die Aufgaben des Lademeisters bereits während meines Durchlaufs bei Delta Ops als sehr interessant und informierte mich damals schon genauer über dessen Werdegang. Durch interne Stellenausschreibungen erfuhr ich außerdem, dass derzeit ein akuter Bedarf an Lademeistern besteht. Also wagte ich den Schritt und kontaktierte den zuständigen Leiter für Ausbildung und Personalplanung bei BVD. Mein Wunsch zu einer eventuellen Ausbildung zum Lademeister fand zu meiner großen Freude großen Anklang und nach einem persönlichen Gespräch erhielt ich bereits eine feste Übernahmezusage. Für mich ging das alles unerwartet schnell, denn ich hatte es mir komplizierter und langwieriger vorgestellt. Eine alte Lebensweisheit bestätigte sich abermals für mich: Der frühe Vogel fängt den Wurm!

 

Doch was ist eigentlich nun der Lademeister? Nun ja, das ist gar nicht so leicht zu beantworten, denn gerade in den letzten Jahren ist das Aufgabenspektrum stark angeschwollen.

 

Grundsätzlich führt der Lademeister zusammen mit seiner Ladecrew die Be- und Entladung der Flugzeuge durch.  Die Container, Paletten, losen Frachtstücke oder Koffer müssen dabei so auf das Flugzeug verteilt werden, dass die zulässigen Gewichtsrestriktionen nicht überschritten werden und das Flugzeug im richtigen Trimm (Gleichgewicht) liegt. Der Lademeister trägt dabei für die ordnungs- und zeitgemäße Beladung die volle Verantwortung; auch für seine Ladecrew. Wie viel Zeit habe ich noch bis zur TOBT (Targeted Off Block Time)? Werden gefährliche Güter verladen? Wenn ja welche und dürfen sie überhaupt  geladen werden? Auf welche Position im Flieger gehört welche Palette werden? Verhalten sich alle an der Abfertigung beteiligten Personen korrekt? Dies sind nur einige von vielen Fragen die sich ein Lademeister täglich stellt. Darüber hinaus übernehmen wir für unseren Hauptkunden Lufthansa größtenteils die Ramp Agenten Tätigkeiten. Bald werden zusätzlich große Teile der Aufgaben des Follow Me´s auf den Lademeister übertragen. Dazu aber zu einem späteren Zeitpunkt mehrsmiley

Nach der Abfertigung jedes Flugzeuges bürgt der Lademeister mit seiner Unterschrift für die richtige Beladung nicht nur für sich selbst, sondern auch für viele Menschenleben an Bord. Gerät das Flugzeug aus dem Gleichgewicht z.B. wegen einer falschen Beladung oder geraten "Dangerous Goods" in Brand, kann dies im schlimmsten Fall zum Absturz führen. Also eine sehr verantwortungsvolle Aufgabe, aber gleichzeitig sehr abwechslungsreich und spannend. Ich freue mich in jedem Fall sehr, dass mir diese Möglichkeit geboten wird.

Bis dahin ist es aber noch ein längerer Weg und vorher muss ich zunächst alle Gerätescheine absolvieren. Das sind z.B. Förderband oder auch die Motortreppe, also alle Geräte die zur Abfertigung benötigt werden. Meine ersten Scheine habe ich sogar schon in der Tasche, nachdem ich im Januar/Februar meine ersten Wochen bei den Bodenverkehrsdienstleistungen war.

Näheres aus dem Alltag vom Beton, wie die Rampe gemeinläufig gerne bezeichnet wird, in einem meiner nächsten Blogs. 

 

Bis dahin liebe Grüße und einen guten Start in den Sommerwink

 

Euer Max

 

Hier ein paar Impressionen:

Förderband

Impression von FRA bei Nacht

Motortreppe


 

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